Ruwenzori Nationalpark Trekking | Mit Besteigung Margherita Peak (5.109 m)
Die Mondberge | Zu Fuß den dritthöchsten Gipfel Afrikas besteigen
Verfügbare Reisetermine
17.07.2027 – 30.07.2027 7 Termine 3.589,00 € min. 2, max. 6 Personen 🇺🇬 14 Tage Reise buchen
2026
Dezember
2027
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
- FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Ruwenzori – Mondberge, Magie & Margherita Peak
Das Ruwenzori Gebirge ist das dritthöchste Gebirge Afrikas. Den höchsten Gipfel des Ruwenzoris markiert der Margherita Peak mit 5.109 m Höhe. Doch wer glaubt, er müsse sich hinter dem Kilimandscharo oder dem Mount Kenia verstecken, hat dieses Gebirge noch nicht erlebt. Was Dich hier erwartet, ist keine reine Gipfelbesteigung. Es ist eine Expedition durch eines der spektakulärsten Hochgebirgs-Ökosysteme der Erde. Eine botanische Welt, die es so nur hier gibt: Nebelwälder, Riesenlobelien, Hochmoore und Gletscheretappen, die den Bergsteiger mehr fordern als die beiden höheren afrikanischen Kollegen.
Optional mit einem unvergesslichen Gorilla-Trekking im Bwindi Forest kombiniert, wird diese Reise zu einem der eindrucksvollsten Bergabenteuer Afrikas.
Besonderheit: Fly-in mit maximal 6 Teilnehmern und feste Einplanung von zwei Gipfeltagen – maximaler Komfort und Flexibilität für Deinen Erfolg.
Was diese Reise besonders macht
- Deutschsprachiger Partner vor Ort!
- Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
- Mind. 2 einheimische Bergführer
- Sehr kleine Gruppe bis maximal 6 Personen
- Fly-in statt langer Überlandfahrten
- Feste Einplanung von 2 Gipfeltagen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Bei Schlechtwetter und Nässe erschweren Schlamm und tiefe Moore, Wurzeln sowie steiler, loser Fels sowie Vereisungen in den hohen Lagen das Gehen deutlich.
Die Besteigung des Margeritha Peak ist eine Hochtour WS = wenig schwierig im Bereich der Hochtourenskala und erfordert folgendes: Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
14 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Samstag, 17.07.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
- Reiseende der Gruppe
- Freitag, 30.07.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 17.07.2027
Anreise nach Uganda
Anreise nach Uganda
Flug von Frankfurt oder München nach Entebbe in Uganda, in der Regel über Nacht.
2. Tag
· 18.07.2027
Ankunft in Entebbe
Ankunft in Entebbe
Der internationale Flughafen Entebbe liegt auf einer Halbinsel direkt am Viktoriasee und unweit der Hauptstadt Kampala. Hier werden wir bereits erwartet und zu unserem Hotel gebracht.
Die ungewohnten Geräusche und Gerüche der Stadt umgeben uns. Jetzt heißt es, sich vom Flug zu erholen. Doch der Reiz des Neuen zieht uns vermutlich schon bald hinaus in die Stadt. Daher kann wer mag, unserem Guide bei einer kurzweiligen Führung durch den Botanischen Garten Entebbes folgen. Hier bekommen wir einen Vorgeschmack auf die Pflanzenwelt, die uns auch am Berg erwarten wird.
3. Tag
· 19.07.2027
Schuhschnabel Pirsch in den Mabamba Sümpfen
Schuhschnabel Pirsch in den Mabamba Sümpfen
Wir haben einen weiteren Tag, um uns an das quirlige Land und das Klima am ostafrikanischen Grabenbruch zu gewöhnen. Nach dem Frühstück steht unser lokaler Guide schon bereit für einen ersten Ausflug.
Ein etwa einstündiger Transfer bringt uns in das Mabamba-Sumpfgebiet. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, einen der seltenen „Schuhschnabel“-Vögel zu sehen, besonders hoch. Wir besteigen die traditionellen Boote der einheimischen Fischer und begeben uns auf eine eindrucksvolle Pirschfahrt in die ausgedehnten Papyrussümpfe des Viktoriasees.
Verrückt, aber so kann eine Bergtour auch beginnen...
4. Tag
· 20.07.2027
Weiterreise nach Ruboni - das Bergabenteuer beginnt
Weiterreise nach Ruboni - das Bergabenteuer beginnt
Der Auftakt unseres Abenteuers im Rwenzori Gebirge beginnt mit einem komfortablen Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Während des rund einstündigen Fluges genießen wir eindrucksvolle Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die sattgrünen Hügel Ugandas. Nach der Landung fahren wir nach Ruboni. Die etwa einstündige Fahrt endet in einem charmanten Guesthouse am Fuße der Rwenzori Mountains – unserem Basislager.
Hier umgibt uns die tropische Vegetation. Die Mondberge sind schon in Sicht. In der Abenddämmerung werden die Geräusche des Regenwaldes lauter. Vielleicht sind sogar die markanten Rufe des Baumschliefers zu hören. Am Abend lernen wir unseren Bergführer kennen, der uns durch das Ruwenzori begleiten wird. Gemeinsam werden Ausrüstung, Packstrategie und der Ablauf der kommenden acht Trekkingtage besprochen, bevor wir uns von den Geräuschen des Dschungels in den Schlaf begleiten lassen. Die Spannung steigt!
5. Tag
· 21.07.2027
Willkommen im Schlammparadies
Willkommen im Schlammparadies
Die Rwenzori Mountains sind berühmt – und berüchtigt – für ihre Feuchtigkeit. Selbst in Trockenzeiten bleibt der Boden durch regelmäßige Niederschläge und dichte Vegetation dauerhaft feucht. Regenwälder, Bambusgürtel und Moore speichern das Wasser wie ein Schwamm. Genau das macht den Charakter dieses Gebirges aus. Schlamm gehört hier dazu. Und genau das macht das Erlebnis authentisch.
Von Ruboni starten wir nach dem Frühstück Richtung Nationalpark-Eingang. Unser Hauptgepäck bleibt im Fahrzeug, unsere Träger übernehmen das Gepäck, das wir während des Tages nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir dem Mubuku-Fluss, überqueren den Mahoma-Nebenfluss und steigen durch dichten Bergwald zur Nyabitaba-Hütte (mit Solar und fließend Wasser!) auf 2.650 m auf. Mit etwas Glück hören wir unterwegs die Schimpansen rufen. Colobusaffen springen zwischen den Baumkronen. Der farbenprächtige Rwenzori-Turako-Vogel zieht über uns seine Kreise. Ein magischer Auftakt!
6. Tag
· 22.07.2027
Das botanische "Wonderland"
Das botanische "Wonderland"
Heute tauchen wir in das surreal anmutende botanische „Wonderland“ ein. Zuerst durchqueren wir noch einen ausgedehnten Bambuswald. Eine kurze, anspruchsvolle Passage über moosbewachsene Felsen bringt uns dann in eine andere Welt. Am Horizont stehen die kalten Gipfel von Mount Stanley und Mount Speke. Und wir befinden uns inmitten einer phantastischen Welt mit Riesenheide, meterhohen Lobelien und bizarren Kreuzkräutern – einer alpinen Pflanzenkulisse wie von einem anderen Planeten. Die Moorlandschaft setzt sich fort bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m Höhe, unserem heutigen Ziel.
7. Tag
· 23.07.2027
Sprungtechnik im Bigo Bog auf dem Weg zur Bujuku Hütte
Sprungtechnik im Bigo Bog auf dem Weg zur Bujuku Hütte
Heute wird es spielerisch – und nass. Nach der Überquerung des Bujuku-Flusses beginnt das legendäre Lower Bigo Bog. Riesige Lobelien säumen den Weg. Von Grasbüschel zu Grasbüschel springen wir hier durch das Moor. Wir müssen ehrlich sein: Trockene Füße sind an diesem Tag eine Illusion. Das ist Abenteuer pur!
Oben öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick auf den Bujuku-See frei. Mount Baker links, Mount Stanley rechts – alpine Dramatik pur. Die Bujuku-Hütte (3.962 m) liegt ideal zwischen Mount Baker und Mount Speke, perfekt zur Akklimatisation vor unserer Gipfeltour.
8. Tag
· 24.07.2027
Zur Elena-Hütte (4.541 m) – Fokus auf den Margherita Peak
Zur Elena-Hütte (4.541 m) – Fokus auf den Margherita Peak
Nach dem stärkenden Frühstück setzen wir unseren Weg Richtung Margherita Peak fort. Unser Tagesziel ist die Elena-Hütte auf 4.541 m Höhe. Noch mehr Moor. Noch mehr Charakter.
Der Anstieg führt über steile Hänge westlich des Sees durch den mystischen Groundsel Gully – einer Landschaft aus riesigen Kreuzkräutern, Nebelschwaden und dunklem Fels. An der Weggabelung entscheidet sich unser Kurs.
Vorgesehen ist der steile Weiterweg hinauf zur Elena-Hütte. Wer allerdings hier schon weiß, dass sein Weg nicht auf den höchsten Gipfel führen wird, kann links über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) wandern und zur Kitandara-Hütte (4.010 m) bei den gleichnamigen Seen gehen, um dort zu entspannen, bis die Gipfelaspiranten an nächsten Tag zurück sind.
9. Tag
· 25.07.2027
Gipfeltag - Margherita Peak (5.109 m)
Gipfeltag - Margherita Peak (5.109 m)
Die Nacht wird kurz! Wie üblich starten wir für einen hohen Gipfel mitten in der Nacht – um 02:00 Uhr. Dunkelheit umgibt uns – nur unsere Stirnlampen leuchten uns den Weg. Der Blick in den Sternenhimmel ist überwältigend, und die Kälte schneidet in den Körper.
Der Aufstieg ist fordernd und dauert etwa 5 - 6 Stunden. Er führt uns über das beeindruckende Stanley-Plateau. Im Gegensatz zu den anderen hohen ostafrikanischen Gipfeln schlägt hier das Bergsteigerherz. Steigeisen, Gurt und Pickel können auf den vereisten Strecken hilfreich sein. Gletscherpassagen und ausgesetzte Abschnitte verlangen Konzentration – und belohnen uns mit einer einzigartigen Hochgebirgsatmosphäre mitten in Afrika.
Endlich am höchsten Punkt angekommen, öffnet sich ein Panorama, das wir nicht wieder vergessen werden. Die Anstregungen des Aufstiegs rücken schnell in den Hintergrund. Der Ausblick über die Gletscher des Ruwenzoris bis in die Ebenen des Kongos ist umwerfend. Dies ist ein Gipfeltag, der bleibt!
Der Abstieg zur Elena-Hütte dauert 2 - 3 Stunden. Ein stärkendes Mittagessen wartet bereits auf uns. Im Anschluss geht es weiter über den Scott-Elliot-Pass (4.372 m) hinunter zu den Kitandara-Seen auf etwa 4.000 m, wo wir in der gleichnamigen Hütte übernachten.
10. Tag
· 26.07.2027
Reservetag für Margherita Peak | alternativ Weismann Peak (4.620 m)
Reservetag für Margherita Peak | alternativ Weismann Peak (4.620 m)
Sollte uns das Wetter am Vortag einen Strich durch die Gipfelbesteigung des Margherita Peak (5.109 m) gemacht haben, so haben wir diesen Reservetag fest eingeplant und können einen zweiten Versuch wagen.
Alternativ nutzen wir den Tag für die Besteigung des Weismann Peak (4.620 m). Der Weismann-Gipfel ist ein völlig anderes Erlebnis. Hier fehlt das vergletscherte Gelände und die Gipfelregion erinnert eher an nordeuropäische Berge. Dennoch ist der Weismann ein spektakulärer und fordernder Trekkinggipfel mit einer atemberaubenden Aussicht und phantastischen Berglandschaft.
Wir starten wiederum in der Nacht. Die Sterne spiegeln sich in den Kitandara-Seen. Durch Hochmoore mit Lobelien und Senezien steigt der Weg stetig an. Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation karger und das Gelände alpiner. Der letzte steile und felsige Anstieg zum Gipfel erfordert noch einmal Kraft und Ausdauer und dann stehen wir schließlich ganz oben: Vom Gipfel eröffnet sich ein 360°-Panorama über das gesamte Rwenzori-Massiv – mit Mount Stanley als dominierendem Höhepunkt. Bei guten Bedingungen genießen wir eine wohlverdiente Gipfelrast und steigen im Anschluss wieder zur Kitandara-Hütte ab.
Haben wir heute innerhalb unserer Gruppe unterschiedliche Ziele verfolgt – Margherita Peak, Weißmann Peak oder einfach ein Tag zum Ausruhen, so treffen wir hier schließlich alle wieder zusammen und haben sicherlich einiges zu erzählen, bevor wir uns müde und zufrieden in unsere Schlafsäcke rollen.
11. Tag
· 27.07.2027
Die historische Route über den Freshfield-Pass
Die historische Route über den Freshfield-Pass
Von Kitandara aus steigen wir steil hinauf entlang der Headwall, die sich vom Fuß des Mount Baker aus erstreckt. Der Pfad verläuft auf der Südseite des Berges und erreicht den Freshfield-Pass auf 4.282 Metern Höhe. Von hier genießen wir spektakuläre Ausblicke: nach Westen in den Kongo und nach Norden auf den Mount Stanley.
Nach dem Pass beginnt ein langer, weicher, moosbedeckter Hochgebirgspfad. Erst an der verfallenen Felsunterkunft Bujongolo wird der Pfad wieder etwas ruppiger. Hier befand sich das historische Basislager der Expedition des Herzogs von Abruzzen im Jahr 1906. Diese Expedition war eine der ersten wissenschaftlichen Erkundungen der Rwenzori-Berge und eine Pionierleistung des Alpinismus. Von hier aus kartierte das Team die Gipfel und Gletscher und erreichte als erste den Margherita Peak.
Wir steigen noch etwas weiter ab bis zum Guy Yeoman Camp. Hier übernachten wir auf etwa 3.500 m Höhe – deutlich tiefer als in den letzten Nächten.
12. Tag
· 28.07.2027
Abstieg nach Ruboni
Abstieg nach Ruboni
Die letzte Etappe unseres Rwenzori Trekkings erwartet uns. Und natürlich wieder der Rwenzori-Schlamm.
Unterhalb des Guy Yeoman Camps wird es noch einmal spannend: Die Klippen von Kichuchu fordern unsere Konzentration. Dahinter wartet ein schlammiger Pfad, der den Mubuku-Fluss zweimal kreuzt – die letzte Chance, nochmals nass zu werden. Durch einen Bambuswald schlängelt sich der Weg hinunter und vorbei an der Nyabitaba-Hütte, wo wir unsere Trekkingtour vor einer Woche begonnen haben. Den letzten Abschnitt kennen wir bereits: Er führt zurück nach Ruboni, in unser Basislager.
Vermutlich wird die Dusche der erste Punkt sein, den wir hier ansteuern. Doch im Anschluss werden wir unsere Erlebnisse im Ruwenzori feiern und noch einmal Revue passieren lassen. Was für ein grandioses Abenteuer!
Wer sich für ein optionales Verlängerungsprogramm mit Gorilla Tracking im Bwindi Forest entschieden hat, stellt sich vielleicht die Frage, wie das noch getoppt werden soll. Sei versichert – es wird!
13. Tag
· 29.07.2027
Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm
Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm
Nach einer letzten Nacht genießen wir noch einmal das Frühstück und den Blick auf die Mondberge. Es folgt der Transfer nach Kasese sowie der einstündige Flug zurück nach Entebbe. Ein letztes Mal schweift Dein Blick über Ugandas grüne Weite. In Entebbe erfolgt der Umstieg in die Maschine nach Deutschland und es heißt Abschied nehmen von Afrika.
Wer noch auf Safari und Gorilla Tracking geht, der startet den optionalen Reiseanschluss direkt von Kasese aus.
14. Tag
· 30.07.2027
Ankunft in der Heimat
Ankunft in der Heimat
Der Flug geht in der Regel wieder über Nacht und landet im Laufe des Vormittags in Deutschland. Hier endet Dein Afrika-Abenteuer – zumindest für dieses Mal. Neue Pläne können geschmiedet werden und vielleicht führen sie Dich irgendwann erneut nach Afrika.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Gorilla Tracking im Bwindi
Drei Tage als Flugsafari ab Kasese, Gorilla-Permit inklusive. Im Bwindi Impenetrable Nationalpark lebt knapp die Hälfte aller Berggorillas. Frühzeitige Buchung ist unbedingt nötig.
Leistungen
Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4
Guide
14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)
Zusätzlich 14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer Zusätzlicher einheimischer Bergführer
Unterkunft
2 x ÜN/DZ im Hotel
3 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus
7 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
4 x Frühstück
1 x Halbpension Frühstück und Abendessen
6 x Vollpension Frühstück, Mittagessen und Abendessen
1 x Frühstück und Mittagessen
Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe
Flug
Inlandsflug von Entebbe nach Kasese
Inlandsflug von Kasese nach Entebbe
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Gepäcktransport mit Trägern (max. 12 kg pro Person)
Gebühren
Sämtliche Nationalpark Gebühren
Besteigungs-Permit Organisation und Einholung der Erlaubnis zur Gipfelbesteigung.
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)
Einheimischer Koch und Begleitmannschaft
Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten
Erste Hilfe Notfallausstattung Bei Reisen über 4.500 m Höhe zusätzlich Bereitstellung höhenmedizinischer Notfallmedikamente.
Führung im Botanischen Garten von Entebbe
Schuhschnabel Safari im Mabamba Sumpfgebiet
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
Flug FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
13 Nächte
Entebbe Palm Hotel
Drei-Sterne-Hotel in Entebbe für Ruwenzori-Trekkings Auf 1.185 m, in der Stadt Entebbe in der Zentral-Region Ugandas, liegt das Entebbe Palm Hotel , ein Drei-Sterne-Hotel. Vor und nach dem „Ruwenzori Nationalpark Trekki…
Unterkunft ansehen
Snow Heights Lodge
Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…
Unterkunft ansehen
Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Stützpunkte für die Besteigung der Mondberge Als Kette einfacher Schutzhütten erschließt die Berghütte im Rwenzori Gebirge das Ruwenzori-Gebirge in Uganda. Die Kette reicht von den Talorten bis hinauf auf 4.541 m an…
Unterkunft ansehen
Snow Heights Lodge
Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.