Alpine Welten
Trekking Für Explorer

Ruwenzori Nationalpark Trekking | Mit Besteigung Margherita Peak (5.109 m)

Die Mondberge | Zu Fuß den dritthöchsten Gipfel Afrikas besteigen

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

21.12.2027 – 03.01.2028 7 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
  • FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.

🇺🇬 14 Tage 3.989,00 € min. 2, max. 6 Personen Reise buchen

Ruwenzori – Mondberge, Magie & Margherita Peak

Das Ruwenzori Gebirge ist das dritthöchste Gebirge Afrikas. Den höchsten Gipfel des Ruwenzoris markiert der Margherita Peak mit 5.109 m Höhe. Doch wer glaubt, er müsse sich hinter dem Kilimandscharo oder dem Mount Kenia verstecken, hat dieses Gebirge noch nicht erlebt. Was Dich hier erwartet, ist keine reine Gipfelbesteigung. Es ist eine Expedition durch eines der spektakulärsten Hochgebirgs-Ökosysteme der Erde. Eine botanische Welt, die es so nur hier gibt: Nebelwälder, Riesenlobelien, Hochmoore und Gletscheretappen, die den Bergsteiger mehr fordern als die beiden höheren afrikanischen Kollegen.

Optional mit einem unvergesslichen Gorilla-Trekking im Bwindi Forest kombiniert, wird diese Reise zu einem der eindrucksvollsten Bergabenteuer Afrikas.

Besonderheit: Fly-in mit maximal 6 Teilnehmern und feste Einplanung von zwei Gipfeltagen – maximaler Komfort und Flexibilität für Deinen Erfolg.

Was diese Reise besonders macht

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Mind. 2 einheimische Bergführer
  • Sehr kleine Gruppe bis maximal 6 Personen
  • Fly-in statt langer Überlandfahrten
  • Feste Einplanung von 2 Gipfeltagen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 350 - 950 Hm 100 - 1.750 Hm
Gehzeit 4 - 12 h
Distanz 3 - 12 km

Bei Schlechtwetter und Nässe erschweren Schlamm und tiefe Moore, Wurzeln sowie steiler, loser Fels sowie Vereisungen in den hohen Lagen das Gehen deutlich.

Die Besteigung des Margeritha Peak ist eine Hochtour WS = wenig schwierig im Bereich der Hochtourenskala und erfordert folgendes: Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

3 Mittelschwere Bergwege ROT

Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.

Technik für Hochtouren

3 WS = wenig schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

14 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Dienstag, 21.12.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
Reiseende der Gruppe
Montag, 03.01.2028, Kampala Road, Entebbe, UG
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 21.12.2027

Anreise nach Uganda

Flug von Frankfurt oder München nach Entebbe in Uganda, in der Regel über Nacht.

2. Tag · 22.12.2027

Ankunft in Entebbe

Der internationale Flughafen Entebbe liegt auf einer Halbinsel direkt am Viktoriasee und unweit der Hauptstadt Kampala. Hier werden wir bereits erwartet und zu unserem Hotel gebracht.

Die ungewohnten Geräusche und Gerüche der Stadt umgeben uns. Jetzt heißt es, sich vom Flug zu erholen. Doch der Reiz des Neuen zieht uns vermutlich schon bald hinaus in die Stadt. Daher kann wer mag, unserem Guide bei einer kurzweiligen Führung durch den Botanischen Garten Entebbes folgen. Hier bekommen wir einen Vorgeschmack auf die Pflanzenwelt, die uns auch am Berg erwarten wird.

Unterkunft Entebbe Palm Hotel
Verpflegung Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe
3. Tag · 23.12.2027

Schuhschnabel Pirsch in den Mabamba Sümpfen

Wir haben einen weiteren Tag, um uns an das quirlige Land und das Klima am ostafrikanischen Grabenbruch zu gewöhnen. Nach dem Frühstück steht unser lokaler Guide schon bereit für einen ersten Ausflug.

Ein etwa einstündiger Transfer bringt uns in das Mabamba-Sumpfgebiet. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, einen der seltenen „Schuhschnabel“-Vögel zu sehen, besonders hoch. Wir besteigen die traditionellen Boote der einheimischen Fischer und begeben uns auf eine eindrucksvolle Pirschfahrt in die ausgedehnten Papyrussümpfe des Viktoriasees.

Verrückt, aber so kann eine Bergtour auch beginnen...

Unterkunft Entebbe Palm Hotel
Verpflegung Frühstück
4. Tag · 24.12.2027

Weiterreise nach Ruboni - das Bergabenteuer beginnt

Der Auftakt unseres Abenteuers im Rwenzori Gebirge beginnt mit einem komfortablen Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Während des rund einstündigen Fluges genießen wir eindrucksvolle Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die sattgrünen Hügel Ugandas. Nach der Landung fahren wir nach Ruboni. Die etwa einstündige Fahrt endet in einem charmanten Guesthouse am Fuße der Rwenzori Mountains – unserem Basislager.

Hier umgibt uns die tropische Vegetation. Die Mondberge sind schon in Sicht. In der Abenddämmerung werden die Geräusche des Regenwaldes lauter. Vielleicht sind sogar die markanten Rufe des Baumschliefers zu hören. Am Abend lernen wir unseren Bergführer kennen, der uns durch das Ruwenzori begleiten wird. Gemeinsam werden Ausrüstung, Packstrategie und der Ablauf der kommenden acht Trekkingtage besprochen, bevor wir uns von den Geräuschen des Dschungels in den Schlaf begleiten lassen. Die Spannung steigt! 

Unterkunft Snow Heights Lodge
Verpflegung Frühstück
5. Tag · 25.12.2027

Willkommen im Schlammparadies

Die Rwenzori Mountains sind berühmt – und berüchtigt – für ihre Feuchtigkeit. Selbst in Trockenzeiten bleibt der Boden durch regelmäßige Niederschläge und dichte Vegetation dauerhaft feucht. Regenwälder, Bambusgürtel und Moore speichern das Wasser wie ein Schwamm. Genau das macht den Charakter dieses Gebirges aus. Schlamm gehört hier dazu. Und genau das macht das Erlebnis authentisch.

Von Ruboni starten wir nach dem Frühstück Richtung Nationalpark-Eingang. Unser Hauptgepäck bleibt im Fahrzeug, unsere Träger übernehmen das Gepäck, das wir während des Tages nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir dem Mubuku-Fluss, überqueren den Mahoma-Nebenfluss und steigen durch dichten Bergwald zur Nyabitaba-Hütte (mit Solar und fließend Wasser!) auf 2.650 m auf. Mit etwas Glück hören wir unterwegs die Schimpansen rufen. Colobusaffen springen zwischen den Baumkronen. Der farbenprächtige Rwenzori-Turako-Vogel zieht über uns seine Kreise. Ein magischer Auftakt!

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Distanz 6 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Halbpension
6. Tag · 26.12.2027

Das botanische "Wonderland"

Heute tauchen wir in das surreal anmutende botanische „Wonderland“ ein. Zuerst durchqueren wir noch einen ausgedehnten Bambuswald. Eine kurze, anspruchsvolle Passage über moosbewachsene Felsen bringt uns dann in eine andere Welt. Am Horizont stehen die kalten Gipfel von Mount Stanley und Mount Speke. Und wir befinden uns inmitten einer phantastischen Welt mit Riesenheide, meterhohen Lobelien und bizarren Kreuzkräutern – einer alpinen Pflanzenkulisse wie von einem anderen Planeten. Die Moorlandschaft setzt sich fort bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m Höhe, unserem heutigen Ziel.

Höhenmeter 900 Hm 100 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Distanz 7 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 27.12.2027

Sprungtechnik im Bigo Bog auf dem Weg zur Bujuku Hütte

Heute wird es spielerisch – und nass. Nach der Überquerung des Bujuku-Flusses beginnt das legendäre Lower Bigo Bog. Riesige Lobelien säumen den Weg. Von Grasbüschel zu Grasbüschel springen wir hier durch das Moor. Wir müssen ehrlich sein: Trockene Füße sind an diesem Tag eine Illusion. Das ist Abenteuer pur!

Oben öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick auf den Bujuku-See frei. Mount Baker links, Mount Stanley rechts – alpine Dramatik pur. Die Bujuku-Hütte (3.962 m) liegt ideal zwischen Mount Baker und Mount Speke, perfekt zur Akklimatisation vor unserer Gipfeltour.

Höhenmeter 550 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Distanz 6 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 28.12.2027

Zur Elena-Hütte (4.541 m) – Fokus auf den Margherita Peak

Nach dem stärkenden Frühstück setzen wir unseren Weg Richtung Margherita Peak fort. Unser Tagesziel ist die Elena-Hütte auf 4.541 m Höhe. Noch mehr Moor. Noch mehr Charakter.

Der Anstieg führt über steile Hänge westlich des Sees durch den mystischen Groundsel Gully – einer Landschaft aus riesigen Kreuzkräutern, Nebelschwaden und dunklem Fels. An der Weggabelung entscheidet sich unser Kurs.

Vorgesehen ist der steile Weiterweg hinauf zur Elena-Hütte. Wer allerdings hier schon weiß, dass sein Weg nicht auf den höchsten Gipfel führen wird, kann links über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) wandern und zur Kitandara-Hütte (4.010 m) bei den gleichnamigen Seen gehen, um dort zu entspannen, bis die Gipfelaspiranten an nächsten Tag zurück sind.

Höhenmeter 600 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Distanz 3 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
9. Tag · 29.12.2027

Gipfeltag - Margherita Peak (5.109 m)

Die Nacht wird kurz! Wie üblich starten wir für einen hohen Gipfel mitten in der Nacht – um 02:00 Uhr. Dunkelheit umgibt uns – nur unsere Stirnlampen leuchten uns den Weg. Der Blick in den Sternenhimmel ist überwältigend, und die Kälte schneidet in den Körper.

Der Aufstieg ist fordernd und dauert etwa 5 - 6 Stunden. Er führt uns über das beeindruckende Stanley-Plateau. Im Gegensatz zu den anderen hohen ostafrikanischen Gipfeln schlägt hier das Bergsteigerherz. Steigeisen, Gurt und Pickel können auf den vereisten Strecken hilfreich sein. Gletscherpassagen und ausgesetzte Abschnitte verlangen Konzentration – und belohnen uns mit einer einzigartigen Hochgebirgsatmosphäre mitten in Afrika.

Endlich am höchsten Punkt angekommen, öffnet sich ein Panorama, das wir nicht wieder vergessen werden. Die Anstregungen des Aufstiegs rücken schnell in den Hintergrund. Der Ausblick über die Gletscher des Ruwenzoris bis in die Ebenen des Kongos ist umwerfend. Dies ist ein Gipfeltag, der bleibt!

Der Abstieg zur Elena-Hütte dauert 2 - 3 Stunden. Ein stärkendes Mittagessen wartet bereits auf uns. Im Anschluss geht es weiter über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) hinunter zu den Kitandara-Seen auf etwa 4.000 m, wo wir in der gleichnamigen Hütte übernachten.

 

Höhenmeter 950 Hm 1.500 Hm
Gehzeit 10 - 12 h
Distanz 9 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren
Verpflegung Vollpension
10. Tag · 30.12.2027

Reservetag für Margherita Peak | alternativ Weismann Peak (4.620 m)

Sollte uns das Wetter am Vortag einen Strich durch die Gipfelbesteigung des Margherita Peak (5.109 m) gemacht haben, so haben wir diesen Reservetag fest eingeplant und können einen zweiten Versuch wagen.

Alternativ nutzen wir den Tag für die Besteigung des Weismann Peak (4.620 m). Der Weismann-Gipfel ist ein völlig anderes Erlebnis. Hier fehlt das vergletscherte Gelände und die Gipfelregion erinnert eher an nordeuropäische Berge. Dennoch ist der Weismann ein spektakulärer und fordernder Trekkinggipfel mit einer atemberaubenden Aussicht und phantastischen Berglandschaft.

Wir starten wiederum in der Nacht. Die Sterne spiegeln sich in den Kitandara-Seen. Durch Hochmoore mit Lobelien und Senezien steigt der Weg stetig an. Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation karger und das Gelände alpiner. Der letzte steile und felsige Anstieg zum Gipfel erfordert noch einmal Kraft und Ausdauer und dann stehen wir schließlich ganz oben: Vom Gipfel eröffnet sich ein 360°-Panorama über das gesamte Rwenzori-Massiv – mit Mount Stanley als dominierendem Höhepunkt. Bei guten Bedingungen genießen wir eine wohlverdiente Gipfelrast und steigen im Anschluss wieder zur Kitandara-Hütte ab.

Haben wir heute innerhalb unserer Gruppe unterschiedliche Ziele verfolgt – Margherita Peak, Weißmann Peak oder einfach ein Tag zum Ausruhen, so treffen wir hier schließlich alle wieder zusammen und haben sicherlich einiges zu erzählen, bevor wir uns müde und zufrieden in unsere Schlafsäcke rollen.

Höhenmeter 950 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Distanz 9 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
11. Tag · 31.12.2027

Die historische Route über den Freshfield-Pass

Von Kitandara aus steigen wir steil hinauf entlang der Headwall, die sich vom Fuß des Mount Baker aus erstreckt. Der Pfad verläuft auf der Südseite des Berges und erreicht den Freshfield-Pass auf 4.282 Metern Höhe. Von hier genießen wir spektakuläre Ausblicke: nach Westen in den Kongo und nach Norden auf den Mount Stanley.

Nach dem Pass beginnt ein langer, weicher, moosbedeckter Hochgebirgspfad. Erst an der verfallenen Felsunterkunft Bujongolo wird der Pfad wieder etwas ruppiger. Hier befand sich das historische Basislager der Expedition des Herzogs von Abruzzen im Jahr 1906. Diese Expedition war eine der ersten wissenschaftlichen Erkundungen der Rwenzori-Berge und eine Pionierleistung des Alpinismus. Von hier aus kartierte das Team die Gipfel und Gletscher und erreichte als erste den Margherita Peak.

Wir steigen noch etwas weiter ab bis zum Guy Yeoman Camp. Hier übernachten wir auf etwa 3.500 m Höhe – deutlich tiefer als in den letzten Nächten.

Höhenmeter 350 Hm 850 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Distanz 7 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
12. Tag · 01.01.2028

Abstieg nach Ruboni

Die letzte Etappe unseres Rwenzori Trekkings erwartet uns. Und natürlich wieder der Rwenzori-Schlamm.

Unterhalb des Guy Yeoman Camps wird es noch einmal spannend: Die Klippen von Kichuchu fordern unsere Konzentration. Dahinter wartet ein schlammiger Pfad, der den Mubuku-Fluss zweimal kreuzt – die letzte Chance, nochmals nass zu werden. Durch einen Bambuswald schlängelt sich der Weg hinunter und vorbei an der Nyabitaba-Hütte, wo wir unsere Trekkingtour vor einer Woche begonnen haben. Den letzten Abschnitt kennen wir bereits: Er führt zurück nach Ruboni, in unser Basislager.

Vermutlich wird die Dusche der erste Punkt sein, den wir hier ansteuern. Doch im Anschluss werden wir unsere Erlebnisse im Ruwenzori feiern und noch einmal Revue passieren lassen. Was für ein grandioses Abenteuer!

Wer sich für ein optionales Verlängerungsprogramm mit Gorilla Tracking im Bwindi Forest entschieden hat, stellt sich vielleicht die Frage, wie das noch getoppt werden soll. Sei versichert – es wird! 

Höhenmeter 1.750 Hm
Gehzeit 8 - 10 h
Distanz 12 km
Unterkunft Snow Heights Lodge
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Frühstück und Mittagessen
13. Tag · 02.01.2028

Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm

Nach einer letzten Nacht genießen wir noch einmal das Frühstück und den Blick auf die Mondberge. Es folgt der Transfer nach Kasese sowie der einstündige Flug zurück nach Entebbe. Ein letztes Mal schweift Dein Blick über Ugandas grüne Weite. In Entebbe erfolgt der Umstieg in die Maschine nach Deutschland und es heißt Abschied nehmen von Afrika.

Wer noch auf Safari und Gorilla Tracking geht, der startet den optionalen Reiseanschluss direkt von Kasese aus.

Unterkunft Snow Heights Lodge
Verpflegung Frühstück
14. Tag · 03.01.2028

Ankunft in der Heimat

Der Flug geht in der Regel wieder über Nacht und landet im Laufe des Vormittags in Deutschland. Hier endet Dein Afrika-Abenteuer – zumindest für dieses Mal. Neue Pläne können geschmiedet werden und vielleicht führen sie Dich irgendwann erneut nach Afrika.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Gorilla Tracking im Bwindi

Drei Tage als Flugsafari ab Kasese, Gorilla-Permit inklusive. Im Bwindi Impenetrable Nationalpark lebt knapp die Hälfte aller Berggorillas. Frühzeitige Buchung ist unbedingt nötig.

Leistungen

Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4

Guide

14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Zusätzlich 14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

2 x ÜN/DZ im Hotel

3 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

7 x ÜN/Lager in Berghütte

Verpflegung

4 x Frühstück

1 x Halbpension

6 x Vollpension

1 x Frühstück und Mittagessen

Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe

Flug

Inlandsflug von Entebbe nach Kasese

Inlandsflug von Kasese nach Entebbe

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Sämtliche Nationalpark Gebühren

Besteigungs-Permit

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten

Erste Hilfe Notfallausstattung

Führung im Botanischen Garten von Entebbe

Schuhschnabel Safari im Mabamba Sumpfgebiet

Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
Visum Uganda ca. 50,00 $*
Individuelle Trinkgelder (14. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P

Flug FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

13 Nächte
Doppelzimmer im Entebbe Palm Hotel mit Himmelbett, weißem Moskitonetz und tropischem Ausblick durch Sprossenfenster.
Hotel Ruwenzori Gebirge

Entebbe Palm Hotel

Drei-Sterne-Hotel in Entebbe für Ruwenzori-Trekkings Auf 1.185 m, in der Stadt Entebbe in der Zentral-Region Ugandas, liegt das Entebbe Palm Hotel , ein Drei-Sterne-Hotel. Vor und nach dem „Ruwenzori Nationalpark Trekki…

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Frontfassade der Snow Heights Lodge mit charakteristischen Naturstein-Säulen und bewaldeten Ruwenzori-Hügeln im Hintergrund.
Lodge | Ferienhaus Ruwenzori Gebirge

Snow Heights Lodge

Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…

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Camp-Organisation an der Berghütte im Rwenzori Gebirge Uganda mit Gepäcksäcken und Trägern vor Holzhütten.
Berghütte Ruwenzori Gebirge

Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda

Stützpunkte für die Besteigung der Mondberge Als Kette einfacher Schutzhütten erschließt die Berghütte im Rwenzori Gebirge das Ruwenzori-Gebirge in Uganda. Die Kette reicht von den Talorten bis hinauf auf 4.541 m an…

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Frontfassade der Snow Heights Lodge mit charakteristischen Naturstein-Säulen und bewaldeten Ruwenzori-Hügeln im Hintergrund.
Lodge | Ferienhaus Ruwenzori Gebirge

Snow Heights Lodge

Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

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Was Du zur Einreise wissen musst

Uganda

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Uganda-Schilling (UGX)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Uganda

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Ruwenzori – Die Mondberge Afrikas

Die Ruwenzori-Berge, auch „Mondberge“ genannt, erheben sich an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Mit 5.109 Metern bildet der Margherita Peak am Mount Stanley den dritthöchsten Punkt Afrikas. Anders als die freistehenden Vulkane Ostafrikas ist das Ruwenzori-Gebirge kein Vulkanmassiv, sondern ein durch tektonische Hebung entstandener Gebirgsblock im Bereich des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Schroffe Grate, tief eingeschnittene Täler und verbliebene Gletscherreste verleihen dem Massiv einen hochalpinen Charakter – und das in unmittelbarer Nähe zum Äquator.

Schon früh vermuteten Entdecker hier die sagenumwobenen Quellen des Nils. Bis heute haftet der Region etwas Mystisches an: Nebel zieht durch dichte Wälder, Wasserfälle stürzen über moosbewachsene Felsen, und über allem ragen schneebedeckte Gipfel in den Himmel. Die Kombination aus tropischem Klima und alpiner Topografie macht das Ruwenzori zu einer der außergewöhnlichsten Gebirgslandschaften Afrikas.

Eine Besteigung im Ruwenzori ist weniger eine klassische Bergwanderung als vielmehr eine echte Expedition. Der Aufstieg beginnt im üppigen Bergregenwald mit riesigen Farnen, Lianen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Mit zunehmender Höhe geht der Wald in eine feuchte Moor- und Heidelandschaft über. Hier prägen meterhohe Lobelien und Senezien das Bild – Pflanzen, die wie aus einer anderen Welt erscheinen. Darüber folgt die alpine Zone mit Fels, Geröll und Gletscherfeldern. Immer wieder sind sumpfige Passagen zu überwinden, Holzstege und einfache Konstruktionen erleichtern den Weg durch die moorigen Hochflächen. Das dauerhaft feuchte Klima und rasch wechselnde Wetterbedingungen verlangen Durchhaltevermögen und Flexibilität.

Der Normalweg auf den Margherita Peak führt über mehrere Hochlager durch das Bujuku-Tal bis zur Elena Hut, von wo aus der Gipfelanstieg erfolgt. Technisch bewegt sich die Besteigung im Bereich einer leichten Hochtour: Gletscherbegehungen mit Steigeisen, kurze Felspassagen und teils versicherte Abschnitte gehören dazu. Entscheidend ist weniger die absolute Höhe als vielmehr die Kombination aus alpiner Technik, tropischer Feuchtigkeit und anspruchsvollen Wegverhältnissen. Eine solide Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Steigeisen sind daher unerlässlich.

Die Ruwenzori-Region ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch kulturell tief verwurzelt. Für die Bakonzo, die am Fuß des Gebirges leben, sind die Berge ein heiliger Ort. Zahlreiche Mythen und Überlieferungen ranken sich um die Gipfel, die als Sitz von Geistern und Ahnen gelten. Eine Reise in diese Region eröffnet somit nicht nur ein außergewöhnliches Naturerlebnis, sondern auch authentische Einblicke in das Leben Westugandas – fernab der klassischen Safarirouten.

Gerade im Ruwenzori entscheidet die Qualität der Organisation über den Erfolg der Unternehmung. Wir arbeiten mit erfahrenen, lokal verankerten Bergführern zusammen, die das Gebiet seit vielen Jahren kennen. Eine präzise Logistik, klare Kommunikation und ein eingespieltes Team sind in dieser abgelegenen Region essenziell. Alle Guides und Träger sind versichert, entsprechend ausgerüstet und regelmäßig in Erster Hilfe sowie Höhenmedizin geschult. Faire Bezahlung und respektvoller Umgang sind für uns selbstverständlich – denn nur ein motiviertes Team kann unter diesen Bedingungen Höchstleistungen erbringen.

Obwohl die Ruwenzori-Berge niedriger sind als der Kilimandscharo, darf die Höhe nicht unterschätzt werden. Das feuchte Klima, kühle Nächte und die körperlich fordernden Etappen beanspruchen den Organismus zusätzlich. Unsere Routenplanung berücksichtigt daher ausreichend Zeit zur Akklimatisation mit einem durchdachten Etappenaufbau und bewusst gewähltem Aufstiegstempo. Wer sich optimal vorbereiten möchte, kann bereits vor der Reise gezielt trainieren oder ein ergänzendes Höhentraining in Betracht ziehen.

Die Besteigung des Ruwenzori ist keine gewöhnliche Bergreise. Sie ist eine anspruchsvolle Expedition in eine der wildesten und ursprünglichsten Hochgebirgslandschaften Afrikas – technisch interessant, landschaftlich spektakulär und geprägt von einer besonderen kulturellen Tiefe.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.619 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

4 kg Transport
7 kg Aktivität
240 kg Unterkunft
2.340 kg Flug
28 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

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Häufig gestellte Fragen

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Uganda-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Uganda, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Uganda und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Uganda sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 30 – 35 USD

  • Assistenz Guide: 25 – 30 USD

  • Koch: 20 – 25 USD

  • pro Träger: 10 – 15 USD

  • Ranger: 100 USD gesamt pro Gruppe

Wir haben 3 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen Guide, einen Assistenz Guide sowie einen Koch.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Uganda nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Ugandische Schillinge abheben, keine USD. Ugandische Schillinge dürfen jedoch nicht ausgeführt werden.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Uganda noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 25 USD (pro Gruppe pro Tag)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 - 10 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Ruwenzori Besteigung?

Uganda liegt direkt am Äquator. Daher gibt es keine vier Jahreszeiten wie bei uns, sondern nur zwei: Trockenzeit und Regenzeit, und diese zweimal pro Jahr. Die besten Bedingungen für die Besteigung des Margherita Peak im Ruwenzori Gebirge findest du während der Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Mitte Dezember bis Februar und Juni bis August. In diesen Monaten sind die Wege am besten zu begehen, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar. Auch für ein Gorilla-Tracking und eine Safari eignen sich die Trockenzeiten am besten. Die Regenzeiten in Uganda sind sehr nass und feucht. Kräftige Regenfälle lassen Straßen oft unpassierbar werden und machen Trekkings teilweise nicht möglich.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.