Am nächsten Morgen
brechen wir schon um sechs Uhr auf, das Wetter spielt wieder mit, und Hans will die 1400 Höhenmeter hinauf zur Valsorey- Hütte möglichst bald hinter uns bringen, weil die starke Sonneneinstrahlung die Lawinengefahr im Laufe des Tages ansteigen lässt. Wir gehen hinein ins Valsorey-Tal, zwei kurze Tragepassagen, zwei Steilstufen müssen überwunden werden, aber die grandiose Landschaft lässt den anstrengenden Aufstieg deutlich leichter erscheinen. Mittags sitzen wir schon vor der Hütte bei einem Teller Nudeln und einem kühlen Bier. Wir können uns nicht sattsehen am sensationellen Panorama und genießen die Frühjahrssonne. Die Hütte ist relativ klein und bis auf den letzten Platz belegt, das Abendessen erstaunlich gut und reichlich, wenn man bedenkt, dass die Hütten der Haute Route ausschließlich per Hubschrauber beliefert werden.
Die Nacht auf 3000m Höhe verläuft ruhig,