Die großen 4.000er im Wallis
Geführte Hochtour auf den Dom (4.546 m) und die Dufourspitze (4.633 m)
Verfügbare Reisetermine
06.09.2027 – 11.09.2027 14 Termine 2.529,00 € min. 2, max. 2 Personen 🇨🇭 6 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Geführte Hochtouren auf die großen 4.000er im Wallis
Lange Hochtouren auf die höchsten Gipfel in der Schweiz. Eine konditionell anspruchsvolle, aber ungemein lohnende Hochtouren-Woche im Herzen der Walliser Alpen: Nach der Akklimatisationstour am Alphubel geht es zum Dom auf 4.546 Meter, und als Finale der Woche steht der höchste Gipfel der Schweiz sowie der zweithöchste Gipfel der Alpen, die Dufourspitze mit 4.633 Metern auf dem Programm. Der lange Aufstieg über den Westgrat startet von der wunderbaren neue Monte-Rosa-Hütte aus. Geführt durch Deinen Bergführer ist die leichte Kletterei zum Gipfel eine machbare Herausforderung.
Was diese Reise besonders macht
- 3 Traumgipfel im Wallis
- Die höchsten Schweizer Gipfel
- Über den Westgrat zur Dufourspitze
- Neue Monte-Rosa-Hütte
- Sehr kleine Gruppe mit maximal 2 Personen
- Über 20 Touren in den Walliser Alpen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 06.09.2027, regulär 13.00 Uhr, Herbriggen
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 11.09.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Herbriggen
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 06.09.2027
Treffen im Wallis und Aufstieg zur Täschhütte (2.701 m)
Treffen im Wallis und Aufstieg zur Täschhütte (2.701 m)
Der Treffpunkt zur Hochtourenwoche im Wallis ist mittags im bewährten Hotel Bergfreund in Herbriggen. Hier findet die Begrüßung durch den Bergführer statt, wir gleichen die vorhandene Ausrüstung ab und fahren im Anschluss hinauf zur Täschalpe auf 2.214 m. Von hier führt eine gemütliche und schönen Wanderung als idealer Auftakt weiter zur Täschhütte auf 2.701 m, wo nach dem guten Abendessen die kommende Nacht verbringen.
2. Tag
· 07.09.2027
Über den Alphubelgletscher auf den Alphubel (4.206 m)
Über den Alphubelgletscher auf den Alphubel (4.206 m)
Wie bei Hochtouren üblich und notwendig erfolgt der Aufbruch von der Täschhütte aus noch vor der Dämmerung. Vorbei am Alphubelsee steigen wir bis zum Gletscherrand und zum Anseilplatz. Über den Alphubelgletscher führt die Hochtour zum gleichnamigen und meist windigen Alphubeljoch auf 3.782 m. Von hier geht es über den SO-Grat zum Gipfel des Alphubel auf 4.206 m. Das Panorama auf dem massiven Eisriesen ist eindrucksvoll: Von hier sehen wir hinter dem Täschhorn (4.491 m) schon recht nahe unser nächstes Ziel, den Dom - von hier sieht er unbesteigbar aus, aber unsere Route führt ja auch von der "Rückseite" hinauf. Im Südosten blicken wir auf das gewaltige Massiv des Monte Rosa, der spätere Höhepunkt der Woche. Unser Abstieg vom Alphubel führt entlang der Aufstiegsroute wieder zur Täschhütte hinunter und weiter ins Tal. Im Hotel Bergfreund in Herbriggen genießen wir nochmals die Annehmlichkeiten eines Hotels.
3. Tag
· 08.09.2027
Aufstieg zur Domhütte (2.940 m)
Aufstieg zur Domhütte (2.940 m)
Der Tag beginnt nach dem Frühstück mit einer kurzen Fahrt nach Randa, dem Ausgangspunkt für den langen Aufstieg zum Bergkristall der Domhütte (2.940 m). Die Hütte liegt einmalig schön mit Blick auf das Matterhorn (4.478 m) und das Weisshorn (4.505 m), der Anstieg dahin ist alle Mühe wert. Steil führt der Weg aus dem Mattertal zuerst durch Wälder hinauf, bis wir zunächst die Charles-Kuonen-Hängebrücke erreichen, mit 500 Metern eine der längsten Hängebrücken der Welt für Fußgänger. Der Weg führt aber an der Brücke vorbei (ein Abstecher ist trotzdem möglich) anspruchsvoll über Stufen und seilversichert zur Domhütte. Diese wurde 2015 nach einer umfangreichen Renovierung und Erweiterung erst neu eingeweiht.
4. Tag
· 09.09.2027
Über den Festigletscher und das Festijoch auf den Dom (4.546 m)
Über den Festigletscher und das Festijoch auf den Dom (4.546 m)
Die Hochtour zum Dom startet wegen ihrer Länge schon in der Nacht. Am Nordrand des Festigletschers führt die Tour bis zu den Felsen unterhalb des Festijoch (3.723 m), teilweise seilversichert wird dieses in leichter Kletterei (UIAA II)erreicht. Bei guten Verhältnissen kann man aus dem Joch direkt dem von hier steil aufstrebenden Festigrat folgen - ist dieser blank oder die Felsen vereist, ist es besser, jenseits des Festijochs abzusteigen und in einem großen Bogen dem Hohbärggletscher zu folgen. An gewaltigen Spalten und Séracs vorbei führt die Spur hier hinauf zur Scharte unter dem Gipfel. Wenige Meter oberhalb dann der Gipfel des Dom, 4.546 m hoch. Der Abstieg erfolgt in jedem Fall über den Hobärggletscher zunächst wieder zur Domhütte und weiter zurück ins Mattertal. Ein gewaltiger Tag in jeder Hinsicht - wir erholen uns bei einem guten Abendessen im Hotel in Herbriggen.
5. Tag
· 10.09.2027
Vom Rotenboden zur Monte-Rosa-Hütte (2.883 m)
Vom Rotenboden zur Monte-Rosa-Hütte (2.883 m)
Einen Ruhetag haben wir uns jetzt eigentlich verdient - aber ein wenig Bewegung muss doch sein: Nach dem gemütlichen Frühstück bringt uns das Shuttle des Hotels direkt nach Zermatt und wir fahren weiter mit der berühmten Gornergrat-Bahn zur Station Rotenboden. Von hier steigen wir auf einem Panoramapfad südlich des Gornergrats hinunter zum Gornergletscher - gegenüber die eindrucksvolle Parade der Viertausender vom Monte Rosa über Liskamm, Castor, Pollux und Breithorn. Wir queren den Gletscher und steigen über die Moränen und Platten hinauf zur futuristischen Monte-Rosa-Hütte (2.883 m) - ebenfalls eine recht neue Hütte, die als Forschungsprojekt für Nachhaltigkeit im Gebirge von Studenten der ETH Zürich konzipiert und 2009 eröffnet wurde. Von der Hütte aus ist der Sonnenuntergang hinter dem Mattehorn das Highlight am Abend. Die Monte-Rosa-Hütte ist ein komfortabler Hochtourenstützpunkt, die Verpflegung ist hervorragend.
6. Tag
· 11.09.2027
Besteigung der Dufourspitze (4.633 m)
Besteigung der Dufourspitze (4.633 m)
Endspurt zum höchsten Gipfel der Schweiz - wobei, vom "Spurt" darf keine Rede sein, denn angesichts des Höhenunterschieds und der zu erreichenden Zielhöhe ist es wichtig, die Kräfte von Anfang an gut einzuteilen. Sehr früh starten wir in tiefer Dunkelheit und steigen auf dem Monte-Rosa-Gletscher durch Spaltenlabyrinthe, den Eisbruch der "Scholle" hinauf zur oft windigen Satteltole und schließlich zum Sattel, wo der Westgrat beginnt. Vier längere Passagen von Firn und Fels wechseln sich jeweils ab, bevor man auf dem Gipfel des zweithöchsten Berges der Alpen und den höchsten Gipfel der Schweiz steht: Dufourspitze, 4.633 m. Der Abstieg folgt dem Aufstiegsweg, wobei man beim Rückweg zum Rotenboden nochmal zeigen muss, dass noch Kräfte vorhanden sind. Mit der Bahn geht es wieder hinunter nach Zermatt und zurück nach Herbriggen. Hier erfolgt die Verabschiedung und Heimreise.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 9
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Täschhütte
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Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Herbriggen, Bahnhof
2. Weg zum Treffpunkt
250 m
3. Treffpunkt
am 06.09.2027, um 13.00 Uhr
ist an der Rezeption im Hotel Bergfreund in Herbriggen.
Dorfstrasse 93
3927 Herbriggen
CH