Alpine Welten
Berghütte

Regensburgerhütte (Rifugio Firenze)

2.040m 🇮🇹
46.587, 11.758 Italien
Betten: 90
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Santa Cristina Valgardena, Selva di Val Gardena, Ortisei

Schutzhütte auf der Cislesalm in der Geislergruppe

In Gröden, auf der Cislesalm an der Südseite der Geislergruppe, liegt auf 2.040 m die Regensburgerhütte, italienisch Rifugio Firenze, ladinisch Utia de Ncisles. Die Schutzhütte steht im Naturpark Puez-Geisler und gehört seit 1999 dem Land Südtirol. Die Vergabe an die Pächter begleitet seit 2015 eine paritätische Kommission aus öffentlicher Hand, Alpenverein Südtirol (AVS) und Club Alpino Italiano (CAI).

Auf der Wanderung „Im Banne der Dolomiten“ übernachten wir hier. Für Wanderungen und Klettertouren in der Geisler- und der Puezgruppe ist die Hütte Ausgangspunkt. Auf den Sass Rigais (3.025 m) führt ein Klettersteig in 3 Stunden. Je 3 Stunden dauern die Anstiege auf Furchetta (3.025 m), Piz Duleda (2.909 m) und Fermedatürme (2.873 m), zum Col dala Pieres (2.747 m) sind es 2 Stunden.

Übernachten auf der Regensburgerhütte

Die Regensburgerhütte hat 90 Schlafplätze. Zuletzt renoviert und umgebaut wurde sie 1980.

Zustieg zur Regensburgerhütte

Von St. Christina in Gröden (1.400 m) fährt der Lift auf den Col Raiser, von dort sind es etwa 15 Minuten zur Hütte. Zu Fuß dauert der Weg ab der Talstation etwa 1,5 Stunden. Von Wolkenstein in Gröden (1.540 m) führt der Weg ab Daunei (etwa 1.700 m) ebenfalls in etwa 1,5 Stunden herauf, auch im Winter mit Schneeschuhen. Ab St. Ulrich in Gröden (1.236 m) sind es etwa 2,5 Stunden.

Zur Fermeda-Hütte sind es etwa eine halbe Stunde, zur Juac-Hütte 45 Minuten. Über die Forcella Pana (2.456 m) erreicht man die Brogleshütte in 2 Stunden, über die Forcella Forces de Sielles (2.505 m) die Puezhütte in 2,5 bis 3 Stunden. Der Übergang zur Langkofelhütte dauert 4,5 Stunden.

Gut zu wissen:

Die Sektion Regensburg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins baute die Hütte 1888/89 als erste Alpenvereinshütte in Gröden. Geplant hat sie der Architekt Max Schultze aus Regensburg. 1921 beschlagnahmte Italien die Regensburger Hütte in den Dolomiten. Sie fiel an die Sektion Florenz des CAI, daher der Name Rifugio Firenze. Als Folge baute die Sektion Regensburg 1930 die Neue Regensburger Hütte in den Stubaier Alpen.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.

Reisen mit Regensburgerhütte (Rifugio Firenze)