Alpine Welten
6.000er

Doppelexpedition Ama Dablam (6.856 m) und Lobuche East (6.119 m)

Schwere Sechstausender Expedition mit optimaler Vorbereitung am Lobuche East

Wähle einen Termin — Preis, Leistungen, Unterkünfte und Reiseverlauf können sich unterscheiden.

Verfügbare Reisetermine

Verfügbare Reisetermine 2 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 29 Tage ab 9.699,00 € min. 4, max. 10 Personen Termin wählen

Die Ama Dablam - "Perle des Khumbu" | Traumgipfel für erfahrene Alpinisten

Die Ama Dablam wird von vielen Alpinisten als das Matterhorn Nepals bezeichnet und ist ganz sicher einer der schönsten Berge der Erde. Deshalb gehört eine Expedition zur Ama Dablam auch zu den begehrtesten Zielen von Bergsteigern aus aller Welt. Zehn Tage stehen uns zur Verfügung, um die Ama Dablam über ihren Südwestgrat, die leichteste Aufstiegsroute, zu besteigen. Zudem verbessern wir unsere Höhenanpassung durch die vorherige Besteigung des leichten Lobuche East. 

Was diese Reise besonders macht

  • Einer der schönsten Berge der Erde
  • Mit dem Helikopter nach Lukla
  • Akklimatisation am Lobuche East (6.119 m)
  • Expeditionserfahrener deutscher Bergführer
  • Ama Dablam Basislager mit Lodgeunterkunft
  • Ein Climbing Sherpa je vier Teilnehmer

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Sehr hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 100 - 1.070 Hm 100 - 2.000 Hm
Gehzeit 1 - 10 h

Die Expedition auf die Ama Dablam eignet sich für konditionsstarke und erfahrene Alpinisten mit Westalpenerfahrung. Eine erste Höhenerfahrung auf Bergen bis 6.200 m ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Im Aufstieg müssen Firnflanken bis 55° selbständig begangen werden und Felspassagen im IV. Schwierigkeitsgrad UIAA unter Zuhilfenahme eines Fixseils sicher überwunden werden können.

Unser Bergführer ist für die Gesamtleitung der Expedition und nicht für die Betreuung des Einzelnen vor Ort verantwortlich. Teilnehmer müssen sich daher auch darauf einstellen, zeitweise ohne Bergführer am Berg unterwegs zu sein - Erfahrung in den Westalpen auf Touren der Schwierigkeit ZS, besser noch S ist zwingend notwendig.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen

5 Sehr schwierig / Bis 70°

Schwere Expedition mit großen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über kombiniertes Gelände und Firnflanken mit einer Neigung von 50°, vereinzelt bis 70°, in vergletschertem Gelände. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich ab dem V. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

Ernsthaftigkeit

5 Sehr Groß / Sehr herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend sehr große objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen die Gefahren großer Höhe, extremer Temperaturen, schlechte bis sehr schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an den meisten Stellen nicht möglich, oder nur mit extrem großem Aufwand und zeitlichem Verzug zu realisieren.

Alpine Erfahrung

5 Sehr hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über umfangreiche Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Eiger-Mittellegigrat, Überschreitungen mehrerer Viertausender am Stück, Alpinklettern ab dem VII. Grad, steiles Wasserfalleis, technische Expeditionen wie Ama Dablam, Alpamayo, Denali oder Achttausender
Ski/Board
Skiabfahrt vom Mont Blanc, Steilwandabfahrten über 40°, Freeriden in sehr steilem und exponiertem Gelände
Polar & Arktis
Expeditionen ohne Unterstützung über lange Strecken, zum Beispiel Antarktis-Traversen

Cross-Tipp

Auf diesem Level zählt nur, was Du in genau dieser Disziplin schon eigenständig oder geführt gemacht hast. Ein Achttausender ersetzt keine Erfahrung im steilen Fels, ein schwerer Grat keine Erfahrung in großer Höhe.

Geplanter Reiseablauf

29 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Regulär 13.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Voraussichtlich 12.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag

Flug nach Kathmandu, Nepal

Treffpunkt am Flughafen und gemeinsamer Flug nach Kathmandu.

2. Tag

Ankunft in Kathmandu

Nach der Ankunft in Kathmandu hast Du genügend Zeit, um Dir die Stadt anzuschauen und noch einige Einkäufe im Zentrum von Thamel zu tätigen. Dein Expeditionsleiter wird in der Zeit die letzten Formalitäten für die Ama Dablam Expedition erledigen. Übernachtung in einem guten Guesthouse in Kathmandu. Am Abend besuchen wir eines der Restaurants der Stadt und lassen unseren ersten Abend gemütlich ausklingen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
3. Tag

Flug Kathmandu - Lukla - Phakding (2.610 m)

Heute fliegen wir ins Solo Khumbu Gebiet nach Lukla auf 2.834 m. Da der Flugplatz als Herausforderung für jeden Piloten bekannt ist, ist dies nur bei gutem Wetter möglich. Wir reduzieren das Anreiserisiko mit dem Helikopter, der auch bei deutlich schlechterer Sicht fliegen kann, sodass wir nicht von einer Flugverschiebung ausgehen. Nach der Landung wandern wir weiter ins etwas tiefer gelegene Phakding, wo wir die Nacht in einer Lodge verbringen.

Höhenmeter 220 Hm 450 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
4. Tag

Sagarmatha Nationalpark und Namche Bazar (3.440 m)

Taleinwärts wandern wir am Gebirgsfluss Dudh Kosi entlang nach Monjo. Hier betreten wir den Sagarmatha Nationalpark. Unterwegs begleiten uns die Pferde- und Yak-Karawanen, die das Tal und die Gebirgsregion weiter oben mit allem Notwendigen versorgen. Über die weltberühmte Hillarybrücke queren wir ein letztes Mal den Fluss, bevor es nun die nächsten 2 - 3 Stunden steil hinauf nach Namche Bazar (3.440 m) geht. Hier werden wir zur besseren Akklimatisation die nächsten zwei Nächte in einer komfortablen Lodge verbringen. Der Nachmittag bietet sicher noch genügend Zeit für einen Bummel durch die quirlige "Hauptstadt der Sherpas".

Höhenmeter 1.070 Hm 250 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
5. Tag

Ruhetag in Namche Bazar (3.440 m)

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Anpassung an die Höhenlage. Namche Bazar ist der Hauptumschlagplatz für sämtliche Waren aus und für die Region. Entsprechend bunt geht es in den Gassen zu. Expeditionen zum Mount Everest, Lhotse, Nuptse und anderen Bergen machen hier Halt, Trekkingtouristen aus der ganzen Welt geben sich ein Stelldichein. Mit einer kleinen Wanderung hinauf zum Everest View Hotel oder in Richtung Syangboche setzen wir einen kleinen Akklimatisationsreiz. Abendessen und Übernachtung in der Lodge.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 2 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
6. Tag

Ins Khumbu Tal zum Kloster Tengboche (3.860 m)

Über den uns schon bekannten Aussichtspunkt über Namche steuern wir heute das berühmte Kloster Tengboche an. In der Regel verbessern wir hier schon unsere Akklimatisation und nehmen den Höhenweg über die Siedlung Sanasa (3.880 m). Hier haben wir schon die großen Berge der nächsten Tage im Blick: Lhotse, Everest und natürlich die Ama Dablam. Eine Hängebrücke markiert den finalen Anstieg des Tages. Durch dichten Rhododendronwald steigen wir zum bekannten Kloster nach Tengboche auf. Mit etwas Glück findet sogar eine Abendpuja in den heiligen Mauern statt.

Höhenmeter 880 Hm 600 Hm
Gehzeit 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
7. Tag

Auf dem Everest Trek nach Dingboche (4.300 m)

Heute steuern wir die Ortschaften Dingboche oder Periche an. Beide liegen am Eingang des Chola Tals, das uns zum Basislager des Lobuche führen wird. Doch nun geht unser Weg noch entlang des klassischen Khumbu Treks. Entlang von Gerstenfeldern und Yakweiden gewinnen wir langsam an Höhe. Inzwischen haben wir die Ama Dablam direkt neben uns und können die eindrucksvollen Grate bewundern. In der örtlichen Bäckerei gönnen wir uns dann noch einen Illy Kaffee und verbringen den Abend in der nahen Lodge mit Blick auf die Ama Dablam.

Höhenmeter 900 Hm 400 Hm
Gehzeit 8 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
8. Tag

Ins Basislager des Lobuche East

Wir starten in das enge Chola Tal mit dem beeindruckenden Gipfel des 6.400 Meter hohen Arakam Tse. Oberhalb des Chola Gletschersee bei den Häusern von Thukla zweigen wir in unser erstes Basislager ab. Der Weg folgt nun einem gut ausgetretenen Pfad, bevor wir auf Geröll wechseln. Hier müssen wir nun aufmerksam steigen. Die Höhe ist zu spüren und wir lassen uns genügend Zeit, um das Basislager an einem kleinen, meist von Eis bedeckten Gletschersee auf rund 5.200 Metern Höhe zu erreichen. Hier beeindruckt nochmals die überragende Aussicht auf das große Ziel der Expedition – die Ama Dablam. Doch morgen gehört unsere Konzentration zunächst dem Lobuche East.

Höhenmeter 780 Hm 100 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
9. Tag

Besteigung Lobuche East (6.119 m)

Bereits in der Nacht beginnt der Aufstieg. Zunächst steigen wir über Blockgelände mit Geröll und einigen leichten Kletterpassagen auf Felsplatten zu einer mit Fixseilen versicherten Verschneidung auf. Oberhalb dieser Zone kommt der vergletscherte Südostgrat. Wo notwendig erleichtern Fixseile die kurzen, jedoch bis zu 55° steilen Aufschwünge. Entlang des 400 m hohen Ostrückens führt die Route anschließend über weitere kleine und zum Teil mit Fixseilen abgesicherte Steilstufen zum "False Summit". Der eigentliche Gipfel des Lobuche East liegt hinter einer tiefen und oft heiklen Schneescharte sowie einer weiteren steilen Flanke, die vom Vorgipfel trennt. Aufgrund des oft anspruchsvollen Terrains und der objektiven Gefahren enden die meisten Besteigungen am etwas niedrigeren, aber offiziell als Sechstausender anerkannten Vorgipfel, bei guten Bedingungen ist die Besteigung des Hauptgipfels selbstverständlich möglich.

Die Aufstiegsmühen werden beim Blick auf die umliegenden Berge aber mehr als belohnt. Von der Ama Dablam bis zum Mount Everest reicht der Blick. Über die Aufstiegsroute erfolgt anschließend der Abstieg ins Hochlager, wo wir uns bei einem warmen Essen stärken. Später am Tag steigen wir weiter ab und beziehen Quartier in einer Sherpa Lodge in Thukla (4.620 m). Die "Zivilisation" hat uns wieder, liegt der Ort doch an der Aufstiegsroute zum Everest Basislager.

Höhenmeter 980 Hm 2.000 Hm
Gehzeit 9 - 10 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
10. Tag

Letzte Etappe auf dem Everest Trek nach Pangboche (3.930 m)

Weiter geht es heute nach Pangboche. Hier befindet sich das älteste Kloster der Khumburegion, in dem viele Bergsteiger den Segen für die Ama Dablam Besteigung holen. Auch wir wollen uns den Segen des Lamas für unser Vorhaben einholen. Dafür haben wir morgen den ganzen Tag Zeit. Jetzt gilt es sich vom fordernden Aufstieg auf den Lobuche zu erholen. Wie geht das besser als in der örtlichen Bäckerei, natürlich mit Blick auf die Ama Dablam.

Höhenmeter 200 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
11. Tag

Ruhetag und Puja in Pangboche

Der heutige Tag dient der Erholung und einer ausgiebigen Klosterzeremonie, die uns Glück und Erfolg an der Ama Dablam verspricht.

Höhenmeter 100 Hm
Gehzeit 1 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Frühstück
12. Tag

Ins Basislager der Ama Dablam

Nach einem steilen Aufstieg erreichen wir das Basislager der Ama Dablam. Hier richten wir unser Camp für unsere Ama Dablam Besteigung an einem kleinen See und inmitten einer grünen Wiese auf 4.600 m ein.

Höhenmeter 780 Hm 100 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Sehr schwierig / Bis 70°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
13. bis 22. Tag

Besteigung der Ama Dablam

Zehn Tage stehen uns nun für die Besteigung der Ama Dablam zur Verfügung. Nachdem wir uns ein oder zwei Tage akklimatisieren, beginnen wir mit dem Einrichten der drei Hochlager. Der Expeditionsleiter wird zusammen mit den Sherpas die heiklen Passagen mit Fixseilen versichern. Die Route führt uns vom Lager 1 unter Zuhilfenahme der angebrachten Fixseile zum Gelben Turm. Die Schwierigkeiten auf der ca. 200 m langen Strecke lägen ohne die Fixseile im III. und bei einer kurzen Stelle im V. Grad UIAA. Hier werden die schweren Rucksäcke aber ihr Übriges tun. Daher ist dies auch eine erste Schlüsselstelle. Auf dem Gelben Turm in 6.050 m Höhe errichten wir den Verhältnissen entsprechend das Lager 2. Von hier geht es in kombiniertem Gelände dem Grat entlang zur Mushroom Ridge und zum Lager 3. Eine 45 - 55° steile letzte Firnflanke, die wir ebenfalls mit Fixseilen versichern, führt in einer letzten Etappe auf den Gipfel. Die Rundumsicht auf Lothse, Mount Everest und viele andere bekannte Gipfel ist unglaublich. Volle Konzentration ist für den Abstieg ins Lager 2 und am nächsten Tag weiter ins Basecamp gefordert.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung 10 x Expeditionsverpflegung
23. bis 25. Tag

Rückmarsch nach Lukla

Über Namche Bazar wandern wir zurück nach Lukla, welches wir nach drei Tagen erreichen. Die Nächte verbringen wir in den bereits bekannten Lodges und wir genießen noch einmal die wunderbare Natur der Khumbu Region an den Abenden.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung 2 x Frühstück
26. Tag

Rückflug nach Kathmandu

In Lukla angekommen, geht es per Flug zurück nach Kathmandu, wo wir uns wieder der Zivilisation anpassen können. Übernachtung in unserem komfortablen Gästehaus in der Stadt. Am Abend besuchen wir ein gutes Restaurant, wo wir unsere erfolgreiche Expedition noch einmal feiern, bevor wir müde in die Betten fallen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
27. Tag

Das alte Kathmandu Swayambunath

Der heutige Tag steht noch einmal ganz im Zeichen der Kultur Nepals. Den Vormittag nutzen wir für die Besichtigung des Tempels von Swayambunath. Die vergoldete Stupa gilt als größtes Wahrzeichen der newarischen Buddhisten und ist ein absolutes Muss für jeden Touristen. Unzählige Affen und 365 Pilgerstufen (eine Stufe für jeden Tag) führen uns hinauf zum höchsten Punkt des Affentempels. Von hier oben bietet sich dann bei klarer Sicht ein malerischer Blick über das Kathmandutal. Den Nachmittag verbringen wir in den Gassen von Thamel oder besichtigen den Königspalast. Letztes gemeinsames Abendessen in einem der Restaurants in der Stadt.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück "Farewell Dinner" am letzten Abend
28. Tag

Rückflug von Kathmandu

Im Laufe des Tages heißt es Abschied nehmen von Nepal. Je nach Flugverbindung werden wir am Nachmittag zum Flughafen fahren und die Rückreise nach Deutschland antreten.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
29. Tag

Ankunft in der Heimat

Im Laufe des Tages landen wir wieder in Deutschland. Das Träumen von neuen Zielen kann von vorn beginnen...

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 27 · Nicht im Preis 8 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

29 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

Unterkunft

4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

11 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

12 x ÜN/ZD im Zelt

Komplette Basislager Ausrüstung und Stromversorgung

1 Zelt pro 2 TN in den Hochlagern

Komplette Hochlager Ausrüstung (Expeditionszelte, Gaskocher, Kartuschen usw.)

Verpflegung

13 x Frühstück

12 x Expeditionsverpflegung

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Flug

Hubschrauberflug Kathmandu - Lukla

Inlandsflug Lukla - Kathmandu

Transfer

Gepäcktransport mit Trägern / Tragtieren

Ausrüstung

Gruppenmaterial Expedition

Gebühren

Örtlicher Begleitoffizier

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung

Moderne VHF Funkgeräte zur Kommunikation am Berg

Thuraya Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren)

Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter

1 Roll Up Rettungstrage

Sauerstoff Notfallversorgung

Expeditionswetterbericht

Digitales Vorbereitungstreffen mit Ausrüstungsberatung

Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm

1x Alpine Welten Dufflebag Ausrüstungspräsent

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

1 Climbing Sherpa pro 4 TN

Speisen und Getränke während der An/Abreise nach Kathmandu
Alkoholische Getränke
Visagebühren Nepal und China
Trinkgelder ca. 300,00 €* (29. Tag)
Expeditionsreiseversicherung (ab 83 €)
Zusätzliche Hochträger
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

28 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Die Region Solu Khumbu:

Während unseres Trekkings werden wir uns hauptsächlich in der Solu Khumbu Region im Nordosten Nepals aufhalten. Die Region ist landschaftlich-kulturell abgegrenzt und bildet die Heimat der Sherpa. Der Sagarmatha Nationalpark, in dem sich unsere Trekkingroute befindet, wurde zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Innerhalb des Nationalparks befinden sich mit dem Mount Everest, dem Lhotse und dem Cho Oyu gleich drei Achttausender, die wir während der Reise einsehen können. Der Tourismus im Sagarmatha Nationalpark hat sich stark entwickelt und konzentriert sich hauptsächlich auf das Khumbu Tal. Hier werden uns deutlich mehr Trekkingtouristen begleiten als im Gokyo Tal.

Der Gebirgsflugplatz Lukla

Die größte Gefahr für den Reiseablauf birgt die Wettersituation am Gebirgsflugplatz Lukla. Der Flugplatz kann nur unter Sichtflugbedingungen angesteuert werden. Hierzu fliegen wir vorzugsweise mit den örtlichen Fluglinien Tara Air, Yeti Airlines und Buddha Air. Sämtliche genannten Fluglinien stehen seit Dezember 2013 auf der Blacklist der EU, gehören jedoch in Nepal zu den zuverlässigsten Airlines, die Lukla anfliegen.

Sollte das Wetter einen sicheren Flug nicht zulassen, verschiebt sich zwangsläufig der Reiseablauf. Hieraus entstehende Folgekosten können nicht übernommen werden und gehören zum allgemeinen Risiko der Reise. Eventuelle Ausfalltage können wir durch das überlegte Programm zum Teil kompensieren. Sollten sich Flugverspätungen sowie auch Ausfälle von Flugverbindungen über mehrere Tage ergeben, so muss das Reiseprogramm gegebenenfalls umgeplant werden.

Einheimisches Team:

Vor Ort wird die Ama Dablam Expedition von unserer lokalen Agentur betreut. Die eingesetzten Climbing Sherpas sind ortskundig und haben in der Regel bereits eine Besteigung der Ama Dablam hinter sich gebracht. Alle Climbing Sherpas werden umfassend ausgebildet, versichert und entsprechend gut bezahlt. Dadurch ergibt sich auch ein höherer Preis gegenüber anderen Anbietern.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

3.107 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

12 kg Transport
50 kg Aktivität
396 kg Unterkunft
2.591 kg Flug
58 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten

Für die Teilnahme an dieser Reise wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten zwingend vorausgesetzt. Nur wenige Versicherungsgesellschaften decken mit ihren Angeboten derart entlegene Regionen und Höhenlagen über 5.000 m ab. Mit den Reiseinformationen erhältst Du weitere Informationen, um einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz herzustellen.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Vorbereitungstreffen für die Expedition?

Bei langen Unternehmungen ist ein Vorbereitungstreffen durchaus wichtig. Sobald die Expedition die Mindestteilnehmerzahl erreicht hat, laden wir zu einem virtuellen Besprechungstreffen über Teams ein. Hier können sich die Teilnehmer kennenlernen und Fragen zur Expedition geklärt werden.

Wie kann ich mich konditionell auf die Expedition vorbereiten und vorakklimatisieren?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 6 Monate vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Für eine Vorab-Akklimatisation empfehlen wir kurz vor Reisebeginn einen Aufenthalt deutlich oberhalb der Schwellenhöhe (mindestens 3.000 m) auf einer der Hütten in den Alpen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche vergangen ist.

Wer sich gezielter vorbereiten möchte, dem empfehlen wir alternativ die Höhenanpassung mittels eines mobilen Höhentrainingssystems mit Hypoxiezelt und individuellen Trainingsplans.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.