Alpine Welten
Expedition Ama Dablam: pyramidenförmiger Gipfel mit steilem Firngrat und zerklüftetem Vordergrat im Sagarmatha-Nationalpark.

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Fairer Umgang mit lokalen Partnern

Langjährige Partner vor Ort, einheimisches Team am Berg.

Expeditionen in Kleingruppen

Kleine Teams, auch oben am Berg.

Welcher Sechstausender passt zu Dir?

Hierher führen zwei Wege. Der eine kommt aus den Alpen: Wer Großglockner und Mont Blanc gegangen ist, kann am Gipfeltag alles, was gebraucht wird — zu lernen bleibt der Umgang mit der Höhe. Der andere kommt vom Gehen: ein Trekking, das Dich über Wochen höher trägt und am Ende einen Gipfel mitnimmt, auf dem nicht geklettert wird. Welcher Weg Deiner ist, entscheidet weniger das Ziel als Deine Vorgeschichte. Unten stehen alle Reisen, die wir derzeit im Programm haben.

Unsere 6.000er im Programm

Am einen Ende ein Trekking, das Dich in Etappen hinaufträgt und mit einem Firnhang endet. Am anderen die Ama Dablam, wo im Eis am Fixseil gearbeitet wird. Dazwischen entscheidet dreierlei: wie steil der letzte Tag wird, wie hoch der Gipfel steht — und wie weit er von der nächsten Straße entfernt ist. Das Letzte wiegt schwerer, als es klingt: Ein Berg abseits jeder Bergrettung macht aus einer Kleinigkeit ein Problem.

  • Art: 6.000er
Land
Gebiet
Anspruch

10 Touren gefunden

Höhenbergsteiger steht auf felsigem Aussichtspunkt und blickt auf den Cholatse im Gokyotal, Khumbu.
6.000er Beliebt
6.000er

Lobuche East (6.119 m) und Island Peak (6.189 m)

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Schwierigkeit
3.9
Termine
12
🇳🇵 23 Tage · Schwierigkeit 3,9 ab 3.649 €
Gruppe von Höhenbergsteigern auf geröllbedecktem Pfad vor schneebedecktem Hochgebirgsmassiv am Aconcagua.
6.000er Für Explorer
6.000er

Expedition Aconcagua 360° | Guanacos Traverse (6.961 m)

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Schwierigkeit
4.0
Termine
8
🇦🇷 22 Tage · Schwierigkeit 4,0 ab 7.489 €
Expedition auf den Mera Peak Central in Nepal: Blick vom Gipfel auf die vergletscherte Himalaya-Bergwand mit Gebetsfahnen
6.000er
6.000er

Mera Peak (6.461 m) Nepal | mit Amphu Lapcha Pass

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Schwierigkeit
3.5
Termine
10
🇳🇵 23 Tage · Schwierigkeit 3,5 ab 3.289 €
Expedition Chimborazo: Höhenbergsteiger in roter Jacke steigt über schneebedeckten Steilhang zum Gipfel auf.
6.000er Für Einsteiger
6.000er

Vulkane Ecuadors mit Antisana und Chimborazo Besteigung

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Schwierigkeit
3.5
Termine
18
🇪🇨 16 Tage · Schwierigkeit 3,5 ab 3.479 €
Zwei Höhenbergsteiger steigen mit Trekkingstöcken und Rucksäcken durch schneebedecktes Hochgebirgsgelände in Ladakh.
6.000er Neu Für Explorer
6.000er

2x 6000 - Das Markha Valley Trekking | Ladakh

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Schwierigkeit
3.5
Termine
3
🇮🇳 16 Tage · Schwierigkeit 3,5 ab 3.289 €
Expedition ins Dhaulagiri-Massiv: schneebedeckte Gipfel mit lentikularer Wolkenformation über dem Hauptgipfel.
6.000er Neu
6.000er

Dhaulagiri Trekking mit 6.000er Gipfel Dhampus Peak

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Schwierigkeit
4.0
Termine
7
🇳🇵 22 Tage · Schwierigkeit 4,0 ab 4.389 €
Vergoldete Tempelornamente auf Klosterdach mit pyramidenförmigem Hochgebirgsgipfel im Hintergrund im Sagarmatha-Nationalpark.
6.000er
6.000er

Doppelexpedition Ama Dablam (6.856 m) und Lobuche East (6.119 m)

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Schwierigkeit
5.0
Termine
2
🇳🇵 29 Tage · Schwierigkeit 5,0 ab 9.699 €
Expedition am Ojos del Salado: Panorama des schneebedeckten Doppelgipfelmassivs mit Hochplateau im Vordergrund.
6.000er
6.000er

Ojos del Salado (6.893 m) | Chile

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Schwierigkeit
3.5
Termine
2
🇨🇱 18 Tage · Schwierigkeit 3,5 ab 4.189 €
Expedition Alpamayo: pyramidenförmiger Eisgipfel mit tiefen Rinnen, Seracs und bläulichen Gletscherspalten in Peru.
6.000er
6.000er

Expedition Alpamayo (5.947 m) und Tocllaraju (6.034 m)

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4.2
Termine
1
🇵🇪 23 Tage · Schwierigkeit 4,2 ab 4.999 €
Vergletscherte Denali-Flanke im Gegenlicht mit Sonnenstern und Wolkenfahne über dem Gipfelaufbau
6.000er
6.000er

Mt. Mc. Kinley - Denali Expedition (6.190 m) | Seven Summits

Schwierigkeit
4.6
🇺🇸 24 Tage · Schwierigkeit 4,6 ab 13.200 €

Von der Hochtour zur Expedition

Irgendwann ist der Großglockner gemacht, der Mont Blanc auch, und die Frage steht im Raum: Was kommt danach? Sie führt fast nie zu steilerem Gelände. Sie führt in die Höhe.

Das Gute daran: Was Du dafür können musst, kannst Du schon. Am Gipfeltag eines ersten Sechstausenders erwartet Dich, was Du aus den Alpen kennst — Firn, Steigeisen, ein Hang, der sich zieht. Neu ist nicht die Bewegung, neu ist die Luft. Und die lässt sich zu Hause nur begrenzt vorbereiten: In den Alpen kommst Du nicht hoch genug, ein Höhenzelt bringt einen Teil. Den Rest kostet Zeit — deshalb dauern diese Reisen Wochen und nicht Tage.

Was viele erst unterwegs merken: Der Berg ist nur die Hälfte. Zwischen Ankunft und Gipfeltag liegen Dörfer, Pässe, Wüsten, Tage, an denen nichts passiert außer Gehen. Nirgends sonst fallen Bergsteigen und Reisen so zusammen wie hier.

Und es geht auch von der anderen Seite. Nicht jeder kommt über die Alpen — manche kommen vom Weitwandern, von Alpenüberquerungen, von langen Tagen zu Fuß. Für sie fängt der erste Sechstausender nicht mit Steigeisen an, sondern mit einem Trekking, das über Wochen höher führt und zum Schluss einen leichten Gipfel mitnimmt. Der Berg ist derselbe. Nur die Tür ist eine andere.

Gebiete, in denen wir unterwegs sind:

Expedition am Alpamayo: zwei Zelte auf Schneefeld vor vergletscherter Steilwand und Pyramidengipfel.

Drei Berge, an denen es anfängt

Die drei, für die sich die meisten beim ersten Mal entscheiden — und die drei, die wir am häufigsten führen.

Lobuche East und Island Peak

Schwierigkeit

3.9

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

23 Tage · Nepal — zwei Gipfel, eine Reise

Die meistgebuchte unserer 6.000er-Reisen. Die Akklimatisation am Gokyo Ri trägt beide Gipfel; am Island Peak wartet eine kurze Steilstufe am Fixseil. Wer aus den Alpen kommt, findet hier alles wieder — nur höher.

Mera Peak (6.461 m)

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

23 Tage · Nepal — der einfachste Gipfeltag

Der höchste Trekkinggipfel der Welt, und am Gipfeltag ein Firnhang, der sich zieht. Zwei Wochen Weg durch die Barun-Region tragen Dich langsam hinauf, bevor der Berg beginnt. Anders als an vielen Expeditionsbergen wirst Du hier bis zum Gipfel geführt — nicht nur begleitet.

Vulkane Ecuadors (6.263 m)

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

16 Tage · Ecuador — der schnellste Weg nach oben

Drei Akklimatisationsgipfel, dann der Chimborazo. Am Äquator stehen die Vulkane dicht beieinander — in gut zwei Wochen bist Du höher, als Du in den Alpen je warst, ohne einen Meter zu klettern.

Was Dich auf einem Sechstausender erwartet

Was der Berg verlangt

Die Schwierigkeit eines Sechstausenders liegt selten in der Technik: Gletscher, Steigeisen, ein Firnhang — nicht mehr als eine Hochtour in den Alpen. Was bei uns mitzählt, sind Höhe und Abgeschiedenheit. Was dazukommt, ist die Höhe — und die kostet Zeit. Zwei bis fünf Wochen, von denen der Gipfeltag einer ist. Den Rest braucht der Körper, um mitzukommen. Sie kostet auch Tempo: Wo Du in den Alpen 300 Höhenmeter in der Stunde gehst, sind es über 5.000 Metern schnell 200 oder weniger. Und sie verlangt Umsicht — Du bist weit weg von jeder Bergrettung, und was am Alpengipfel eine Kleinigkeit wäre, wiegt hier schwer.

Was Du mitbringen solltest

  • •  Kondition für 8 bis 12 Stunden am Gipfeltag

  • •  Zeit: zwei bis fünf Wochen je nach Ziel

  • •  Ausdauer über viele Tage hintereinander, nicht nur an einem

  • •  Für die Gletscherziele: sicherer Umgang mit Steigeisen und Pickel, Erfahrung auf Gletscher und im Firn

  • •  Für die Trekkinggipfel: gegangen wird, nicht geklettert — hier zählt der lange Atem

Gut zu wissen

Der Preis der Expedition enthält die Permits und die Organisation vor Ort. Den Flug kannst Du direkt über uns mitbuchen oder selbst organisieren.

Die Akklimatisation — der Teil, den niemand abkürzen kann

Über 5.000 Metern hat die Luft noch etwa halb so viel Sauerstoff wie auf Meereshöhe. Der Körper kann das ausgleichen, aber er braucht dafür Tage, und er richtet sich nicht nach dem Urlaubsplan. Kein Medikament ersetzt diese Tage, und Kondition ersetzt sie erst recht nicht — ein austrainierter Läufer verträgt die Höhe nicht besser als ein durchschnittlich fitter Bergsteiger.

Deshalb sind unsere Reisen so lang. Wir steigen langsam, schlafen tiefer als wir am Tag gestiegen sind, bauen Ruhetage und Akklimatisationsgipfel ein und gehen erst höher, wenn die Gruppe mitgekommen ist. Genau diese Tage entscheiden am Ende über den Gipfel — nicht der Gipfeltag selbst.

Über diese Tage entscheiden nicht nur Lunge und Blut. Auf dem Weg zum Berg entscheidet sich oft schon, ob es am Gipfeltag klappt: Wer sich unterwegs den Wind holt oder beim Essen unvorsichtig ist, kommt erkältet im Lager an — und eine Erkältung reicht, damit es nichts wird. In den Alpen lässt sich so etwas überbrücken, hier nicht. Deshalb gehört zur Vorbereitung auch das Unspektakuläre: Windschutz, Sonnenschutz, Vorsicht beim Essen, und unterwegs lieber einen Gang langsamer.

Vorbereiten kannst Du Dich trotzdem, und wir helfen dabei. Wir empfehlen, spätestens ein halbes Jahr vorher mit systematischem Ausdauertraining zu beginnen — Bergtouren, Laufen, Radfahren. Dazu kurz vor der Abreise ein Aufenthalt deutlich über 3.000 Metern auf einer Hütte in den Alpen; das bringt etwas, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche liegt. Wer weiter gehen will: Zu den meisten unserer Expeditionen kannst Du einen Höhengenerator mit Zeltsystem leihen und zu Hause vorakklimatisieren — mit Beratung zum Leihzeitraum und Betreuung über die ganze Mietdauer.

Wer Dich am Berg begleitet

Auf einer Expedition wirst Du anders betreut als am Alpengipfel. Statt einer Seilschaft aus Bergführer und ein bis zwei Gästen steht ein Expeditionsleiter über dem Gesamtprojekt: Er organisiert den Ablauf, die Hochlager und die Gipfeltage und arbeitet eng mit den einheimischen Bergführern zusammen. An den Einzelnen wird dabei deutlich mehr Eigenverantwortung gestellt. Hochträger unterstützen beim Aufbau der Lager und bei der Sicherung des Aufstiegs. Außer bei den Polarexpeditionen arbeiten wir überall mit langjährigen Partnern vor Ort, deren einheimisches Team am Berg dabei ist. Es gibt Ausnahmen: Am Mera Peak bleibt ein Bergführer bis zum höchsten Punkt an Deiner Seite. Wo das so ist, steht es auf der Tourseite. Was er entscheidet, sind die Dinge, die sich nicht planen lassen: wann das Wetterfenster kommt, welche Route an diesem Tag trägt und wann umgedreht wird. Und er hält die Gruppe im Abstieg zusammen — dort passieren die meisten Unfälle, und dort lässt die Konzentration am ehesten nach.

Ausrüstung und Vorbereitung

Die Gemeinschaftsausrüstung bringen wir und unsere Partner vor Ort mit: Zelte, Kochstellen, Seile und das Material für die Hochlager. Darum musst Du Dich nicht kümmern.

Deine persönliche Ausrüstung stellst Du selbst zusammen — Steigeisen, Pickel, Hochtourenschuhe, Gurt und Helm, dazu die Kleidung für die Kälte, an den hohen und kalten Bergen bis zum Daunenanzug. Was genau gebraucht wird, steht auf jeder Tourseite; im Zweifel gehen wir die Liste mit Dir durch.

Verlass Dich nicht darauf, vor Ort etwas leihen zu können — das ist an den wenigsten unserer Ziele möglich. Was Du brauchst, sollte zu Hause bereitliegen und eingelaufen sein, bevor Du losfliegst.

Wohin es Dich zieht — die Gebiete und ihre Zeiten

Fünf Gegenden, in denen unsere Sechstausender stehen. Jede hat ihre eigene Saison.

Nepal — Khumbu, Barun und der Dhaulagiri

Im Khumbu stehen die Berge, die man von Fotos kennt: Lobuche East und Island Peak über dem Weg zum Everest-Basislager, die Ama Dablam als schmale Pyramide darüber. Der Mera Peak liegt östlich davon in der Barun-Region, ruhiger und weiter weg von den Wegen, auf denen alle gehen. Westlich der Annapurna führt eine Runde um den Dhaulagiri über den French Pass zum Dhampus Peak.

Was Nepal für den ersten Sechstausender so tauglich macht: Der Weg zum Berg ist schon die halbe Reise. Du gehst tagelang durch Täler und über Pässe, schläfst in Lodges und kommst dabei so langsam nach oben, wie der Körper es braucht. Gegangen wird vor und nach dem Monsun.

Der lange Anmarsch ist deshalb kein Umweg, sondern der Grund für die guten Gipfelchancen hier. Und er bringt etwas mit, das keines unserer anderen Gebiete kennt: Bevor es an den Berg geht, wird eine Puja gefeiert — die Zeremonie, mit der um Segen für die Besteigung gebeten wird. Sie gehört in Nepal zu jeder Expedition.

Beste Zeit in Nepal
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Die hohen Anden — Aconcagua und Atacama

Zwei Berge, die fast an die Siebentausender-Grenze reichen und trotzdem ohne Kletterei auskommen. Der Aconcagua ist mit 6.961 Metern der höchste Berg außerhalb Asiens; unsere Überschreitung führt einmal um ihn herum, statt auf dem Normalweg hinauf und zurück. Der Ojos del Salado steht in der Atacama, der trockensten Wüste der Erde, und ist der höchste Vulkan der Welt.

Hier gibt es kein Tal, das Dich langsam hochträgt. Die Akklimatisation passiert am Berg selbst, über Lager. Saison ist der Südsommer.

Was das praktisch heißt: In viele Basislager der Anden fährst Du mit dem Auto. Bequem — aber die Höhenanpassung, die Dir in Nepal der Anmarsch abnimmt, musst Du hier am Berg selbst leisten.

Beste Zeit in den hohen Anden
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Peru — Cordillera Blanca

Die Cordillera Blanca ist die höchste Tropengebirgskette der Erde und steht dicht an dicht voller vergletscherter Gipfel. Der Alpamayo mit seiner ebenmäßigen Eisflanke galt einmal als der schönste Berg der Welt; der Tocllaraju daneben ist der Berg, an dem man sich für ihn vorbereitet.

Wer klettern will, kommt hierher. Gegangen wird in der Trockenzeit.

Beste Zeit in Peru
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Ecuador — die Vulkane am Äquator

Rund um Quito stehen die Vulkane so dicht beieinander, dass man von einem zum nächsten fahren kann. Der Chimborazo ist wegen der Erdabplattung der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt liegt — weiter draußen als der Gipfel des Everest.

Das macht Ecuador zum schnellsten Weg über 6.000 Meter: mehrere Gipfel in zwei Wochen, die Akklimatisation läuft über die Berge selbst statt über einen langen Anmarsch.

Die Höhe fängt hier vor dem ersten Berg an — schon die Ankunft findet in großer Höhe statt. Und der Charakter ist ein anderer als in Nepal: Du startest von Hütten statt aus dem Zeltlager, und unterwegs begegnet Dir mehr andiner Alltag als Expeditionsstimmung.

Beste Zeit in Ecuador
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Ladakh und Alaska — die stillen Enden

Das Markha Valley führt durch die Hochwüste des indischen Himalaya, vorbei an Klöstern und über Pässe, zum Kang Yatse II. Der Denali steht so weit im Norden, dass er als der kälteste Berg der Welt gilt — Stürme und Temperaturen weit unter minus dreißig Grad gehören dort zum Berg.

So ähnlich die Stille klingt, so verschieden sind die beiden. Ladakh ist buddhistisch geprägt wie Nepal, und die Zustiege sind ähnlich lang — nur ist die Landschaft eine andere: Hochwüste und Klöster statt grüner Täler. Alaska ist das Gegenteil: Polarregion und Arktis, aber mit einer Infrastruktur nach westlichem Maßstab. In die Denali-Region fliegst Du mit dem Flugzeug hinein, und am Berg triffst Du auf internationales Publikum.

Davor und danach

Der Weg dorthin beginnt in den Alpen, und er hört über 6.000 Metern nicht auf: danach kommen die Siebentausender — und für die, die weitergehen, der Manaslu als erster Achttausender.

Häufige Fragen zu den 6.000ern

Welcher ist der leichteste 6.000er?

"Leicht" heißt hier immer: technisch einfach. Es bleibt ein Sechstausender, mit Gletscher, Höhe und Wochen an Zeit, die der Körper zur Akklimatisation braucht. Einen einzelnen leichtesten Berg gibt es nicht — es gibt viele, an denen der Gipfeltag ein langer Firnhang ohne Kletterei ist. In unserem Programm ist der Mera Peak der technisch einfachste der drei Khumbu-Gipfel, überragt die anderen beiden aber deutlich in der Höhe.

Welcher ist der höchste 6.000er?

Außerhalb Asiens ist es der Aconcagua in Argentinien mit 6.961 m, zugleich der höchste Berg Amerikas. Der Ojos del Salado an der Grenze von Chile und Argentinien ist mit 6.893 m der höchste Vulkan der Erde. Beide Berge haben wir im Programm. In Himalaya und Karakorum stehen einzelne Gipfel noch etwas höher, knapp unter der Marke von 7.000 Metern.

Welcher ist der bekannteste 6.000er für Einsteiger?

Am bekanntesten sind der Island Peak (6.189 m) in Nepal und der Huayna Potosí (6.088 m) in Bolivien. Beide gelten als technisch relativ leicht erreichbar. Den Island Peak gehen wir zusammen mit dem Lobuche East, eine kurze Steilstufe am Fixseil gehört dazu. Den Huayna Potosí haben wir nicht im Programm. Den technisch einfachsten Gipfeltag hat bei uns der Mera Peak.

Welche 6.000er gibt es in Südamerika?

Die Anden sind das dichteste Sechstausender-Gebiet außerhalb Asiens. Rund um den Aconcagua in Argentinien, in der Atacama und der angrenzenden Puna, in der peruanischen Cordillera Blanca und an den Vulkanen Ecuadors stehen Dutzende Gipfel über 6.000 Metern. Aus jeder dieser Regionen haben wir Ziele im Programm — vom Aconcagua über den Ojos del Salado bis zum Alpamayo.

Welche 6.000er gibt es in Nepal?

Nepal kennt eine eigene Kategorie, die Trekkinggipfel — Sechstausender, die sich im Anschluss an ein Trekking besteigen lassen, etwa Lobuche East, Island Peak oder der Mera Peak. Dazu kommen die hohen, anspruchsvollen Sechstausender wie die Ama Dablam. Aus beiden Gruppen führen wir Reisen, vom Einstieg bis zum Traumgipfel für erfahrene Alpinisten.

Wie lange dauert eine Sechstausender-Expedition?

Zwei bis fünf Wochen, je nach Ziel und Anmarsch. In Ecuador reichen gut zwei Wochen, weil die Vulkane dicht beieinander stehen. In Nepal oder am Aconcagua sind es drei bis vier, an der Ama Dablam mit vorgeschalteter Akklimatisation auch mal fünf. Der Gipfeltag ist davon nur einer — die übrige Zeit gehört dem langsamen Höherkommen.

Brauche ich Vorerfahrung für einen 6.000er?

Ja, aber nicht überall dieselbe. Für die Gletscherziele setzen wir Hochtourenerfahrung aus den Alpen voraus: Du solltest sicher mit Steigeisen und Pickel umgehen und Dich auf Gletscher und im Firn zu Hause fühlen. Für die Trekkinggipfel gilt das nicht — dort wird gegangen und nicht geklettert, und was zählt, ist Ausdauer über viele Tage hintereinander.

Höhenerfahrung brauchst Du in keinem Fall vorab. Wie Dein Körper über 5.000 Metern reagiert, findest Du auf der Reise heraus, und die Akklimatisation ist so geplant, dass er mitkommt.

Wie läuft die Akklimatisierung am Berg ab?

Nicht am Stück, sondern im Auf und Ab. Zwischen Ankunft und Gipfel liegen Tage, an denen Du höher steigst und abends wieder tiefer nächtigst, dazu Ruhetage und kleinere Gipfel, an denen sich zeigt, wie der Körper reagiert. Weiter nach oben geht es erst, wenn er nachgezogen hat — der Hauptgipfel wird ganz zum Schluss bestiegen.

Wie lange das braucht, hängt vom Gebiet ab. In Nepal erledigt der tagelange Weg zum Berg bereits einen großen Teil davon, und genau darin liegt der Grund für die guten Gipfelchancen dort. In den Anden erreichst Du viele Basislager mit dem Auto — dort fängt diese Arbeit erst oben an.

Was hast Du bisher gemacht?

Das ist die Frage, die wir zurückstellen, wenn Du anrufst — sie entscheidet mehr über den richtigen Berg als jede Tabelle. Und eines sagen wir gleich dazu: Wir tun, was wir können, damit Expeditionen erfolgreich funktionieren und rund ablaufen. Wenn sie das tun, sind es aber eigentlich keine Expeditionen.

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Bevor Du zum ersten Sechstausender aufbrichst