Alpine Welten
Berghütte SAT Sezione

Dorigonihütte

2.436m 🇮🇹
46.461, 10.752 Italien
Betten: 65
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Coler

SAT-Schutzhütte im Nationalpark Stilfserjoch

Im Ortlergebiet, im Val di Saènt im hinteren Val di Rabbi, liegt auf 2.436 m die Dorigonihütte. Das Val di Rabbi ist ein Seitental des Val di Sole und gehört zum Nationalpark Stilfserjoch. Betrieben wird die Schutzhütte von der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT). Gletscherbedeckte Gipfel umgeben die Hütte, darunter Cima Sternai Meridionale (3.385 m), Cima Lorchen (3.347 m) und Cima di Saént (3.306 m).

Auf der „Alpenüberquerung von Meran an den Gardasee“ übernachten wir hier. Von der Hütte führen Touren in den Careser-Kamm, den Zufrittkamm und den Ilmenkamm, etwa auf die Cima Rossa di Saént mit rund 900 Hm in 3 Stunden oder auf die Cima Sternai mit 1.000 Hm.

Übernachten auf der Dorigonihütte

Die Dorigonihütte hat 65 Schlafplätze, im Winterraum sind es 4. Zur Ausstattung gehören Duschen und ein Waschraum. Alle drei Wochen bringt ein Helikopter die Versorgung herauf.

Zustieg zur Dorigonihütte

Talort ist Coler (1.439 m). Von dort führt Weg 106 über die Malga Stablasolo in 3 Stunden 40 Minuten zur Hütte, ab der Malga Stablasolo (1.539 m) sind es 3 Stunden. Unterwegs folgt der Weg dem Torrente Rabies und passiert zwei Wasserfälle. Zu den Ausgangspunkten im Val di Rabbi fährt ein Shuttle des Parco nazionale dello Stelvio.

Über das Sallentjoch auf Weg 101 und 12 dauert der Übergang zur Marteller Hütte 3 Stunden, zur Zufallhütte 4 Stunden. Je 4 Stunden sind es auf Weg 107 zur Höchster Hütte und zur Haselgruberhütte. Für den Weg 104 über die Bocca di Saent und den Moosferner zur Larcherhütte (5 ½ Stunden) sind Pickel, Seil und Steigeisen nötig.

Gut zu wissen:

Eingeweiht wurde die ursprünglich würfelförmige Hütte im August 1903 während des SAT-Kongresses in Rabbi. Ihren Namen hat die Dorigoni-Hütte von Silvio Dorigoni, der auf Seiten Garibaldis kämpfte, später Bürgermeister von Trient und von 1896 bis 1898 Präsident der SAT war. Neben dem alten Gebäude entstand 1985 ein Neubau, eingeweiht im September 1987 beim 93. SAT-Kongress.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Dorigonihütte