Norwegen
Von Trollen und Fjorden im hohen Norden
Skitouren bis ans Meer, Wandern unter der Mitternachtssonne, Polarlichter in der Dunkelzeit — unser größtes Reiseland im Norden.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Zwischen Lofoten, Senja, Lyngen und Spitzbergen — auf Skiern, zu Fuß, mit Pulka oder vom Segelboot aus.
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75 von 79 Rückmeldern unserer Ski-Flaggschiffe würden wieder mit uns nach Norwegen reisen — Durchschnittsnote 1,4.
Wenn die Saison in den Alpen endet, ist der Norden erst richtig gut — verlässliche Verhältnisse bis weit ins Frühjahr.
Vom Wochenklassiker in den Lyngenalpen bis zu den Skitouren vom Boot auf Spitzbergen: Hier findest Du unsere Ski-, Wander- und Winterreisen über alle Jahreszeiten. Die Polarexpeditionen findest Du weiter unten bei den Abenteuern.
23 Touren gefunden
Wenn unsere Bergführer von ihrem Lieblingsland im Norden erzählen, endet es fast immer mit demselben Satz: Du musst da hin. Gipfel, die direkt aus dem Wasser wachsen, Licht, das im Winter über den Himmel tanzt und im Sommer gar nicht erst verschwindet — Norwegen belohnt jeden, der hierherkommt.
Aus Bergsteigersicht sind es zwei Landschaften: im Norden steile Gipfel über dem Meer, in den Lyngenalpen, auf den Lofoten und auf Senja, im Süden weite Hochflächen wie die Hardangervidda, gemacht für lange Durchquerungen mit Ski und Pulka.
Die meisten Gäste kennen „unser“ Norwegen vom Ski. Dabei gehört der Sommer zu den schönsten Kapiteln: Wanderwochen über Graten und an Fjorden, auf denen Dir tagelang kaum jemand begegnet — das Stück Norwegen, das viele erst bei der zweiten Reise entdecken.
Damit Du Dein Abenteuer findest, führen Dich die Kacheln weiter unten in die Bereiche — und darüber findest Du unsere Reisen. Noch weiter nördlich, mitten im Eismeer, liegt Spitzbergen; wohin es sonst noch geht, zeigt Dir unsere Übersicht aller Reiseziele.
Ski im Winter, Wandern im Sommer, Polarlichter in der dunklen Zeit oder das große Expeditionstraining: Jede Kachel führt Dich zu den Reisen, die zu Dir passen.
Gebiete: Lofoten, Senja, Lyngenalpen, Sognefjord, Finnmark, Spitzbergen
Reisen: 9 Skitourenreisen, darunter Ski & Sail
Beste Zeit: Februar bis Mitte Mai
Abfahrten bis ans Meer: Lofoten, Senja, Lyngen, Sognefjord — und mit dem Segelboot bis Spitzbergen.
Gebiete: Lofoten, Senja, Lyngenalpen
Reisen: 6 Winterwanderreisen, auch an Silvester
Charakter: gemütlich — keine Vorerfahrung nötig
Mit Schneeschuhen durchs Dämmerlicht der Polarnacht — und abends tanzen die Polarlichter über dem Fjord.
Gebiete: Hardangervidda, Finnmarksvidda, Spitzbergen
Reisen: 5 Expeditionen und Trainings
Charakter: ernsthaft — Wetter und Weite fordern Dich
Auf der Hardangervidda bei Finse und der Finnmarksvidda entsteht polare Erfahrung — bis zur Durchquerung Spitzbergens.
Gebiete: Lofoten, Lyngenalpen, Spitzbergen
Reisen: 3 Wanderreisen
Charakter: Trittsicherheit und Grundkondition genügen
Zu Fuß durch den Norden: über die Grate der Lofoten und am Lyngenfjord entlang — unter einer Sonne, die kaum untergeht.
Jahreszeiten und Klima aus unserer Länderkunde — 1:1 aus der Erfahrung unserer Reisen.
Im Sommer bieten sich in Norwegen zahlreiche Wanderungen an. Das Wegenetz ist nicht vergleichbar mit den Alpen und die Beschilderung speziell in Nordnorwegen nicht sehr gut und eher abenteuerlich. Genau dieses Abenteuer findet der Wanderer oberhalb des Polarkreises beim Wandern auf den Lofoten oder noch weiter nördlich in den Lyngenalpen. Einzigartige und raue Natur in absoluter Ruhe. Das sind die Zutaten für einen Wanderurlaub in Norwegen, ebenso wie frischer Fisch und lange Sommertage mit Tageslicht.
Speziell im Norden zieht es uns Bergführer und viele Bergsteiger zu den Skitouren auf die Lofoten, nach Senja, in die Lyngenalpen oder noch weiter nördlich nach Svalbard Spitzbergen. Die Skitouren in Norwegen begeistern mit Abfahrten bis zum Meer und einem ganz besonderen Panorama. Man muss es gesehen haben, um den Zauber zu verstehen. Bis spät in den Mai hinein sind perfekte Skibedingungen zu finden. Selbstverständlich lassen sich vor allem die Lofoten und Lyngenalpen ebenfalls mit Schneeschuhen hervorragend erkunden. Vor allem während der Polarnacht bei diffusem Dämmerlicht und begleitet von Polarlichtern, ist eine Schneeschuhreise nach Nordnorwegen etwas ganz Besonderes. Beginnend im Februar auf den Lofoten bis Mitte Mai in den Lyngenalpen ist Norwegen ein sehr schneesicheres Ziel.
Auch zum Eisklettern ist Norwegen im Winter lohnend. Dabei gilt Senja mit seinem Eiskletterparadies direkt am Meer als Hotspot für Eiskletterer, ebenso wie das Eisklettermekka Rjukan nicht weit von Oslo. Und schließlich bietet Norwegen insbesondere auf dem Hochplateau der Hardangervidda bei Finse die idealen Voraussetzungen, um sich auf polare Expeditionen und lange Skidurchquerungen vorzubereiten.
Die Lyngenhalbinsel befindet sich etwa 350 km nördlich des Polarkreises. Entgegen der Erwartung ist es jedoch nicht extrem kalt und viel milder als in anderen Regionen der Erde auf dem selben Breitengrad. Der warme Golfstrom mäßigt das Klima und so wird es nicht kälter als in den Alpen, es ist jedoch häufig windig. Selten sinken die Temperaturen unter -10 Grad im Winter.
Dank der sehr geringen Lichtverschmutzung in den Lyngenalpen, tanzen in den dunklen Wintermonaten sehr häufig die Polarlichter mystisch über den nächtlichen Himmel und bilden ein einzigartiges Schauspiel.
Das Wetter kann in Lyngen aufgrund seiner Lage am Meer generell sehr schnell wechseln. Sollte es am Morgen, wenn wir aus dem Fenster schauen, stark schneien oder stürmen, kann 2 Stunden später schon wieder die Sonne scheinen. Das macht unsere Skitouren in den Lyngenalpen so entspannt, vor allem an den späteren Terminen im Frühjahr, wenn die Tage länger werden. Ist das Wetter morgens noch nicht so wie es uns gefällt, lohnt es sich unter Umständen noch einmal abzuwarten.
So muss man sich in Lyngen ebenfalls auf wechselnde Schneeverhältnisse während der Skitourenreise einstellen und zwar vom besten Pulver bis hin zum perfekten Firn. Von Februar bis spät in den Mai hinein werden wir in den Lyngenalpen jedoch gewiss hervorragende Skitourenbedingungen finden!
Ab Mai merkt man dann bereits den nahenden Sommer und das tiefe Orangerot der Mitternachtssonne hier oben im Norden zu erleben, ist ebenfalls ein wunderbares Erlebnis. Die Temperaturen im Sommer liegen mit durchschnittlichen +12 Grad im Juli und August nicht so hoch wie in anderen Teilen Norwegens, sind jedoch ideal zum Wandern.
Auch die Lofoten befinden sich noch nördlich des Polarkreises, liegen aber ca. 200 km südwestlich der Lyngenalpen. Ähnlich wie in Lyngen stehen auch die Lofoten unter dem starken Einfluss des Golfstroms. Es herrschen ähnliche klimatische Bedingungen, die Durchschnittstemperaturen liegen aufgrund der südlicheren Lage jedoch leicht über denen der Lyngenalpen. Die Skitourenbedingungen auf den Lofoten sind von Februar bis ca. Mitte April sehr gut. Doch auch auf den Lofoten gilt: eine Wetterprognose ist wie Lesen im Kaffeesatz und setzt Flexibilität voraus. Am Ende ist es immer anders, aber immer gut! Kommt ganz darauf an, was man daraus macht...
Die Inseln Spitzbergens liegen nur noch gut 1.000 km vom Nordpol entfernt mitten im arktischen Ozean. Spitzbergen befindet sich somit in der arktischen Klimazone. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen +2 und +18 Grad. Während der Wintermonate muss mit Temperaturen von -25 Grad bis zu +5 Grad gerechnet werden. Diese relativ warmen Temperaturen verdankt Spitzbergen ebenfalls dem warmen Golfstrom. Vom 20. April bis 26. August geht die Sonne nicht unter.
Die ideale Reisezeit für Skitouren auf Spitzbergen liegt zwischen Ende April und Anfang Juni. Während dieser Zeit liegt die Durchschnittstemperatur rund um den Gefrierpunkt und wir dürfen uns auf die meisten Sonnenstunden des Jahres freuen. Die Fjorde sind frei vom Eis und Landgänge können mit den Zodiacs einfach bewerkstelligt werden. Auch die Schneeverhältnisse sind in diesem Zeitraum ideal für Skitouren.
Die beste Reisezeit für Skitouren in Norwegen hängt vom Reiseziel ab. Grundsätzlich kann man aber sagen. Skitouren in Norwegen sind den ganzen Winter über möglich. Im Folgenden stellen wir Dir die Gebiete vor.
Lyngenalpen: Die Saison reicht von Februar bis Mai. Besonders beliebt sind März und April mit langen Tagen, stabilem Schnee und oft traumhaften Firnbedingungen. Im Mai und Juni sind sogar Skitouren unter der Mitternachtssonne möglich.
Lofoten: Beste Zeit ist März bis April. Dann sind die Tage länger, das Nordlicht oft noch sichtbar und die Schneeverhältnisse für „Ski & Sail“-Touren optimal.
Senja: Von Februar bis Ende April. Im März und April genießt man ideale Bedingungen mit Pulverschnee, Nordlichtnächten und ruhigen Touren abseits des Trubels.
Seiland: Saison von Februar bis Mai. Durch die arktische Lage ist Seiland besonders schneesicher. Im späten Frühjahr bieten die Gletscher perfekte Bedingungen für längere Skitouren.
Sognefjord: Saisonstart bereits im Dezember/Januar, Hauptsaison von Februar bis April. Dank der Gletscher sind auch hier Skitouren bis Mai und manchmal Juni möglich.
Spitzbergen: Klassische Skitourensaison ist von März bis Ende Mai. In dieser Zeit sind die Temperaturen stabiler, die Tage lang und die Schneeverhältnisse ideal für Skitouren und Ski-Expeditionen in die arktische Wildnis. Für Ski & Sail Programme eignet sich der Mai am besten, da dann das Eis weitgehend zurückgegangen ist und die Zustiege nicht mehr so lange sind.
Die beste Zeit ist von September bis März/April, wenn die Nächte lang und dunkel sind. Besonders hoch ist die Chance im Winter, zwischen Oktober und März.
Die besten Orte befinden sich nördlich des Polarkreises – Regionen wie Tromsö, Lyngenalpen, Lofoten, Senja oder die Finnmark bieten ideale Bedingungen.
Das stabile Wanderfenster liegt zwischen Ende Juni und Mitte September. Dann sind die Wege schneefrei; von Ende Mai bis Mitte Juli geht zusätzlich die Mitternachtssonne nicht unter, der September bringt Ruhe und erste Herbstfarben. Das Wetter bleibt in jedem Monat wechselhaft. Im Winter sind die Lofoten ein Ziel für Schneeschuhtouren und Polarlichter — mit eigener Ausrüstung.
Technisch bleiben die klassischen Lofoten-Wanderungen im Bereich Bergwandern — Kletterstellen gibt es keine. Die Wege sind aber keine Promenaden: Es geht über Felsblöcke und steile Gras- und Schrofenhänge, oft ohne Markierung nach deutschem Standard. Die schönsten Touren verlangen 500 bis 1.100 Höhenmeter und vier bis sechs Stunden Gehzeit — dazu Trittsicherheit auf unebenem Untergrund. Typisch für Norwegen ist die Nässe: Das Gestein im Untergrund ist fast überall wasserdicht, deshalb triffst Du auf jeder Wanderung auf feuchte Wiesen und Moore. Wasserdichte Schuhe sind unverzichtbar.
Ja, Norwegen gilt als sehr schneesicher. Dank der geographischen Lage weit im Norden und der Kombination aus Fjorden, Küstengebirgen und Hochgebirge liegt von Dezember bis Mai fast überall ausreichend Schnee, in Gletscherregionen oft noch länger.
2. Welche Regionen sind besonders schneesicher?
Lyngenalpen: Schnee von Februar bis Mai, in hohen Lagen auch bis Juni, dann unter dem Einflus der Mitternachtssonne. Sehr stabil durch arktisches Klima.
Lofoten: Gute Schneelage von Februar bis April. In den unteren Lagen kann es durch mildere Küstenluft und Regenfälle allerdings zu starkem Schneeschwund oder schwerem, nassem Schnee kommen. In den oberen Lagen sind die Bedingungen meist stabil.
Senja: Ähnlich wie Lofoten – verlässlich ab Februar bis Ende April, gelegentlich Regen in Küstennähe, aber stabile Schneedecke in höheren Regionen.
Seiland: Sehr schneesicher von Februar bis Mai. Kalte arktische Bedingungen sorgen für trockenen Schnee, selbst im Frühjahr.
Sognefjord: Von Dezember bis Mai gute Bedingungen. In den Fjordtälern kann es mild sein, doch auf den umliegenden Gletschern bleibt der Schnee lange hervorragend.
Spitzbergen: Extrem schneesicher – Saison von März bis Ende Mai. Kaum Tauwetter, sehr trockener Schnee.
3. Warum gibt es Unterschiede zwischen den Regionen?
Küstenregionen wie Lofoten und Senja liegen im Einflussbereich des Golfstroms. Dadurch gibt es mehr Niederschlag, aber auch mildere Temperaturen, die gelegentlich Regen bringen. In den höher gelegenen Skitourengebieten herrscht jedoch fast durchgehend gute Schneesicherheit.
4. Kann das Wetter die Touren beeinflussen?
Ja. Lawinengefahr, starker Wind oder Regen in tieferen Lagen können Touren kurzfristig verändern.
Erzähl uns, wonach Du suchst — Ski, Sommer, Polarlicht oder Expedition. Wir sind jedes Jahr im Norden unterwegs und beraten Dich aus der Praxis.