Wandern Im Banne der Dolomiten
Einzigartige Bergwanderung zu den Berühmtheiten Südtirols
Verfügbare Reisetermine
01.08.2027 – 07.08.2027 5 Termine 1.299,00 € min. 6, max. 8 Personen 🇮🇹 7 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
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Geisler, Sella, Langkofel und Rosengarten
Die Dolomiten sind nicht irgendein Gebirge. Nirgendwo sonst in den Alpen erheben sich die Kalkwände so unmittelbar aus der grünen Wiese wie hier. Schroffe Zinnen und Türme ragen oft mehrere hundert Meter empor und bieten einen beeindruckenden Anblick. Unsere Wanderung durchquert drei der gewaltigsten Gebirgsstöcke der Dolomiten und bietet einen landschaftlichen Höhepunkt nach dem anderen. Unter Einfluss des mediterranen Klimas begeben wir uns hier auf eine Genusswanderung der Extraklasse!
Was diese Reise besonders macht
- Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
- Wanderwoche mit Bergwanderführer
- Dolomiten Durchquerung der Extraklasse
- Die großen Dolomiten-Gebiete in einer Tour
- Über 15 Touren in den Dolomiten
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
7 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Sonntag, 01.08.2027, regulär 15.30 Uhr, St. Christina
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 07.08.2027, voraussichtlich 14.00 Uhr, St. Christina
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 01.08.2027
Auf die Regensburger Hütte
Auf die Regensburger Hütte
Von der Talstation der Gondel zum Col Raiser (1.627m) folgen wir anfangs steil einer befestigten Forststraße. Sobald wir die saftigen Weiden erreicht haben verflacht sich unser Weg und ein lichtes Wäldchen spendet uns Schatten. Kaum 1,5 Stunden später, aber über 400 m höher genießen wir unser erstes Getränk auf der Regensburger Hütte auf 2.037 m. Das Wahrzeichen Südtirols, der Schlern mit den beiden Türmen Santner und Euringer, besticht am südlichen Horizont, westlich schließt sich die beeindruckende Gestalt des Langkofels an. Im Norden unserer Hütte bezaubert uns die Geislergruppe.
2. Tag
· 02.08.2027
Übers Hochplateu Puezgruppe zum Grödner Joch
Übers Hochplateu Puezgruppe zum Grödner Joch
Auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 2 wandern wir über blühende alpine Wiesen. Mit etwas Glück finden wir hier sogar Edelweiß. Danach wird es steiniger. Bei der Forcla Forces de Sieles (2.505 m) ist unser Weg nicht sonderlich steil, doch für wenige Meter etwas ausgesetzt (Drahtseilsicherung). Danach queren wir unschwer ein Schuttfeld. Ganz überraschend taucht zur Mittagspause die Puezhütte vor uns auf. Auf dem Hochplateau der Puezgruppe blicken wir beim Weiterwandern Richtung Forcla de Campei Somafurcia (2.366 m) nach rechts ins Langental mit Wolkenstein und verabschieden uns von den Geislerspitzen. Nach wenigen Metern Abstieg halten wir uns rechts und bleiben auf dem Höhenweg Nr. 2. Unschwer vorbei am Loch de Crespeina erreichen wir bald den gleichnamigen Pass (2.528 m). Zum letzten Pass für den heutigen Tag dem Forcla Cier (2.469 m) führt der Weg über Schutt durchsetzt vom gelben Alpenmohn. Wir erreichen das Grödner Joch von wo aus wir mit einem Transfer zu unserer Unterkunft gelangen.
3. Tag
· 03.08.2027
Durch das Val Setus vorbei am Pisciadu zum Sellaplateau
Durch das Val Setus vorbei am Pisciadu zum Sellaplateau
Nach dem Frühstück fahren wir wieder hinauf zum Grödner Joch. Der Sellastock ist nicht nur für Alpinkletterer ein Leckerbissen. Auch geübte Alpinwanderer kommen auf ihre Kosten. Am vielfältigsten und spannendsten, aber auch anstrengendsten Tag gehen wir nur kurz über die grüne Wiese. Am nördlichen Fuß des Sass de la Luesa wird es steinig. Sobald der Weg nach Süden abdreht, wird es steiler und schattig. Im Val Setus können sich bis in den Sommer hinein einzelne Schneefelder halten. Schließlich schalten wir für eine halbe Stunde in den Expertenmodus: zur Überwindung einer Felsstufe greifen wir beherzt in die Stahlseile und nutzen auch die Eisenkrampen. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier zwingend Voraussetzung. Berechtigt stolz machen wir wenige Meter danach an der Pisciadu Hütte, am gleichnamigen See gelegen, eine kurze Pause. Unter den Westwänden der Cima Pisciadu steigen wir im Val de Tita weiter auf. Einzelstellen sind mit Stahlseilen gesichert. Top: Mittagspause erfolgt am rechten Ort! Bei gutem Wetter erwartet uns auf dem Sellaplateau auf ca. 2.900 m ein grandioses Panorama! Von nun an gehts bergab: an der Forcella d'Antersass verlassen wir noch auf der Hochebene den Dolomiten Höhenweg in westliche Richtung. Bald steigen wir über zahllose Serpentinen teilweise steil und schuttig etwa 500 Höhenmeter ab. Mit viel Glück kreuzt hier ein Steinbock unseren Weg. Der weitere Abstieg bis zur 2.000er Höhenlinie verläuft wieder im Grünen. Der Gegenanstieg hinauf zum Sellapass (2.244 m) ist einfach und schließlich erreichen wir unser Tagesziel nach einer beeindruckenden Etappe.
4. Tag
· 04.08.2027
Vom Sellapass auf den Plattkofel
Vom Sellapass auf den Plattkofel
Von der komfortablen Plattkofelhütte trennen uns drei lockere Gehstunden auf dem Sentiero Federico Augusto. Der Weg ist nach dem letzten sächsischen König Friedrich August III benannt. Von Seis aus unternahm der begeisterte Bergstgeiger 1904 etliche Bergfahrten. Nach der Mittagspause ruft uns der Berg: in 2 - 2,5 Stunden schaffen wir die knapp 700 Höhenmeter locker. Über die schuttige Südwestflanke nähern wir uns dem höchten Punkt unserer Tour, dem Gipfelkreuz des Plattkofels auf fast 3.000 m. Vor dem Abstieg zur Plattkofelhütte haben wir Zeit zum Ausruhen und Genießen!
5. Tag
· 05.08.2027
Vorbei an der Seiser Alm zum Grasleitenpass
Vorbei an der Seiser Alm zum Grasleitenpass
Früh brechen wir heute zur Tierser Alpl Hütte auf. Zuerst tangieren wir den weiträumigen Bereich der berühmten Seiser Alm. Voraussetzung für die weiten Hänge, auf denen im Sommer das Vieh grast und im Winter die Skifahrer ihren Spaß haben, ist der weiche Sandstein, der zwischen den harten Korallenbänken des Dolomits für die landschaftliche Vielfalt sorgt. Die letzten Meter vor der Hütte erreichen wir über einen steilen Wirtschaftsweg. Nach der Hütte wechselt die Landschaft. Über wenige Meter im Fels bewegen wir uns mit Unterstützung von Stahlseilen und Krampen. Danach zeigt der Blick vom Molignonpass (2.600 m) zum Grasleitenpass was die Dolomiten und alle anderen Gebiete der Kalkalpen neben der grandiosen Landschaft eben auch ausmacht: Verwitterungsmaterial in Massen! Halb so schlimm. Wir konzentrieren uns beim steilen Abstieg ins Grasleitental und steigen in Serpentinen mittlerer Steilheit auf zur Grasleitenpasshütte, wo das verdiente späte Mittagessen winkt. Mit Blick auf das Rosengartenmassiv erreichen wir durchs obere Val dal Vaiolet in weniger als eine Stunde auf einem guten Wanderweg die Vajolethütte. Von Westen her spickeln die Violettürme hervor und wir werden uns bewusst, dass von hier aus ein umfangreiches Kapitel Bergsteigergeschichte geschrieben wurde.
6. Tag
· 06.08.2027
Von der Vajolethütte zum Karerpass
Von der Vajolethütte zum Karerpass
Nach wenigen Metern abwärts verlassen wir den breiten Weg nach rechts und folgen dem schmalen Pfad unter der beeindruckenden Wand der Rosengartenspitze hinauf zum Zigoladepass (2.552 m). Auf der Terrasse der Rotwandhütte lassen wir uns das letzte Mittagessen auf unserer Tour durch die Dolomiten schmecken. Noch eine gute Stunde trennt uns vom Parkplatz am Karerpass, wo es auch ein Vergnügen sein kann, in ein Taxi zu steigen. Durchs Fassa Tal über Canazei und unter der Festung des Pordoi Massivs, vorbei an Bars, deren Namen an berühmte Bergsteiger der Region erinnern, geht es flugs zurück zum Sellapass wo wir zum letzten Mal Quartier beziehen und beim Abendessen unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen.
7. Tag
· 07.08.2027
Entlang des Langkofels nach St. Christina
Entlang des Langkofels nach St. Christina
Ein letztes Mal betreten wir kurz den Sentiero Federico Augusto. Oberhalb der Steinernen Stadt und vorbei an der Rifugio Comici (2.154 m) entlang des Langkofelmassivs wandern wir gemütlich nach St. Christina und von dort hinauf zur Talstation der Bergbahn zum Col Raiser, wo wir uns nach einer erlebnisreichen Woche verabschieden.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 7 · Nicht im Preis 3
Guide
7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
5 x ÜN/Lager in Berghütte
1 x ÜN/MBZ im Hotel
Verpflegung
1 x Abendessen
5 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
Transfer
Taxi-Transfer (2. bis 3. und 6. Tag) Wir überspringen Asphalt und lange Talwege und starten direkt am Ausgangspunkt der Etappe.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
6 Nächte
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Anreise mit Bahn und Bus
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1. Mit dem Zug
Zielort
Ponte Gardena-Laion/Waidbruck-Lajen
2. Mit dem Bus
Zielort
St. Christina, Dosses
3. Weg zum Treffpunkt
1000 m
4. Treffpunkt
am 01.08.2027, um 15.30 Uhr
ist an der Talstation der Col Raiser Bergbahn.
Strada Raiser 65
39048 St. Christina
IT