Alpine Welten
Berghütte AVS

Zsigmondyhütte

2.224m 🇮🇹
46.628, 12.358 Italien
Betten: 69
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Am Fuß des Zwölferkofels in den Sextner Dolomiten

Am Fuß des Zwölferkofels in den Sextner Dolomiten liegt die Zsigmondyhütte auf einem Felsrücken in 2.224 m Höhe. Betrieben wird die Schutzhütte vom Alpenverein Südtirol (AVS). Das umliegende Gebiet gehört zum Naturpark Drei Zinnen. Von der Terrasse geht der Blick auf die Nordwände von Zwölferkofel (3.094 m) und Hochbrunnerschneid (3.046 m).

Neben Zwölferkofel und Hochbrunnerschneid sind die Oberbachernspitzen (2.675 m), die Kanzel (2.531 m) und der Hochleist (2.413 m) Gipfelziele rund um die Hütte.

Übernachten auf der Zsigmondyhütte

Die Zsigmondyhütte hat 69 Schlafplätze. Reservieren lässt sich online.

Zustieg zur Zsigmondyhütte

Von Moos (1.339 m) im Sextener Tal geht es durch das Fischleintal über die Fischleinbodenhütte (1.454 m) zur Talschlusshütte (1.526 m). Danach führt der Weg durch das Bacherntal vorbei an Kanzel und Hochleist hinauf. Ab der Talschlusshütte sind es zwei Stunden zur Hütte. Kürzer wird der Zustieg ab dem Wanderparkplatz oder der Linienbusstation an der Fischleinbodenhütte, von dort sind es 770 Hm in etwa 2,5 Stunden. Bis zur Talschlusshütte gibt es einen Radweg. Am Zustieg liegt das Gebiet des Bergsturzes, der im Oktober 2007 vom Einserkofel niederging.

Übergänge verbinden die Hütte mit der Büllelejochhütte (2.528 m) und weiter mit der Dreizinnenhütte (2.405 m). Über die Zwölferscharte und die Rossleitn erreicht man die Lavaredohütte (2.344 m), über die Giralba-Scharte die Carduccihütte (2.297 m). Der Alpinisteig beginnt an der Hütte und endet an der Rotwandwiesenhütte mit Seilbahn nach Sexten/Moos. Über die Sentinellascharte ist die Bertihütte erreichbar.

Gut zu wissen:

Benannt ist die Hütte nach dem Wiener Alpinisten Emil Zsigmondy. Den ersten Bau errichtete der Österreichische Alpenklub (ÖAK) 1886 etwa 100 m vom heutigen Standort entfernt. Am 8. Juli 1915 zerstörte ihn italienische Artillerie. Die Sektion Padua des Club Alpino Italiano (CAI) beschloss 1926 den Neubau an der heutigen Stelle und stellte ihn 1929 fertig. Seit 1948 trägt er zusätzlich den Namen des Triester Bergsteigers Emilio Comici. 1999 ging die Hütte in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol über.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.