Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Oberstaufen-Lindenberg

Staufner Haus

1.634m 🇩🇪
47.492, 10.069 Deutschland
Betten: 79
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Oberstaufen, Gunzesried

DAV-Hütte am Hochgrat in der Nagelfluhkette

Am Hochgrat in den Allgäuer Alpen, westlich unterhalb der Bergstation der Hochgratbahn, liegt auf 1.634 m das Staufner Haus. Betrieben wird die Berghütte von der Sektion Oberstaufen-Lindenberg des Deutschen Alpenvereins (DAV). Vom Staufner Haus sind es etwa 40 Minuten zum Hochgrat (1834 m) und etwa 20 Minuten zum Seelekopf (1663 m). Auch das Rindalphorn (1.822 m) lässt sich von der Hütte aus besteigen.

Auf den Touren „Von Berg zu Berg in der Nagelfluhkette“ und „Schneeschuhwandern im Naturpark Nagelfluh“ übernachten wir hier. Von der Hütte führt die Gratwanderung über die Nagelfluhkette nach Osten über den Hochgrat-Gipfel bis zum Mittagberg bei Immenstadt. Sie erfordert stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Nach Westen geht es über den Luftigen Grat zum Falken oder bis zum Hochhädrich, hier ist zumindest Trittsicherheit erforderlich.

Übernachten auf dem Staufner Haus

Die Hütte hat 79 Schlafplätze. 1989 wurden der Dachstuhl erneuert und die Lagerplätze erheblich erweitert. Seit 1973 gibt es moderne sanitäre Anlagen. Den Strom erzeugt seit 1939 eine Wasserturbine mit Generator.

Zustieg zum Staufner Haus

Talorte sind Oberstaufen und Gunzesried. Von der Talstation der Hochgratbahn führt der Hauptweg über die Untere und Obere Lauchalpe in etwa 2 Stunden zur Hütte. Von der Bergstation (1708 m) sind es nur etwa 10 Minuten im Abstieg. Ab der Gunzesrieder Säge gelangt man auch von der Südseite der Hochgratkette zur Hütte.

Zu den Nachbarhütten der Nagelfluhkette gibt es Übergänge: über die Gunzesrieder Säge in mehreren Varianten zur Otto-Schwegler-Hütte und zur Falkenhütte (1500 m) unterhalb des Falken. Zur Alpe Gund (1502 m) sind es über die Nagelfluhkette 5,5 Stunden.

Gut zu wissen:

Nach einjähriger Bauzeit wurde die Hütte am 20. Juli 1908 eröffnet. Das Bauholz aus dem nahen Umkreis wurde in der Lanzenbachsäge am Fuß des Hochgrats geschnitten. Versorgt wurde die Hütte zunächst durch Träger und mit Maultieren, bis ein Pächter 1935 in Eigeninitiative eine Materialseilbahn baute. 1971 entstand ein Fahrweg für den Bau der Hochgratbahn, mit einem 180 m langen Zubringer zur Hütte. Das Schild an der Hütte nennt 1600 m, der Alpenverein 1634 m.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Staufner Haus