Die Gebiete mit den meisten Hütten
In den Berchtesgadener Alpen findest Du das dichteste Hüttennetz Bayerns: Nationalpark, das Karstplateau des Steinernen Meeres und der Königssee tief darunter. Manche Touren starten direkt an seinem Ufer.
Im Kaisergebirge stehen die Wände direkt über Dir, und die Etappen sind kürzer. Über die Karstplateaus des Dachsteinmassivs reicht die Aussicht weit, das Karwendel führt durch lange, einsame Täler. In den Allgäuer Alpen wechseln Almwiesen und urige Hütten einander ab, und mancher Gipfel liegt direkt am Weg.
Die Organisation ist dabei schon fix: Hütten und Transfers sind reserviert, bevor Du losgehst. Umgeplant wird nur, wenn das Wetter es verlangt — und dann von uns.
Vom Rundweg zur Durchquerung
Die meisten Hüttentouren sind Runden: Du startest und endest am selben Ort. Wer lieber ankommt als zurückkehrt, geht eine Alpenüberquerung — dieselbe Form, nur von A nach B, meist sieben Tage. Auch dort übernachtest Du auf Hütten, nur führt der Weg über den Alpenhauptkamm statt im Kreis zurück.
Höhenwege: die Klassiker unter den Hüttentouren
Ein Höhenweg bleibt oben. Statt jeden Tag ins Tal abzusteigen, führt er auf etwa gleicher Höhe von Hütte zu Hütte, meist zwischen 1.800 und 2.600 Metern. Die Wege sind markiert, die Etappenziele fest. Die bekanntesten in unserem Programm sind der Dolomiten Höhenweg 1 vom Pragser Wildsee nach Süden, der Karwendel Höhenweg, der Lechtaler Höhenweg und der Höhenweg rund um Zermatt mit Blick aufs Matterhorn.
Der Unterschied zur Runde: ein Höhenweg führt von A nach B, Du kommst also woanders an als Du gestartet bist. Der Unterschied zur Alpenüberquerung: er bleibt im Gebirgszug, statt den Alpenhauptkamm zu queren.