Alaska
The Last Frontier - im äußersten Norden der USA
Gletscher, Wildnis und helle Nächte — unsere Expedition führt Dich mitten hinein in die Alaska Range.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Am Berg kommt auf je drei Teilnehmer ein Bergführer; ab sechs Teilnehmern geht zusätzlich ein deutscher Bergführer mit.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
Fünf Reservetage am Berg geben Dir Luft, wenn Sturm und Kälte das Gipfelfenster verschieben.
Wir organisieren die Reise gemeinsam mit einem lizenzierten amerikanischen Partner vor Ort.
Unsere Reise nach Alaska ist eine Expedition, die uns viel abverlangt: Kälte, Wind und Geduld. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir, mit welchen Anforderungen Du rechnen musst.
Schwierigkeit
Anforderung
24 Tage · Alaska Range — Expedition in kleiner Gruppe, höchstens sechs Teilnehmer
Über den Kahiltna-Gletscher, Windy Corner und die Fixseile der Headwall auf die Gratschneide der West Buttress: Lager für Lager nach oben, mit Depots und Lastentransport, akklimatisiert wird auf 4.330 und 5.250 Metern. Neben der Technik am Grat entscheiden Kälte, Wind und Ausdauer.
Alaska beginnt für uns in Anchorage: ein letzter Abend in der Stadt, dann geht es nach Norden nach Talkeetna, dem kleinen Ort am Rand der Alaska Range. Ab hier bestimmt das Wetter den Takt.
Unsere Mt. Mc. Kinley – Denali Expedition ist Expeditionsbergsteigen im klassischen Sinn: Lasten tragen, Lager aufbauen, auf das Wetterfenster warten — und dann bereit sein. Wer das mag, findet hier eine der eindrücklichsten Bergreisen überhaupt.
Die höchsten Gipfel aller Kontinente zeigen Dir die Seven Summits, weitere Sechstausender die 6.000er. Alle Länder findest Du in der Übersicht der Reiseziele.
Was Du über Alaska wissen solltest: Geschichte und Menschen, Natur und Klima, das Wetter in der Alaska Range — und wie wir dort bergsteigen.
Alaska ist der nördlichste Bundesstaat der USA und die größte Exklave der Welt. Im äußersten Nordwesten Nordamerikas gelegen, ist Alaska durch Kanada vom Mutterland getrennt und gehörte bis 1867 sogar zum Russischen Kaiserreich, bis die Vereinigten Staaten das Gebiet erwarben. 1959 wurde Alaska schließlich der 49. Bundesstaat der USA und trägt seither auch den Beinamen "The Last Frontier" - die letzte Grenze. Alaska grenzt im Osten an Kanada, was das einzige direkt angrenzende Festland ist. Im Süden Alaskas befindet sich der Golf von Alaska bzw. der Pazifische Ozean, im Norden der Arktische Ozean und im Westen ist Alaska durch die Beringstraße nur 85 km von der russischen Tschuktschen-Halbinsel getrennt. Auch die Inselkette der Aleuten gehört zu Alaska.
Mit einer Fläche von gut 1,7 Millionen Quadratkilometern ist Alaska zwar der größte Bundesstaat der USA, gleichzeitig jedoch auch einer der bevölkerungsärmsten. Dabei war Alaska die erste Region Amerikas, die überhaupt von Menschen besiedelt wurde. Dies waren sibirische Nomaden, die vor 36.000 Jahren über eine damals noch bestehende Landbrücke von Asien nach Amerika kamen. Heute hat Alaska knapp 750.000 Einwohner, was auf die Gesamtbevölkerungszahl der Vereinigten Staaten lediglich 0,22 % ausmacht. Die Hauptstadt Alaskas ist Juneau und hat etwa 32.000 Einwohner. Größte Stadt ist jedoch Anchorage mit 291.000 Einwohnern. Knapp 15 % der Bevölkerung Alaskas sind auch heute noch Indianer, Eskimos und Aleuten sowie weitere 15 % sogar deutscher Abstammung.
Mit 85 % fällt der Großteil der staatlichen Einnahmen auf die Ölgewinnung. Weitere wichtige Einnahmequellen sind die Holz- und Papierindustrie sowie der Abbau von Metallen (Gold, Eisen, Blei, Silber, Zinn und Kupfer). Nur wenige Straßen verbinden in Alaska die Städte und Orte miteinander, viele sind nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar.
Alaska ist hauptsächlich Wildnis pur! Die Küste Alaskas ist von unzähligen Fjorden zerklüftet, vor allem im südlichen Teil. Wale sind häufig von der Küste aus zu beobachten. Das Wetter ist an der Südküste oft wechselhaft und wird vom Pazifik stark beeinflusst. Niederschläge und Stürme sind keine Seltenheit.
Im Süden Alaskas sind große Gebirgsketten zu finden. Mächtige Gipfel mit beeindruckenden Gletschern prägen hier die Landschaft, wovon die fast 1.000 km lange Alaska Range mit dem 6.190 m hohen Denali (eh. Mount McKinley) Bergsteiger aus der ganzen Welt in ihren Bann zieht. Der Denali ist der höchste Berg Nordamerikas und gehört zu den Seven Summits - den jeweils höchsten Gipfeln der sieben Kontinente.
Nördlich gehen die Berge schließlich in die Niederung des Yukon über, der in den Rocky Mountains in Kanada entspringt und Alaska von Osten nach Westen komplett durchfließt, bevor er in die Beringsee mündet. Der Yukon ist mit 3.120 km Länge der fünftlängste Fluss Nordamerikas. Die Landschaft ist hügelig, von dichten Wäldern und Tundren überzogen sowie von reißenden Flüssen und glitzernden Seen durchbrochen. Das Landschaftsbild mit seiner schier unendlichen Weite ist beeindruckend und abwechslungsreich. Bären, Wölfe, Elche und Karibus haben hier ihre Heimat. Das Klima in dieser Region ist kontinental mit sehr kalten Wintern und angenehmen, wenn auch kurzen Sommern. Die hohen Bergketten im Süden schützen vor der feuchten Luft des Pazifiks, so dass es relativ wenig Niederschläge im Zentrum Alaskas gibt.
Im arktischen Norden schließt die Brooks Range an, deren Gipfel immer noch auf knapp 2.750 m Höhe aufragen. Sie geht schließlich in die weite, baumlose und seenreiche Tundra, die North Slope, über, die sich bis zur nördlichen Küste zieht. Kaltes, trockenes Polarklima herrscht hier vor und das Thermometer klettert auch im Sommer nicht weit über die Nullgradgrenze. Moschusochsen, Polarfüchse und sogar Eisbären sind hier zu finden, ebenso wie die beiden größten Karibuherden Alaskas - die "Western Arctic" mit ca. 400.000 Tieren sowie die "Porcupine" mit ca. 160.000 Tieren, die dieses Gebiet durchwandern.
Zahlreiche Nationalparks und National Wildlife Refuges stehen für den Schutz der einzigartigen Natur und Wildnis Alaskas, das fast fünfmal so groß ist wie Deutschland.
Der Denali ist mit 6.190 m Höhe der höchste Berg Nordamerikas und gehört damit zu den Seven Summits. Kein anderer Berg der Erde ragt so weit über sein Umfeld hinaus wie der Denali, was ihn umso attraktiver für Bergsteiger aus aller Herren Länder macht. Er gehört aber auch zu den klimatisch extremsten Bergen der Erde, da sich das wechselhafte Klima der Südküste bis hierher in die Alaska Range fortsetzt. Schlechtes, unberechenbares Wetter, Starkwind und extreme Kälte charakterisieren den Denali. Technisch vielleicht gar nicht so schwierig, setzen diese Wetterextreme jedoch jedem Bergsteiger enorm zu und gestalten die Besteigung sowohl physisch als auch psychisch sehr herausfordernd.
Temperaturen von -30°/-40° Celsius und weniger sind am Denali keine Seltenheit, die durch den Windchill gefühlt noch deutlich niedriger ausfallen. Denn starken Wind gibt es am Denali meistens und sogar Stürme und Orkane mit Windgeschwindigkeiten bis über 120 km/h kommen häufig vor. Die beste Zeit für eine Besteigung des Denali ist daher im Sommer. Dann ist das Wetter am Berg am vergleichsweise stabilsten und bietet immer wieder Fenster, die eine Besteigung zulassen. Dennoch muss mit extremen Bedingungen und raschen Wetterumschwüngen gerechnet werden. Gut beraten ist, wer dann mehrere Reservetage für die Besteigung eingeplant hat.
Gewaltige Gletscher, schroffe Gipfel und schier endlose Wildnis prägen das Bergsteigen in Alaska. Neben dem Denali locken abgelegene Bergmassive mit anspruchsvollen Expeditionszielen. Eines davon ist der 5.489 Meter hohe Mount St. Elias, der sich nahe der Pazifikküste aus gewaltigen Eisfeldern erhebt. Lange Zustiege, große Höhenunterschiede und wechselhaftes Wetter verlangen Erfahrung, Ausdauer und eine durchdachte Planung. Doch Alaska lässt sich auch mit Trekkingstiefeln entdecken: Auf dem historischen Chilkoot Trail folgen Wanderer den Spuren der Goldsucher. Die steilen Golden Stairs bilden dabei den markanten Aufstieg zum Chilkoot Pass – ein eindrucksvolles Stück Bergwildnis und Goldrauschgeschichte.
Der Beiname steht für das, was Alaska für die USA immer war: das letzte große Grenzland. Weite Teile sind bis heute Wildnis ohne Straße und Siedlung — wer dort unterwegs ist, bewegt sich tatsächlich noch am Rand der erschlossenen Welt.
Sehr lange. In Anchorage geht die Sonne um den 21. Juni erst gegen Mitternacht unter und gut vier Stunden später wieder auf, nördlich des Polarkreises bleibt sie wochenlang über dem Horizont. Am Berg wird es im Frühsommer nachts kaum dunkel — das verlängert die Tage für den Aufstieg.
Mit dem Buschflugzeug. Von Talkeetna, gut zwei Autostunden nördlich von Anchorage, fliegen kleine Maschinen mit Kufen über die Alaska Range und landen direkt auf dem Kahiltna-Gletscher — dort beginnt die Expedition. Auch der Rückweg nach Talkeetna führt durch die Luft.
Kälte, Ausrüstung, Vorbereitung oder die Frage, ob die Expedition zu Dir passt — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich gerne.