Rumänien
Transsilvanien - Die Heimat Graf Draculas
Im Winter mit Fellen auf einsame Gipfel über dem Bâlea-See, dazu Hüttenabende und die Altstadt von Sibiu — unsere Reise in die Berge Siebenbürgens.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Die Reise läuft in kleiner Gruppe mit höchstens acht Teilnehmern.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
Stützpunkte sind ein Hotel direkt am Bâlea-See und die gastfreundliche Negoiu-Hütte.
Zum Auftakt bleibt Zeit für die Altstadt von Sibiu mit ihren deutschen Spuren.
Unsere Reise nach Rumänien: acht Tage im Winter, zwei Stützpunkte im Hochgebirge und ein Abend in der Stadt. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir, mit welchen Anforderungen Du rechnen musst.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Făgăraș-Gebirge — Gipfel bis gut 2.500 Meter
Vom Hotel am Bâlea-See führen die ersten Touren auf Paltinu, Iezeru Caprei, Vânătoarea lui Buteanu (2.507 m) und Vaiuga. Danach wechselt die Gruppe zur Negoiu-Hütte: Sie liegt tiefer, die Touren auf Musceaua Scării und Șerbota werden dadurch länger.
Mitten im Land liegt Siebenbürgen, im Süden gerahmt vom höchsten Zug der Karpaten. Im Winter ist es dort oben still: kaum Lifte, kaum Menschen, dafür weite Kare und lange Grate.
Wir kommen mit Ski. Auf den Entdecker-Skitouren wohnst Du am Bâlea-See und auf der Negoiu-Hütte; Start und Ziel ist Sibiu, das alte Hermannstadt.
Weitere Skitourenziele außerhalb der Alpen findest Du unter Skitourenreisen weltweit, alle Länder in der Übersicht der Reiseziele.
Was Du über Rumänien wissen solltest: Land und Leute, die Karpaten und ihr Klima — und wie unsere Skitouren dort ablaufen.
Wer kennt ihn nicht - Bram Stokers berühmten "Graf Dracula", der von seinem Schloss in den tiefen transsilvanischen Wäldern aus sein dunkles Unwesen getrieben haben soll? Tatsächlich war Vlad III. Draculea, der Erzählungen zufolge den irischen Schriftsteller zu seinem Roman inspiriert haben soll, ein rumänischer Woiwode des 15. Jahrhunderts, der vielleicht grausam gewesen sein mochte, doch mit einem Vampir sicherlich nichts zu tun hatte. Transsilvanien, oder auf Deutsch auch Siebenbürgen, liegt heute im Zentrum Rumäniens. Bereits seit dem 13. Jahrhundert haben sich in Siebenbürgen deutsche Siedler niedergelassen, so dass diese Region auch eine gewisse deutsche Prägung hat. Im Osten und Süden vom Karpatenbogen eingerahmt findet sich in Siebenbürgen auch heute noch eine unberührte Berglandschaft mit den höchsten Gipfeln des Landes.
Rumänien liegt in Südosteuropa und grenzt im Westen an Ungarn und Serbien, im Norden und Osten an die Ukraine und Moldawien sowie im Süden entlang der Donau an Bulgarien. Die Hauptstadt ist Bukarest, die mit gut 1,8 Millionen Einwohnern in etwa so groß ist wie Hamburg. Die Landessprache ist Rumänisch. Englisch ist in Rumänien inzwischen weit verbreitet. In Siebenbürgen wird teilweise auch noch Deutsch gesprochen, auch wenn es nicht mehr viele Rumäniendeutsche dort gibt.
Die Rumänen sind generell sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Der Großteil der rumänischen Bevölkerung bekennt sich zum rumänisch-orthodoxen Glauben. Die meisten Feiertage sind daher religiös geprägt und zeitlich vom Osterfest abhängig. Am 1. Dezember feiern die Rumänen außerdem ihren Nationalfeiertag, der auf einen der wichtigsten Momente der rumänischen Geschichte, die große Vereinigung, zurückzuführen ist. Militärparaden und unzählige Veranstaltungen begleiten diesen Tag.
Rumänien erstreckt sich von West nach Ost von der Pannonischen Tiefebene über den Karpatenbogen bis zum Schwarzen Meer, das die natürliche Grenze im Osten bildet. Gut ein Viertel der Landesfläche ist Waldgebiet, in dem zahlreiche Tierarten heimisch sind, insbesondere auch Braunbären, Wölfe und Luchse. Im Zuge des NATURA-2000-Schutzgebietnetzes gibt es in Rumänien inzwischen zahlreiche Naturschutzgebiete und das Donaudelta mit dem größten Schilfrohrgebiet der Erde zählt zum UNESCO Weltnaturerbe. Dennoch wird die Natur Rumäniens zunehmend von der modernen Landwirtschaft, dem Wachstum der Städte, aber auch von illegalem Holzschlag beeinflusst.
Der Gebirgsbogen der südlichen Karpaten, auch Transsilvanische Alpen genannt, trennt Siebenbürgen von der Walachei. Der höchste Gipfel ist der 2.544 m hohe Moldoveanu. Die Gebirgsregionen mit ihren oft schroffen Gipfeln sind sehr einsam, ursprünglich, wild und artenreich, was insbesondere an fehlenden Zufahrtsstraßen liegt.
Das Klima im Gebirge ist rau und nordseitig häufig kalt. Die Temperaturen können aber von über -30°C im Winter bis zu 20°C im Sommer reichen. Die Winter in den Hochlagen sind sehr schneereich und vor allem im Februar und März ideal für einsame Skitouren bei besten Bedingungen geeignet. Ansonsten herrscht in Rumänien ein kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern.
Einsame Skitouren in einer wilden Berglandschaft mit besten Schneebedingungen. Das findest Du, wenn Du mit uns auf unsere Entdecker-Skitourenreise in die rumänischen Karpaten gehst. Die schroffen Berge und sanften Täler des Fagaras Gebirges in den Transsilvanischen Alpen versprechen perfekte Skitourentage. Im Gegensatz zu den Ostalpen sind wir hier fast immer allein unterwegs. Auch kulturell kommt diese Reise nicht zu kurz und wir erleben die Kontraste, die dieses Land zwischen Moderne und Tradition prägen. Eine Reise nach Rumänien ist eine Reise voller Gegensätze. In Verbindung mit der einmalig schönen Natur, die wir auf unseren geführten Skitouren erleben, ein unvergessliches Erlebnis.
Eine Hochstraße, die in den 1970er-Jahren quer über das Gebirge gebaut wurde und am Bâlea-See auf gut 2.000 Metern ihren höchsten Bereich erreicht. Im Winter ist sie gesperrt — dann geht es mit der Seilbahn hinauf zum See.
Das frühere Hermannstadt, im Mittelalter von Siebenbürger Sachsen gegründet und 2007 Kulturhauptstadt Europas. Die Altstadt mit Großem Ring, Lügenbrücke und bunten Giebelhäusern ist Start und Ziel unserer Reise.
So wird es vermarktet. Schloss Bran (Törzburg) bei Brașov passt zwar gut zu Bram Stokers Roman, der historische Vlad III. hat dort aber allenfalls kurz Station gemacht. Seine Burg war Poenari am Südrand des Gebirges.
Schnee im Winter, Hütte oder Hotel, Anreise über Sibiu oder die Frage, ob die Reise zu Dir passt — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich gerne.