Kroatien
Karst, Kalk und Adria
Sechs Tage in den langen Kalkwänden des Velebit, direkt hinter der Küste bei Starigrad — unser Kurs für alle, die in Mehrseillängen selbstständig werden wollen.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Der Kurs ist auf fünf Teilnehmer ausgelegt; ein Bergführer führt und organisiert alle sechs Tage.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
Zusätzliche Seile, Expressen, Klemmkeile und Friends für die langen Routen bekommst Du leihweise von uns.
Fünf Nächte im Hotel oder in einer Pension bei Starigrad, mit Frühstück und Abendessen.
Unser Angebot in Kroatien ist ein Kurs: sechs Tage, fünf Plätze, lange Routen im Kalk. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir, mit welchen Anforderungen Du rechnen musst.
Schwierigkeit
Anforderung
6 Tage · Nationalpark Paklenica — Intensiv-Kletterkurs für Fortgeschrittene am Meer
Ein Kurs, kein Kletterurlaub: Du kletterst jeden Tag in den Kalkwänden der Paklenica-Schlucht und lernst dabei, lange Routen selbst zu organisieren. Die Abende gehören der Küste von Starigrad.
Kroatien ist für uns der Velebit: ein Karstgebirge, das direkt hinter der Adriaküste aufsteigt. An seinem Südende haben zwei Bäche die Schluchten der Großen und der Kleinen Paklenica in den Kalk geschnitten.
Dort findet unser Klettern in Paklenica statt — ein Alpinkletterkurs für alle, die schon Klettererfahrung und eigene Grundausrüstung mitbringen und den Schritt in lange Routen machen wollen.
Mehr Kurse findest Du bei den Kletterkursen, Fels am Mittelmeer auch in Griechenland, Skitouren im Nachbarland Montenegro, weitere Ziele bei den Kletterreisen und alle Länder in der Übersicht der Reiseziele.
Wie die Woche abläuft, wo Du kletterst und was Du mitbringen solltest — zum Nachlesen, bevor Du Dich entscheidest.
Treffpunkt ist am ersten Morgen in Starigrad. Von dort geht es in Fahrgemeinschaften in den Nationalpark. Du bekommst die Grundlagen für Standplatzbau und Mehrseillängen und setzt sie gleich in einer einfachen Tour um.
Danach folgt ein intensiver Tag an verschiedenen Wänden der Schlucht, mit Ausklang am Strand. Am dritten Tag legst Du die Sicherungen selbst, baust die Stände und übst im Anschluss die Selbst- und Kameradenrettung — mit Prusiktechnik und loser Rolle.
Die folgenden Tage gehören langen Routen, in denen Du alles Gelernte anwendest. Die Abschlusstour wählt der Bergführer nach Wetter und Leistungsstand: in der Schlucht oder in einem der Klettergebiete, die höchstens eine Stunde entfernt liegen.
Der Kalk der Schlucht ist fest und griffig, durchzogen von Rissen, Rillen und Verschneidungen — genau das Gelände, in dem sich Klemmkeile und Friends gut legen lassen. Die Wände reichen von kurzen Routen am Taleingang bis zu hohen Steilwänden weiter oben im Tal.
Zwischen den Seillängen schaust Du über die Schlucht hinaus bis zur Küste, die Hänge ringsum sind mit Kiefern und Buschwald bewachsen. Nach dem letzten Stand steigst Du ab oder seilst ab — und bist am Nachmittag zurück am Meer.
Der Kurs richtet sich an Fortgeschrittene, die im Klettergarten zu Hause sind und nun in alpines Gelände wollen. Konditionell ist die Woche moderat, technisch fordert sie Dich — und die Tage am Fels sind lang.
Deine Grundausrüstung bringst Du selbst mit: Klettergurt, Kletterschuhe, Helm, Sicherungs- und Abseilgerät, Bandschlingen und Expressen. Den Rest für die langen Routen — mobile Sicherungen — stellen wir.
Das längste Gebirge Kroatiens, ein Karstrücken parallel zur Adriaküste. Die UNESCO hat ihn 1978 zum Biosphärenreservat erklärt; sein höchster Gipfel ist der Vaganski vrh (1.757 m). Im Süden liegt seit 1949 der Nationalpark Paklenica.
Starigrad ist kroatisch für „Alte Stadt“, insofern findet man diese Bezeichnung auch oft für die Innenstädte der großen kroatischen Städte Zagreb, Split oder Dubrovnik. In diesem Fall ist es aber auch der Küstenort am Fuß des Velebit, gegenüber der Insel Pag. Direkt am Ortsrand beginnt die Schlucht der Velika Paklenica — deshalb ist Starigrad der Stützpunkt für fast alle, die hier klettern.
Keile und Klemmgeräte, die Du selbst in Risse und Spalten legst und nach der Seillänge wieder mitnimmst — anders als Bohrhaken, die fest im Fels stecken. Sie richtig zu platzieren ist der Kern des alpinen Kletterns.
Termin, Voraussetzungen, Ausrüstung oder die Frage, ob der Kurs zu Dir passt — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich gerne.