Alpine Welten
Bergwanderung in den Fanes: Berghütte auf Kalksteinplateau mit Dolomiten-Felstürmen im Hintergrund.

Kleine Gruppen

Überschaubare Wandergruppen mit einem Bergwanderführer.

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UNESCO-Welterbe

Seit 2009 stehen die Dolomiten als Welterbe unter Schutz.

Türme und Zinnen

Kalkwände, die senkrecht aus grünen Almen steigen.

Wege mit Geschichte

An den Steigen liegen die Stellungen der Dolomitenfront von 1915.

Geführte Wanderungen in den Dolomiten

Zwei Wochen haben wir für das Wandern in den Dolomiten im Programm, beide von Hütte zu Hütte. So zeigen die Dolomiten ihre große Vielfalt: Morgens gehst Du unter den Felstürmen der einen Gruppe los, abends stehst Du vor der nächsten. Was die Wochen unterscheidet, sind die Länge der Etappen und wie weit hinauf die Wege führen. Wie viel Kondition jede Tour verlangt, steht auf ihrer Tourseite.

Was die Dolomiten als Wandergebiet ausmacht

Die Dolomiten im Nordosten Italiens sind eine der markantesten Gebirgsgruppen der Ostalpen; der höchste Gipfel ist die Marmolada mit 3.343 Metern. Die Türme, Zinnen und Plateaus aus Dolomitgestein stehen seit 2009 als UNESCO-Welterbe. Erschlossen wurden sie ab 1864 durch Paul Grohmann und die ersten britischen Bergsteiger. Für Dich zählt vor allem das Netz aus 54 Berghütten in neun Naturparks: Es macht mehrtägige Runden möglich, ohne dass Du zwischendurch ins Tal absteigen musst.

Zwei Kletterer mit Rucksäcken blicken auf die Kalksteinwand am Sellapass in den Dolomiten.

Über die Alpen — mit den Dolomiten als Ziel

Willst Du nicht in den Dolomiten anfangen, sondern dort ankommen, gehst Du einen viel weiteren Weg.

Alpenüberquerung vom Watzmann zu den Drei Zinnen

Schwierigkeit

2.6

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage · max. 10 Teilnehmer — von Berchtesgaden in die Dolomiten

Sieben Tage von Hütte zu Hütte: vom Königssee über die Berchtesgadener Alpen und die Hohen Tauern bis vor die Drei Zinnen. Die Dolomiten stehen am Ende, und Du siehst sie zwei Tage lang näher kommen.

Die Dolomiten im Winter

Dieselben Wände, andere Stille — im Winter liegen die Wege unter Schnee.

Winterwandern an den Drei Zinnen

Schwierigkeit

1.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

6 Tage · max. 8 Teilnehmer — Drei Zinnen im Schnee

Im Winter sind die Hochflächen um die Drei Zinnen weiß und leer. Gegangen wird auf verschneiten Wegen, ohne Steigeisen und ohne Gletscher — wer die Dolomiten vom Sommer kennt, erkennt sie kaum wieder.

Schneeschuhtouren in der Fanes

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

6 Tage · max. 8 Teilnehmer — mit Schneeschuhen in der Fanes

Standquartier ist die Lavarella-Hütte auf 2.045 Metern im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Von dort gehst Du jeden Tag mit Schneeschuhen über die verschneiten Hochflächen und auf die Gipfel rundum.

Wie schwer ist das Wandern in den Dolomiten?

Die häufigste Frage vor der ersten Dolomiten-Woche — und sie lässt sich ehrlich beantworten.

Auf unseren Wanderwochen wird gewandert, nicht geklettert. Die Anforderung liegt in zwei Dingen: Trittsicherheit und Kondition. Die Steige führen über schmale Pfade, durch Kar und Geröll, an einzelnen Stellen sind sie mit Drahtseil versichert — dort hilft Schwindelfreiheit. Geklettert oder gesichert im Sinne eines Klettersteigs wird auf diesen Wegen nicht.

Konditionell entscheidet die Länge der Tour. Ein Almtag mit mäßiger Kondition ist etwas anderes als eine Hüttenrunde mit mehreren Etappen hintereinander, jede mit einigen Hundert Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Schätze ehrlich ein, was Du an mehreren Tagen in Folge gehen kannst und magst — und wähle danach Deine Tour, nicht umgekehrt.

Übernachten auf den Berghütten der Dolomiten

Wer mehrtägig unterwegs ist, schläft auf der Hütte. Was Dich dort erwartet, ist einfacher, als viele denken — und Teil des Erlebnisses.

Auf den Höhenwegen der Dolomiten übernachtest Du in den Berghütten entlang der Route, im deutschsprachigen Raum auch Rifugio genannt. Die Regensburger Hütte unter dem Langkofel und die Kölner Hütte am Rosengarten sind zwei der bekannten Stützpunkte. Untergebracht bist Du je nach Hütte im Matratzenlager oder in kleineren Zimmern — ein Ort zum Schlafen nach dem Wandertag, kein Hotel.

Der Ablauf ist überall ähnlich: Ankunft am Nachmittag, gemeinsames Abendessen, früher Aufbruch. Der Morgen auf der Hütte, wenn die ersten in die noch kühle Luft aufbrechen, während das Tal unter Dir liegt, ist einer der Momente, die von einer Dolomiten-Woche bleiben. Bettwäsche brauchst Du keine, ein Hüttenschlafsack gehört ins Gepäck.

  • •  Früher Start, Ankunft am Nachmittag

  • •  Abendessen und Frühstück auf der Hütte

  • •  Matratzenlager oder Mehrbettzimmer je nach Hütte

  • •  Hüttenschlafsack mitbringen

Wann ist die beste Zeit zum Wandern in den Dolomiten?

Die Saison richtet sich nach dem Schnee in den hohen Lagen und nach den Öffnungszeiten der Hütten.

Die Hauptsaison für hochalpine Wanderungen in den Dolomiten liegt im Hochsommer, wenn die Steige schneefrei und die Hütten bewirtschaftet sind. Im Frühsommer liegt in den höchsten Lagen und in den schattigen Karen oft bis in den Juli hinein Altschnee — auf den Höhenwegen kann das einzelne Passagen betreffen. Deshalb legen wir die anspruchsvolleren Touren in die verlässlicheren Wochen.

Die konkreten Termine unserer zwei Wanderwochen findest Du auf den jeweiligen Tourseiten; sie sind auf die Hüttensaison abgestimmt. Wenn Du unsicher bist, welcher Zeitraum zu Deinem Vorhaben passt, gehen wir das gerne mit Dir durch.

Das Wetter entscheidet über den Verlauf des Tages: In den Dolomiten bauen sich an Sommernachmittagen regelmäßig Gewitter auf. Deshalb starten wir früh und sind am Nachmittag auf der Hütte — und wenn es anders kommt, entscheidet Dein Bergwanderführer vor Ort, welche Variante geht.

Die Gebiete der Dolomiten — Drei Zinnen, Rosengarten, Sella

Der größere Teil der Dolomiten liegt in Südtirol, der Rest im Trentino und in der Provinz Belluno. Wo Du gehst, merkst Du vor allem am Abend: Auf der Südtiroler Seite steht Knödelsuppe auf der Hüttenkarte, südlich davon eher Pasta.

Die Drei Zinnen im Norden sind die berühmteste Kulisse — die Runde um die drei Türme ist ein Ziel für sich. Der Rosengarten mit der Kölner Hütte hat seinen Namen vom Alpenglühen, das die Wände abends rot färbt. Die Sellagruppe in der Mitte ist ein massiges Bergstock mit Höhenwegen ringsum, gut erreichbar über die umliegenden Pässe.

Sanfter geht es auf der Seiser Alm und rund um den Schlern zu: weite Almflächen mit Blick auf die Türme, ideal für die Tage, an denen der Weg selbst die Belohnung ist. Der höchste Punkt der Dolomiten, die Marmolada mit 3.343 m, ist Gletscherterrain und wird über Klettersteige erreicht — als Kulisse steht sie über vielen dieser Wanderungen.

Viele Steige gehen auf den Ersten Weltkrieg zurück: Die Dolomitenfront verlief mitten durch diese Berge. Stellungen, in den Fels geschlagene Wege und Tunnel liegen bis heute am Weg — an den Drei Zinnen und am Lagazuoi läufst Du mitten hindurch.

Mehr aus dem Wanderprogramm

Die Dolomiten sind eine von mehreren Ecken, in denen wir führen. Wenn Dich die Form reizt und die Region offen ist, findest Du hier die Nachbarregionen:

Häufige Fragen zum Wandern in den Dolomiten

Muss ich für die Dolomiten schwindelfrei sein?

Ein sicherer Tritt ist wichtiger als absolute Schwindelfreiheit. Die Steige führen schmal durch Fels und Geröll, über flache Sättel genauso wie durch schmale Scharten; an einzelnen Stellen geht es seitlich steil hinunter, und dort hilft es, wenn Dich der Tiefblick nicht aus dem Rhythmus bringt. Ausgesetzte Passagen mit Drahtseil sind die Ausnahme, geklettert wird nicht. Wenn Du unsicher bist, sag es uns vorher — wir ordnen an Deinen bisherigen Touren ein, welche der Touren zu Dir passt.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern in den Dolomiten?

Die Hauptsaison zum Wandern in den Dolomiten liegt zwischen Frühsommer und Herbst, wenn die Hütten geöffnet und die Wege frei sind. Im Frühsommer liegt in den hohen Lagen bis in den Juli hinein oft noch Altschnee, der einzelne Übergänge noch blockiert oder Grödel nötig macht. Wann genau eine bestimmte Tour startet und wie die Verhältnisse dann sind, klären wir mit Dir bei der Planung.

Brauche ich Klettersteig-Erfahrung für die Dolomiten?

Nein, für unsere Wanderwochen in den Dolomiten brauchst Du keine Klettersteig-Erfahrung. Die Wege verlaufen als Steige und Höhenwege; wo es kurz einmal ausgesetzter wird, hilft stellenweise ein Drahtseil, aber es sind keine versicherten Klettersteige. Wenn Du bewusst senkrecht ins Fels willst, ist das ein anderes Programm — dafür sind unsere Klettersteige in den Dolomiten der richtige Ort.

Frag unsere Wander-Experten

Welches Gebiet, wie viel Kondition, Hütte oder Hotel? Wir gehen das mit Dir durch.

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

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