Alpine Welten
Hochtouren

Die großen 4.000er im Wallis

Geführte Hochtour auf den Dom (4.546 m) und die Dufourspitze (4.633 m)

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

18.07.2027 – 23.07.2027 14 Termine
🇨🇭 6 Tage 2.529,00 € min. 2, max. 2 Personen Reise buchen

Geführte Hochtouren auf die großen 4.000er im Wallis

Lange Hochtouren auf die höchsten Gipfel in der Schweiz. Eine konditionell anspruchsvolle, aber ungemein lohnende Hochtouren-Woche im Herzen der Walliser Alpen: Nach der Akklimatisationstour am Alphubel geht es zum Dom auf 4.546 Meter, und als Finale der Woche steht der höchste Gipfel der Schweiz sowie der zweithöchste Gipfel der Alpen, die Dufourspitze mit 4.633 Metern auf dem Programm. Der lange Aufstieg über den Westgrat startet von der wunderbaren neue Monte-Rosa-Hütte aus. Geführt durch Deinen Bergführer ist die leichte Kletterei zum Gipfel eine machbare Herausforderung.

Was diese Reise besonders macht

  • 3 Traumgipfel im Wallis
  • Die höchsten Schweizer Gipfel
  • Über den Westgrat zur Dufourspitze
  • Neue Monte-Rosa-Hütte
  • Sehr kleine Gruppe mit maximal 2 Personen
  • Über 20 Touren in den Walliser Alpen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 500 - 2.000 Hm 500 - 3.200 Hm
Gehzeit 1 - 13 h
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

4 Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.

Technik für Hochtouren

3 WS = wenig schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

6 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Sonntag, 18.07.2027, regulär 13.00 Uhr, Herbriggen
Reiseende der Gruppe
Freitag, 23.07.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Herbriggen
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 18.07.2027

Treffen im Wallis und Aufstieg zur Täschhütte (2.701 m)

Der Treffpunkt zur Hochtourenwoche im Wallis ist mittags im bewährten Hotel Bergfreund in Herbriggen. Hier findet die Begrüßung durch den Bergführer statt, wir gleichen die vorhandene Ausrüstung ab und fahren im Anschluss hinauf zur Täschalpe auf 2.214 m. Von hier führt eine gemütliche und schönen Wanderung als idealer Auftakt weiter zur Täschhütte auf 2.701 m, wo nach dem guten Abendessen die kommende Nacht verbringen.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 1 h
Unterkunft Täschhütte
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
2. Tag · 19.07.2027

Über den Alphubelgletscher auf den Alphubel (4.206 m)

Wie bei Hochtouren üblich und notwendig erfolgt der Aufbruch von der Täschhütte aus noch vor der Dämmerung. Vorbei am Alphubelsee steigen wir bis zum Gletscherrand und zum Anseilplatz. Über den Alphubelgletscher führt die Hochtour zum gleichnamigen und meist windigen Alphubeljoch auf 3.782 m. Von hier geht es über den SO-Grat zum Gipfel des Alphubel auf 4.206 m. Das Panorama auf dem massiven Eisriesen ist eindrucksvoll: Von hier sehen wir hinter dem Täschhorn (4.491 m) schon recht nahe unser nächstes Ziel, den Dom - von hier sieht er unbesteigbar aus, aber unsere Route führt ja auch von der "Rückseite" hinauf. Im Südosten blicken wir auf das gewaltige Massiv des Monte Rosa, der spätere Höhepunkt der Woche. Unser Abstieg vom Alphubel führt entlang der Aufstiegsroute wieder zur Täschhütte hinunter und weiter ins Tal. Im Hotel Bergfreund in Herbriggen genießen wir nochmals die Annehmlichkeiten eines Hotels.

Höhenmeter 1.500 Hm 2.000 Hm
Gehzeit 11 h
Unterkunft Hotel Bergfreund
Technik L = Leichte Hochtouren
3. Tag · 20.07.2027

Aufstieg zur Domhütte (2.940 m)

Der Tag beginnt nach dem Frühstück mit einer kurzen Fahrt nach Randa, dem Ausgangspunkt für den langen Aufstieg zum Bergkristall der Domhütte (2.940 m). Die Hütte liegt einmalig schön mit Blick auf das Matterhorn (4.478 m) und das Weisshorn (4.505 m), der Anstieg dahin ist alle Mühe wert. Steil führt der Weg aus dem Mattertal zuerst durch Wälder hinauf, bis wir zunächst die Charles-Kuonen-Hängebrücke erreichen, mit 500 Metern eine der längsten Hängebrücken der Welt für Fußgänger. Der Weg führt aber an der Brücke vorbei (ein Abstecher ist trotzdem möglich) anspruchsvoll über Stufen und seilversichert zur Domhütte. Diese wurde 2015 nach einer umfangreichen Renovierung und Erweiterung erst neu eingeweiht.

Höhenmeter 1.500 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Domhütte
Technik Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ
4. Tag · 21.07.2027

Über den Festigletscher und das Festijoch auf den Dom (4.546 m)

Die Hochtour zum Dom startet wegen ihrer Länge schon in der Nacht. Am Nordrand des Festigletschers führt die Tour bis zu den Felsen unterhalb des Festijoch (3.723 m), teilweise seilversichert wird dieses in leichter Kletterei (UIAA II)erreicht. Bei guten Verhältnissen kann man aus dem Joch direkt dem von hier steil aufstrebenden Festigrat folgen - ist dieser blank oder die Felsen vereist, ist es besser, jenseits des Festijochs abzusteigen und in einem großen Bogen dem Hohbärggletscher zu folgen. An gewaltigen Spalten und Séracs vorbei führt die Spur hier hinauf zur Scharte unter dem Gipfel. Wenige Meter oberhalb dann der Gipfel des Dom, 4.546 m hoch. Der Abstieg erfolgt in jedem Fall über den Hobärggletscher zunächst wieder zur Domhütte und weiter zurück ins Mattertal. Ein gewaltiger Tag in jeder Hinsicht - wir erholen uns bei einem guten Abendessen im Hotel in Herbriggen.

Höhenmeter 1.600 Hm 3.200 Hm
Gehzeit 12 h
Unterkunft Hotel Bergfreund
Technik L = Leichte Hochtouren
5. Tag · 22.07.2027

Vom Rotenboden zur Monte-Rosa-Hütte (2.883 m)

Einen Ruhetag haben wir uns jetzt eigentlich verdient - aber ein wenig Bewegung muss doch sein: Nach dem gemütlichen Frühstück bringt uns das Shuttle des Hotels direkt nach Zermatt und wir fahren weiter mit der berühmten Gornergrat-Bahn zur Station Rotenboden. Von hier steigen wir auf einem Panoramapfad südlich des Gornergrats hinunter zum Gornergletscher - gegenüber die eindrucksvolle Parade der Viertausender vom Monte Rosa über Liskamm, Castor, Pollux und Breithorn. Wir queren den Gletscher und steigen über die Moränen und Platten hinauf zur futuristischen Monte-Rosa-Hütte (2.883 m) - ebenfalls eine recht neue Hütte, die als Forschungsprojekt für Nachhaltigkeit im Gebirge von Studenten der ETH Zürich konzipiert und 2009 eröffnet wurde. Von der Hütte aus ist der Sonnenuntergang hinter dem Mattehorn das Highlight am Abend. Die Monte-Rosa-Hütte ist ein komfortabler Hochtourenstützpunkt, die Verpflegung ist hervorragend.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Monte Rosa Hütte
Technik Hochtourenkurse
6. Tag · 23.07.2027

Besteigung der Dufourspitze (4.633 m)

Endspurt zum höchsten Gipfel der Schweiz - wobei, vom "Spurt" darf keine Rede sein, denn angesichts des Höhenunterschieds und der zu erreichenden Zielhöhe ist es wichtig, die Kräfte von Anfang an gut einzuteilen. Sehr früh starten wir in tiefer Dunkelheit und steigen auf dem Monte-Rosa-Gletscher durch Spaltenlabyrinthe, den Eisbruch der "Scholle" hinauf zur oft windigen Satteltole und schließlich zum Sattel, wo der Westgrat beginnt. Vier längere Passagen von Firn und Fels wechseln sich jeweils ab, bevor man auf dem Gipfel des zweithöchsten Berges der Alpen und den höchsten Gipfel der Schweiz steht: Dufourspitze, 4.633 m. Der Abstieg folgt dem Aufstiegsweg, wobei man beim Rückweg zum Rotenboden nochmal zeigen muss, dass noch Kräfte vorhanden sind. Mit der Bahn geht es wieder hinunter nach Zermatt und zurück nach Herbriggen. Hier erfolgt die Verabschiedung und Heimreise.

Höhenmeter 2.000 Hm 2.300 Hm
Gehzeit 13 h
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 9

Guide

6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

2 x ÜN/HP im Hotel (ca. 80–90 CHF je Nacht) (2. bis 4. Tag)
3 x ÜN/HP in Berghütte (ca. 80–90 CHF je Nacht) (1. bis 5. Tag)
Auto-Transfer Herbriggen – Randa (3. Tag)
Bahnen und Transfers gesamt ca. 50,00 CHF*
Auto-Transfer Herbriggen – Täschalpe (1. Tag)
Zahnradbahn Gornergrat – Bergfahrt ca. 66,00 CHF* (5. Tag)
Zahnradbahn Gornergrat – Talfahrt ca. 66,00 CHF* (6. Tag)
Individuelle Trinkgelder (6. Tag)
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

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In jedem Reisepreis enthalten

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Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

5 Nächte
Zahlreiche bunte Tourenski stehen vor der Täschhütte im Schnee, zwei Personen sitzen daneben.
Berghütte 2701 m Walliser Alpen

Täschhütte

SAC-Hütte am Fuß des Alphubel-Rotgrates Die Sektion Uto (Zürich) des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) betreibt die Täschhütte , auch Taeschhuette geschrieben, auf 2.701 m in den Walliser Alpen. Sie steht auf dem Rinderberg…

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Außenansicht des Hotel Bergfreund in Herbriggen mit typischer Alpenarchitektur und Hotelbus im Mattertal.
Hotel Walliser Alpen

Hotel Bergfreund

Familienhotel in Herbriggen im Mattertal Auf 1.254 m liegt das Hotel Bergfreund in Herbriggen, einem Dorf im Mattertal am rechten Ufer der Matter Vispa zwischen St. Niklaus und Randa. Zermatt ist von hier aus in kurzer…

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Winteransicht der Domhütte mit Stein- und Holzbau vor schneebedeckten Gipfeln der Walliser Alpen.
Berghütte 2940 m Walliser Alpen

Domhütte

SAC-Hütte am Fuß des Dom in den Walliser Alpen Der Schweizer Alpen-Club (SAC) betreibt die Domhütte auf 2.940 m in den Walliser Alpen. Die Hütte liegt am Fuß des Dom, des höchsten Berges, der vollständig auf Schweizer Ge…

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Außenansicht des Hotel Bergfreund in Herbriggen mit typischer Alpenarchitektur und Hotelbus im Mattertal.
Hotel Walliser Alpen

Hotel Bergfreund

Familienhotel in Herbriggen im Mattertal Auf 1.254 m liegt das Hotel Bergfreund in Herbriggen, einem Dorf im Mattertal am rechten Ufer der Matter Vispa zwischen St. Niklaus und Randa. Zermatt ist von hier aus in kurzer…

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Bergsteiger mit Hochtouren-Ausrüstung vor der modernen Monte Rosa Hütte in den Walliser Alpen.
Berghütte 2883 m Walliser Alpen

Monte Rosa Hütte

SAC-Hütte über dem Gornergletscher in den Walliser Alpen Am nordwestlichen Fuß des Monte-Rosa-Massivs, auf dem Felsplateau „Plattje“ in 2.883 m Höhe, liegt die Monte Rosa Hütte der Sektion Monte Rosa des Schweizer Alpe…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Herbriggen, Bahnhof

2. Weg zum Treffpunkt

250 m

3. Treffpunkt

am 18.07.2027, um 13.00 Uhr

ist an der Rezeption im Hotel Bergfreund in Herbriggen.

Dorfstrasse 93

3927 Herbriggen

CH

ÖPNV-Buchung bis Herbriggen, Bahnhof

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Schweiz

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Schweizer Franken (CHF)

Gesundheit

Empfohlen: Masern

Schweiz

Interessante Orte rund um Deine Reise

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

118 kg pro Person

3 kg Transport
3 kg Aktivität
100 kg Unterkunft
12 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.

  1. Schlafhöhe trainieren (go high - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

"Nice to know"

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.

  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen

  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit

  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit

  • Psyche – Stimmungsschwankungen

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag. Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall

  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)

  • Fieber

  • Engegefühl im Brustkorb

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Benötige ich eigene Ausrüstung bzw. kann ich meine eigene Bergsportausrüstung mitbringen?
Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre: Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232). In der Alpine Welten Akademie findet Du viele Tipps zum Thema Hochtouren.