Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Allgäu-Immenstadt

Waltenbergerhaus

2.084m 🇩🇪
47.298, 10.282 Deutschland
Betten: 70
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Einödsbach, Birgsau

Erste Alpenvereinshütte im Allgäu am Heilbronner Weg

Die Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt das Waltenbergerhaus auf 2.084 m in den Allgäuer Alpen. Die Schutzhütte liegt über den Talorten Birgsau und Einödsbach am Zugang zum Heilbronner Höhenweg. Vier Gipfel sind von hier aus Ziele: der Bockkarkopf (2.608 m) in 1½ Stunden, die Mädelegabel (2.645 m) und das Hohe Licht (2.652 m) in je 2½ Stunden, die Trettachspitze (2.595 m) in 3 Stunden.

Auf der „Steinbocktour“ durch die Allgäuer Alpen übernachten wir hier. Eine Materialseilbahn hat das Waltenbergerhaus nicht, versorgt wird es ausschließlich per Hubschrauber. Neben dem Kaufbeurer Haus ist es die einzige Alpenvereinshütte in den Allgäuer Alpen ohne Materialseilbahn.

Übernachten auf dem Waltenbergerhaus

Die Hütte hat 70 Schlafplätze. Zu jedem Schlafplatz gehört ein eigener Sitzplatz in der Gaststube. Seit 2017 steht an der Stelle des alten Steinhauses ein moderner, leicht abgerundeter Holzbau mit Pultdach.

Zustieg zum Waltenbergerhaus

Von Einödsbach (1.113 m) sind es etwa 3 Stunden zur Hütte. Ab Birgsau (950 m) führt der Weg über Einödsbach in 3½ Stunden hinauf. Der Übergang zur Kemptner Hütte (1.846 m) über die Bockkarscharte und den Heilbronner Weg dauert 3½ Stunden, zur Rappenseehütte (2.091 m) über den Heilbronner Weg sind es 4 Stunden. Von der Hütte aus ist ein Quereinstieg zum Europäischen Fernwanderweg E5 möglich.

Gut zu wissen:

Im Sommer 1875 legte die Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DuOeAV) den Grundstein. Nach sechs Wochen Bauzeit wurde die Hütte am 5. September 1875 eröffnet. Sie war die erste Alpenvereinshütte im Allgäu, die zweite in den Bayerischen Alpen und die fünfte in den Nördlichen Ostalpen. Ihren Namen trägt sie nach Anton Waltenberger, Mitbegründer und damaliger Vorstand der Sektion. Für Abriss und Neubau von 2015 bis 2017 waren mehr als 2.500 Hubschraubereinsätze nötig.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Waltenbergerhaus