Alpine Welten
Expedition zum Illiniza Norte: sieben Höhenbergsteiger steigen über schneebedecktes Kar mit Geröll auf.

Höhe in Etappen

Erst Quito, dann Pichincha, Illiniza Norte und Antisana: Die Reise gewöhnt Dich Schritt für Schritt an die Höhe — das erhöht die Gipfelchancen.

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Zwei Gäste pro Bergführer

Am Antisana und am Chimborazo gehen zusätzliche Bergführer mit — höchstens zwei Gäste pro Bergführer.

Einheimisch geführt

Gebietskundige Bergführer aus Ecuador (deutsch- oder englischsprachig) und ein deutschsprachiger Partner vor Ort begleiten Dich.

Deine Reise über die Straße der Vulkane

Eine Reise trägt unser Ecuador: Sie führt vom Äquator bei Quito in Etappen auf über 6.000 Meter und ist schon ab zwei Teilnehmern gesichert. Die Anforderungs-Balken zeigen Dir ehrlich, was sie verlangt.

Vulkane Ecuadors mit Antisana und Chimborazo

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

16 Tage · Anden — Deine ersten 5.000er und 6.000er

Zum Eingewöhnen Quitos Altstadt, die Kraterlagune Cuicocha und der Rucu Pichincha, dann der Illiniza Norte (5.116 m). Im Licht der Stirnlampe geht es auf den Antisana (5.758 m), über die Castillo-Route schließlich auf den Chimborazo (6.263 m). Technisch moderat, konditionell fordernd.

Ecuador, wie wir es kennen

Ecuador trägt den Äquator im Namen — und trotzdem liegt oben Schnee. Die Anden ziehen in zwei Ketten von Nord nach Süd durchs Land. Dazwischen liegen Hochtäler und Becken, an deren Rändern sich die Vulkane aufreihen. Quito liegt auf 2.850 Metern mittendrin: ein Anfang, der schon hoch ist. Die Gipfel rund um die Hauptstadt stellt Dir unsere Gebietsseite Vulkane um Quito vor. Den höchsten Berg des Landes zeigt die Seite zum Schutzgebiet Reserva de Producción Faunística Chimborazo.

Genau das nutzt unsere Reise Vulkane Ecuadors mit Antisana und Chimborazo. Über mehrere Akklimatisationsgipfel steigst Du nach und nach höher, durch Páramo-Grasland mit Kondoren und Kolibris bis zu den vergletscherten Gipfeln. Dazwischen geht es auch wieder hinunter, und es bleibt Zeit für Quitos Kolonial-Altstadt, Kraterseen und den Wasserfall Pailón del Diablo bei Baños.

Weitere Sechstausender findest Du bei den 6.000ern. In den Anden sind wir auch in Peru und Bolivien, alle Länder zeigt Dir die Übersicht der Reiseziele.

Expedition Chimborazo: Blick vom Gipfelgletscher auf den Cotopaxi im Morgen- oder Abendlicht.

Ecuador im Überblick

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Wichtig und interessant zu Ecuador

Was die Landschaft Ecuadors ausmacht — von den Anden bis ans Meer.

Natur und Klima: vom Andenhochland bis Amazonien

Ecuador ist eines der artenreichsten Länder der Erde und vereint auf engem Raum vier ganz unterschiedliche Naturregionen: das Andenhochland (La Sierra), den pazifischen Küstenstreifen (La Costa), das Amazonas-Tiefland (El Oriente) und die Galápagos-Inseln. Diese Vielfalt verdankt das Land seiner Lage am Äquator und den starken Höhenunterschieden — von Meereshöhe bis über 6.200 Meter.

Zwei Andenketten ziehen in Nord-Süd-Richtung durch das Zentrum des Landes. Hier reihen sich einige der höchsten Vulkane Südamerikas aneinander, darunter der Cotopaxi (5.897 m), einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Sie sind Teil der Straße der Vulkane, einer geologisch aktiven Zone mit Kraterseen, Thermalquellen und steilen Berghängen.

Oberhalb von etwa 3.500 Metern prägt der Páramo die Landschaft — ein feuchtes, moos- und gräserreiches Hochland, Heimat vieler endemischer Pflanzen und Tiere. Mit der Höhe wechseln in den Anden Vegetation und Temperatur: vom Bergwald an den feuchten Hängen über den Páramo bis zur Eisgrenze.

In Quito auf 2.850 Metern liegen die Tagestemperaturen das ganze Jahr zwischen 15 und 22 °C, die Nächte werden kühl. An der Küste und im Amazonas-Tiefland ist es dagegen ganzjährig tropisch heiß und feucht.

Häufige Fragen zur Ecuador-Reise

Was ist der höchste Berg Ecuadors?

Der Chimborazo mit 6.263 Metern. Weil die Erde am Äquator gewölbt ist, ist sein Gipfel der Punkt der Erdoberfläche, der am weitesten vom Erdmittelpunkt entfernt ist — weiter noch als der Gipfel des Everest. Alexander von Humboldt versuchte 1802, ihn zu besteigen; damals galt er als höchster Berg der Welt.

Kann man in Ecuador auf dem Äquator stehen?

Ja. Nördlich von Quito markiert das Denkmal Mitad del Mundo die Äquatorlinie — ein Fuß auf der Nord-, einer auf der Südhalbkugel. Auf unserer Reise gehört der Besuch in den ersten Tagen zum Programm.

Warum liegt am Äquator Schnee?

Wegen der Höhe. Mit je 1.000 Höhenmetern wird es rund sechs Grad kälter, und die großen Vulkane Ecuadors reichen bis über 6.000 Meter. Ab etwa 4.500 Metern kann es das ganze Jahr frieren und schneien. Am Gipfel liegen die Temperaturen nachts oft unter −10 °C, und Wind lässt es noch deutlich kälter wirken. Weil der Schnee dort oben über Jahre liegen bleibt, haben Chimborazo, Antisana und Cotopaxi Gletscher.

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