Alpine Welten
Expedition Island Peak Nepal: Bergsteiger mit Pickel und Seil steigt gesichert einen steilen Schneegrat

Vom Trekking bis zum Achttausender

Vier Lodgetrekkings, vier Sechstausender-Reisen, zwei Siebentausender und der Manaslu (8.163 m) — alles in einem Land.

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Höchstens acht Teilnehmer

Die Einsteiger-Sechstausender und drei der vier Lodgetrekkings gehen mit höchstens acht Teilnehmern, das Annapurna-Trekking und das Dhaulagiri-Trekking mit Dhampus Peak mit höchstens zehn.

Mit Begleitmannschaft

Auf Trekkings und Sechstausendern tragen einheimische Träger Dein Gepäck (bis 13 kg), auf den Siebentausendern geht ein Climbing Sherpa auf je drei Teilnehmer mit.

Die beiden Nepal-Klassiker

Mit diesen zwei Reisen beginnen die meisten unserer Gäste in Nepal — beide über 6.000 Meter, beide mit langer Anlaufzeit zum Akklimatisieren. Dich führt ein einheimischer, englischsprachiger Bergführer, vor Ort organisiert unser deutschsprachiger Partner. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir ehrlich, was jede verlangt.

Lobuche East (6.119 m) und Island Peak (6.189 m)

Schwierigkeit

3.9

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

23 Tage · Khumbu — zwei Sechstausender für erfahrene Hochtourengeher

Erst durchs Gokyo-Tal mit dem Gokyo Peak zum Akklimatisieren, dann über den Cho La Pass (5.420 m) ins Khumbu-Tal. Vom Hochlager geht es über Fixseilpassagen und den vergletscherten Südostgrat auf den Lobuche East, danach auf den Island Peak.

Mera Peak (6.461 m) und Amphu Lapcha Pass

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

23 Tage · Barun-Region — leichter, aber hoher Sechstausender

Auf einem Teil des Great Himalayan Trail über Panch Pokhari und den Mera La zum Hochlager auf 5.800 Metern. Vom Gipfel siehst Du fünf Achttausender, danach geht es durchs einsame Hunku-Tal und über den Amphu Lapcha Pass (5.850 m) — mit Reservetag.

Nepal, wie wir es kennen

In Nepal liegen Wandern und Höhenbergsteigen näher beieinander als irgendwo sonst. Aus Bergsteigersicht ist das Land in Stockwerken gebaut: Trekkingrouten über Pässe um 5.000 Meter, darüber die Sechstausender, oft der erste Schritt in die große Höhe, und ganz oben die Sieben- und Achttausender. Im selben Tal, in dem Du von Lodge zu Lodge gehst, stehen die Basislager. Die Reisen beginnen in Kathmandu, zu den Ausgangspunkten geht es per Fahrt oder Inlandsflug. Unterwegs bestimmt die Höhe den Rhythmus — langsam aufsteigen, Zeit zum Akklimatisieren lassen.

Unten sortieren die Karten unsere elf Reisen nach ihrer Art, vom Lodgetrekking bis zur Expedition. Wer zum ersten Mal über 6.000 Meter will, beginnt meist mit einem der beiden Klassiker oben.

Alle Trekkingziele zeigt Dir Trekking in Nepal, weitere Gipfel findest Du bei den 6.000ern und 7.000ern. Nach dem Trekking lässt sich ein Abstecher in den Chitwan-Nationalpark anhängen. Alle Länder zeigt Dir die Übersicht der Reiseziele.

Trekking in der Everest-Region: zwei Trekker passieren einen Mani-Steinwall mit tibetischen Inschriften.

Nepal im Überblick

Beste Zeit für Nepal

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Wo Du unterwegs bist

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Gebiete

Wege durch Nepal — was suchst Du?

Von Lodge zu Lodge, der erste Sechstausender, sieben- oder achttausend Meter: Über die Karten kommst Du direkt zu den Reisen der jeweiligen Art.

Trekking in Nepal

Gebiete: Khumbu, Manaslu-Region, Annapurna-Region

Reisen: 4 Lodgetrekkings

Termine: September bis Mai

Durchs Gokyo-Tal zum Everest, einmal rund um den Manaslu, zum Aussichtsrücken Khopra Danda oder an den Tilicho Lake.

6.000er

Gebiete: Khumbu, Barun-Region, Dhaulagiri-Massiv

Reisen: 4 Reisen in Nepal

Termine: März bis Mai, September bis November

Mera Peak und Dhampus Peak, dazu drei Gipfel im Khumbu — vom ersten großen Gipfel bis zur Doppelexpedition.

7.000er

Gebiete: Peri Himal, Dhaulagiri-Massiv

Reisen: 2 Expeditionen

Termine: April, September und Oktober

Himlung Himal (7.126 m) im Peri Himal und Putha Hiunchuli (7.246 m), der Dhaulagiri VII.

8.000er

Gebiet: Manaslu-Region

Reisen: 1 Expedition

Termine: September

Der Manaslu (8.163 m) in Westnepal ist unser Achttausender.

Wichtig und interessant zu Nepal

Was Du vor der Reise wissen solltest: Touren, Land und Leute, Natur und Klima.

Tourenmöglichkeiten in Nepal

Beliebteste Reisen in Nepal sind ausgedehnte Trekkingtouren durch die einmalige Bergwelt des Himalayas. Mit Lodgeübernachtungen ist dies sogar relativ komfortabel möglich. Dabei hat man die Möglichkeit einen tiefen Einblick in die von Religion und Tradition geprägte Lebensweise der dort lebenden Menschen zu erhalten und dem Dach der Welt, den hohen Achttausendern und höchsten Bergen der Welt, ganz nahe zu kommen. Vorbei an buddhistischen Klöstern, über Hängebrücken, die tiefe Schluchten überspannen, durch anmutende, bunt blühende Berglandschaften und über hohe Bergpässe, begleitet von Ausblicken auf Mount Everest, Manaslu oder Annapurna, ziehen sich verschiedene Routen durch den Himalaya - jede für sich wunderschön und einzigartig.

Der Himalaya ist selbstverständlich auch die Spielwiese der Extrembergsteiger dieser Welt. Nirgends sonst sind die Berge höher als hier. Doch neben den Achttausendern, für deren Besteigung man nicht nur höher hinaus, sondern auch deutlich tiefer in die Tasche greifen muss, ziehen ebenso einige sehr reizvolle Sechs- und Siebentausender ambitionierte Bergsteiger aus aller Welt in ihren Bann. Während Lobuche East (6.119 m) und Island Peak (6.189 m) für erfahrene Hochtourengeher ein guter Einstieg ins Expeditionsbergsteigen sind, ist der Himlung Himal (7.126 m) schon etwas schwieriger und wird vor allem eher wenig bestiegen. Die Ama Dablam mit "nur" 6.856 m Höhe ist schließlich einer der herausfordernden Gipfel und wird auch als das Matterhorn Nepals bezeichnet.

Allgemeines zu Nepal

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und befindet sich in Südasien. Es grenzt im Norden an die autonome Region Tibet (Volksrepublik China) sowie im Westen, Osten und Süden an Indien. Von Nordwesten bis Nordosten zieht sich ein großer Hochgebirgsgürtel quer durchs Land - ein Teil des zentralen Himalaya. Acht der 10 höchsten Berge der Erde liegen auf nepalesischem Boden, darunter der Mount Everest, mit 8.849 m der höchste von allen.

Insgesamt leben etwa 29 Millionen Menschen in dem gut 147.000 qkm großen Land. Ehemals Königreich, ist Nepal seit 2008 eine demokratische Bundesrepublik. Die Hauptstadt ist Kathmandu, in der etwa 1 Million Einwohner leben. Die nepalesische Bevölkerung setzt sich aus über hundert ethnischen Gruppen und Kasten zusammen. Ebenso viele Sprachen und Dialekte werden in Nepal gesprochen, während Nepali die offizielle Landessprache ist. Die Religion spielt für die Nepalesen eine große Rolle und beeinflusst das tägliche Leben. Traditionen und Kultur finden hier ihren Ursprung. Der Großteil der nepalesischen Bevölkerung (80 %) bekennt sich zum Hinduismus, etwa 10 % zum Buddhismus.

Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Vor allem Trekkingtouren und Expeditionen im Himalaya stehen hier an erster Stelle. Der Großteil der Nepalesen lebt jedoch von der wenig ertragreichen Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Reis, Kartoffeln, Mais und andere Getreidesorten. Neben Kathmandu hat inzwischen auch Pokhara einen internationalen Flughafen. Die Infrastruktur ist insgesamt wenig bzw. schlecht ausgebaut. Den meisten Verkehr trägt die Straße, in abgelegenen Bergregionen ohne Straßen sind die eigenen Füße das wichtigste Fortbewegungsmittel. Selbst im Hochgebirge überspannen schmale Hängebrücken – bautechnisch Spannbandbrücken – reißende Flüsse und tiefe Schluchten, um Gütertransport über schmale Pfade und hohe Pässe möglich zu machen - zu Fuß wohlgemerkt.

Natur und Klima

Insgesamt liegen mehr als 40 % der Landesfläche Nepals auf einer Höhe von über 3.000 m. Selbst die Hauptstadt Kathmandu befindet sich noch auf 1.356 m Höhe. Das Land lässt sich in drei Naturräume gliedern:

Die Hochgebirgsregion des Himalaya im Norden bildet quasi das "Dach der Welt". Neben dem Mount Everest, dem höchsten von allen, stehen auf nepalesischem Boden der Kangchendzönga (8.586 m), Lhotse (8.516 m), Makalu (8.485 m), Cho Oyu (8.188 m), Dhaulagiri (8.167 m), Manaslu (8.163 m) und Annapurna I mit 8.091 m. Selbst die Siedlungen der Hochgebirgsregion in den Tälern reichen noch bis auf 5.000 m Höhe. Hier im Himalaya ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Landwirtschaft ist aufgrund der klimatischen und naturräumlichen Einflüsse sehr schwierig.

Das Mittelland ist das altbesiedelte Kernland Nepals und macht etwa 30 % der Landesfläche aus. 45 % der Bevölkerung lebt in dieser Region. Das Mittelland erreicht noch immer Höhen bis etwa 3.000 m und hat ein sehr stark strukturiertes Relief, was den Ausbau der Infrastruktur extrem erschwert. Die landwirtschaftliche Nutzung ist durch Klima und Oberflächenstruktur jedoch gut möglich und die Lage oberhalb der Malaria Grenze begünstigt die Besiedelung. So sind Kathmandu und das Kathmandutal das kulturelle und politische Zentrum Nepals.

Das Terai liegt im Süden Nepals in der Gangestiefebene und ist tropisch geprägt. Das Terai macht zwar den kleinsten Teil der drei Regionen aus, ist aufgrund der fruchtbaren Böden, milden klimatischen Bedingungen und guten Bewässerungssystemen die landwirtschaftlich wertvollste Region des Landes und hat sich dadurch zu einem der bedeutendsten Wirtschafts- und Siedlungsräume Nepals entwickelt. Die einzige mögliche Ost-West-Verbindung Nepals ist der Mahendra Highway, der im Terai verläuft.

Aufgrund seiner unterschiedlichen Klimazonen hat Nepal eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Während im Terai tropisches Hartholz, Bambus, Orchideen-Bäume, Bananen, Mangos und Zitrusfrüchte wachsen, bestimmen Rhododendren und Magnolien die Landschaft im zentralen Bergland. Die Baumgrenze, bis zu der Wacholder- und Rhododendron-Bäume sowie Birken- und Nadelwälder wachsen, befindet sich zwischen 4.000 und 5.000 m Höhe. Selbst in den höheren Gebirgslagen wachsen noch viele blühende, teils endemische Pflanzenarten. Im Gebirge sind Bären, Wildkatzen, Rehe und Hirsche, Affen, Steinböcke, Blauschafe und Gämsen heimisch, dazu der Schneeleopard. In der Gokyo-Region sieht man oft seine Spuren. Das Tier, mit dem eine Begegnung fast unausweichlich ist, ist der Yak. Er ist für die Menschen im Gebirge ein enorm wichtiger Lieferant: Er unterstützt in der Landwirtschaft sowie zum Transport von Lasten und Gütern, sein Dung dient als Brennstoff, er liefert Wolle und versorgt durch Fleisch, Leder und Milch.

Das Klima in Nepal ist für die Reiseplanung von großer Bedeutung. Die Temperaturen unterscheiden sich stark und sind von der Höhenlage abhängig. Von Juni bis September herrscht der Monsun, der sich an den Südhängen des Gebirges abregnet. Die Berge sind dann meist in dicke Wolken gehüllt, extreme Niederschläge machen Wege und Straßen unpassierbar, Erdrutsche und Überschwemmungen sind keine Seltenheit. Außerhalb des Monsuns fällt deutlich weniger Niederschlag, doch auch im Frühjahr, Herbst und Winter gibt es Regen oder Schnee. Im Herbst und Frühjahr ist das Wetter mild und meist klar. Im Winter hingegen wird es im Hochgebirge empfindlich kalt. Selbst in Kathmandu können die Nächte dann kalt sein.

Klima Solu Khumbu

Die beste Reisezeit für eine Trekkingtour in der Khumbu Region ist von März bis Mai und im Nachmonsun von Oktober bis November. Im Frühjahr blühen je nach Höhenlage und Jahr die Rhododendren. Während dieser Reisezeiten ist das Wetter meist freundlich und niederschlagsarm. Schlechtwetterperioden dauern meist nicht länger als 3 - 4 Tage. Je nach Höhenlage sind die Tage kühl mit zum Teil kalten Nächten um die 0° Grenze. In den Hochlagen kann insbesondere im Herbst zwischendurch auch Schnee fallen. In Kathmandu selbst ist es angenehm warm mit Temperaturen bis 20° C. Morgens ist es meist klar, während sich über den Tagesverlauf die Sicht deutlich eintrübt.

Klima Ama Dablam

Das Klima in der Region ist von Oktober bis November kühl mit zum Teil kalten Nächten. Im Anmarsch kann es noch sein, dass wir dem Nachmonsun ausgesetzt sind, jedoch zeichnet sich der Herbst auch durch ein ausgeprägtes Schönwetterfenster aus. Dies sollte uns an der Ama Dablam zugute kommen.

Klima Himlung Himal

Der Himlung Himal kann im Frühjahr wie auch im Herbst bestiegen werden. Während der Zeit des Vormonsuns im Frühjahr muss mit stärkeren Niederschlägen gerechnet werden, während der Nachmonsun im Herbst stabilere Wetterbedingungen beschert. Die geographische Nähe zum tibetischen Hochplateau mit seinen trockenen und kalten Bedingungen beeinflusst das Wettergeschehen am Himlung deutlich und sorgt in beiden Perioden für längere Schönwetterphasen. Im Anmarsch während der Herbsttermine kann es noch sein, dass wir mit dem Nachmonsun mit längeren Regenfällen und in den tieferen Lagen mit entsprechend höheren Temperaturen rechnen müssen. Dies legt sich im Verlauf der Expedition.

Häufige Fragen zur Nepal-Reise

Was bedeutet Sherpa?

Sherpa ist zuerst der Name einer Volksgruppe: Die Sherpa kamen vor rund 500 Jahren aus Osttibet über die Pässe und leben heute vor allem in Solu Khumbu unter dem Everest — der Name bedeutet „Leute aus dem Osten“. Weil viele Sherpa seit den ersten Expeditionen als Träger und Bergführer arbeiten, steht das Wort heute auch für die Höhenbergsteiger, die am Berg Fixseile legen und Lasten in die Hochlager bringen.

Was ist ein Trekking-Gipfel?

So nennt man in Nepal Gipfel, deren Besteigung nicht über das Tourismusministerium, sondern über die Nepal Mountaineering Association genehmigt wird. Dazu gehören Island Peak (Imja Tse), Lobuche East und der Mera Peak, der als höchster von ihnen gilt. Der Dhampus Peak zählt dagegen als Expeditionsgipfel, nicht wegen der Schwierigkeit, sondern wegen seiner abgeschiedenen Lage. „Trekking“ heißt dabei nicht Wanderweg: Gletscher, Steigeisen und Fixseile gehören auf allen dazu.

Wie viel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wie viel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sichergestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Frag unsere Nepal-Kenner

Lodgetrekking, der erste Sechstausender oder der Schritt auf sieben- und achttausend Meter — erzähl uns, was Du vorhast. Wir beraten Dich ehrlich.

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Aus dem Magazin: Berichte aus Nepal