SAC-Hütte am Fuß des Alphubel-Rotgrates
Die Sektion Uto (Zürich) des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) betreibt die Täschhütte, auch Taeschhuette geschrieben, auf 2.701 m in den Walliser Alpen. Sie steht auf dem Rinderberg oberhalb der Täschalp, am Fuß des Alphubel-Rotgrates, inmitten der Viertausender der Mischabelgruppe. Von der Hütte reicht der Rundblick vom Monte-Rosa-Massiv im Süden bis zum Weisshorn und Zinalrothorn im Westen.
Auf den Hochtouren „Die großen 4.000er im Wallis“ und „Drei leichte 4.000er im Wallis“ übernachten wir hier. Zu den Gipfelzielen ab der Hütte gehören Allalinhorn, Alphubel, Dom, Rimpfischhorn, Strahlhorn und Täschhorn, dazu der Pfulwegipfel (3.314 m).
Übernachten auf der Täschhütte
Die Hütte hat 73 Schlafplätze in Mehrbettzimmern und Lagern. Serviert werden Frühstück und Abendessen, für den Tourentag gibt es Lunchpakete. Duschen und ein Trockenraum gehören zur Ausstattung.
Zustieg zur Täschhütte
Talort ist Täsch. Von dort sind es über die Täschalp/Ottawe 3 Stunden zur Hütte, der Weg hat den Schwierigkeitsgrad T2. Bis zur Täschalp kommt man mit dem Auto oder Taxi, ab dort sind es noch 1 ¼ Stunden. Aus Zermatt führt der Europaweg über Sunnegga und die Täschalp in 3 ½ Stunden herauf.
Übergänge verbinden die Hütte über den Allalinpass mit der Britanniahütte und über das Alphubeljoch mit der Längflue, beide bei Saas Fee. Über die Täschalp und den Europaweg sind es 3 ½ Stunden zur Europahütte. Der Weg über den Fluh- oder Pfulwepass (3.155 m, T3) erreicht in 5 ½ Stunden das Bergrestaurant Fluhalp bei Zermatt.
Gut zu wissen:
1945 baute die Sektion Uto die Hütte mit 40 Plätzen aus Bruchstein, als letzte ihrer sieben Hütten. 1974 wurde sie nach Plänen von Jakob Eschenmoser erweitert, 2007/08 ein weiteres Mal, seitdem gibt es Duschen. Zum Weingartensee und zum Alphubelgletscher mit seinem See sind es von der Hütte jeweils 2 Stunden.