Alpine Welten
Zwei Bergwanderer auf schmalem Gratweg an der Nagelfluhkette mit Blick auf den Hochgrat und grüne Allgäuer Berghänge.

Kleine Gruppen

Genug Zeit für Dein Tempo und den Blick nach links und rechts.

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Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.

Dichtes Hüttennetz

Alle paar Stunden eine Alm oder Hütte mit Küche.

Sanft bis anspruchsvoll

Wiesenweg oder Grat — beides im selben Gebiet.

Geführte Wanderungen im Allgäu

Morgens aus der Hüttentür, die Wiesen liegen noch im Schatten, unten steht der Nebel im Tal. Das Allgäu geht sich weich: grasige Rücken statt Fels, Almen mit Vieh am Weg, und alle paar Stunden eine Alm oder ein Berggasthof, wo jemand kocht. Nach Süden werden die Berge höher, der Kalk kommt, die Etappen werden länger. Vier Touren, vier bis sieben Tage.

Aus dem Allgäu weiter über die Alpen

E5 Alpenüberquerung

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage · Allgäu bis Südtirol

Wer in Oberstdorf startet und nicht mehr umkehren will, geht weiter nach Süden. Die E5 verlässt das Allgäu nach dem ersten Tag: über die Kemptner Hütte ins Lechtal, durch die Ötztaler Alpen, hinunter nach Meran. Sieben Tage in eine Richtung, jeden Abend ein anderes Tal, am Ende Palmen und Wein. Sie ist keine Allgäu-Tour — sie fängt nur dort an.

Von Hütte zu Hütte durchs Allgäu

Vier Touren stehen im Allgäu-Programm, vier bis sieben Tage lang, alle von Hütte zu Hütte — und die E5 als Anschluss über die Alpen. Das Angebot reicht von vier Tagen im Tannheimer Tal bis zur sechstägigen Steinbocktour mit versicherten Passagen. Die längste Etappe kommt auf bis zu 1.600 Hm Aufstieg, die Rappenseehütte liegt auf 2.091 m.

Das Allgäu teilt sich in drei Charaktere: Im Westen tragen Hörnergruppe und Nagelfluhkette weiche Rücken mit weiten Blicken. Im Osten stehen die Tannheimer Berge kompakt und steil im Kalkfels. In der Mitte verläuft der Allgäuer Hauptkamm — hier liegen die höchsten und längsten Touren.

Bergwanderung im Tannheimer Tal mit Blick auf den Felsgipfel der Roten Flüh und einen begrünten Grat im Sommer.

Drei Touren durchs Allgäu

Von Berg zu Berg in der Hörnergruppe

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 7 Std Gehzeit am Tag · bis 1.100 Hm Aufstieg

4 Tage · Allgäuer Alpen

Vier Tage über die Hörnergruppe, von Hütte zu Hütte: Alpe Gund, Staufner Haus, Berggasthof Falkenhütte. Der Grat zieht über weiche Nagelfluh-Rücken, links das Kleinwalsertal, rechts das Illertal. Trittsicherheit reicht, Klettersteig-Erfahrung brauchst Du nicht.

Wandern im Tannheimer Tal

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 5 Std Gehzeit am Tag · bis 850 Hm Aufstieg

4 Tage · Allgäuer Alpen

Vier Tage zwischen Gimpel, Aggenstein und Roter Flüh, mit Nächten auf der Bad Kissinger Hütte, der Otto Mayr Hütte und im Gimpelhaus. Die Tannheimer Berge sind kompakt und steil, die Hütten liegen nah beieinander — konditionell die leichteste Tour im Allgäu-Programm.

Steinbocktour — die Durchquerung

Schwierigkeit

2.7

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 6 Std Gehzeit am Tag · bis 950 Hm Aufstieg

6 Tage · Allgäuer Alpen

Sechs Tage quer durch die Allgäuer Alpen, fünf Hütten von der Fiderepass-Hütte bis zum Waltenbergerhaus, unterwegs die Rappenseehütte. Die anspruchsvollste Tour hier: versicherte Passagen, Geröll, lange Tage. Mit etwas Glück stehen die Steinböcke am Weg.

Was Dich unterwegs erwartet

Die Nacht auf der Hütte

Geschlafen wird im Lager oder im Mehrbettzimmer — auf der Alm wie auf der Berghütte. Den Hüttenschlafsack bringst Du mit — den verlangt jede Hütte. Halbpension ist gebucht: Abendessen und Frühstück stehen auf dem Tisch, die Brotzeit für unterwegs nimmst Du von dort mit. Duschen gibt es nicht überall, und wo es sie gibt, kostet warmes Wasser extra. Die Plätze reservieren wir, bevor Du buchst — im Sommer ist auf den Allgäuer Almen und Berghütten sonst nichts mehr frei. Wie das Leben auf der Hütte abläuft, steht ausführlich bei den Hüttentouren.

Wie anstrengend Wandern im Allgäu ist

Fünf bis sieben Stunden gehst Du am Tag, je nach Tour zwischen 850 und 1.600 Höhenmeter im Aufstieg. Das ist die Spanne vom Tannheimer Tal bis zur Tour von Oberstdorf zur Zugspitze. Die Wege sind angelegt, aber schmal, steinig und stellenweise ausgesetzt. Die Gipfel unterwegs nimmst Du mit, wenn Wetter und Gruppe es hergeben — sie sind Teil der Etappe, nicht ihr Zweck. Klettersteig-Erfahrung brauchst Du auf keiner der Touren — wer gesichert steigen will, findet das bei den Klettersteige im Allgäu. Das Gepäck trägst Du selbst — Gepäcktransport gibt es auf diesen Touren nicht, Du gehst mit dem, was Du für vier bis sieben Tage brauchst.

Die Länge der Etappen

Die Abstände richten sich nach den Hütten und Almen, nicht nach der Uhr. Im Westen liegen sie dicht: vier, fünf Stunden, dann steht die nächste Alm da, oft mit Terrasse und Blick zurück auf den Grat, den Du am Morgen gegangen bist. Weiter südlich werden die Etappen länger — zwischen zwei Quartieren liegt dort auch mal ein ganzer Tag mit zwei Übergängen. Die Rappenseehütte auf 2.091 Metern ist eine der größten Hütten der Alpen und im Sommer entsprechend voll; das Waltenbergerhaus ein paar Stunden weiter hat zwei Dutzend Lager. Beides ist eine Hüttennacht, und beides fühlt sich völlig anders an.

Wann die Allgäu-Saison losgeht

Die Termine liegen zwischen Mai und Oktober, der Schwerpunkt auf Juni bis September. Im Frühsommer liegt in den Nordflanken und auf den höheren Übergängen noch Altschnee — dann nehmen wir Grödel mit, und die Route kann anders laufen als geplant. Im Winter führen wir dieselben Gebiete mit Schneeschuhen. Ende September wird es auf den Hütten ruhiger, die Nächte kälter, die Sicht oft besser. Welche Woche für Dich passt, gehen wir am Telefon durch.

Wandern im Allgäu im Überblick

Beste Zeit zum Wandern im Allgäu

J
F
M
A
M
J
J
A
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N
D

Termine von Mai bis Oktober.


Wo Du unterwegs bist

Länder


Gebiete

Mehr aus dem Wanderprogramm

Die Hütten auf unseren Allgäu-Touren

Auf diesen Hütten und Almen übernachtest Du unterwegs — jede liegt an einer der Touren oben. Die Zimmerkategorien und was Dich erwartet, steht auf der jeweiligen Seite.

Häufige Fragen zum Wandern im Allgäu

Bietet Ihr auch Tagestouren oder Rundwanderungen im Allgäu an?

Nein. Im Allgäu führen wir ausschließlich mehrtägig — einzelne Tagestouren und Rundwanderungen stehen nicht im Programm. Dafür brauchst Du uns nicht: die findest Du in jedem Wanderführer und auf den einschlägigen Portalen. Unsere Touren sind Streckenwanderungen: Du gehst jeden Tag weiter, das Quartier wechselt, und wir kümmern uns um Route, Reservierungen und die Entscheidung, wenn das Wetter dreht.

In welchen Ecken des Allgäus seid Ihr unterwegs?

Im Oberallgäu, in den Tannheimer Bergen und im Allgäuer Hauptkamm zwischen Oberstdorf und dem Hochvogel — die drei Ecken beschreiben wir oben genauer. Das Ostallgäu um Füssen und den Alpsee liegt flacher und ist Tagesausflugs-Gelände; dort führen wir nicht. Wer die Königsschlösser sehen will, ist bei uns falsch; wer vier Tage am Stück gehen will, richtig.

Welche der Touren ist die leichteste?

Das Tannheimer Tal: vier Tage, bis 850 Höhenmeter am Tag und maximal fünf Stunden Gehzeit. Die Hütten liegen nah beieinander, die Etappen sind kurz. Wenn Du unsicher bist, ob es passt, ruf an: wir gehen Deine bisherigen Touren durch und sagen ehrlich, ob es der richtige Einstieg ist.

Benötige ich einen Hüttenschlafsack für eine Hüttenwanderung?

Für jede Tour von Hütte zu Hütte benötigst Du einen Hüttenschlafsack. Alle Schutzhütten in den Alpen und alle alpinen Vereine setzen für eine Übernachtung auf einer Berghütte einen Hüttenschlafsack voraus. Egal ob auf geführten Hochtouren, Klettersteigen oder beim Bergwandern auf einer Alpenüberquerung. Der Hüttenschlafsack ist Dein treuer Begleiter bei allen Reisen und Touren in den Alpen mit einer Hüttenübernachtung. Ein Hüttenschlafsack dient ausschließlich hygienischen Gründen und nicht wie häufig falsch interpretiert zum Kälteschutz. Die Bergführer raten Dir beim Kauf auf jeden Fall zu einem Schlafsack aus Seide. Dieser ist zum einen sehr klein im Packmaß und auf der anderen Seite extrem leicht. So fällt das Gewicht mit gut 100g im Rucksack fast nicht auf. Die Hüttenwirte sind stets auf ein Maximum an Sauberkeit bedacht, jedoch ist ein Waschen der Bettdecken, Kissen und Matratzenschoner auf einer Berghütte nicht täglich möglich.

Was sind Matratzenlager, Zimmerlager und Mehrbettzimmer?

Matratzenlager sind große Räume mit Schlafplätzen für 8 - 10, manchmal auch 10 - 20 Personen. Zimmerlager sind kleinere Zimmer für 4 - 6, manchmal auch 8 - 10 Personen, die besser ausgestattet sind als Matratzenlager. Mehrbettzimmer sind noch etwas geräumiger als Zimmerlager und werden oft nur mit 4, manchmal aber auch mit bis zu 6 - 8 Personen belegt. Dreibettzimmer gehören bereits zur komfortablen Unterbringung auf Hütten und werden wie der Name schon sagt mit max. 3 Personen belegt. Auf Berghütten gibt es in über 90 % aller Fälle keine Doppelzimmer! Übernachtungsgäste werden meist in sogenannten Zimmerlagern, Mehrbettzimmern und in Matratzenlagern untergebracht. Die letzte Entscheidung zur Unterbringung obliegt dem Hüttenwirt, entsprechend der jeweiligen Situation. Erfahre hier mehr zum Thema Zimmerkategorien!

Verpflegung auf der Hütte | Zwischenverpflegung?

Bei allen Touren und Kursen inklusive Übernachtung auf Hütten ist die Halbpension für Dich eingeschlossen, bestehend aus einem Abendessen und einem reichhaltigen Frühstück. Getränke müssen selbst gezahlt werden. Gegen Bezahlung ist die Mitnahme eines Vespers mit Tourentee für die Verpflegung unterwegs auf allen Hütten möglich. Kehren wir unterwegs auf anderen Hütten ein, ist zumindest eine Brotzeit sowie Kaffee und Kuchen möglich. ☝️Nicht immer gibt es Hütten auf dem Weg, wo eine Einkehr möglich wäre. Jeder Berggeher sollte deshalb selbst ein wenig Verpflegung mitführen. Ein Mix aus Obst, Riegeln, Schokolade, Brot, Wurst und Käse ist dabei die beste Mischung. Ausreichend Flüssigkeit ist ein enorm wichtiger Aspekt. Für eine Tagestour solltest Du als Anhalt mindestens 2 Liter einplanen. Später auf der Hütte kannst Du Deinen Verpflegungsvorrat praktisch immer wieder auffüllen.

Reservierung der Übernachtungsmöglichkeit?

Bei allen Touren mit Übernachtungen übernehmen wir die Reservierung der Unterkunft – unabhängig davon, ob die dafür anfallenden Kosten in unseren Leistungen inklusive oder exklusive sind! ☝️Die Bezahlung erfolgt je nach Leistungsangebot dann vor Ort durch Dich oder ist im Tourpreis bereits inkludiert. Prüfe dazu die Leistungen in der jeweiligen Tour.

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Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

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