Ruwenzori 4 Gipfel Expedition | Gipfelquartett mit Margherita Peak (5.109 m)
Außergewöhnlich seltene Gipfelkombination | Vier der höchsten Gipfel in den Mondbergen besteigen
Verfügbare Reisetermine
18.06.2027 – 01.07.2027 4 Termine 4.289,00 € min. 2, max. 6 Personen 🇺🇬 14 Tage Reise buchen
Januar
Juni
August
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
- FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Einzigartiges Ruwenzori Abenteuer - vier Gipfel auf einen Streich!
Diese außergewöhnliche Bergreise führt uns ins dritthöchste Gebirge Afrikas - das Ruwenzori Gebirge! Mit dem Margherita Peak (5.109 m) am Mount Stanley erhebt sich hier der höchste Gipfel des Gebirges. Doch die Faszination des Ruwenzori liegt nicht allein in seiner Höhe. Wer dieses Gebirge bereist, erlebt eine anspruchsvolle Expedition durch eine außergewöhnliche Hochgebirgswelt, die sich deutlich von den klassischen Gipfelzielen Afrikas unterscheidet.
Die Route führt durch eines der eindrucksvollsten Hochgebirgs-Ökosysteme des Kontinents. Tropische Nebelwälder, riesige Lobelien und Senecien, weitläufige Hochmoore sowie Fels-, Schnee- und Gletscherpassagen prägen die Landschaft und versetzen uns immer wieder ins Staunen.
Der besondere Expeditionscharakter ergibt sich aus der außergewöhnlich seltenen Gipfelkombination mit etwas schwierigerer Routenführung. Dabei nehmen wir neben dem Margherita Peak gleich drei weitere Viertausender ins Visier: Mount Speke (Vittorio Emanuele Peak, 4.890 m), Mount Baker (Edward Peak, 4.844 m) und Weismann Peak (4.620 m). Die Kombination aus anspruchsvollem Hochgebirgstrekking, mehreren Gipfelbesteigungen und der außergewöhnlichen Landschaft macht diese Ruwenzori-Expedition zu einem besonderen Bergabenteuer in Afrika.
Optional lässt sich die Reise mit einem Gorilla-Trekking im Bwindi Forest verbinden. So entsteht eine außergewöhnliche Kombination aus anspruchsvollem Bergsteigen und intensiven Naturerlebnissen in Uganda.
Besonderheit: Fly-in mit maximal 6 Teilnehmern – maximaler Komfort und Flexibilität für Deinen Erfolg.
Was diese Reise besonders macht
- Deutschsprachiger Partner vor Ort!
- Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
- Mind. 2 einheimische Bergführer
- Sehr kleine Gruppe bis maximal 6 Personen
- Fly-in statt langer Überlandfahrten
- Insgesamt 4 Gipfelbesteigungen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Bei Schlechtwetter und Nässe erschweren Schlamm und tiefe Moore, Wurzeln sowie steiler, loser Fels sowie Vereisungen in den hohen Lagen das Gehen deutlich.
Die Besteigung des Margeritha Peak ist eine Hochtour WS = wenig schwierig im Bereich der Hochtourenskala und erfordert folgendes: Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
14 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Freitag, 18.06.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
- Reiseende der Gruppe
- Donnerstag, 01.07.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 18.06.2027
Anreise nach Uganda
Anreise nach Uganda
Flug von Frankfurt oder München nach Entebbe in Uganda, in der Regel über Nacht.
2. Tag
· 19.06.2027
Entebbe - das Tor Ugandas
Entebbe - das Tor Ugandas
Nach unserer Ankunft am internationalen Flughafen Entebbe werden wir bereits erwartet und zu unserem Hotel gebracht. Die Stadt am Ufer des Viktoriasees empfängt uns mit ungewohnten Geräuschen, tropischen Düften und dem lebhaften Treiben Ostafrikas. Zunächst bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen und uns von der Anreise zu erholen.
Wer noch Energie hat und erste Eindrücke von Uganda sammeln möchte, kann unseren Guide bei einem Spaziergang durch den Botanischen Garten von Entebbe begleiten. Zwischen tropischer Vegetation und zahlreichen Pflanzenarten erhalten wir dabei bereits einen ersten Eindruck von der faszinierenden Pflanzenwelt, die uns später auch während unserer Ruwenzori-Expedition begleiten wird.
3. Tag
· 20.06.2027
Im Einbaum durch die Mabamba Sümpfe | Schuhschnabel-Safari
Im Einbaum durch die Mabamba Sümpfe | Schuhschnabel-Safari
Ein weiterer Tag gibt uns Zeit, in Ruhe in Uganda anzukommen und uns an das tropische Klima am ostafrikanischen Grabenbruch zu gewöhnen. Nach dem Frühstück starten wir mit unserem lokalen Guide zu einem ersten Ausflug. Nach etwa einer Stunde erreichen wir das Mabamba-Sumpfgebiet am Viktoriasee, das zu den besten Regionen Ugandas gehört, um den seltenen Schuhschnabel zu beobachten.
Mit traditionellen Kanus, wie sie von den einheimischen Fischern genutzt werden, fahren wir tief hinein in die weitläufigen Papyrussümpfe. Auf dieser besonderen Bootsfahrt entdecken wir eine faszinierende Seite Ugandas und erleben einen ungewöhnlichen Auftakt unserer Ruwenzori-Expedition – außergewöhnlich, aber auch so kann ein Bergabenteuer in Afrika beginnen.
4. Tag
· 21.06.2027
Flug nach Kasese und Weiterfahrt nach Ruboni
Flug nach Kasese und Weiterfahrt nach Ruboni
Unsere Ruwenzori-Expedition beginnt mit einem etwa einstündigen Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Während des Fluges eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die sattgrüne Landschaft Ugandas. Von Kasese fahren wir weiter nach Ruboni, wo wir nach rund einer Stunde unsere Unterkunft am Fuß der Ruwenzori Mountains erreichen.
Hier sind wir bereits mitten in der tropischen Vegetation, während die markanten Gipfel der Mondberge am Horizont sichtbar werden. Mit der einsetzenden Dämmerung wird der Regenwald immer lebendiger und vielleicht hören wir sogar die charakteristischen Rufe des Baumschliefers.
Am Abend treffen wir unseren Bergführer, der uns während der kommenden acht Trekkingtage durch das Ruwenzori-Gebirge führt. Gemeinsam überprüfen wir die Ausrüstung, besprechen die Packstrategie und gehen den Ablauf der bevorstehenden Etappen durch. Die letzten Vorbereitungen sind getroffen – nun kann unser Bergabenteuer im Ruwenzori beginnen.
5. Tag
· 22.06.2027
Aufbruch in die Mondberge - unsere Ruwenzori-Expedition beginnt
Aufbruch in die Mondberge - unsere Ruwenzori-Expedition beginnt
Das Ruwenzori-Gebirge ist für seine außergewöhnlich feuchten Bedingungen bekannt. Auch während der Trockenzeit sorgen regelmäßige Niederschläge und die dichte Vegetation dafür, dass der Untergrund oft nass und schlammig bleibt. Regenwald, Bambusgürtel und Hochmoore speichern große Mengen Wasser – genau diese feuchte, ursprüngliche Landschaft prägt den besonderen Charakter des Ruwenzori.
Nach dem Frühstück brechen wir von Ruboni zum Eingang des Ruwenzori-Nationalparks auf. Unser Hauptgepäck bleibt im Fahrzeug, während die Träger das Gepäck übernehmen, das wir unterwegs nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir zunächst dem Mubuku-Fluss, überqueren den Mahoma-Nebenfluss und steigen durch dichten Bergwald zur Nyabitaba-Hütte auf 2.650 m auf. Die Hütte verfügt über Solarstrom und fließendes Wasser.
Auch die Tierwelt begleitet uns auf unserem Weg durch den Bergwald. Vielleicht hören wir die Rufe von Schimpansen, beobachten Colobusaffen in den Baumkronen oder entdecken den farbenprächtigen Rwenzori-Turako. Natürlich sind auch die gut getarnten, aber häufig vorkommenden Chamäleons, allen voran das imposante Ruwenzori-Dreihornchamäleon ein echtes Highlight. So beginnt unser Trekking durch das Ruwenzori-Gebirge mit einer eindrucksvollen Mischung aus ursprünglichem Bergwald und faszinierender Tierwelt.
6. Tag
· 23.06.2027
Über das Hochmoor zur John-Matte-Hütte (3.505 m)
Über das Hochmoor zur John-Matte-Hütte (3.505 m)
Heute führt unser Weg tiefer in die einzigartige Hochgebirgswelt des Ruwenzori-Gebirges. Zunächst steigen wir durch einen ausgedehnten Bambuswald auf, bevor eine kurze, anspruchsvolle Passage über moosbedeckte Felsen den Übergang in eine völlig neue Landschaft markiert.
Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation. Vor uns ragen Mount Stanley mit dem Margherita Peak sowie Mount Speke empor und die Vorfreude auf diese beiden Gipfel wächst, während wir durch eine surreale Landschaft aus meterhohen Lobelien, Riesenheide und bizarren Kreuzkräutern wandern. Die ungewöhnliche Pflanzenwelt und die weitläufigen Hochmoore verleihen dem Ruwenzori seinen ganz eigenen Charakter.
Über die Moorlandschaft setzen wir unseren Weg bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m fort. Hier endet unsere heutige Etappe inmitten der außergewöhnlichen Hochgebirgslandschaft der Mondberge.
7. Tag
· 24.06.2027
Durch das Bujuku-Tal zum Mount Speke
Durch das Bujuku-Tal zum Mount Speke
Die heutige Etappe führt uns durch das obere Bujuku-Tal und über das anspruchsvolle Lower Bigo Bog. Holzstege erleichtern den Weg durch das Moor, doch Schlamm, Wasser und weicher Untergrund machen den Aufstieg stellenweise beschwerlich. Oberhalb des Moores erwartet uns die typische afroalpine Vegetation des Ruwenzori mit beeindruckenden Riesenlobelien und meterhohen Senecien.
Am Bujuku Lake auf rund 3.960 m liegt einer der landschaftlich eindrucksvollsten Bereiche der Route. Der See befindet sich zwischen den markanten Gipfeln von Mount Stanley, Mount Speke und Mount Baker. Über die Bujuku Hut steigen wir anschließend weiter zu unserem vorbereiteten mobilen Camp am Mount Speke auf etwa 4.300 bis 4.500 m auf. Für diese Übernachtung im Zelt nehmen wir nur das allerwichtigste mit.
Die Lage mitten im gewaltigen Gipfeldreieck und die außergewöhnliche Hochgebirgsvegetation machen diese Etappe zu einem besonderen Abschnitt unserer Ruwenzori-Expedition.
8. Tag
· 25.06.2027
Gipfelbesteigung Mount Speke | Vittorio-Emanuele Peak (4.890 m)
Gipfelbesteigung Mount Speke | Vittorio-Emanuele Peak (4.890 m)
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zur Besteigung des Mount Speke auf. Über steile Felsplatten, Geröll und ausgesetzte Passagen erreichen wir den Vittorio-Emanuele-Peak auf 4.890 m, den höchsten Gipfel des Mount Speke. Je nach Wetter und Beschaffenheit des Geländes können einzelne Passagen mit Sicherungsseilen überwunden werden.
Oben angekommen, belohnt uns ein beeindruckender Rundblick über das Bujuku-Tal und auf die benachbarten Gipfel von Mount Stanley und Mount Baker. Nach dem Abstieg zum Camp setzen wir unseren Weg durch die hochalpine Landschaft in Richtung Mount Stanley und Margherita Peak fort. Über den Bereich des Scott-Elliot-Passes erreichen wir schließlich die Elena Hut auf 4.540 m Höhe, unser heutiges Etappenziel.
Mit der Besteigung des Mount Speke erreichen wir den zweithöchsten Gipfel des Ruwenzori-Gebirges und erleben die eindrucksvolle Gletscherwelt des Mount Stanley aus unmittelbarer Nähe.
9. Tag
· 26.06.2027
Königsetappe: Margherita Peak (5.109 m)
Königsetappe: Margherita Peak (5.109 m)
Die Nacht ist kurz: Bereits um 02:00 Uhr brechen wir bereits zu unserem nächsten Gipfel auf - zur Besteigung des Margherita Peak (5.109 m), dem höchsten Gipfel des Ruwenzori-Gebirges. Im Schein unserer Stirnlampen steigen wir durch die Dunkelheit auf, während über uns der afrikanische Sternenhimmel leuchtet. Die Kälte und die Höhe lassen schnell spüren, dass heute ein besonderer Gipfeltag bevorsteht.
Der rund fünf- bis sechsstündige Aufstieg führt über das beeindruckende Stanley-Plateau in die hochalpine Gletscherwelt des Ruwenzori. Auf vereisten Passagen kommen je nach Bedingungen Steigeisen, Gurt und Pickel zum Einsatz. Gletscherquerungen und ausgesetzte Abschnitte erfordern konzentriertes und sicheres Gehen, machen den Weg zum Margherita Peak aber zugleich zu einer außergewöhnlichen Hochtour mitten in Afrika.
Mit zunehmender Höhe rückt das Gipfelziel näher. Am Margherita Peak angekommen, eröffnet sich ein grandioser Blick über die Gletscher des Ruwenzori und weit hinaus bis in die Ebenen des Kongo. Die Anstrengungen des Aufstiegs sind in diesem Moment schnell vergessen – dieser Gipfeltag wird zu einem der Höhepunkte unserer Ruwenzori-Expedition.
Nach dem Abstieg zur Elena Hut, der etwa zwei bis drei Stunden dauert, erwartet uns eine wohlverdiente Stärkung. Anschließend überqueren wir den Scott-Elliot-Pass auf 4.372 m und steigen zu den Kitandara-Seen auf rund 4.000 m ab. In der gleichnamigen Kitandara Hut verbringen wir die Nacht – umgeben von der eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft der Ruwenzori Mountains.
10. Tag
· 27.06.2027
Über den Freshfield Pass zum Weisman Peak (4.620 m)
Über den Freshfield Pass zum Weisman Peak (4.620 m)
Von den Kitandara-Seen führt unser Weg durch die eindrucksvolle hochalpine Moorlandschaft hinauf zum Freshfield Pass. Unterwegs zweigen wir zum Weismann Peak (4.620 m) ab. Über felsige Hänge, Geröll und den breiten Gipfelrücken steigen wir zum höchsten Punkt auf, von dem sich bei guten Bedingungen ein weitreichender Blick über die südlichen Gipfel des Ruwenzori, die Kitandara-Seen und zurück zu den vergletscherten Höhen des Mount Stanley eröffnet.
Vom Gipfel steigen wir wieder zum Freshfield Pass ab, wo unser mobiles Camp bereits vorbereitet wird. Auf einer Höhe von etwa 4.200 bis 4.400 m verbringen wir die Nacht inmitten der abgeschiedenen Hochgebirgslandschaft. Der einfache Lagerplatz bietet uns die Möglichkeit, unmittelbar in dieser wilden Bergwelt zu übernachten und den Tag unter dem offenen afrikanischen Himmel ausklingen zu lassen. Mit dem Weismann Peak haben wir einen weiteren markanten Gipfel des Ruwenzori bestiegen.
11. Tag
· 28.06.2027
Edward Peak am Mount Baker (4.844 m) - unser letzter 4.000er
Edward Peak am Mount Baker (4.844 m) - unser letzter 4.000er
Früh am Morgen brechen wir zur Besteigung des Mount Baker auf. Der Aufstieg führt über Geröll, mächtige Felsplatten und stellenweise ausgesetzte Passagen durch die hochalpine Landschaft des Ruwenzori. Mit dem Edward Peak auf 4.844 m erreichen wir den höchsten Punkt des Mount Baker und besteigen damit einen weiteren der großen Gipfel unserer Expedition.
Nach dem Gipfelerfolg beginnt der lange Abstieg über den Freshfield Pass. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Landschaft: Alpine Moorflächen, meterhohe Senecien und kleine Bergbäche begleiten unseren Weg, während die hochalpinen Gipfel langsam hinter uns zurückbleiben. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich die Guy Yeoman Hut, wo wir den Tag ausklingen lassen.
Von den Höhen des Mount Baker eröffnet sich noch einmal ein beeindruckender Blick zurück auf Mount Stanley und Mount Speke – ein besonderer Moment nach der Besteigung der drei großen Gipfel im zentralen Ruwenzori.
12. Tag
· 29.06.2027
Abstieg ins Tal - die letzte Etappe im Ruwenzori
Abstieg ins Tal - die letzte Etappe im Ruwenzori
Unsere letzte Trekkingetappe durch das Ruwenzori-Gebirge steht bevor – und natürlich darf auch der typische Ruwenzori-Schlamm noch einmal nicht fehlen. Unterhalb der Guy Yeoman Hut warten mit den Kichuchu-Klippen einige anspruchsvolle Passagen, bei denen Trittsicherheit und Konzentration gefragt sind.
Anschließend folgen wir dem schlammigen Pfad durch den Bergwald und überqueren zweimal den Mubuku-Fluss. Durch dichten Bambuswald geht es weiter bergab, vorbei an der Nyabitaba-Hütte, wo vor einer Woche unser Ruwenzori-Trekking begonnen hat. Von dort führt uns der bereits bekannte Weg zurück nach Ruboni, unserem Ausgangspunkt und Basislager.
Nach den vergangenen Tagen in der Hochgebirgswelt des Ruwenzori wird die Dusche im Guesthouse vermutlich ganz oben auf unserer Wunschliste stehen. Danach bleibt Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Tage gemeinsam Revue passieren zu lassen und auf unsere außergewöhnliche Ruwenzori-Expedition mit vier Gipfeln über 4.000 m Höhe, davon sogar ein Fünftausender, anzustoßen.
Und wer sich für die optionale Verlängerung mit einem Gorilla-Trekking im Bwindi Forest entschieden hat, darf gespannt sein: Das nächste außergewöhnliche Naturerlebnis wartet bereits.
13. Tag
· 30.06.2027
Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm
Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm
Nach dem letzten Frühstück in Ruboni heißt es Abschied nehmen von den Mondbergen. Wir fahren zurück nach Kasese und fliegen von dort nach Entebbe. Noch einmal ziehen Ugandas grüne Landschaften unter uns vorbei, bevor wir in Entebbe für den Rückflug nach Deutschland umsteigen.
Wer seine Ruwenzori-Reise mit einer Safari oder einem Gorilla-Trekking verlängert, startet das jeweilige Anschlussprogramm bereits ab Kasese.
14. Tag
· 01.07.2027
Rückkehr in die Heimat
Rückkehr in die Heimat
In der Regel geht der Flug von Entebbe über Nacht und erreicht Deutschland im Laufe des Vormittags.
Unser Afrika-Abenteuer endet – doch die Erinnerungen an die beeindruckenden Landschaften, besonderen Begegnungen und unvergesslichen Gipfelerlebnisse bleiben. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, schon vom nächsten Abenteuer in Afrika zu träumen.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Gorilla Tracking im Bwindi
Drei Tage als Flugsafari ab Kasese, Gorilla-Permit inklusive. Im Bwindi Impenetrable Nationalpark lebt knapp die Hälfte aller Berggorillas. Frühzeitige Buchung ist unbedingt nötig.
Leistungen
Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4
Guide
14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)
Zusätzlich 14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer Zusätzlicher einheimischer Bergführer
Unterkunft
2 x ÜN/DZ im Hotel
3 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus
7 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
4 x Frühstück
1 x Halbpension Frühstück und Abendessen
6 x Vollpension Frühstück, Mittagessen und Abendessen
1 x Frühstück und Mittagessen
Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe
Flug
Inlandsflug von Entebbe nach Kasese
Inlandsflug von Kasese nach Entebbe
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Gepäcktransport mit Trägern (max. 12 kg pro Person)
Gebühren
Sämtliche Nationalpark Gebühren
Besteigungs-Permit Organisation und Einholung der Erlaubnis zur Gipfelbesteigung.
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)
Einheimischer Koch und Begleitmannschaft
Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten
Erste Hilfe Notfallausstattung Bei Reisen über 4.500 m Höhe zusätzlich Bereitstellung höhenmedizinischer Notfallmedikamente.
Führung im Botanischen Garten von Entebbe
Schuhschnabel Safari im Mabamba Sumpfgebiet
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
Flug FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
13 Nächte
Entebbe Palm Hotel
Drei-Sterne-Hotel in Entebbe für Ruwenzori-Trekkings Auf 1.185 m, in der Stadt Entebbe in der Zentral-Region Ugandas, liegt das Entebbe Palm Hotel , ein Drei-Sterne-Hotel. Vor und nach dem „Ruwenzori Nationalpark Trekki…
Unterkunft ansehen
Snow Heights Lodge
Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…
Unterkunft ansehen
Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Stützpunkte für die Besteigung der Mondberge Als Kette einfacher Schutzhütten erschließt die Berghütte im Rwenzori Gebirge das Ruwenzori-Gebirge in Uganda. Die Kette reicht von den Talorten bis hinauf auf 4.541 m an…
Unterkunft ansehen
Snow Heights Lodge
Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.