Sarntaler Hufeisentour
Von Hütte zu Hütte wandern auf der Sonnenseite von Bozen
Verfügbare Reisetermine
11.10.2027 – 17.10.2027 8 Termine 1.189,00 € min. 6, max. 10 Personen 🇮🇹 7 Tage Reise buchen
Juni
August
September
Oktober
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Unterwegs auf ruhigen Pfaden - Die bekannten Dolomitenregionen im Blick
Bei der Sarntaler Hufeisentour wandern wir sieben Tage auf fast gleichbleibender Höhe durch die hufeisenförmigen Sarntaler Alpen. Wir benötigen auf unseren Etappen fast keinen Transfer und können uns ganz dem Wandern widmen. Eine Tagesetappe ist auch ohne Hüttengepäck möglich. Die Route verläuft im Herzen Südtirols über alpines Gelände, vorbei an satten Wiesen und Almen, über Gipfel und Jöcher auf wenig begangenen und naturbelassenen Pfaden. Uns bietet sich ein traumhafter Blick zum Weltnaturerbe der UNESCO, den Dolomiten, zu den Zillertaler Alpen, Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen, sowie in das Ortlergebiet und in die Brentagruppe. Berge zum Bewundern und abends der Rotwein zum Genießen auf den gut geführten südtiroler Hütten. Wer mag, kann zwischendurch noch den einen oder anderen der rund hundert Gipfel der Sarntaler Alpen besteigen. Die Route beginnt und endet in der südtiroler Metropole Bozen. Ein idealer Ort um dort noch einige Tage zu verbringen
Was diese Reise besonders macht
- Per Bahn erreichbar, Treffpunkt Bahnhof
- Komfortable Hütten und gutes Essen
- Zwei gemütliche Nächte im Hotel oder Pension
- Eine Etappe nur mit Tagesgepäck
- Rundwanderung, Start gleich Ziel
- Kleine Gruppe mit maximal 10 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 800 - 1.200 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 7 - 8 Stunden.
Technik für Bergwandern
Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
7 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 11.10.2027, regulär 10.00 Uhr, Bozen
- Reiseende der Gruppe
- Sonntag, 17.10.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Bozen
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 11.10.2027
Panorama über Bozen: auf Almwiesen zum Aussichtsberg Rittner Horn 2.260 m
Panorama über Bozen: auf Almwiesen zum Aussichtsberg Rittner Horn 2.260 m
Individuelle Anreise und Begrüßung in Bozen am Bahnhof durch Deinen Bergwanderführer. Direkt aus der Stadt heraus beginnt unsere Tour. Zum Ausgangspunkt der Wanderung bringt uns die Seilbahn Oberbozen und ein historischer Zug nach Klobenstein auf 1.140 m. Hier schnüren wir die Wanderschuhe und bald sehen wir schon unser Tagesziel. Mit weitläufigen Panoramablicken und landschaftlicher Vielfalt ist dies der perfekte Start in unsere gemeinsame Wanderwoche. Auf einfachen Wanderwegen geht es die knapp 1000 Höhenmeter zum Rittner Horn (2.260 m) stetig bergan. Genau am Gipfel wartet das Tagesziel - die sonnige Aussichtskanzel inmitten herrlicher Bergwelt, bei der schnell Urlaubsfeeling aufkommt. Gemütlich lassen wir so diesen ersten Tag auf der Sonnenterrasse oder im Liegestuhl am Schutzhaus Rittner Horn mit Blick auf die Zillertaler Eisriesen ausklingen.
2. Tag
· 12.10.2027
Über Hochmoore immer die Dolomiten im Blick zur höchsten Wallfahrtskirche Europas 2.311 m
Über Hochmoore immer die Dolomiten im Blick zur höchsten Wallfahrtskirche Europas 2.311 m
Am heutigen Tag starten wir mit dem Panorama von gestern. Gut 15 Kilometer sind wir unterwegs. Mehr und mehr schieben sich die imposanten Dolomiten in den Vordergrund. Wir bleiben auf der Höhe, passieren den Totensee (2.000 m) - an der Stöfflhütte kehren wir ein und genießen das perfekte Essen, bevor wir den Totenrücken (2.221 m) überqueren und in der Ferne schon das Totenkirchlein sehen... bevor wir die pflanzenreichen und geschützten Hochmoore der Vilanderer Alm überqueren. Vom Höhenzug des Totenrücken führt der spektakuläre Panoramaweg weiter zum Jocherer Berg. Von hier aus ist nur noch ein kurzer Abstieg zu unserem Tagesziel, das Latzfonser Kreuz, der höchsten Wallfahrtskirche Europas (2.311 m). Dort steht auch das gleichnamige Schutzhaus, unsere Übernachtungsstätte für heute.
3. Tag
· 13.10.2027
Höhenweg vom Latzfonser Kreuz zum Flagger Bergsee 2.480 m
Höhenweg vom Latzfonser Kreuz zum Flagger Bergsee 2.480 m
Gemütlich beginnt ein wieder eher entspannter Wandertag auf der Höhe. Das heutige Ziel ist die Flaggerschartenhütte (2481 m), eine einsame Hütte, an einem kleinen Bergsee inmitten einer kargen Gebirgslandschaft gelegen.Optional: Nach einer ausreichenden Stärkung kann man mit leichtem Gepäck noch schweißtreibende 330 Zusatzhöhenmeter auf sich nehmen um den zweithöchsten Gipfel des Ostkamms der Sarntaler Alpen, das 2.700m hohe Tagwaldhorn zu erklimmen. Das traumhafte Panorama auf die umliegenden Bergwelt lohnt die Mühe auf jeden Fall. Wir haben dann einen der höchsten Gipfel der rund hundert Berge der Sarntaler Alpen bestiegen. Nach diesem Abstecher schmeckt der Kaiserschmarrn sicher besonders gut.
4. Tag
· 14.10.2027
Abstieg in das Sarntal und Fahrt in die Unterkunft
Abstieg in das Sarntal und Fahrt in die Unterkunft
Eine landschaftlich wunderschöne Etappe liegt heute vor uns. Die Aussicht zu den Nordalpen ist heute im Fokus. Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung Traminer Joch (2.300 m) und Ofenrohr. Zunächst wandern wir unterhalb der Bergflanke des Tagewaldhorns (2.708). An einem kleinen Bergsee vorbei - aus dem übrigens der Traminbach entspringt. Wir steuern den Astenberg (2367 m) an und genießen die Aussicht. Nun ist es nur noch eine kurze Strecke zum Penser Joch 2.215m. Hier steigen wir nach Asten (1.500 m) ab und gehen weiter nach Weißenbach. Der Regionalbus bringt uns von hier zu unserer Unterkunft für die folgenden zwei Nächte. Wer mag, kann am Folgetag auch gerne eine Pause einlegen.
5. Tag
· 15.10.2027
Vom Penser Joch 2.200 Hm vorbei am Sarntaler "Matterhorn" nach Weißbach 1.320m
Vom Penser Joch 2.200 Hm vorbei am Sarntaler "Matterhorn" nach Weißbach 1.320m
Heute wandern wir relaxed nur mit Tagesgepäck. Zuerst fahren wir mit dem Wandertaxi zurück auf die Höhenzüge der Sarntaler Berge. Wir setzen unsere Tour am Penser Joch (2.200 m) fort. Beeindruckende Gipfel wie das Weißhorn und die Alplerspitze haben wir im Blick. Anfangs bleiben wir noch auf der Höhe. Zu unserer rechten Seite erhebt sich das Weißhorn. Der steile Gipfel mit seinen 2700 Metern wird auch das Matterhorn der Sarntner Berge genannt. Wir passieren einige kleine Bergseen, bevor wir teils über Geröll und Schrofen hinab in das Tal des Weißbach steigen. Ab der Obernbergalm (1.800 m) geht es dann gemütlich in den Weiler Weißenbach (1.320 m) wo wir wieder in unserer gemütlichen Unterkunft Quartier beziehen.
6. Tag
· 16.10.2027
Über den Sagenweg und Missensteiner Joch 2.128 m zur Meraner Hütte 1.950 m
Über den Sagenweg und Missensteiner Joch 2.128 m zur Meraner Hütte 1.950 m
Nach dem gemütlichen Frühstück beginnt unsere Wanderung auf dem Rabensteiner Waldweg, vorbei am Stausee zur Fraktion Aberstückl. Weiter geht es entlang des "Sagenwegs" durch eine Schlucht, von wo wir die Durralm 1.570m erreichen. Hier bekommen wir intensive Einblicke in das harte Alltagsdasein der Bergbauern. Daneben zeigt sich die Almenwelt der Durr- und Kaserwiesalm. Wir verlassen das Tal auf Wirtschaftswegen und steigen bis zum Weiler Eggerwiesel auf. Durch den Ochsenwald geht es weiter zur Kaser Wies Alm (1.800m). Sobald wir das Missensteiner Joch (2.128 m) erreicht haben, bietet sich uns der Blick auf die Almen um die Meraner Hütte. Am Horizont liegen die Brenta Dolomiten und die hohen Gipfel der Ortlergruppe. Einige Höhenmeter geht es noch bergab. Nun lockt nur noch die Terrasse der Meraner Hütte (1.950 m) Stolz und zufrieden verbringen wir dort unseren letzten gemeinsamen Abend und stoßen auf diese einzigartige Wanderwoche voller Erlebnisse an!
7. Tag
· 17.10.2027
Abstieg vorbei der Stoarnernen Mandln nach Sarntheim und Rückfahrt nach Bozen
Abstieg vorbei der Stoarnernen Mandln nach Sarntheim und Rückfahrt nach Bozen
Schweren Herzens brechen wir zum letzten Wandertag der Sarntaler Hufeisentour auf. Wir wandern auf einem sanften Höhenweg über das Kreuzjoch (2.086 m) und Auener Jöchl (1.926 m) gemütlich zum Aussichtspunkt Stoarnernen Mandln. Die Lichtung ist übersät mit Steinmännchen, von welchen der Sage nach eine magische Wirkung ausgehen soll. Auch wir können uns mit einem eigenen Steinmandl verewigen, bevor es auf den langen Abstieg über die Auener Alm (1.800) und die Sarner Skihütte nach Sarntheim geht. Hier nutzen wir den Bus, der uns in einer halben Stunde zurück nach Bozen bringt.
Heimreise am späten Nachmittag oder unser Tipp: Mit einer Extranacht Bozen erkunden und entdecken. Entspannt am Folgetag Heim fahren.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 7 · Nicht im Preis 3
Guide
7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
4 x ÜN/Lager in Berghütte
2 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof
Verpflegung
1 x Abendessen
5 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
Transfer
Taxi-Transfer (4. bis 5. Tag) Wir überspringen Asphalt und lange Talwege und starten direkt am Ausgangspunkt der Etappe.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
6 Nächte
Schutzhaus Rittner Horn
CAI-Hütte auf dem Gipfel in den Sarntaler Alpen Auf dem Gipfel des Rittner Horns in den Sarntaler Alpen liegt auf 2.261 m das Schutzhaus Rittner Horn . Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Bozen des Club Alp…
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Schutzhaus Latzfonser Kreuz
AVS-Hütte am Wallfahrtsort in den Sarntaler Alpen In den Sarntaler Alpen, südlich der Kassianspitze, liegt auf 2.296 m das Schutzhaus Latzfonser Kreuz. Etwas unterhalb steht die Wallfahrtskirche am Latzfonser Kreuz, eine…
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Flaggerschartenhütte (ehem. Marburger Hütte)
Am Flaggersee im Ostkamm der Sarntaler Alpen Seit 1999 gehört die Flaggerschartenhütte , ehemals Marburger Hütte, der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol. Auf 2.481 m liegt sie im Ostkamm der Sarntaler Alpen , nordöst…
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Hotel, Restaurant und Biobetrieb im Pensertal Auf 1.250 m , im Pensertal in den Sarntaler Alpen , liegt der Gasthof Rabenstein . Der Gasthof ist Hotel, Restaurant und Biobetrieb zugleich. Auf der „Sarntaler Hufeisento…
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Schutzhütte am Sarntaler Westkamm auf 2.350 m Die Meraner Hütte , auch Hermann-Gritsch-Haus genannt, liegt auf 2.350 m am Sarntaler Westkamm in Südtirol. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Meran des Alpe…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Bolzano/Bozen
2. Weg zum Treffpunkt
50 m
3. Treffpunkt
am 11.10.2027, um 10.00 Uhr
Bahnhofsvorplatz
Rittner Str.1
39100 Bozen
IT