Adamello und Presanella – Hochtouren auf vier Dreitausender
Bergsteigen an den südlichsten Gletschern der Ostalpen
Verfügbare Reisetermine
09.08.2027 – 13.08.2027 10 Termine 1.459,00 € min. 3, max. 4 Personen 🇮🇹 5 Tage Reise buchen
Juli
August
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Dreitausender in den Italienischen Alpen - Hochtouren auf Adamello und Presanella
Wir besteigen die südlichsten großen Dreitausender der Ostalpen - Monte Adamello und Cima Presanella, Eis und Schnee quasi über den Weinbergen des nicht weit entfernten Gardasees, ein einzigartiges italienisches Ambiente. Leichte Hochtouren führen uns nicht nur auf die zwei Hauptgipfel der Gruppe, sondern auch auf seltener bestiegene Nebengipfel, die eine wunderbare Aussicht auf die Traumziele dieses Massivs bieten. In fünf Tagen auf vier Dreitausender – intensive Eindrücke auf den südlichsten Gletschern der Ostalpen!
Was diese Reise besonders macht
- Vier hohe Gipfel in 5 Tagen
- Die berühmten Gipfel Adamello und Presanella
- Viele Eindrücke durch verschiedene Hütten
- Sehr kleine Gruppe mit maximal 4 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
5 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 09.08.2027, regulär 11.00 Uhr, Ponte di Legno BS
- Reiseende der Gruppe
- Freitag, 13.08.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Ponte di Legno BS
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 09.08.2027
Cima Presena (3.068 m) - erste Schritte am Adamello
Cima Presena (3.068 m) - erste Schritte am Adamello
Der Treffpunkt für unsere Hochtourenwoche ist am späten Vormittag der Tonale Pass. Nachdem wir mit dem Bergführer noch die notwendige Ausrüstung abgeglichen haben, erleichtern wir uns den Einstieg in unsere Hochtourentage mit der Seilbahn hinauf zum Passo Presena auf 2.990 m. Von hier ist es nur ein kurzer Abstecher hinauf zur Cima Presena (3.068 m), den wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollen. Bei schönem Wetter eröffnet sich uns hier gleich ein wunderbares Panorama auf die Adamello-Presanella-Alpen, der ideale Platz für eine erste Programmbesprechung und Einweisung durch den Bergführer. Der erste Tag bleibt wenig anstrengend: Von der Cima Presena steigen wir zum Rifugio Mandron (2.445 m) ab. Hier verbringen wir den ersten Abend in italienischer Hüttenatmosphäre mit Pasta und Rotwein - wer mag.
2. Tag
· 10.08.2027
Annäherung an den Adamello und Besteigung der Cresta della Croce (3.303 m)
Annäherung an den Adamello und Besteigung der Cresta della Croce (3.303 m)
Heute widmen wir uns der Akklimatisation und nähern uns langsam dem Adamello an. Wir können es uns leisten, nicht allzu früh aufzubrechen und steigen über den wunderschönen Lago Mandrone hinüber zum Adamello Gletscher. Über seine Zunge erreichen wir das Rifugio ai Caduti dell`Adamello. Nach einer Rast und Stärkung an der Hütte erreichen wir von hier binnen einer Stunde die Cresta della Croce mit ihrem beeindruckenden Ausblick auf den Adamello. Bei Interesse kann man von der Cresta della Croce noch etwas dem Grat folgen und gelangt zur berühmten dort zurückgelassenen Kanone aus dem 1. Weltkrieg.
3. Tag
· 11.08.2027
Besteigung des Adamello (3.535 m)
Besteigung des Adamello (3.535 m)
Früh am Tag brechen wir auf, um auf dem langen Gletscher möglichst gute Verhältnisse zu haben. Zunächst steigen wir wieder hinunter zur Gletscherzunge. Über diese geht es nun im langen Anstgieg hinauf unter den Gipfelaufbau, wo wir über die leichten Felsen den Gipfel des Adamello erreichen. Beeindruckend ist vor allem der Tiefblick über die Nordwand hinab auf die vielen Seen in den Tälern unterhalb. Am Horizont grüßen die beeindruckenden Gipfel der Bernina und der Ortlergruppe. Vom Gipfel des Adamello ist es nun ein weiter Weg zu unserer nächsten Hütte – es geht jedoch sanft hinunter auf dem Adamellogletscher und wieder zum uns schon bekannten Rifugio Mandron.
4. Tag
· 12.08.2027
Übergang zum Rifugio Denza
Übergang zum Rifugio Denza
Vom Rifugio Mandron machen wir uns wieder auf den Weg hinauf zum Passo Presena, um mit der Seilbahn wieder den Tonalepass zu erreichen. Ein kurzer Transfer bringt uns hinunter nach Baita Velon oberhalb von Stavél, von dort über eine schmale Straße nochmals hinauf bis Forti dei Pozzi Alti, von wo wir den Aufstieg zum Rifugio Denza in Angriff nehmen.
5. Tag
· 13.08.2027
Besteigung der Presanella (3.556 m)
Besteigung der Presanella (3.556 m)
Noch in der Dunkelheit starten wir vom Rifugio Denza und folgen dem Sentiero dei Todeschi abwechslungsreich hinauf in den Kessel unter den Resten des Vadretto Presanella - die mächtige Nordwand der Presanella immer über uns. Über den steiler werdenden Gletscher erreichen wir die Sella Freshfield (3.375 m) - der Übergang auf die sanftere Südseite der Cima die Vermiglio und benannt nach dem Erstbesteiger der Presanella. Über diese sanftere Südseite erreichen wir viel leichter als beim Anblick von Norden gedacht den Fuß des Gipfelbaus der Presanella - in leichter Kletterei bis II UIAA bewältigen wir dann die letzten Meter hinauf zum höchsten Gipfel der Woche. Über den gleichen Weg steigen wir wieder hinunter, am Rifugio Denza können wir uns mit Aussicht auf den gerade bestiegenen Gipfels nochmals stärken, bevor wir den finalen Abstieg zum ehemaligen Forte Pozzi Alti (1884 m) angehen. Mit dem Taxi fahren wir zurück zum Passo Tonale, soweit wir die Autos nicht ohnehin am Forte Pozzi Alti stehen haben. Dort Verabschiedung und Heimreise.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 5 · Nicht im Preis 5
Guide
5 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Unterkunft
4 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
1 x Abendessen
3 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
4 Nächte
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