Schutzhütte am Sarntaler Westkamm auf 2.350 m
Die Meraner Hütte, auch Hermann-Gritsch-Haus genannt, liegt auf 2.350 m am Sarntaler Westkamm in Südtirol. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Meran des Alpenvereins Südtirol (AVS). Nördlich erhebt sich der Hirzer, im Osten der Große Mittager. Über die Oswaldscharte im Nordwesten führen Wege zu Ifinger, Verdinser Plattenspitze und Hochplattspitze.
Auf der „Sarntaler Hufeisentour“, einer sechstägigen Bergwanderung durch die Sarntaler Alpen, übernachten wir hier. Auch für die Wanderung auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 ist die Meraner Hütte eine Station.
Übernachten auf der Meraner Hütte
Die bewirtschaftete Schutzhütte hat 65 Schlafplätze.
Zustieg zur Meraner Hütte
Die Hauptzustiege beginnen in Villa Campolasta, in Schenna (Scena) und in Sarnthein (Sarentino). Nach Süden führen Wege auf den Tschögglberg.
Gut zu wissen:
Nach dem Ersten Weltkrieg enteignete der italienische Staat die Lodnerhütte und die Hirzerhütte der Sektion Meran des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Er überließ sie dem Club Alpino Italiano (CAI) zur Führung. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung der AVS-Sektion Meran entstand der Wunsch nach einer neuen Hütte als Ersatz.
In den 1960er Jahren wurde die Hütte mit Spenden gebaut und 1970 eingeweiht. Ihren zweiten Namen trägt sie nach dem verstorbenen Sektionsvorsitzenden Hermann Gritsch.