Expedition Inlandeis Durchquerung | Grönland
Fast 600 km von West nach Ost
Verfügbare Reisetermine
Verfügbare Reisetermine 1 Termin ab 14.199,00 € min. 5, max. 8 Personen 🇬🇱 32 Tage Termin wählen
Mai
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- MUC - Kangerl. - Kulusuk - MUC ab 2.000,00 €/P
- FRA - Kangerl. - Kulusuk - FRA ab 2.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Skigepäck nicht im Preis Ski und Snowboard reisen im Skisack als Sondergepäck. Die Airline berechnet dafür eine eigene Gebühr, deren Höhe von Airline und Strecke abhängt. ca. 70,00 € pro Skisack
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Auf den Spuren von Fridtjof Nansen durch das grönländische Inlandeis
Die Durchquerung des grönländischen Inlandeises gehört neben den Expeditionen zum Nordpol und Südpol zu den drei großen Polarexpeditionen. Fridtjof Nansen durchquerte 1888 als Erster diese Eiswüste und legte damit den Grundstein für heutige Expeditionen. Von Kangerlussuaq im Westen führt die Expedition auf rund 560 km durch das Inlandeis. Unterwegs besuchen wir die verlassene amerikanische Radarstation DYE 2, passieren den Arctic Circle und stoßen in der Regel nach maximal 26 Tagen an der Ostküste auf den Atlantik. Per Hubschrauber geht es dann weiter nach Tasiilaq, wo wir zu Gast bei unserem Freund und Partner Robert Peroni sind.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund des hohen Organisationsaufwands und behördlichen Vorschriften zur Anmeldung einer Expedition auf Grönland ist für diese Tour eine frühzeitige Anmeldung bis spätestens 6 Monate vor Expeditionsbeginn notwendig. Spätere Buchung können nur auf Anfrage bearbeitet werden.
Was diese Reise besonders macht
- Persönlich empfohlen von Robert Peroni
- Mit 3-tägigem Vorbereitungscamp in den Alpen
- Zusätzlicher Bergführer ab 8 Teilnehmern
- Hochwertige Spezialschlitten von Acapulka
- Hochwertige Expeditionsverpflegung
- Kleine Gruppe mit maximal 8 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Erhebliche Alpine Erfahrung
Die Teilnahme an der Durchquerung des grönländischen Inlandeises erfordert vor allem Teamfähigkeit. Beim Auf- und Abstieg zum bzw. vom Inlandeis müssen teils zerklüftete Gletscherbereiche und Spaltenzonen auf Ski oder mit Steigeisen, stellenweise auch am Seil, durchquert werden. Erste Erfahrungen im Ski-, Skitouren- oder Skilanglaufbereich sind dabei von Vorteil.
Das gesamte Gepäck sowie die anteilige Gruppenausrüstung – Zelte, Kocher, Verpflegung und mehr – wird selbst gezogen, in Pulkas, die anfangs rund 65 kg wiegen. Das verlangt eine sehr gute Kondition, denn die täglichen Gehzeiten liegen im Schnitt bei 8 bis 10 Stunden. Die Etappen sind zu Beginn kürzer und steigern sich im Laufe der Expedition auf 25 bis 30 km, bei guten Bedingungen auch mehr.
Bergsteigerische Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Wetterumschwünge mit deutlichen Temperaturstürzen auf -25 °C und darunter sind jederzeit möglich – gefragt ist daher, wer sowohl physisch als auch psychisch belastbar ist. Auch beim Auf- und Abbau der Camps zählt Teamwork; Erfahrung im winterlichen Zelten setzen wir voraus.
Vor Beantragung der Expeditionsgenehmigung bitten wir zusätzlich um einen Tourenbericht der letzten Jahre. Teilnehmer über 65 Jahre benötigen aufgrund behördlicher Vorgaben ein ärztliches Attest.
Der Erfolg der Expedition hängt wesentlich von einer guten Vorbereitung und systematischem Training auf die kommenden Belastungen ab – wir empfehlen, damit möglichst früh, idealerweise schon Monate im Voraus, zu beginnen. Ein Abbruch während der Durchquerung ist nur mit erheblichem logistischem Aufwand und entsprechenden Kosten möglich; die nötigen Hinweise dazu erhältst Du nach der Buchung.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Polarexpeditionen
Mittelschwere expeditionsartige Durchquerung mit teils erheblichen technischen Herausforderungen. Für Einsteiger mit alpiner Erfahrung geeignet. Die Route verläuft im vergletscherten Gelände entlang weiter Schnee- und Eisflächen, ggf. auch über Meereis mit längeren Auf- und Abstiegen. Erste skitechnische Grundkenntnisse aus dem Abfahrts- oder Skilanglaufbereich sind zwingend erforderlich. Erste Erfahrungen aus früheren Polar- und Expeditionstouren sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend sehr große objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen die Gefahren großer Höhe, extremer Temperaturen, schlechte bis sehr schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an den meisten Stellen nicht möglich, oder nur mit extrem großem Aufwand und zeitlichem Verzug zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Große Grate wie Matterhorn-Hörnligrat, Biancograt oder Mont-Blanc-Überschreitung, Alpinklettern im VI. Grad, Eisklettern im Vorstieg, Expeditionen auf Siebentausender wie Pik Lenin oder Muztagh Ata
- Ski/Board
- Skihochtouren auf Viertausender, steile Abfahrten über 35°, Freeriden in hochalpinem Gelände, Skibesteigungen wie der Elbrus
- Wandern & Trekking
- Lange Höhentrekkings über vergletscherte Pässe, Schneeschuhtouren in steilem, lawinengefährdetem Gelände
- Polar & Arktis
- Durchquerung des grönländischen Inlandeises, Expeditionen zum Südpol oder auf den Mount Vinson
Cross-Tipp
Am Matterhorn zählt Klettern im Fels mit Bergschuhen mehr als Gletschererfahrung. Beim Eisklettern hilft Dir die Vorstiegserfahrung aus dem Fels; Eisschrauben und die Beurteilung des Eises lernst Du aber eigens.
Geplanter Reiseablauf
32 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Regulär 13.00 Uhr, Kastrup
- Reiseende der Gruppe
- Voraussichtlich 07.00 Uhr, Reykjavik Airport
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen
Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen
Nach Grönland gibt es meist keine Direktflüge. Darum fliegen wir zunächst in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. In einem nahegelegenen Hotel am Flughafen beziehen wir unser Quartier. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen. Den Abend verbringen wir in einem der Restaurants in der Stadt. Übernachtung im Hotel.
2. Tag
Weiterflug nach Kangerlussuaq
Weiterflug nach Kangerlussuaq
Am frühen Morgen verlassen wir Kopenhagen und fliegen mit Air Greenland mit einem Zwischenstop in Nuuk nach Kangerlussuaq. Der Ort entstand in den Jahren 1941 - 1951 als amerikanischer Armeestützpunkt und war während der Berlin Blockade einer der Dreh- und Angelpunkte für die Versorgung aus der Luft. Von hier sind es zwar nur noch rund 35 km zum Inlandeis, doch zunächst müssen wir noch unsere gesamte Pulka Ausrüstung fertig packen. Es bleibt sicher auch noch etwas Zeit, um durch den 550 Seelen Ort zu schlendern und letzte Einkäufe im Supermarkt zu tätigen. Am Abend gehen wir in ein idyllisch gelegenes Restaurant mit Blick auf einen gefrorenen See zum Abendessen. Übernachtung in einfachen Zimmern in der Polar Lodge.
3. Tag
Per Truck an die Eiskante zum Point 660
Per Truck an die Eiskante zum Point 660
Am Morgen holen wir noch einmal den Wetterbericht aus Innsbruck ein. Anschließend geht es mit dem Truck an die Eiskante. Mit etwas Glück erhaschen wir unterwegs einen Blick auf Rentiere und Moschusochsen. Der Point 660 ist nichts Weiteres als eine kleine Anhöhe, welche sich wunderbar für einen Ausblick auf den Russellgletscher eignet. Hier beginnt unsere Inlandeis Durchquerung. Je nach Bedingungen kann es sein, dass wir die Pulkas zunächst einige Meter über Geröll tragen müssen, bevor wir den Gletscher erreichen. Mit Steigeisen oder bei guten Schneebedingungen sogar bereits mit Ski folgen wir nun unserer bewährten Route durch den Gletscherbruch zu unserer ersten Koordinate und schlängeln uns geschickt durch das Spaltenlabyrinth Das heutige Camp ist rund 8km vom Startpunkt geplant, wo wir bereits außerhalb der ersten Spaltenzone gut campen können.
4. bis 6. Tag
Der Weg ins Eis über die größte Insel der Welt
Der Weg ins Eis über die größte Insel der Welt
In den folgenden Tagen arbeiten wir uns höher auf das Inlandeis hinauf. Ein weiteres Mal müssen wir dabei ein weiteres Mal eine kleinere Spaltenzone durchqueren und den "Grand Canyon" umgehen. An einigen Stellen muss das Pulka dabei geschickt durch das Eis manövriert werden. Unsere Tagesetappen steigern sich dabei täglich von ca. 8 bis 20 km und mehr. Wichtig dabei ist, dass wir die ersten 50-60km auf dem Eis zügig überwinden, durch die Geographie des Landes in dieser Zone die größte Gefahr von Piteraqs "Der, der Dich angreift" besteht. Piteraqs sind gefährliche Fallwinde, welche mit Windgeschwindigkeiten von 180 – 280 km/h hauptsächlich im Herbst und Winter an der Ost- und Westküste vorkommen. Dennoch dürfen wir in Zeiten des Klimawandels dieses Wetterphänomen auch im Frühjahr nicht unterschätzen. Je nachdem wie wir voran kommen, erreichen wir am Ende des 5. Tages oder im Laufe des 6. Tages das "nahezu" spalten freie Inlandeis.
7. bis 17. Tag
Eis, Eis, Eis... bis zur verlassenen Radarstation DYE 2
Eis, Eis, Eis... bis zur verlassenen Radarstation DYE 2
Es versteht sich von selbst, dass eine Inlandeis Durchquerung nicht exakt Tag für Tag beschrieben werden kann. Das Wetter und die Verhältnisse bestimmen den Reiseablauf. Die folgende Beschreibung soll Dir aber einen groben Anhalt über den Tagesablauf geben. Die Tage beginnen mit dem Frühstück und einer heißen Tasse Kaffee im Schlafsack, Anziehen und Zusammenpacken der Pulkas. Gegen 09.00 Uhr schnallen wir die Ski an und laufen rund 9 bis 10 Stunden. Pünktlichkeit und Routinen, spielen eine große Rolle und tragen erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei.
Die täglichen Etappen betragen je nach Bedingungen 15, 25, 30 km und wenn möglich oder notwendig auch mehr. Jede Stunde unterbrechen wir für eine kurze Verpflegungs- und Trinkpause. Das Wetter wird uns Tage bescheren, an welchen die Sonne brennt, so dass wir sehr leicht, z.t bis auf die Unterwäsche bekleidet gehen können, wie auch Tage an denen wir froh sind, wenn die 10-minütigen Pausen enden um sich wieder warm zu laufen. Halo Effekte kündigen beeindruckend Wetterumschwünge an, welche zu völligem White Out, Sturm, Schneefall und Temperaturstürzen mit -30°C führen können. Dieses Wetter zeigt aber auch die Ernsthaftigkeit des Unternehmens auf. Mit dem Kompass und GPS navigieren wir Tag für Tag weiter nach Osten und werden langsam eins mit der Eiswüste. Mit jedem Tag werden langsam aber auch die Pulkas leichter. Mittags halten wir für 45 Minuten an, stellen ggf. kurz ein Zelt auf und nehmen etwas Spezialnahrung zu uns. Abends schlagen wir unser Camp auf, je nach Bedingungen bauen wir Schneemauern und kochen Wasser für das Abendessen und den nächsten Morgen. Pasta Bolognese, Pasta Funghi und verschiedene andere Sorten unserer Expeditionsnahrung sorgen für neue Kraft am Folgetag. Nächte mit rund -25 - 30°C können das Innenzelt in ein weißes Licht kleiden. Nach rund 10 bis 12 Tagen taucht während der Etappen in der Ferne unser Zwischenziel auf.
Die verlassene Radarstation DYE 2 der Amerikaner diente den Amerikanern im Kalten Krieg als Frühwarneinrichtung. Für uns ist sie ein faszinierendes und surreales Museum, welches langsam im Schnee versinkt und uns hauptsächlich als willkommenes und abwechslungsreiches Biwak für die Nacht auf 66.29.554 Nord und 46.18.966 Ost dient. Hals über Kopf wurde die Station im Jahr 1988 verlassen und so können wir im Lagerraum der Küche sogar mehr als 30 Jahre alte Eier und andere Vorräte bestaunen. Sofern es der Zeitplan hergibt, werden wir hier ggf. einen Rasttag einlegen.
18. bis 27. Tag
Auf den höchsten Punkt und dann dem Atlantik entgegen
Auf den höchsten Punkt und dann dem Atlantik entgegen
Noch einige Tage geht von DYE 2 bergauf und wir müssten schon genau auf den Höhenmesser schauen, um den höchsten Punkt auf ca. 2480m zu finden. Irgendwann merken wir aber, wie das Pulka schneller läuft und sich die Etappen deutlich erhöhen. Das Gewicht der Ausrüstung hat sich weiter reduziert. 30 km und mehr sind jetzt durchaus drin. Über IRIDIUM Satellit hält uns das Alpine Welten Büro in Deutschland auf dem Laufenden, versorgt uns mit Infos und dem wichtigen Wetterbericht, denn wir kommen wieder in den Einflussbereich des Piteraqs. In der Ferne tauchen an den letzten Tagen die ersten Bergspitzen des Schweizer Landes auf und kündigen das nahe Erreichen der Eiskante an.
28. Tag
Die letzte Strecke der Inlandeis Durchquerung
Die letzte Strecke der Inlandeis Durchquerung
Bei guten Wetterbedingungen ist der heutige Tag ein einzigartiger Traum. Nach den ganzen Tagen im unendlichen Weiß schmelzen die Höhenmeter heute nur so dahin. Zunächst fahren wir weite Strecken ab, bevor das Gelände schwieriger wird und die Spaltenzonen wieder größer werden. Vereinzelte Schmelzwasserseen können uns zu Umwegen zwingen. Die Ski müssen an einzelnen Passagen je nach Bedingungen wieder öfter gegen Steigeisen getauscht werden. Während all diesen Herausforderungen taucht in der Ferne der Atlantik mit seinen schwimmenden Eisbergen auf. Durch einige Spaltenzonen manövrieren wir unsere Pulkas hinunter und am Ende ist es soweit, ein Felsriegel auf welchem ehemals die legendäre "Gryllhytta" stand, markiert das Ende des Inlandeises. Zum ersten Mal stehen wir wieder auf Fels und Geröll. Von hier ist es fast nur einen Steinwurf zum, mit Meereis zugefrorenen Atlantik. Eine unglaubliche Atmosphäre ergreift uns und sicher wird dieser Moment bei jedem Teilnehmer unvergesslich bleiben. Je nach Bedingungen entscheidet sich jetzt, wie es weiter geht. Ob per Boot, zu Fuß über einen zugefrorenen See oder per Hubschrauber direkt nach Tasiilaq. Per Satellitentelefon nehmen wir ein letztes Mal Kontakt mit unseren Inuit Freunden auf und organisieren anhand der Verhältnisse die Möglichkeiten der Abholung.
29. Tag
Inuit Indianerdorf Isortoq
Inuit Indianerdorf Isortoq
Sollten wir per Boot abgeholt werden, so steigen wir heute über einen Schneehang auf das Meereis ab und laufen darauf noch einige km bis zur Eiskante. Durch das offene Meereis manövriert unser Skipper dann das kleine Boot in das nahe gelegene und beschauliche Inuitdorf Isortoq. Alternativ laufen wir bei guter Schneelage zu Fuß über einen zugefrorenen See bis nach Isortoq. Hier leben ca. 150 Einwohner hauptsächlich von der Jagd auf Robben. An den Häusern hängen Felle der Tiere und das eine oder andere Eisbärfell kann sich auch hierher verirren. Authentischer kann man Grönland fast nicht erleben und wir genießen die Umgebung von so vielen Menschen. Die Übernachtung erfolgt dann im Gemeindehaus von Isortoq bei einer Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt des Dorfes - nach den Anstrengungen und Entbehrungen der letzten Wochen wirkt das fast wie ein Gourmet-Menü.
30. Tag
The Red House in Tasiilaq
The Red House in Tasiilaq
Je nach Flugwetter werden wir idealerweise am Morgen mit dem Hubschrauber von Air Greenland abgeholt und fliegen ins ca. 30 Minuten entfernte Tasiilaq. Hier sind wir für die folgende Nacht im weltweit bekannten Hotel " The Red House" von Robert Peroni, einem der Pioniere von Polarexpeditionen in Grönland zu Gast. Tasiilaq ist mit rund 3.000 Einwohnern die größte Ortschaft an der Ostküste und Dreh- und Angelpunkt für Outdoorunternehmungen aller Art in Grönland. Neben dem Fischfang und der Jagd haben sich die Inuit hier mit dem Tourismus ein weiteres Standbein aufgebaut. Im Hotel genießen wir die Sauna und ein fürstliches Abendessen. Sicher besteht auch noch die Möglichkeit, die kleine Stadt, den Supermarkt oder das Museum zu besichtigen und Einkäufe zu tätigen. Letzte Übernachtung in Grönland.
31. Tag
Rückflug über Kulusuk nach Reykjavik
Rückflug über Kulusuk nach Reykjavik
Am Morgen fliegen wir mit dem Hubschrauber über den König Oscar Fjord nach Kulusuk und können dabei noch einmal einen Blick über dieses faszinierende Land werfen, bevor es mit der Turboprop Maschine von Iceland Air in einem rund 1,5 stündigen Flug nach Island geht. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um die Stadt zu erleben. Am Abend ruft ein lokales Restaurant und sicher auch der Irish Pub mit Live Musik und läutet die letzte Nacht in der Arktis ein.
32. Tag
Heimreise nach Deutschland
Heimreise nach Deutschland
Am frühen Morgen fahren wir wieder zum Flughafen Keflavik und fliegen zurück nach Hause. Ankunft im Laufe des Nachmittags.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 25 · Nicht im Preis 4 · Zusätzlich buchbar 3
Guide
32 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Zusätzlich ab 8 Personen: 27 Tage Führung und Organisation durch einen Polarguide 3. bis 29. Tag
Unterkunft
4 x ÜN/DZ im Hotel
27 x ÜN/ZD im Zelt
Verpflegung
2 x Halbpension Frühstück und Abendessen
27 x Expeditionsverpflegung
1 x Abendessen
1 x Frühstück
Flug
Hubschrauberflug Raum Isortoq – Tasiilaq
Hubschrauberflug zwischen Kulusuk und Tasiilaq
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Bootsfahrt nach Isortoq (29. Tag)
Ausrüstung
Gurt Alpin - leicht
Hochtouren Hardware Safelock-Karabiner, HMS-Karabiner, Normalkarabiner, Eisschraube ca. 17 cm, Reepschnur (5 mm, 4 m), Bandschlinge 120 cm
Zugschlitten (Pulka) mit Zuggeschirr Unsere eigenen Acapulka-Schlitten; das Zuggestell ist durch Schnüre mit Expanderdämpfer ersetzt, so zieht es sich deutlich angenehmer.
MSR Expeditionskocher mit Kochausrüstung & Benzin
Gebühren
Einholung der Expeditionsgenehmigung
Vorgeschriebene Search-&-Rescue-Versicherung für die Expedition
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung
Vorbereitungscamp in den Alpen (3 Tage)
IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren) Auf Expeditionen in Arktis und Antarktis führen wir ein IRIDIUM Satellitentelefon für Rettungs- und Kommunikationszwecke mit. Gebühren für persönliche Telefonate werden nach der Expedition abgerechnet.
Umfangreiche medizinische Notfallausrüstung Auf Höhenexpeditionen mit Pulsoximeter und höhenmedizinischer Notfallmedikation.
GPS-Notfallsender mit Live-Tracking Das tragbare Gerät bestimmt die Position per GPS und übermittelt laufend den Standort. Im Notfall können Kurznachrichten an Rettungsorganisationen gesendet werden.
Großkalibrige Schusswaffe & Signalpistole (Eisbärenschutz) Wir führen eigene Gewehre mit. Unsere Bergführer werden im Jahr vor der Tour im Umgang damit geschult.
Expeditionswetterbericht Wir erhalten täglich einen aktuellen Wetterbericht per SMS und E-Mail, bei Bedarf mit persönlicher Wetterberatung.
Abschlussfeier & Teilnahmeurkunde
Flug MUC - Kangerl. - Kulusuk - MUC ab 2.000,00 €/P
Flug FRA - Kangerl. - Kulusuk - FRA ab 2.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Skigepäck nicht im Preis Ski und Snowboard reisen im Skisack als Sondergepäck. Die Airline berechnet dafür eine eigene Gebühr, deren Höhe von Airline und Strecke abhängt. ca. 70,00 € pro Skisack
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
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