Wie schwer welcher Weg ist
Alle drei sind Bergwanderwege — rot bis schwarz markiert, ohne Kletterstellen. Der Unterschied liegt in der Kondition, nicht in der Technik: Reintal und Höllentalklamm verteilen den Anstieg auf mehrere Tage, das Gatterl drängt ihn in einen einzigen. Deshalb ist die Gatterl-Tour die fordernste der drei, obwohl sie die kürzeste ist.
Der Schlussanstieg über das Zugspitzplatt ist auf allen Wegen derselbe und der anspruchsvollste Abschnitt: schwarz markiert, drahtseilversichert, steiles Geröll. Wer ihn nicht gehen will, nimmt ab dem Sonnalpin die Bahn.
Was in den Rucksack gehört
Feste Bergschuhe mit steifer Sohle und Profil, Regen- und Windschutz, Mütze und Handschuhe. Am Gipfel kann das Thermometer auch im August auf den Gefrierpunkt sinken. Dazu zwei Liter Wasser und Brotzeit: zwischen Hütte und Gipfel gibt es nichts.
Stöcke helfen mehr beim Abstieg als beim Aufstieg. Bis in den Juli gehören Grödel dazu, und auf den Mehrtagestouren der Hüttenschlafsack. Die vollständige Packliste bekommst Du mit den Reiseunterlagen.
Welche Erfahrung wir voraussetzen
Wer regelmäßig Tagestouren mit 1.000 Höhenmetern geht, bringt die Grundlage mit. Alpine Erfahrung im engeren Sinn brauchst Du nicht — keiner der drei Wege verlangt sie. Was Du mitbringen musst, ist Trittsicherheit auf Geröll; die lernt man nicht am Gipfeltag.