Alpine Welten
Vergoldetes Gipfelkreuz der Zugspitze mit Bergwanderern auf der Gipfelplattform und weitem Hochgebirgspanorama.

Kleine Gruppen

Sechs bis zehn Leute — Zeit für jeden Schritt und jede Frage.

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Drei Wege auf einen Gipfel

Reintal, Gatterl, Höllentalklamm — wir gehen alle drei.

Hütte statt Hetze

Auf zwei der drei Wege übernachtest Du unterwegs auf der Hütte.

Dein Weg an der Zugspitze

An der Zugspitze hast Du drei Wege zur Wahl, und jeder hat seinen eigenen Reiz. Hier findest Du heraus, welche Tour am besten zu Dir passt.

Alle Zugspitz-Wanderungen

Geführte Touren im Wettersteingebirge: die einen führen auf den Gipfel, die anderen bleiben im Gebiet ringsum. Von der Tagestour übers Gatterl bis zur Wanderwoche mit Standort im Tal.

Zeitraum
Reisezeitraum

Mit Zeitraum zeigt die Liste die konkreten Termine statt der Reiseangebote.

6 Touren gefunden

Bergwanderung an der Zugspitze: Wanderpfad durch helle Kalkfelsformationen mit Blick auf grüne Berghänge.
Bergwanderungen 99% Durchführung Beliebt
Bergwanderungen

Auf die Zugspitze wandern | Mit Höllentalklamm

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Schwierigkeit
2.2
Termine
37
🇩🇪 +1 4 Tage · Schwierigkeit 2,2 ab 609 €
Bergwanderung auf die Zugspitze: sieben Bergwanderer am goldenen Gipfelkreuz auf dem felsigen Grat.
Bergwanderungen 99% Durchführung Beliebt
Bergwanderungen

Der Weg der Erstbegeher zur Zugspitze

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Schwierigkeit
2.0
Termine
20
🇩🇪 2 Tage · Schwierigkeit 2,0 ab 309 €
Gezackter Felsgipfel im Allgäu bei Oberstdorf ragt aus einem Wolkenmeer, herbstliche Berglandschaft.
Bergwanderungen
Bergwanderungen

Bergwandern von Oberstdorf zur Zugspitze

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Schwierigkeit
2.0
Termine
5
🇩🇪 +1 7 Tage · Schwierigkeit 2,0 ab 1.119 €
Vergoldetes Gipfelkreuz der Zugspitze mit Bergwanderern auf der Gipfelplattform und weitem Hochgebirgspanorama.
Bergwanderungen Klassiker
Bergwanderungen

Gatterl Tour auf die Zugspitze

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Schwierigkeit
2.0
Termine
14
🇦🇹 +1 1 Tag · Schwierigkeit 2,0 ab 109 €
Bergwanderung zum Schachenhaus: Wegweiser zur Meilerhütte und Wettersteinalm mit Felsgipfeln im Hintergrund.
Bergwanderungen Für Einsteiger
Bergwanderungen

Wanderwoche an der Zugspitze im Werdenfelser Land

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Schwierigkeit
1.8
Termine
3
🇩🇪 7 Tage · Schwierigkeit 1,8 ab 1.329 €
Bergwanderung auf der Wettersteinrunde: Gruppe von 12–14 Bergwanderern steigt mit Rucksäcken über Kalksteinschutt zwischen Ehrwald
Bergwanderungen
Bergwanderungen

Die Wettersteinrunde

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Schwierigkeit
2.8
Termine
5
🇦🇹 +1 3 Tage · Schwierigkeit 2,8 ab 489 €

Die Zugspitze und ihre Wanderwege

Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Sie steht im Wettersteingebirge auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol, und sie ist einer der wenigen Gipfel dieser Höhe, auf die ein Wanderweg führt — man muss dafür nicht klettern können.

Drei Wege gehen zu Fuß hinauf, und sie fühlen sich völlig verschieden an. Das Reintal ist der stille: durch die Partnachklamm in ein langes Hochtal, an der Reintalangerhütte und der Knorrhütte vorbei, zuletzt über das karge Zugspitzplatt. Das Gatterl kommt von Süden über die Ehrwalder Alm herauf, grasig und offen, mit dem Blick zurück ins Tiroler Land. Und die Höllentalklamm ist der schmalste: ein gesicherter Steig zwischen tropfenden Wänden, danach hinauf zum Hupfleitenjoch und hinüber ins Reintal. Wie lange welcher Weg dauert, was er an Höhenmetern verlangt und warum der Höllental-Klettersteig keiner von ihnen ist, steht weiter unten bei den Fragen.

Ringsum liegt das Wettersteingebirge, und es lohnt auch ohne den Gipfel. Über dem Reintal steht die Hochwanner-Nordwand, auf der Südseite liegen das Schachenhaus mit dem Königshaus Ludwigs II. und die Meilerhütte am Dreitorspitz-Grat.

Klettern am Jubiläumsgrat: Blick über zerklüfteten Kalkfelsgrad ins Höllental Richtung Zugspitze.

Durch die Höllentalklamm, durchs Reintal oder übers Gatterl

Drei Wege, ein Gipfel — sie unterscheiden sich in Länge, Charakter und darin, wie viel Zeit Du hast. Gehzeit, Höhenmeter und Anforderungen stehen im jeweiligen Tourprogramm.

Auf die Zugspitze wandern | Mit Höllentalklamm

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 7 Std Gehzeit am Tag · bis 1.600 Hm Aufstieg

4 Tage · Höllentalklamm und Reintal

Der schönste Weg auf den Berg, weil er die zwei stillsten Täler des Wettersteins verbindet: hinauf durch die Höllentalklamm, über das Hupfleitenjoch ins Reintal, die Nacht auf der Hütte, am dritten Tag über das Zugspitzplatt zum Gipfel.

Der Weg der Erstbegeher zur Zugspitze

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 7 Std Gehzeit am Tag · bis 1.600 Hm Aufstieg

2 Tage · durchs Reintal

Der Weg, den Josef Naus 1820 genommen hat: von Garmisch durch die Partnachklamm in das lange Hochtal, dann der Anstieg zur Knorrhütte auf 2.052 Metern. Der gleichmäßigste der drei Anstiege: Steil wird es im Reintal kaum, der Weg ist eher beschaulich.

Gatterl Tour auf die Zugspitze

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

bis 8 Std Gehzeit · bis 1.600 Hm Aufstieg

Tagestour · von der Ehrwalder Alm

Der kürzeste Anstieg: von der Ehrwalder Alm über das Gatterl aufs Zugspitzplatt und zum Gipfel. Ein langer Tag mit acht Stunden Gehzeit, dafür ohne Hüttennacht — und die Talfahrt übernimmt die Seilbahn.

Was Dich an der Zugspitze erwartet

Drei Dinge, die vor der Buchung meistens gefragt werden: wo Du schläfst, wann die Saison läuft — und was passiert, wenn die Kraft am Gipfeltag doch nicht reicht.

Die Nächte auf den Wettersteinhütten

Auf zwei der drei Wege schläfst Du unterwegs auf der Hütte — das gehört zur Tour.

Im Reintal übernachten wir auf der Reintalangerhütte und der Knorrhütte, auf der größeren Wettersteinrunde kommen das Schachenhaus und die Meilerhütte am Dreitorspitz-Grat dazu. Du schläfst im Lager oder im Mehrbettzimmer, Halbpension ist inklusive, und die Reservierungen übernehmen wir. Einen Hüttenschlafsack musst Du selbst mitbringen — den verlangt jede Hütte im Wetterstein.

Das Gepäck trägst Du selbst, einen Gepäcktransport gibt es an der Zugspitze nicht. Wer lieber im Tal wohnt, findet das in der Wanderwoche im Werdenfelser Land: Standort im Gasthof, jeden Tag eine andere Tour.

Wann Du an der Zugspitze wandern kannst

Die Wandersaison im Wetterstein ist kurz — und der Frühsommer hat seine Tücken.

Wir gehen von Juni bis Oktober. Im Frühsommer liegt in den hohen Lagen oft bis in den Juli Altschnee, besonders oben auf dem Platt. Ab Hochsommer sind die Wege in der Regel ausgeapert, und im Herbst hast Du die klarste Fernsicht, aber die kürzesten Tage.

Das Wetter entscheidet am Ende mehr als der Kalender. Im Hochgebirge schlägt es schnell um, und ein Gewitter am Nachmittag ist im Sommer die Regel, nicht die Ausnahme. Deshalb brechen wir früh von der Hütte auf, während im Tal noch mancher schläft — und deshalb gilt auch hier: kein Gipfel um jeden Preis.

Wenn es zu viel wird: der letzte Teil lässt sich abkürzen

Der Schlussanstieg vom Zugspitzplatt zum Gipfel ist der schwierigste Abschnitt der Tour — ein schwarz markierter, drahtseilversicherter Steig über die letzten Höhenmeter. Wer bis dahin gemerkt hat, dass die Kraft nicht mehr reicht, muss ihn nicht gehen: ab dem Sonnalpin am Zugspitzplatt fährt die Gletscherbahn auf den Gipfel.

Die geforderten Höhenmeter sind so flexibel, und genau deshalb lohnt es, die Tour zu probieren. Du entscheidest oben nach Tagesform — mit Deinem Bergwanderführer daneben, der die Einschätzung mit Dir trifft.

Was die drei Wege verlangen

Wie schwer welcher Weg ist

Alle drei sind Bergwanderwege — rot bis schwarz markiert, ohne Kletterstellen. Der Unterschied liegt in der Kondition, nicht in der Technik: Reintal und Höllentalklamm verteilen den Anstieg auf mehrere Tage, das Gatterl drängt ihn in einen einzigen. Deshalb ist die Gatterl-Tour die fordernste der drei, obwohl sie die kürzeste ist.

Der Schlussanstieg über das Zugspitzplatt ist auf allen Wegen derselbe und der anspruchsvollste Abschnitt: schwarz markiert, drahtseilversichert, steiles Geröll. Wer ihn nicht gehen will, nimmt ab dem Sonnalpin die Bahn.

Was in den Rucksack gehört

Feste Bergschuhe mit steifer Sohle und Profil, Regen- und Windschutz, Mütze und Handschuhe. Am Gipfel kann das Thermometer auch im August auf den Gefrierpunkt sinken. Dazu zwei Liter Wasser und Brotzeit: zwischen Hütte und Gipfel gibt es nichts.

Stöcke helfen mehr beim Abstieg als beim Aufstieg. Bis in den Juli gehören Grödel dazu, und auf den Mehrtagestouren der Hüttenschlafsack. Die vollständige Packliste bekommst Du mit den Reiseunterlagen.

Welche Erfahrung wir voraussetzen

Wer regelmäßig Tagestouren mit 1.000 Höhenmetern geht, bringt die Grundlage mit. Alpine Erfahrung im engeren Sinn brauchst Du nicht — keiner der drei Wege verlangt sie. Was Du mitbringen musst, ist Trittsicherheit auf Geröll; die lernt man nicht am Gipfeltag.

Erst der Wanderkurs, dann der Gipfel

Wenn Du Dir Trittsicherheit und die drahtseilversicherten Stellen noch nicht zutraust: Im Wanderkurs übst Du das Handwerk, bevor Du an die Zugspitze gehst.

Zu den Wanderkursen

Wandern an der Zugspitze im Überblick

Beste Zeit für die Zugspitze

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Termine von Juni bis Oktober.


Wo Du unterwegs bist

Länder


Gebiete

Wenn Du den direkten Weg willst

Der Höllental-Klettersteig ist der direkteste Anstieg auf die Zugspitze — aber keine Wanderung: Leitern, Drahtseil und die Querung des Höllentalferners, alles an einem Tag. Dafür brauchst Du Klettersteigset, Gurt, Helm und Steigeisen.

Zugspitze Klettersteig Höllental

Schwierigkeit

2.7

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

Tagestour · Höllental und Höllentalferner

Durch die Klamm zur Höllentalangerhütte, dann das Brett, die Leiter und über den Höllentalferner zum Gipfelgrat. 2.200 Höhenmeter an einem Tag, acht Stunden unterwegs — Kondition ist hier die Hürde, nicht die Technik.

Wenn Wandern an der Zugspitze nicht das Richtige ist

Vielleicht ist der Berg zu hoch, die Anreise zu weit oder Du willst länger unterwegs sein als vier Tage. Diese Seiten führen woandershin — im selben Gelände, mit demselben Programm.

Hütten im Wettersteingebirge

Die Hütten, auf denen unsere Zugspitz-Touren übernachten — von der Reintalangerhütte im Hochtal bis zur Meilerhütte am Dreitorspitz-Grat. Höhe, Lager und Öffnungszeiten stehen auf jeder Hüttenseite.

Häufige Fragen zum Wandern auf die Zugspitze

Wie viele Höhenmeter sind es auf die Zugspitze?

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 Metern, der Gipfel auf 2.962 — dazwischen liegen rund 2.250 Höhenmeter. Diese Höhendifferenz wird überwunden, entweder an einem einzigen Tag oder auf mehrere verteilt, je nach Weg. Bei unseren Wanderungen steht der längste Tag bei bis zu 1.600 Höhenmetern Aufstieg; der Höllental-Klettersteig legt mit rund 2.200 Höhenmetern an einem Tag noch deutlich mehr zu.

Wie lange dauert die Wanderung auf die Zugspitze?

Das hängt vom Weg ab. Über das Gatterl ist es eine Tagestour mit bis zu 8 Stunden Gehzeit, durchs Reintal gehen wir zwei Tage mit Hüttennacht, über die Höllentalklamm und das Reintal vier. An einem einzigen Tag von Garmisch aus ist es machbar, aber kein Genuss — mit Hüttennacht hast Du mehr vom Berg.

Kann man die Zugspitze als Anfänger besteigen?

Als Wander-Einsteiger mit guter Kondition ist die Route durch das Reintal durchaus machbar: Sie ist technisch mittelschwer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit an den versicherten Gipfelmetern vorausgesetzt. Die Routen durch das Höllental und über den Stopselzieher sind kein Anfängergelände — dort brauchst Du Klettersteigerfahrung, im Höllental kommt zusätzlich das Gehen mit Steigeisen auf dem Gletscher hinzu. Sag uns, was Du schon gemacht hast, dann finden wir den richtigen Weg für Dich.

Wer sich unsicher ist, geht vorher einen Wanderkurs; ready to go Zugspitze ist genau dafür gedacht.

Muss ich für die Zugspitze klettern können?

Auf den Wanderwegen nicht. Die Höllentalklamm ist ein gesicherter Steig durch die Schlucht, kein Klettersteig, und die kurzen drahtseilversicherten Stellen im Gipfelbereich sind keine Kletterei. Der Höllental-Klettersteig mit Leiter, Brett und der Querung des Höllentalferners ist dagegen deutlich anspruchsvoller, hier musst Du im Klettersteig bis zur Schwierigkeit B auch die Hände nutzen.

Frag unsere Wander-Experten

Welcher Weg, wie viel Kondition, welcher Termin? Wir gehen das mit Dir durch.

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Bevor Du losgehst