Steinbocktour - Durchquerung der Allgäuer Alpen
Geführte Hüttenwanderung durch das Herz der Algäuer Alpen
Verfügbare Reisetermine
06.09.2027 – 11.09.2027 5 Termine 1.059,00 € min. 5, max. 8 Personen 🇦🇹 🇩🇪 6 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
Kein passender Termin dabei? Sag uns, wann Du unterwegs sein willst — allein oder als Gruppe. Wunschtermin anfragen
Im Revier der Allgäuer Steinböcke
Von Oberstdorf aus durchqueren wir den Allgäuer Hauptkamm – eine abwechslungsreiche Bergwanderung, die von blumenreichen Almwiesen über exponierte Pfade bis hin zu schroffen Berggipfeln alles zu bieten hat. Nicht nur beeindruckende Felsformationen und atemberaubende Bergpanoramen, sondern auch eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt kann hier bestaunt werden. Neben Edelweiß und Enzian sowie Adlern und Murmeltieren, sind hier aber insbesondere Steinböcke zu beobachten. Steinböcke waren Mitte des 20. Jahrhunderts fast im gesamten Alpenraum ausgestorben, worauf hin einige Tiere aus anderen Ländern in die Allgäuer Alpen umgesiedelt wurden. Inzwischen hat sich der Bestand erholt und es leben wieder einige Hundert Tiere im Allgäuer Hauptkamm. Unsere Wanderung, die Steinbocktour, führt dabei mitten durch das Revier der Steinböcke und die Chancen stehen durchaus sehr gut welche zu sehen zu bekommen. Manchmal kommt man an die beeindruckenden Tiere sogar bis auf nur wenige Meter heran.
Was diese Reise besonders macht
- Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
- Wandern im Revier der Alpensteinböcke
- Angenehme, kürzere Tagesetappen
- Über den Heilbronner Weg
- Hütte zu Hütte Tour
- Über 15 Touren in den Allgäuer Alpen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 800 - 1.200 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 7 - 8 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 06.09.2027, regulär 11.00 Uhr, Oberstdorf
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 11.09.2027, voraussichtlich 14.00 Uhr, Oberstdorf
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 06.09.2027
Über die Kanzelwand zur Fiderepasshütte
Über die Kanzelwand zur Fiderepasshütte
Wir treffen uns mittags an der Talstation der Fellhornbahn, mit der wir bis zur Mittelstation (1.765 m) auffahren. Hier beginnt unsere Steinbocktour, die uns auf unserer ersten Etappe über den Blumenweg aufs Fellhorn (2.038 m) und zur Kanzelwand (2.058 m) führt. Der Weg ist bekannt für seine großen im Frühsommer blühenden Alpenrosenfelder. Entlang des Grates genießen wir eine phantastische Aussicht über die Allgäuer Alpen und das Alpenvorland. Von der Kanzelwand geht es durch eine große Mulde zum Kuhgerensattel und über Almwiesen hinab zur Kuhgerenalpe. Durch Wald und Wiesen wandern wir vorbei an der Wannenalpe und genießen unterhalb der Hochgehrenspitze traumhafte Blicke ins idyllische Wildental. Einige Kehren führen uns schließlich hoch zur Fiderepasshütte (2.070 m), wo wir auf der Aussichtsterrasse mit einem wunderbaren Bergpanorama belohnt werden – ideal, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen!
2. Tag
· 07.09.2027
Krumbacher Höhenweg zur Enzianhütte
Krumbacher Höhenweg zur Enzianhütte
Am zweiten Tag starten wir bergauf Richtung Fiderescharte, von hier haben wir einen tollen Ausblick ins vor uns liegende Rappenalptal und auf den beeindruckenden Allgäuer Hauptkamm. Weiter geht es über den Saubuckel bis wir dann auf dia Via Alpina gelangen. Über die Taufersbergalpe geht es dem Talboden entgegen. Von dort steigen wir nach einer Pause die letzten 600 Höhenmeter zu unserer Unterkunft empor. In der Nähe der Hütte lassen sich mit etwas Glück Steinböcke beobachten, die dort heimisch sind.
3. Tag
· 08.09.2027
Aufstieg zum Rappensee | Hohes Licht
Aufstieg zum Rappensee | Hohes Licht
Nach einem gemütlichen Frühstück queren wir von der Enzianhütte ohne großen Höhenverlust taleinwärts über eine Rinne, hier kann uns bis in den Sommer hinein ein Schneefeld erwarten. Weiter geht es unter der Materialseilbahn der Rappenseehütte hindurch und über den Rappenbach. In Serpentinen steigen wir die letzten Höhenmeter zur Rappenseehütte (2.092 m) hinauf, die am gleichnamigen See gelegen ist. An warmen Tagen lädt der Bergsee zu einer Abkühlung ein, bevor wir am Abend einen phantastischen Sonnenuntergang von der Hütte aus genießen können.
Optional besteigen wir nach einer kleinen Stärkung im Anschluss mit leichtem Gepäck das "Hohe Licht" (2651 m) und steigen wieder zur Hütte ab.
4. Tag
· 09.09.2027
Über den Heilbronner Weg
Über den Heilbronner Weg
Heute geht es über den Heilbronner Weg, ein Klassiker im Allgäu und einer der schönsten Höhenwege der Alpen. Der alpine Steig führt uns durchs "Heilbronner Törle" und über eine gesicherte Leiter auf aussichtsreichem Weg zur Bockkarscharte (2.164 m). In den schroffen, steil aufragenden Felsformationen der Scharte sind häufig Steinböcke zu sehen. Alpines Gelände und ein paar steile Kehren sind noch zu meistern, bis wir unser heutiges Etappenziel, das neu erbaute Waltenbergerhaus (2.084 m) erreichen. Wir lassen den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen und beobachten die Steinböcke die in der Regel an der Hütte vorbeiziehen.
Der Heilbronner Weg ist gut mit Drahtseilen gesichert, erfordert aber dennoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
5. Tag
· 10.09.2027
Über den Höhenweg zur Kemptner Hütte
Über den Höhenweg zur Kemptner Hütte
Noch einmal steigen wir hinauf zur Bockkarscharte und werden belohnt mit einem phantastischen Bergpanorama in Richtung Lechtaler Alpen. Wir folgen dem Höhenweg entlang der Hochfrottspitze und Mädelegabel und queren das kleine Gletschergebiet der Schwarzen Milz. Dort geht der schroffe Fels in ein grasbewachsenes Hochplateau über, wo wiederum häufig Steinböcke anzutreffen sind. Es folgt der steinige und schroffe Abstieg zum Mädelejoch, wo der Weg durch einen grasbewachsenen Kessel zur Kemptner Hütte (1.846 m) weiterführt. Wer nach einer Pause noch Reserven hat, kann noch den Muttlerkopf (ca. Gz 1,5 h, ↑↓ 450 Hm mehr) besteigen. Auf der Kemptner Hütte verbringen wir die letzte Nacht unserer Bergwanderung und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
6. Tag
· 11.09.2027
Abstieg nach Oberstdorf
Abstieg nach Oberstdorf
Wir steigen durch den Sperrbachtobel ab in die Spielmannsau, von wo wir mit dem Bus zurück nach Oberstdorf fahren. Hier endet unsere Durchquerung der Allgäuer Alpen mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 3
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
5 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
1 x Abendessen
4 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
Transfer
Seilbahnfahrten laut Ausschreibung (1. Tag)
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Fiderepass-Hütte
Grenzhütte am Pass zwischen Kleinwalsertal und Rappenalptal Zwischen Hammerspitze und Schafalpenköpfen in den Allgäuer Alpen liegt auf 2.070 m die Fiderepass-Hütte der Sektion Oberstdorf des Deutschen Alpenvereins (DAV…
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Enzianhütte
Privathütte am Aufstieg zum Heilbronner Weg Die Enzianhütte liegt auf 1.804 m in den Allgäuer Alpen, am Aufstieg zur Rappenseehütte und weiter zum Heilbronner Weg. Die Privathütte gehört der Familie Schwegler und steht i…
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Rappenseehütte
Größte DAV-Hütte über den Rappenseen Über dem Kleinen und Großen Rappensee liegt auf einer begrünten Geländestufe in 2.091 m Höhe die Rappenseehütte . Die Hütte im Allgäu betreibt die Sektion Allgäu-Kempten des Deutsc…
Unterkunft ansehenWaltenbergerhaus
Erste Alpenvereinshütte im Allgäu am Heilbronner Weg Die Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt das Waltenbergerhaus auf 2.084 m in den Allgäuer Alpen . Die Schutzhütte liegt über den Talo…
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Kemptner Hütte
DAV-Schutzhütte im Allgäuer Hauptkamm Zwischen Oberstdorf und dem Lechtal liegt auf 1.846 m die Kemptner Hütte , im Allgäuer Hauptkamm zwischen Krottenkopf und Mädelegabel. Betrieben wird sie von der Sektion Allgäu-…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Oberstdorf
2. Mit dem Bus
Zielort
Fellhornbahn Talstation, Oberstdorf
3. Weg zum Treffpunkt
100 m
4. Treffpunkt
am 06.09.2027, um 11.00 Uhr
ist die Talstation der Fellhornbahn in Oberstdorf.
Faistenoy 10
87561 Oberstdorf
DE