Die Schweiz liegt im Herzen Mitteleuropas und grenzt an Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein. Landschaftlich gliedert sie sich in drei deutlich unterschiedliche Räume: den bewaldeten Jura im Nordwesten, das hügelige Mittelland mit den großen Städten und Seen sowie die Alpen, die den Süden und die Mitte des Landes beherrschen. Auf vergleichsweise kleiner Fläche liegen Hochgebirge, Gletscher, tiefe Täler und fast mediterran wirkende Landschaften dicht beieinander. Während am Lago Maggiore Palmen gedeihen, erheben sich im Wallis zahlreiche Viertausender. Höchster Punkt des Landes ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv mit 4.634 m. Große Alpentäler wie das Rhonetal und das Rheintal durchschneiden die Gebirgsketten und führen zu Pässen, die seit Jahrhunderten Nord- und Südeuropa miteinander verbinden.
Die Schweiz ist ein föderaler Bundesstaat aus 26 Kantonen mit rund neun Millionen Einwohnern. Bundesstadt ist Bern. Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch spiegeln die kulturelle Vielfalt zwischen Mittel- und Südeuropa wider. Das Landeskennzeichen CH geht auf die lateinische Bezeichnung Confoederatio Helvetica zurück und bevorzugt damit keine der Landessprachen. Eng mit der Geschichte des Landes verbunden sind die Alpenpässe. Besonders der Gotthard entwickelte sich seit dem Mittelalter zu einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Mit dem aufkommenden Alpentourismus im 19. Jahrhundert wurden Orte wie Zermatt, Grindelwald oder St. Moritz zugleich zu wichtigen Ausgangspunkten des modernen Bergsteigens.