Montenegro
Unentdeckte Perle der Adria
Im Winter mit Fellen durch einsame Berge zwischen Prokletije und Durmitor, zum Abschluss ein Tag an der Adria in Kotor — unsere Reise durch Montenegro.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Die Reise läuft in Kleingruppen mit höchstens sieben Teilnehmern.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
Für die Touren kommt zusätzlich ein einheimischer Bergführer mit, der die Gebiete kennt.
Mit dem Fahrzeug vor Ort bleibst Du beweglich — wo wir hinfahren, richtet sich nach Schnee und Wetter.
Unsere Reise nach Montenegro: acht Tage im Winter, drei Gebirge und zum Schluss die Küste. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir, mit welchen Anforderungen Du rechnen musst.
Schwierigkeit
Anforderung
8 Tage · Prokletije, Bjelasica, Durmitor — erste Spuren am Balkan
Von Plav am See geht es in den wilden Prokletije an der Grenze zu Albanien und dem Kosovo, dann über Kolašin in die sanfteren Hänge der Bjelasica, ins Zijovo- oder Sinjajevina-Gebirge und in den Durmitor mit Gipfelaufbauten bis 2.500 Meter. Am letzten Tag: Morača-Kloster, Skadar-See, Cetinje und eine Führung durch Kotor.
Montenegro ist klein und fast überall Gebirge: der wilde Prokletije im Osten, der Durmitor im Norden, dazwischen sanftere Massive wie die Bjelasica — und wenige Autostunden entfernt liegt die Adria.
Wir kommen im Winter. Auf der Pionier-Skitourenreise ziehst Du Spuren in Gebieten, in denen kaum jemand unterwegs ist; Stützpunkte sind Plav am See und der Bergort Kolašin.
Skitouren in fernen Bergen findest Du bei den Skitourenreisen weltweit, Klettern an der Adria im Nachbarland Kroatien, alle Länder in der Übersicht der Reiseziele.
Was Du über Montenegro wissen solltest: ein junges Land zwischen Adria und Bergen, Natur und Klima — und wie wir dort im Winter unterwegs sind.
Montenegro gehörte zum ehemaligen Jugoslawien und ist erst seit 2006 wieder unabhängig. Damit ist es das zweitjüngste Land Europas. Der kleine Staat, der nicht einmal die Größe von Thüringen hat und zu einem der kleinsten Staaten Europas zählt, liegt direkt an der Adriaküste. Im Norden grenzt Montenegro an Bosnien und Herzegowina sowie Serbien, im Osten an den Kosovo, im Süden an Albanien und im Westen auf wenigen Kilometern an Kroatien.
Die größte Stadt und Hauptstadt Montenegros ist Podgorica mit etwa 150.000 Einwohnern. Die Landessprache ist Montenegrinisch, aber auch Serbisch wird von sehr vielen Einheimischen als Muttersprache gesprochen und ist auf regionaler Ebene ebenso anerkannt wie Kroatisch, Bosnisch und Albanisch. Englisch wird vor allem im ländlichen Bereich und bei den älteren Einwohnern eher wenig gesprochen, so dass ein paar Worte Montenegrinisch oder Serbisch sicher nicht schaden. In den Touristenregionen an der Küste kommt man sowohl mit Englisch aber auch mit Italienisch und sogar Deutsch ganz gut weiter.
So vielfältig wie die Sprachen und Dialekte sind auch die Ethnien in Montenegro. Die Montenegriner sind generell sehr gastfreundlich und aufgeschlossen. Der Großteil der montenegrinischen Bevölkerung bekennt sich zum serbisch-orthodoxen Glauben und so wird Weihnachten in Montenegro erst am 7. Januar gefeiert. Der Unabhängigkeitstag wird gleich über zwei Tage gefeiert und zwar am 21. und 22. Mai, ebenso wie der Tag der Arbeit am 1. und 2. Mai sowie der Tag des Staates am 13. und 14. Juli. Je nach Region und Ort werden auch unterschiedliche Tage und Feste gefeiert, die eine gute Gelegenheit bieten, sich unter die Montenegriner zu mischen und ihre Bräuche und Traditionen kennenzulernen.
Der Name Montenegro gibt schon einen Hinweis darauf, wovon das Land geprägt ist, nämlich vor allem von Bergen. Montenegro heißt übersetzt schlicht "Schwarzes Gebirge" und Gebirge gibt es in dem so kleinen Land reichlich. Die höchsten Gipfel sind im wenig erschlossenen und noch wilden Prokletije Nationalpark sowie im bekannteren Durmitor Nationalpark zu finden. Die Zla Kolata ist die höchste Erhebung Montenegros und 2.534 m hoch. Sie liegt direkt auf der Grenze zu Albanien. Als höchster Berg Montenegros wird jedoch oft der Bobotov Kuk (2.522 m) im Durmitor Nationalpark angegeben. Zum einen deshalb, weil er komplett auf montenegrinischem Boden steht und zum anderen ist man sich mit der Höhe der Zla Kolata nicht ganz einig und es kursieren unterschiedliche Behauptungen.
Der Prokletije Nationalpark liegt im Osten des Landes direkt an der Grenze zu Albanien. Das gesamte Prokletije Gebirge zieht sich von Montenegro auf 90 km Länge und 40 km Breite weiter nach Albanien und in den Kosovo, wo sich auch die höchsten Gipfel mit knapp 2.700 m Höhe befinden. Die hauptsächlich verkarsteten Gebirgsstöcke werden von tiefen Tälern durchschnitten und sind noch relativ unerschlossen. Entsprechend wild und ursprünglich ist die Natur im Prokletije, wo auch Wolf, Luchs und Braunbär noch heimisch sind. Die Region ist von heißen Sommern und kalten Wintern geprägt, da sie sowohl vom Mittelmeer als auch vom Kontinentalklima beeinflusst wird. In den höheren Lagen ist es jedoch auch im Sommer angenehm kühl. Aufgrund der hohen Niederschläge im Winter ist diese Region äußerst schneereich und ideal für Skitouren geeignet.
Der Durmitor Nationalpark im Norden Montenegros - seit 1980 UNESCO Weltnaturerbe - hat eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit Seen und Almen im Vorland sowie steilen und schroffen Bergen im Zentrum, die zum Wandern, Bergsteigen und Skitourengehen einladen. Im Durmitor Nationalpark liegt außerdem die tiefste Schlucht Europas - die Tara-Schlucht mit 1.300 m! Das Durmitormassiv ist vom gemäßigten Kontinentalklima geprägt. Auch hier gibt es sehr niederschlagsreiche Winter mit erheblich viel Schnee.
Zwischen den beiden großen Massiven sind mehrere kleinere zu finden, deren Landschaften sehr lieblich sind. Die Berge sind hier eher sanft und auch nicht so hoch. Der Biogradska Gora Nationalpark in der Bjelasica Region zum Beispiel, ist zwar der kleinste Nationalpark Montenegros, aber für seinen unberührten Urwald, Almen, Seen und Gebirgsbäche sehr bekannt.
Direkt an der Adria befindet sich Kotor, dessen Altstadt schon 1979 auf die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Bereits in der Antike war Kotor ein bedeutender Handelshafen und hat eine lange und interessante Geschichte. Ein Spaziergang durch die verwinkelte, mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen, teils jahrhundertealten Bauwerken und Kirchen sollte auf einer Reise nach Montenegro definitiv nicht fehlen. Insbesondere auf einer Skitourenreise steht das mediterrane und damit auch im Winter milde und angenehme Klima in völligem Kontrast zu den alpinen Bedingungen der montenegrinischen Berge.
Die Skisaison beginnt in Montenegro im Januar und dauert bis Mitte April. Richtig gut geht das Skitourengehen vorwiegend ab Mitte Februar und im März, da davor oft eher schlechtes Wetter vorherrscht. Manche Winter sind sehr, sehr schneereich; insgesamt ist die Schneelage mit jener der Alpen durchaus zu vergleichen. Wie in den Alpen sind zu Beginn bis Mitte der Saison Hochwinterskitouren möglich, während zum Ende der Saison Frühjahrsskitouren gemacht werden. Im Anschluss beginnt die Zeit der Sommerbergtouren zum Wandern oder Bergsteigen, die bis in den Herbst hinein dauert. Die Temperaturen sind ähnlich denen in den Ostalpen in vergleichbaren Höhenlagen, wenngleich ganz ausgeprägte Kaltlufteinbrüche fehlen.
In Kotor an der Küste herrschen auch im Winter angenehme Temperaturen, die tagsüber um die 15 Grad erreichen. Im Sommer klettert das Thermometer hier auf über 30 Grad.
Skitouren in Mittelmeernähe? Ja, das geht! Sehr gut sogar. Die Berge Montenegros mit Höhen bis über 2.000 m Höhe sind im Winter sehr schneereich und bieten Skitourenmöglichkeiten für alle, die ein wenig Abenteuergeist mitbringen, einsame und unberührte Berglandschaften weit abseits der Massen suchen und sich für die multiethnischen Kulturen Südeuropas interessieren. Auf unserer Pionier-Skitourenreise Montenegro bist Du auf geführten Skitouren in unterschiedlichen Nationalparks unterwegs, so dass Du maximale Abwechslung während dieser Skitourenwoche erfährst. Den krönenden Abschluss dieser Reise bildet ein Kulturtag im Küstenstädtchen Kotor direkt an der Adria. Wo sonst kann man eine gelungene Skitourenwoche bei mediterranem Flair und einem Sonnenuntergang direkt über dem Mittelmeer ausklingen lassen?
Über den Flughafen Podgorica. Von dort sind es auf unserer Reise rund drei Autostunden bis Plav am See im Osten des Landes, dem ersten Stützpunkt.
Ein kleiner Bergort im Norden Montenegros, am Rand der Bjelasica — unser zweiter Stützpunkt. Von hier erreichst Du die weiten Hänge der Umgebung und den Durmitor; abends gibt es montenegrinische Küche und Rakija.
Sie wird oft so genannt, geologisch ist die Bucht von Kotor aber ein vom Meer überflutetes Flusstal. Steile Kalkberge fallen bis ans Wasser ab — ein Bild, das nach einer Woche im Schnee besonders wirkt.
Schnee im Prokletije, Anreise über Podgorica oder die Frage, ob die Reise zu Dir passt — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich gerne.