Hochtourenwoche Ortlergruppe
Hochtouren zu den höchsten Gipfeln Südtirols mit Cevedale und Ortler
Verfügbare Reisetermine
29.08.2027 – 04.09.2027 10 Termine 1.299,00 € min. 4, max. 6 Personen 🇮🇹 7 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Einfache Hochtouren rund um Südtirols Wahrzeichen „König-Ortler“
Beeindruckende, lange Grate, luftige, steile Kletterstellen und atemberaubende Weitblicke über die Alpen lassen Dein Bergsteigerherz auf dieser Hochtourenwoche höher schlagen. Sie führt Dich durch die Ortler-Alpen in Südtirol und bietet Dir ein einmaliges Bergerlebnis. Sie ist auch für Einsteiger mit ersten Hochtourenerfahrungen geeignet, die ihre Fertigkeiten vertiefen möchten. Highlights der Woche sind die Besteigungen des Monte Cevedale und des Ortlers, die nicht nur zu den höchsten, sondern auch zu den schönsten Gipfeln Südtirols zählen.
Was diese Reise besonders macht
- Äußerst beliebt bei unseren Gästen
- Monte Cevedale (3.679 m) & Ortler (3.905 m)
- Inkl. Leihausrüstung Gletscher & Klettersteig
- Kleine Gruppe mit maximal 6 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Technik für Klettersteige
Größtenteils ist der Klettersteig schwierig, anstrengend und kräfteraubend. Der Klettersteig führt durch sehr steiles, oft senkrechtes Felsgelände. Längere und teils überhängende Leitern können vorkommen. Klammern und Stifte liegen oft weiter auseinander. Passagen zum Erholen/Pausieren sind nur noch selten zu finden. Du verfügst bereits über Kenntnisse im Klettersteiggehen und/oder hast verschiedene Klettersteigtouren im unteren Schwierigkeitsgrad unternommen. Als konditionsstarker Teilnehmer eines Klettersteigkurses unternimmst Du Touren dieses Erfahrungsgrades noch einmal mit einem Bergführer, bevor Du selbst los gehst. Du bist schwindelfrei und trittsicher.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
7 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Sonntag, 29.08.2027, regulär 13.00 Uhr, Sulden
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 04.09.2027, voraussichtlich 12.00 Uhr, Sulden
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 29.08.2027
Aufstieg zur Düsseldorferhütte (2.721 m)
Aufstieg zur Düsseldorferhütte (2.721 m)
Treffpunkt ist am frühen Nachmittag in Sulden. Aufstieg zur Düsseldorferhütte (2.721 m), von der wir bereits einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge genießen. Den Tag lassen wir in gemütlicher Runde bei Südtiroler Küche und einer Tourenbesprechung ausklingen.
2. Tag
· 30.08.2027
Hochwand Klettersteig (3.375 m) und Abstieg nach Sulden
Hochwand Klettersteig (3.375 m) und Abstieg nach Sulden
Gut gestärkt nehmen wir heute zunächst den Tschengelser Hochwand Klettersteig (3.375 m) in Angriff. Der sehr gut abgesicherte Steig ist einer der höchstgelegensten Klettersteige der Alpen und gewöhnt uns an die spätere Kletterei am Ortler. An den schwierigeren Passagen im Bereich C unterstützt unser Bergführer bei Bedarf. Auf dem Gipfel angekommen, eröffnet sich bei gutem Wetter ein atemberaubendes Panorama bis weit in die Bernina. Im Norden kann man dann die Gipfel der Weiskugel und viele weitere Dreitausender sehen. Über die Scharte steigen wir anschließend wieder ab und erreichen kurze Zeit später wieder die Düsseldorfer Hütte. Von hier geht es wir ins Tal, wo wir die Klettersteigsets zurücklassen. In Sulden genießen wir in unserer Unterkunft das Abendessen in gemütlicher Runde.
3. Tag
· 31.08.2027
Eisseespitze (3.230 m) und Suldenspitze (3.376 m)
Eisseespitze (3.230 m) und Suldenspitze (3.376 m)
Nach dem Frühstück beginnen wir den Aufstieg über die Schaubachhütte zum Stecknersteig zur Eisseespitze (3.230 m). Von hier überqueren wir den Grat hinunter zur ehemaligen Halleschen Hütte. Unterwegs passieren wir bereits die ersten Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg und genießen das Panorma auf Ortler, Königsspitze und Gran Zebru. Unschwierig geht es auf den Gletscher angeseilt hinauf zur Casatihütte (3254m). Die Casatihütte lag im Ersten Weltkrieg direkt an der Front und es sind noch heute Kriegsspuren entlang des Weges zur Hütte zu entdecken. Mit einem kleinen Abstecher können wir am Nachmittag noch die größere Kriegsstellung an der Suldenspitze besichtigen und den Gipfel besteigen.
4. Tag
· 01.09.2027
Besteigung Cevedale (3.679 m)
Besteigung Cevedale (3.679 m)
Heute steht die Besteigung des Monte Cevedale (3.679 m), dem dritthöchsten Gipfel der Ortler-Alpen, auf unserem Programm! Früh am Morgen brechen wir mit leichtem Gepäck auf und steigen über den Gletscher hinauf zur Randkluft. auf den Gipfel. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute. Nach einer Rast in der Casatihütte setzen wir unseren Weg über die Suldenspitze fort und steigen über den Suldenferner ab zu Schaubachhütte. Über den Gletscher Panoramaweg erreichen wir die kleine und sehr gemütliche Hintergrathütte (2.661 m). Mit einem herzhaften Abendessen und vielleicht sogar einem Bad im Hintergratsee geht der Tag zu Ende.
5. Tag
· 02.09.2027
Übergang Bärenkopfscharte zur Payerhütte
Übergang Bärenkopfscharte zur Payerhütte
Mit dem Übergang zur Payerhütte (3.029 m) liegt ein entspannter Tourentag vor uns, an dem wir uns von den Anstrengungen der letzten Tage erholen und die Kräfte für die Ortlerbesteigung am nächsten Tag mobilisieren. Der Weg führt uns über den Morosiniweg oberhalb von Sulden bis zur Tabarettahütte, die zu einer Rast einlädt. Von hier geht es weiter über die Bärenkopfscharte (2.871 m) bis zur Payerhütte, unserem heutigen Etappenziel. Von der Terrasse der Hütte haben wir einen phantastischen Blick auf den Ortler und den Oberen Ortlerferner. Am Abend erwarten wir unseren weiteren Bergführer für die Besteigung des Ortlers.
6. Tag
· 03.09.2027
Besteigung Ortler (3.905 m)
Besteigung Ortler (3.905 m)
Noch in der Dunkelheit starten wir das große Highlight unserer Hochtourenwoche und steigen über den Normalweg in Richtung Ortler-Gipfel (3.905 m) auf. Der Weg führt uns durch zum Teil seilversicherte Felskletterpassagen und spaltenreiches Gletschergelände steil ansteigend bis zum Ortlerplateau. Einzelne größere Spalten werden umgangen oder überwunden. Der Anstieg wird hier etwas mäßiger bis zum Gipfel, auf dem uns ein unvergleichliches Gipfelpanorama erwartet. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast erfolgt der Abstieg über die Aufstiegsroute, vorbei an der Payerhütte bis zur Tabarettahütte (2.556 m). Von der Terrasse können wir noch einmal den Blick auf die Ortler-Nordwand genießen und die Erlebnisse des Tages in gemütlicher Runde Revue passieren lassen.
7. Tag
· 04.09.2027
Abstieg ins Tal
Abstieg ins Tal
Nach einem letzten Frühstück steigen wir wieder ins Tal ab. Auf dem Weg lässt sich noch einmal die Natur genießen. Verabschiedung und Heimreise.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 9 · Nicht im Preis 5
Guide
7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Zusätzlich ab 4 Personen: 2 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer 5. bis 6. Tag
Zusätzlich ab 4 Personen: 7 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer
Ausrüstung
Eispickel für Hochtouren
Gurt Alpin - leicht
Hochtouren Hardware Safelock-Karabiner, HMS-Karabiner, Normalkarabiner, Eisschraube ca. 17 cm, Reepschnur (5 mm, 4 m), Bandschlinge 120 cm
Kletterhelm
Klettersteigset
Steigeisen für Hochtouren
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
6 Nächte
Düsseldorfer Hütte
Schutzhütte im Zaytal am Fuß der Vertainspitze In fünfter Generation von derselben Familie bewirtschaftet, liegt die Düsseldorfer Hütte auf 2.721 m im Zaytal. Die Schutzhütte, auch Rifugio Serristori oder Zaytalhütte g…
Unterkunft ansehen
Alpin Garni die kleine Post
Garni in Sulden am Fuß des Ortler In Sulden, auf 1.900 m am Fuß des Ortler (3.905 m) im Nationalpark Stilfser Joch, liegt das Alpin Garni die kleine Post. Das Hotel nutzen wir als Stützpunkt für die „Hochtourenwoche Ortl…
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Rifugio Pizzini
CAI-Hütte am Fuß des Gran Zebrù im Valle Cedèc Auf 2.706 m, im Talschluss des Valle Cedèc, liegt das Rifugio Pizzini , auch Pizzini-Hütte genannt. Das Valle Cedèc ist ein Seitental des Valfurva im Veltlin in der Provinz…
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Hintergrathütte
Schutzhütte am Fuß des Ortler-Hintergrats Die Hintergrathütte liegt auf 2.661 m am Oberen Gratsee im Ortlergebiet, nordöstlich des Suldenferners und im Nationalpark Stilfserjoch . Sie steht am Fuß des Hintergrats, des…
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Julius Payer Hütte
Auf 3.029 m am Normalweg zum Ortler Die Julius Payer Hütte , kurz Payerhütte, liegt auf 3.029 m auf dem Tabarettakamm, der das Suldental vom Trafoital trennt. Der Kamm gehört zum Nationalpark Stilfserjoch im Ortlergeb…
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Tabarettahütte
Schutzhütte gegenüber der Ortler-Nordwand Über Sulden im Ortlergebiet, auf der Marltschneid (Monte Marlet) am Nordabfall des Ortlers, liegt auf 2.556 m die Tabarettahütte. Die private Schutzhütte der Società Guide Alpine…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Spondigna/Spondinig
2. Mit dem Bus
Zielort
Sulden, Seilbahn
3. Weg zum Treffpunkt
150 m
4. Treffpunkt
am 29.08.2027, um 13.00 Uhr
ist am Kassenhaus der Schaubachbahn in Sulden.
Rosimstraße
39029 Sulden
IT