Alpine Welten
Trekking Für Explorer

Ruwenzori 4 Gipfel Expedition | Gipfelquartett mit Margherita Peak (5.109 m)

Außergewöhnlich seltene Gipfelkombination | Vier der höchsten Gipfel in den Mondbergen besteigen

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

16.01.2027 – 29.01.2027 4 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P
  • FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.

🇺🇬 14 Tage 4.289,00 € min. 2, max. 6 Personen Reise buchen

Einzigartiges Ruwenzori Abenteuer - vier Gipfel auf einen Streich!

Diese außergewöhnliche Bergreise führt uns ins dritthöchste Gebirge Afrikas - das Ruwenzori Gebirge! Mit dem Margherita Peak (5.109 m) am Mount Stanley erhebt sich hier der höchste Gipfel des Gebirges. Doch die Faszination des Ruwenzori liegt nicht allein in seiner Höhe. Wer dieses Gebirge bereist, erlebt eine anspruchsvolle Expedition durch eine außergewöhnliche Hochgebirgswelt, die sich deutlich von den klassischen Gipfelzielen Afrikas unterscheidet.

Die Route führt durch eines der eindrucksvollsten Hochgebirgs-Ökosysteme des Kontinents. Tropische Nebelwälder, riesige Lobelien und Senecien, weitläufige Hochmoore sowie Fels-, Schnee- und Gletscherpassagen prägen die Landschaft und versetzen uns immer wieder ins Staunen.

Der besondere Expeditionscharakter ergibt sich aus der außergewöhnlich seltenen Gipfelkombination mit etwas schwierigerer Routenführung. Dabei nehmen wir neben dem Margherita Peak gleich drei weitere Viertausender ins Visier: Mount Speke (Vittorio Emanuele Peak, 4.890 m), Mount Baker (Edward Peak, 4.844 m) und Weismann Peak (4.620 m). Die Kombination aus anspruchsvollem Hochgebirgstrekking, mehreren Gipfelbesteigungen und der außergewöhnlichen Landschaft macht diese Ruwenzori-Expedition zu einem besonderen Bergabenteuer in Afrika.

Optional lässt sich die Reise mit einem Gorilla-Trekking im Bwindi Forest verbinden. So entsteht eine außergewöhnliche Kombination aus anspruchsvollem Bergsteigen und intensiven Naturerlebnissen in Uganda.

Besonderheit: Fly-in mit maximal 6 Teilnehmern – maximaler Komfort und Flexibilität für Deinen Erfolg.

Was diese Reise besonders macht

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Mind. 2 einheimische Bergführer
  • Sehr kleine Gruppe bis maximal 6 Personen
  • Fly-in statt langer Überlandfahrten
  • Insgesamt 4 Gipfelbesteigungen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 600 - 1.100 Hm 100 - 1.750 Hm
Gehzeit 5 - 12 h
Distanz 6 - 12 km

Bei Schlechtwetter und Nässe erschweren Schlamm und tiefe Moore, Wurzeln sowie steiler, loser Fels sowie Vereisungen in den hohen Lagen das Gehen deutlich.

Die Besteigung des Margeritha Peak ist eine Hochtour WS = wenig schwierig im Bereich der Hochtourenskala und erfordert folgendes: Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

3 Mittelschwere Bergwege ROT

Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.

Technik für Hochtouren

3 WS = wenig schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

14 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 16.01.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
Reiseende der Gruppe
Freitag, 29.01.2027, Kampala Road, Entebbe, UG
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 16.01.2027

Anreise nach Uganda

Flug von Frankfurt oder München nach Entebbe in Uganda, in der Regel über Nacht.

2. Tag · 17.01.2027

Entebbe - das Tor Ugandas

Nach unserer Ankunft am internationalen Flughafen Entebbe werden wir bereits erwartet und zu unserem Hotel gebracht. Die Stadt am Ufer des Viktoriasees empfängt uns mit ungewohnten Geräuschen, tropischen Düften und dem lebhaften Treiben Ostafrikas. Zunächst bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen und uns von der Anreise zu erholen.

Wer noch Energie hat und erste Eindrücke von Uganda sammeln möchte, kann unseren Guide bei einem Spaziergang durch den Botanischen Garten von Entebbe begleiten. Zwischen tropischer Vegetation und zahlreichen Pflanzenarten erhalten wir dabei bereits einen ersten Eindruck von der faszinierenden Pflanzenwelt, die uns später auch während unserer Ruwenzori-Expedition begleiten wird.

Unterkunft Entebbe Palm Hotel
Verpflegung Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe
3. Tag · 18.01.2027

Im Einbaum durch die Mabamba Sümpfe | Schuhschnabel-Safari

Ein weiterer Tag gibt uns Zeit, in Ruhe in Uganda anzukommen und uns an das tropische Klima am ostafrikanischen Grabenbruch zu gewöhnen. Nach dem Frühstück starten wir mit unserem lokalen Guide zu einem ersten Ausflug. Nach etwa einer Stunde erreichen wir das Mabamba-Sumpfgebiet am Viktoriasee, das zu den besten Regionen Ugandas gehört, um den seltenen Schuhschnabel zu beobachten.

Mit traditionellen Kanus, wie sie von den einheimischen Fischern genutzt werden, fahren wir tief hinein in die weitläufigen Papyrussümpfe. Auf dieser besonderen Bootsfahrt entdecken wir eine faszinierende Seite Ugandas und erleben einen ungewöhnlichen Auftakt unserer Ruwenzori-Expedition – außergewöhnlich, aber auch so kann ein Bergabenteuer in Afrika beginnen.

Unterkunft Entebbe Palm Hotel
Verpflegung Frühstück
4. Tag · 19.01.2027

Flug nach Kasese und Weiterfahrt nach Ruboni

Unsere Ruwenzori-Expedition beginnt mit einem etwa einstündigen Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Während des Fluges eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die sattgrüne Landschaft Ugandas. Von Kasese fahren wir weiter nach Ruboni, wo wir nach rund einer Stunde unsere Unterkunft am Fuß der Ruwenzori Mountains erreichen.

Hier sind wir bereits mitten in der tropischen Vegetation, während die markanten Gipfel der Mondberge am Horizont sichtbar werden. Mit der einsetzenden Dämmerung wird der Regenwald immer lebendiger und vielleicht hören wir sogar die charakteristischen Rufe des Baumschliefers.

Am Abend treffen wir unseren Bergführer, der uns während der kommenden acht Trekkingtage durch das Ruwenzori-Gebirge führt. Gemeinsam überprüfen wir die Ausrüstung, besprechen die Packstrategie und gehen den Ablauf der bevorstehenden Etappen durch. Die letzten Vorbereitungen sind getroffen – nun kann unser Bergabenteuer im Ruwenzori beginnen.

Unterkunft Snow Heights Lodge
Verpflegung Frühstück
5. Tag · 20.01.2027

Aufbruch in die Mondberge - unsere Ruwenzori-Expedition beginnt

Das Ruwenzori-Gebirge ist für seine außergewöhnlich feuchten Bedingungen bekannt. Auch während der Trockenzeit sorgen regelmäßige Niederschläge und die dichte Vegetation dafür, dass der Untergrund oft nass und schlammig bleibt. Regenwald, Bambusgürtel und Hochmoore speichern große Mengen Wasser – genau diese feuchte, ursprüngliche Landschaft prägt den besonderen Charakter des Ruwenzori.

Nach dem Frühstück brechen wir von Ruboni zum Eingang des Ruwenzori-Nationalparks auf. Unser Hauptgepäck bleibt im Fahrzeug, während die Träger das Gepäck übernehmen, das wir unterwegs nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir zunächst dem Mubuku-Fluss, überqueren den Mahoma-Nebenfluss und steigen durch dichten Bergwald zur Nyabitaba-Hütte auf 2.650 m auf. Die Hütte verfügt über Solarstrom und fließendes Wasser.

Auch die Tierwelt begleitet uns auf unserem Weg durch den Bergwald. Vielleicht hören wir die Rufe von Schimpansen, beobachten Colobusaffen in den Baumkronen oder entdecken den farbenprächtigen Rwenzori-Turako. Natürlich sind auch die gut getarnten, aber häufig vorkommenden Chamäleons, allen voran das imposante Ruwenzori-Dreihornchamäleon ein echtes Highlight. So beginnt unser Trekking durch das Ruwenzori-Gebirge mit einer eindrucksvollen Mischung aus ursprünglichem Bergwald und faszinierender Tierwelt.

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Distanz 6 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Halbpension
6. Tag · 21.01.2027

Über das Hochmoor zur John-Matte-Hütte (3.505 m)

Heute führt unser Weg tiefer in die einzigartige Hochgebirgswelt des Ruwenzori-Gebirges. Zunächst steigen wir durch einen ausgedehnten Bambuswald auf, bevor eine kurze, anspruchsvolle Passage über moosbedeckte Felsen den Übergang in eine völlig neue Landschaft markiert.

Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation. Vor uns ragen Mount Stanley mit dem Margherita Peak sowie Mount Speke empor und die Vorfreude auf diese beiden Gipfel wächst, während wir durch eine surreale Landschaft aus meterhohen Lobelien, Riesenheide und bizarren Kreuzkräutern wandern. Die ungewöhnliche Pflanzenwelt und die weitläufigen Hochmoore verleihen dem Ruwenzori seinen ganz eigenen Charakter.

Über die Moorlandschaft setzen wir unseren Weg bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m fort. Hier endet unsere heutige Etappe inmitten der außergewöhnlichen Hochgebirgslandschaft der Mondberge.

Höhenmeter 900 Hm 100 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Distanz 7 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 22.01.2027

Durch das Bujuku-Tal zum Mount Speke

Die heutige Etappe führt uns durch das obere Bujuku-Tal und über das anspruchsvolle Lower Bigo Bog. Holzstege erleichtern den Weg durch das Moor, doch Schlamm, Wasser und weicher Untergrund machen den Aufstieg stellenweise beschwerlich. Oberhalb des Moores erwartet uns die typische afroalpine Vegetation des Ruwenzori mit beeindruckenden Riesenlobelien und meterhohen Senecien.

Am Bujuku Lake auf rund 3.960 m liegt einer der landschaftlich eindrucksvollsten Bereiche der Route. Der See befindet sich zwischen den markanten Gipfeln von Mount Stanley, Mount Speke und Mount Baker. Über die Bujuku Hut steigen wir anschließend weiter zu unserem vorbereiteten mobilen Camp am Mount Speke auf etwa 4.300 bis 4.500 m auf. Für diese Übernachtung im Zelt nehmen wir nur das allerwichtigste mit.

Die Lage mitten im gewaltigen Gipfeldreieck und die außergewöhnliche Hochgebirgsvegetation machen diese Etappe zu einem besonderen Abschnitt unserer Ruwenzori-Expedition.

Höhenmeter 900 - 1.100 Hm 100 Hm
Gehzeit 7 - 9 h
Distanz 8 - 10 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 23.01.2027

Gipfelbesteigung Mount Speke | Vittorio-Emanuele Peak (4.890 m)

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zur Besteigung des Mount Speke auf. Über steile Felsplatten, Geröll und ausgesetzte Passagen erreichen wir den Vittorio-Emanuele-Peak auf 4.890 m, den höchsten Gipfel des Mount Speke. Je nach Wetter und Beschaffenheit des Geländes können einzelne Passagen mit Sicherungsseilen überwunden werden.

Oben angekommen, belohnt uns ein beeindruckender Rundblick über das Bujuku-Tal und auf die benachbarten Gipfel von Mount Stanley und Mount Baker. Nach dem Abstieg zum Camp setzen wir unseren Weg durch die hochalpine Landschaft in Richtung Mount Stanley und Margherita Peak fort. Über den Bereich des Scott-Elliot-Passes erreichen wir schließlich die Elena Hut auf 4.540 m Höhe, unser heutiges Etappenziel.

Mit der Besteigung des Mount Speke erreichen wir den zweithöchsten Gipfel des Ruwenzori-Gebirges und erleben die eindrucksvolle Gletscherwelt des Mount Stanley aus unmittelbarer Nähe.

Höhenmeter 600 - 800 Hm 900 - 1.100 Hm
Gehzeit 8 - 10 h
Distanz 8 - 10 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
9. Tag · 24.01.2027

Königsetappe: Margherita Peak (5.109 m)

Die Nacht ist kurz: Bereits um 02:00 Uhr brechen wir bereits zu unserem nächsten Gipfel auf - zur Besteigung des Margherita Peak (5.109 m), dem höchsten Gipfel des Ruwenzori-Gebirges. Im Schein unserer Stirnlampen steigen wir durch die Dunkelheit auf, während über uns der afrikanische Sternenhimmel leuchtet. Die Kälte und die Höhe lassen schnell spüren, dass heute ein besonderer Gipfeltag bevorsteht.

Der rund fünf- bis sechsstündige Aufstieg führt über das beeindruckende Stanley-Plateau in die hochalpine Gletscherwelt des Ruwenzori. Auf vereisten Passagen kommen je nach Bedingungen Steigeisen, Gurt und Pickel zum Einsatz. Gletscherquerungen und ausgesetzte Abschnitte erfordern konzentriertes und sicheres Gehen, machen den Weg zum Margherita Peak aber zugleich zu einer außergewöhnlichen Hochtour mitten in Afrika.

Mit zunehmender Höhe rückt das Gipfelziel näher. Am Margherita Peak angekommen, eröffnet sich ein grandioser Blick über die Gletscher des Ruwenzori und weit hinaus bis in die Ebenen des Kongo. Die Anstrengungen des Aufstiegs sind in diesem Moment schnell vergessen – dieser Gipfeltag wird zu einem der Höhepunkte unserer Ruwenzori-Expedition.

Nach dem Abstieg zur Elena Hut, der etwa zwei bis drei Stunden dauert, erwartet uns eine wohlverdiente Stärkung. Anschließend überqueren wir den Scott-Elliot-Pass auf 4.372 m und steigen zu den Kitandara-Seen auf rund 4.000 m ab. In der gleichnamigen Kitandara Hut verbringen wir die Nacht – umgeben von der eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft der Ruwenzori Mountains.

Höhenmeter 950 Hm 1.500 Hm
Gehzeit 10 - 12 h
Distanz 9 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren
Verpflegung Vollpension
10. Tag · 25.01.2027

Über den Freshfield Pass zum Weisman Peak (4.620 m)

Von den Kitandara-Seen führt unser Weg durch die eindrucksvolle hochalpine Moorlandschaft hinauf zum Freshfield Pass. Unterwegs zweigen wir zum Weismann Peak (4.620 m) ab. Über felsige Hänge, Geröll und den breiten Gipfelrücken steigen wir zum höchsten Punkt auf, von dem sich bei guten Bedingungen ein weitreichender Blick über die südlichen Gipfel des Ruwenzori, die Kitandara-Seen und zurück zu den vergletscherten Höhen des Mount Stanley eröffnet.

Vom Gipfel steigen wir wieder zum Freshfield Pass ab, wo unser mobiles Camp bereits vorbereitet wird. Auf einer Höhe von etwa 4.200 bis 4.400 m verbringen wir die Nacht inmitten der abgeschiedenen Hochgebirgslandschaft. Der einfache Lagerplatz bietet uns die Möglichkeit, unmittelbar in dieser wilden Bergwelt zu übernachten und den Tag unter dem offenen afrikanischen Himmel ausklingen zu lassen. Mit dem Weismann Peak haben wir einen weiteren markanten Gipfel des Ruwenzori bestiegen.

Höhenmeter 950 Hm 550 - 750 Hm
Gehzeit 8 - 10 h
Distanz 9 - 11 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
11. Tag · 26.01.2027

Edward Peak am Mount Baker (4.844 m) - unser letzter 4.000er

Früh am Morgen brechen wir zur Besteigung des Mount Baker auf. Der Aufstieg führt über Geröll, mächtige Felsplatten und stellenweise ausgesetzte Passagen durch die hochalpine Landschaft des Ruwenzori. Mit dem Edward Peak auf 4.844 m erreichen wir den höchsten Punkt des Mount Baker und besteigen damit einen weiteren der großen Gipfel unserer Expedition.

Nach dem Gipfelerfolg beginnt der lange Abstieg über den Freshfield Pass. Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Landschaft: Alpine Moorflächen, meterhohe Senecien und kleine Bergbäche begleiten unseren Weg, während die hochalpinen Gipfel langsam hinter uns zurückbleiben. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich die Guy Yeoman Hut, wo wir den Tag ausklingen lassen.

Von den Höhen des Mount Baker eröffnet sich noch einmal ein beeindruckender Blick zurück auf Mount Stanley und Mount Speke – ein besonderer Moment nach der Besteigung der drei großen Gipfel im zentralen Ruwenzori.

Höhenmeter 700 - 900 Hm 1.200 - 1.400 Hm
Gehzeit 9 - 11 h
Distanz 10 - 12 km
Unterkunft Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
12. Tag · 27.01.2027

Abstieg ins Tal - die letzte Etappe im Ruwenzori

Unsere letzte Trekkingetappe durch das Ruwenzori-Gebirge steht bevor – und natürlich darf auch der typische Ruwenzori-Schlamm noch einmal nicht fehlen. Unterhalb der Guy Yeoman Hut warten mit den Kichuchu-Klippen einige anspruchsvolle Passagen, bei denen Trittsicherheit und Konzentration gefragt sind.

Anschließend folgen wir dem schlammigen Pfad durch den Bergwald und überqueren zweimal den Mubuku-Fluss. Durch dichten Bambuswald geht es weiter bergab, vorbei an der Nyabitaba-Hütte, wo vor einer Woche unser Ruwenzori-Trekking begonnen hat. Von dort führt uns der bereits bekannte Weg zurück nach Ruboni, unserem Ausgangspunkt und Basislager.

Nach den vergangenen Tagen in der Hochgebirgswelt des Ruwenzori wird die Dusche im Guesthouse vermutlich ganz oben auf unserer Wunschliste stehen. Danach bleibt Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Tage gemeinsam Revue passieren zu lassen und auf unsere außergewöhnliche Ruwenzori-Expedition mit vier Gipfeln über 4.000 m Höhe, davon sogar ein Fünftausender, anzustoßen.

Und wer sich für die optionale Verlängerung mit einem Gorilla-Trekking im Bwindi Forest entschieden hat, darf gespannt sein: Das nächste außergewöhnliche Naturerlebnis wartet bereits.

Höhenmeter 1.750 Hm
Gehzeit 8 - 10 h
Distanz 12 km
Unterkunft Snow Heights Lodge
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Frühstück und Mittagessen
13. Tag · 28.01.2027

Rückreise nach Entebbe oder optionales Verlängerungsprogramm

Nach dem letzten Frühstück in Ruboni heißt es Abschied nehmen von den Mondbergen. Wir fahren zurück nach Kasese und fliegen von dort nach Entebbe. Noch einmal ziehen Ugandas grüne Landschaften unter uns vorbei, bevor wir in Entebbe für den Rückflug nach Deutschland umsteigen.

Wer seine Ruwenzori-Reise mit einer Safari oder einem Gorilla-Trekking verlängert, startet das jeweilige Anschlussprogramm bereits ab Kasese.

Unterkunft Snow Heights Lodge
Verpflegung Frühstück
14. Tag · 29.01.2027

Rückkehr in die Heimat

In der Regel geht der Flug von Entebbe über Nacht und erreicht Deutschland im Laufe des Vormittags. 

Unser Afrika-Abenteuer endet – doch die Erinnerungen an die beeindruckenden Landschaften, besonderen Begegnungen und unvergesslichen Gipfelerlebnisse bleiben. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, schon vom nächsten Abenteuer in Afrika zu träumen.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Gorilla Tracking im Bwindi

Drei Tage als Flugsafari ab Kasese, Gorilla-Permit inklusive. Im Bwindi Impenetrable Nationalpark lebt knapp die Hälfte aller Berggorillas. Frühzeitige Buchung ist unbedingt nötig.

Leistungen

Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4

Guide

14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Zusätzlich 14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

2 x ÜN/DZ im Hotel

3 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

7 x ÜN/Lager in Berghütte

Verpflegung

4 x Frühstück

1 x Halbpension

6 x Vollpension

1 x Frühstück und Mittagessen

Mittag- und Abendessen am 2. Tag in Entebbe

Flug

Inlandsflug von Entebbe nach Kasese

Inlandsflug von Kasese nach Entebbe

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Sämtliche Nationalpark Gebühren

Besteigungs-Permit

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten

Erste Hilfe Notfallausstattung

Führung im Botanischen Garten von Entebbe

Schuhschnabel Safari im Mabamba Sumpfgebiet

Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
Visum Uganda ca. 50,00 $*
Individuelle Trinkgelder (14. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Entebbe - MUC ab 900,00 €/P

Flug FRA - Entebbe - FRA ab 900,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

13 Nächte
Doppelzimmer im Entebbe Palm Hotel mit Himmelbett, weißem Moskitonetz und tropischem Ausblick durch Sprossenfenster.
Hotel Ruwenzori Gebirge

Entebbe Palm Hotel

Drei-Sterne-Hotel in Entebbe für Ruwenzori-Trekkings Auf 1.185 m, in der Stadt Entebbe in der Zentral-Region Ugandas, liegt das Entebbe Palm Hotel , ein Drei-Sterne-Hotel. Vor und nach dem „Ruwenzori Nationalpark Trekki…

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Frontfassade der Snow Heights Lodge mit charakteristischen Naturstein-Säulen und bewaldeten Ruwenzori-Hügeln im Hintergrund.
Lodge | Ferienhaus Ruwenzori Gebirge

Snow Heights Lodge

Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…

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Camp-Organisation an der Berghütte im Rwenzori Gebirge Uganda mit Gepäcksäcken und Trägern vor Holzhütten.
Berghütte Ruwenzori Gebirge

Berghütte im Rwenzori Gebirge | Uganda

Stützpunkte für die Besteigung der Mondberge Als Kette einfacher Schutzhütten erschließt die Berghütte im Rwenzori Gebirge das Ruwenzori-Gebirge in Uganda. Die Kette reicht von den Talorten bis hinauf auf 4.541 m an…

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Frontfassade der Snow Heights Lodge mit charakteristischen Naturstein-Säulen und bewaldeten Ruwenzori-Hügeln im Hintergrund.
Lodge | Ferienhaus Ruwenzori Gebirge

Snow Heights Lodge

Lodge am Mihunga-Gate des Ruwenzori-Nationalparks Die Snow Heights Lodge liegt auf 1.740 m im Dorf Ruboni im Ruwenzori Gebirge in Uganda. Auf dem „Ruwenzori Nationalpark Trekking“ mit Besteigung des Margherita Peak und a…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

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Was Du zur Einreise wissen musst

Uganda

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Uganda-Schilling (UGX)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Uganda

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Ruwenzori – Die Mondberge Afrikas

Die Ruwenzori-Berge, auch „Mondberge“ genannt, erheben sich an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Mit 5.109 Metern bildet der Margherita Peak am Mount Stanley den dritthöchsten Punkt Afrikas. Anders als die freistehenden Vulkane Ostafrikas ist das Ruwenzori-Gebirge kein Vulkanmassiv, sondern ein durch tektonische Hebung entstandener Gebirgsblock im Bereich des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Schroffe Grate, tief eingeschnittene Täler und verbliebene Gletscherreste verleihen dem Massiv einen hochalpinen Charakter – und das in unmittelbarer Nähe zum Äquator.

Schon früh vermuteten Entdecker hier die sagenumwobenen Quellen des Nils. Bis heute haftet der Region etwas Mystisches an: Nebel zieht durch dichte Wälder, Wasserfälle stürzen über moosbewachsene Felsen, und über allem ragen schneebedeckte Gipfel in den Himmel. Die Kombination aus tropischem Klima und alpiner Topografie macht das Ruwenzori zu einer der außergewöhnlichsten Gebirgslandschaften Afrikas.

Eine Besteigung im Ruwenzori ist weniger eine klassische Bergwanderung als vielmehr eine echte Expedition. Der Aufstieg beginnt im üppigen Bergregenwald mit riesigen Farnen, Lianen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Mit zunehmender Höhe geht der Wald in eine feuchte Moor- und Heidelandschaft über. Hier prägen meterhohe Lobelien und Senezien das Bild – Pflanzen, die wie aus einer anderen Welt erscheinen. Darüber folgt die alpine Zone mit Fels, Geröll und Gletscherfeldern. Immer wieder sind sumpfige Passagen zu überwinden, Holzstege und einfache Konstruktionen erleichtern den Weg durch die moorigen Hochflächen. Das dauerhaft feuchte Klima und rasch wechselnde Wetterbedingungen verlangen Durchhaltevermögen und Flexibilität.

Der Normalweg auf den Margherita Peak führt über mehrere Hochlager durch das Bujuku-Tal bis zur Elena Hut, von wo aus der Gipfelanstieg erfolgt. Technisch bewegt sich die Besteigung im Bereich einer leichten Hochtour: Gletscherbegehungen mit Steigeisen, kurze Felspassagen und teils versicherte Abschnitte gehören dazu. Entscheidend ist weniger die absolute Höhe als vielmehr die Kombination aus alpiner Technik, tropischer Feuchtigkeit und anspruchsvollen Wegverhältnissen. Eine solide Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Steigeisen sind daher unerlässlich.

Die Ruwenzori-Region ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch kulturell tief verwurzelt. Für die Bakonzo, die am Fuß des Gebirges leben, sind die Berge ein heiliger Ort. Zahlreiche Mythen und Überlieferungen ranken sich um die Gipfel, die als Sitz von Geistern und Ahnen gelten. Eine Reise in diese Region eröffnet somit nicht nur ein außergewöhnliches Naturerlebnis, sondern auch authentische Einblicke in das Leben Westugandas – fernab der klassischen Safarirouten.

Gerade im Ruwenzori entscheidet die Qualität der Organisation über den Erfolg der Unternehmung. Wir arbeiten mit erfahrenen, lokal verankerten Bergführern zusammen, die das Gebiet seit vielen Jahren kennen. Eine präzise Logistik, klare Kommunikation und ein eingespieltes Team sind in dieser abgelegenen Region essenziell. Alle Guides und Träger sind versichert, entsprechend ausgerüstet und regelmäßig in Erster Hilfe sowie Höhenmedizin geschult. Faire Bezahlung und respektvoller Umgang sind für uns selbstverständlich – denn nur ein motiviertes Team kann unter diesen Bedingungen Höchstleistungen erbringen.

Obwohl die Ruwenzori-Berge niedriger sind als der Kilimandscharo, darf die Höhe nicht unterschätzt werden. Das feuchte Klima, kühle Nächte und die körperlich fordernden Etappen beanspruchen den Organismus zusätzlich. Unsere Routenplanung berücksichtigt daher ausreichend Zeit zur Akklimatisation mit einem durchdachten Etappenaufbau und bewusst gewähltem Aufstiegstempo. Wer sich optimal vorbereiten möchte, kann bereits vor der Reise gezielt trainieren oder ein ergänzendes Höhentraining in Betracht ziehen.

Die Besteigung des Ruwenzori ist keine gewöhnliche Bergreise. Sie ist eine anspruchsvolle Expedition in eine der wildesten und ursprünglichsten Hochgebirgslandschaften Afrikas – technisch interessant, landschaftlich spektakulär und geprägt von einer besonderen kulturellen Tiefe.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.619 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

4 kg Transport
7 kg Aktivität
240 kg Unterkunft
2.340 kg Flug
28 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Uganda-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Uganda, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Uganda und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Uganda sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 30 – 35 USD

  • Assistenz Guide: 25 – 30 USD

  • Koch: 20 – 25 USD

  • pro Träger: 10 – 15 USD

  • Ranger: 100 USD gesamt pro Gruppe

Wir haben 3 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen Guide, einen Assistenz Guide sowie einen Koch.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Uganda nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Ugandische Schillinge abheben, keine USD. Ugandische Schillinge dürfen jedoch nicht ausgeführt werden.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Uganda noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 25 USD (pro Gruppe pro Tag)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 - 10 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Ruwenzori Besteigung?

Uganda liegt direkt am Äquator. Daher gibt es keine vier Jahreszeiten wie bei uns, sondern nur zwei: Trockenzeit und Regenzeit, und diese zweimal pro Jahr. Die besten Bedingungen für die Besteigung des Margherita Peak im Ruwenzori Gebirge findest du während der Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Mitte Dezember bis Februar und Juni bis August. In diesen Monaten sind die Wege am besten zu begehen, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar. Auch für ein Gorilla-Tracking und eine Safari eignen sich die Trockenzeiten am besten. Die Regenzeiten in Uganda sind sehr nass und feucht. Kräftige Regenfälle lassen Straßen oft unpassierbar werden und machen Trekkings teilweise nicht möglich.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.