Alpine Welten

Klimaprojekte

Wir bringen Menschen in die Berge und leben davon. Das ist unser grünes Dilemma. Einerseits wollen wir genau die Natur schützen, in der wir unsere Unternehmungen durchführen, andererseits leben wir von der Durchführung von Nah- und Fernreisen und tragen so Mitverantwortung dafür, dass die Natur durch menschliche Einflüsse allgemein und durch CO₂-Emissionen im Besonderen in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wir versuchen, dieser Verantwortung dadurch bestmöglich gerecht zu werden, dass wir konsequent nach der Formel „Reduzieren – Aktivieren – Verantwortung übernehmen" handeln. In diesem Zusammenspiel ist für uns das finanzielle Engagement in Klimaschutzprojekten kein Ablasshandel oder Greenwashing, sondern ein mit Bedacht einzusetzender Baustein nachhaltigen Handelns, das sich ernsthaft dem „grünen Dilemma" stellt.

Reduzieren

Emissionen vermeiden, wo es geht — an unseren Standorten und im Programm.

Aktivieren

Mitarbeiter, Guides und Gäste einbinden, damit Klimaschutz gelebt wird.

Verantwortung übernehmen

Für das, was bleibt, Klimaschutzprojekte finanzieren.

Warum wir kein Green Marketing betreiben

Klimaschutz ist für uns kein Marketinginstrument. Wir werben ganz bewusst nicht mit dem Slogan „Klimaneutral" und vermarkten unsere Reisen auch nicht als klimafreundlich, obwohl dies gemäß der üblichen Definitionen durch entsprechendes finanzielles Engagement oft möglich wäre. Denn es bleibt dabei: Finanzielles Engagement ist nach einer möglichst weitgehenden Vermeidung und Reduktion nur die drittbeste Wahl für klimaverantwortliches Reisen. Mit drittbesten Lösungen wollen wir nicht werben. Vielmehr setzen wir hier auf Transparenz und Eigenverantwortung.

Wie unsere Gäste Verantwortung übernehmen

Im Falle der Reisebuchung sollen unsere Gäste einen freiwilligen Klimabeitrag zum Ausgleich der CO₂-Menge leisten können, welcher anschließend in ein ausgewähltes Klimaschutzprojekt investiert wird. Bewusst halten wir diesen Schritt freiwillig, und wollen auf keinen Fall durch eine „inkludierte 100% Kompensation" unsererseits eine vermeintlich reine Weste verkaufen. Viele Gäste nutzen diese Möglichkeit, um einen persönlichen Beitrag im Ökosystem zu leisten.

Dass sich daraus bestenfalls ein Nullsummenspiel ergibt und manche das als „Ablasshandel" bezeichnen ist uns bewusst. Indem wir den verursachten CO₂-Emissionen einen Preis geben, schaffen wir ein Bewusstsein für die selbst verursachten CO₂-Emissionen.

Wie wir selbst Verantwortung übernehmen

Ehrlich rechnen heißt, alles mitzuzählen, was wir zu verantworten haben — auch die Anreise unserer Guides. So rechnen wir nicht nur die vor Ort entstehenden Emissionen unserer Guides ein, sondern auch jene, die bei deren Anreise entstehen. Für diese unvermeidbaren CO₂-Emissionen übernehmen wir die Verantwortung durch die Finanzierung ausgewählter Klimaschutzprojekte. Wie wir rechnen →

Die freiwilligen Klimaschutzbeiträge unserer Gäste gehen seit 2023 zu 100 % in das myclimate-Projekt „Kleinbauern forsten Wälder auf“ in Uganda. Mit unserem eigenen Beitrag fördern wir zusätzlich die Klimabildung, etwa das Projekt Energie- und Klimapioniere Deutschland von myclimate, und die klimafreundliche Anreise mit Bus und Bahn.

myclimate

Was wir offenlegen

Dabei halten wir umfassende Transparenz für unverzichtbar und stellen dies in einem jährlichen CO₂-Emissionsbericht detailliert dar: Alle Berichte auf „Nachhaltig sein“ →

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