Spanien
Klettern, Wandern, Sangría ...Olé!
Zu Fuß durch die Pyrenäen und die Picos de Europa, am Kalk der Serra de Tramuntana über dem Mittelmeer — unsere Reisen durch Spanien.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Die Wanderreisen finden mit höchstens acht Teilnehmern statt, die Kletterreise mit höchstens sechs.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
In den Pyrenäen und den Picos de Europa führt ein deutschsprachiger, einheimischer Bergwanderführer die ganze Reise.
Kletterer wohnen im 4-Sterne-Hotel mit Halbpension, Wanderer in Sóller am Fuß der Serra de Tramuntana.
Unsere vier Reisen in Spanien: drei zu Fuß, eine am Fels, zwei davon auf Mallorca. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir, mit welchen Anforderungen Du rechnen musst.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Katalonien und Aragón — vom Montserrat bis in die Sierra de Guara
Von Barcelona geht es zum Montserrat, durch die in den Fels geschlagene Mont-Rebei-Schlucht und im Nationalpark Aigüestortes zu den Bergseen am Refugio de Colomers. Zum Schluss warten die Canyons der Sierra de Guara und das Dorf Alquézar.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Asturien und Kantabrien — Hochgebirge nah am Atlantik
Von Cangas de Onís aus zu den Seen von Covadonga, über Schäferhütten zu abgelegenen Dörfern und hinauf zur Hütte am Fuß des Picu Urriellu, des legendären Kletterbergs der Picos. Start und Ziel ist Bilbao.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Serra de Tramuntana — Gipfel über dem Mittelmeer
Von Sóller aus über den Camí de s'Arxiduc bei Valldemossa, auf den Cornador Gran und vom Stausee Cúber über den Kamm von Sa Rateta zum Puig de l'Ofre — Tagesetappen mit Blick aufs Meer.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Serra de Tramuntana — Kalk direkt über dem Meer
Klettertraining für Fortgeschrittene: vom Strand der Cala Magraner, in den Sektoren von S'Estret, an den rot-gelben Felsen unter der Burg Alaró und am Felsriegel Tijuana, zwischendurch Badepausen.
Spanien ist für uns Bergland: im Norden zwei Hochgebirge nah am Atlantik und an der französischen Grenze, im Mittelmeer eine Inselkette aus Kalk mit spektakulären Küsten.
Wir sind dort zu Fuß und am Fels unterwegs — auf den Wanderreisen in den spanischen Pyrenäen, den Picos de Europa und auf Mallorca, zum Klettern ebenfalls auf Mallorca.
Mehr geführte Touren findest Du bei den Wanderreisen, weitere Felsziele bei den Kletterreisen, Fels über dem Meer auch in Griechenland, alle Länder in der Übersicht der Reiseziele.
Was Du vor der Reise wissen solltest: Land und Leute, Natur und Klima — und wo wir in Spaniens Bergen unterwegs sind.
Spanien liegt auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten Europas und gehört zur Europäischen Union. Es grenzt im Westen an Portugal, im Südwesten und Norden an den Atlantischen Ozean, im Nordosten an Frankreich und Andorra sowie im Osten und Süden an das Mittelmeer. Die Balearischen Inseln im Mittelmeer gehören ebenso zu Spanien wie die Kanarischen Inseln im Atlantik, die vor der Nordwestküste Afrikas liegen. Im Süden Spaniens liegt noch Gibraltar, das zum Vereinigten Königreich gehört, von Spanien aber beansprucht wird. Die Straße von Gibraltar, eine Meerenge, die an der schmalsten Stelle nur 14 km breit ist, ist ein wichtiger Seeweg und trennt den Atlantik vom Mittelmeer sowie Europa von Afrika.
Die Hauptstadt Spaniens ist Madrid mit 3,2 Millionen Einwohnern und zählt zu den größten Metropolen Europas. Sie liegt relativ zentral in dem knapp 506.000 qkm großen Land und ist sowohl Regierungssitz als auch kultureller Mittelpunkt Spaniens. Insgesamt leben etwa 47 Millionen Einwohner in Spanien.
Die Landessprache Spaniens ist Spanisch bzw. Kastilisch. In den autonomen Regionen ist außerdem die jeweilige Sprache dieser Region ebenso als Amtssprache anerkannt, wie z. B. Katalanisch in Katalonien im Osten des Landes und auf den Balearen. Englisch wird vor allem von der jungen Bevölkerung inzwischen gut verstanden und gesprochen. In den Touristengebieten am Mittelmeer und auf den Balearen kommt man oft auch mit Deutsch ganz gut weiter.
Spanien ist ein sehr römisch-katholisch geprägtes Land mit einer langen Monarchie und kolonialen Geschichte. Der Nationalfeiertag ist der 12. Oktober, an dem feierliche Paraden vor dem spanischen König stattfinden. Jede autonome Region hat zudem mindestens einen weiteren eigenen Feiertag und die religiösen Feste der katholischen Kirche werden ebenso gefeiert. Fällt dabei ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag arbeitsfrei.
Die Landschaft Spaniens ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. An den Küsten befinden sich lange Sandstrände, Steilküsten sowie wunderschöne Buchten. Hohe Gebirgsketten und -massive im Norden, Nordosten und Süden des spanischen Festlandes gehen in fruchtbare Mittelgebirge sowie das trockene Hochplateau im Zentrum Spaniens über. Die höchsten Gipfel ragen dabei weit über 3.000 m Höhe auf. Im Nordosten trennen die Pyrenäen Spanien vom restlichen Europa. Mit etwa 200 Gipfeln, die über 3.000 m Höhe liegen - der Pico de Aneto mit 3.404 m ist hier der höchste, sind sie sowohl bei Bergsportlern als auch Naturliebhabern eine beliebte und auch landschaftlich sehr beeindruckende Berg-Destination mit einer artenreichen Flora und Fauna. Gleich drei Nationalparks sowie mehrere Naturparks befinden sich in der Region. Der höchste Gipfel des spanischen Festlandes ist jedoch der Mulhacén mit 3.482 m Höhe in der Sierra Nevada im Süden Spaniens sowie auf dem gesamten spanischen Staatsgebiet der Pico del Teide mit 3.715 m auf der Kanarischen Insel Teneriffa.
Während der Norden Spaniens vom Atlantischen Klima mit warmen Sommern und milden Wintern sowie Niederschlägen hauptsächlich im Winter geprägt wird, herrscht im Süden ein Mittelmeerklima, in dem die Niederschläge eher im Frühjahr und Herbst, oft als Schauer, vorkommen. Auch hier sind die Winter mild, die Sommer jedoch sehr heiß bis heiß-feucht. Im zentralen Spanien hingegen geht es in ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern über. Die Hochgebirgsregionen haben sehr lange, kalte und oft schneereiche Winter sowie kurze, frische Sommer. Auf den Kanarischen Inseln ist es ganzjährig angenehm warm bis heiß.
Klima Pyrenäen: Die Pyrenäen sind im Westen eher vom Atlantik, im Osten vom Mittelmeer beeinflusst. Die Winter können kalt, frostig und schneereich sein, vor allem in den hochalpinen Lagen. Der Frühling ist gemäßigt und bringt den meisten Niederschlag bis in den Mai hinein. Die trockensten Monate sind die Sommermonate Juli bis September. Von Norden hereinziehender Regen bleibt häufig vor den Gipfeln auf französischer Seite hängen und regnet dort ab, während es auf spanischer Seite trocken bleibt. Im Sommer kühlen die Nächte zwar ebenso ab, tagsüber kann das Thermometer aber durchaus auf über 25°C klettern, vor allem im Juli und August. Insgesamt können sich die Pyrenäen mit etwa 2.000 Sonnenstunden pro Jahr durchaus mit der französischen Mittelmeerküste messen. Ab Oktober wird es merklich kühler und unbeständiger.
Klima Mallorca: Mallorca eignet sich das ganze Jahr über für eine Aktivreise, egal ob zum Wandern, Klettern oder andere Aktivitäten. Während des Sommers steigen die Temperaturen jedoch sehr stark an. Mit dem Meer in unmittelbarer Nähe ist die nächste Abkühlung aber in der Regel nicht weit. Ende September, wenn die Temperaturen angenehmer und die Hauptreisezeit der normalen Mallorca Urlauber weitestgehend vorbei ist, wird es ruhig auf der Insel. Das Wasser ist immer noch angenehm warm, die Strände einsam und leer. In der Zeit von November bis Dezember fällt auf Mallorca der meiste Niederschlag. Ab Mitte März steigt das Thermometer bereits wieder auf angenehme 20 bis 24 Grad. Die Wassertemperaturen sind dann noch sehr frisch, wer aber nicht gerade zimperlich ist, kann auch dann schon im Meer baden. Wer also zum Wandern oder Klettern nach Mallorca möchte, findet im Frühjahr oder Herbst die idealen Bedingungen dafür.
Spanien ist jedem als beliebtes Urlaubsland bekannt, sowohl an den Mittelmeerstränden mit großem touristischem Angebot für einen entspannten Badeurlaub als auch bei Aktivurlaubern, die im spanischen Bergland zum Wandern, Klettern oder auch Bergsteigen und auf Skitouren unterwegs sind. Die abwechslungsreiche und faszinierende Landschaft ist ein wahres Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten und auch bereits spanienerprobte Reisende werden in Spaniens Facettenreichtum immer wieder Neues entdecken. Selbst die kleine Baleareninsel Mallorca, die für die meisten Inbegriff des Partyurlaubs schlechthin ist, hat landschaftlich so viel zu bieten, dass Wanderer und Kletterer gleichermaßen voll auf ihre Kosten kommen - und das völlig abseits des Partyrummels. Wer lieber auf dem Festland bleiben möchte, der findet auf unserer Wanderwoche in den Pyrenäen eine beeindruckende Szenerie mit wechselnder Kulisse, kombiniert mit der trendigen Küstenstadt Barcelona und ganz einfach per Flug von Deutschland aus zu erreichen.
So heißt der Picu Urriellu (2.519 m) in den Picos de Europa: ein freistehender Kalkturm, dessen Westwand abends orange leuchtet — daher der Name. Er gilt als Wahrzeichen der Picos und als berühmtester Kletterberg Nordspaniens; die Wanderreise führt zur Hütte an seinem Fuß.
Ein Höhenweg oberhalb von Valldemossa auf Mallorca, angelegt im 19. Jahrhundert von Erzherzog Ludwig Salvator, der die Serra de Tramuntana liebte. Der gepflasterte Reitweg führt über den Kamm mit weitem Blick aufs Meer.
Eine Schlucht an der Grenze zwischen Katalonien und Aragón, die der Fluss Noguera Ribagorçana durch das Montsec-Gebirge gegraben hat. Der Wanderweg ist über weite Strecken direkt in die senkrechte Felswand geschlagen.
Pyrenäen oder Mallorca, Wandern oder Klettern, Frühjahr oder Herbst — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich gerne.