Alpine Welten
Hochtouren

Die großen Grate im Wallis

Liskamm | Festigrat | Nadelgrat – Auf Messers Schneide in Fels und Eis

Wähle einen Termin — Preis, Leistungen, Unterkünfte und Reiseverlauf können sich unterscheiden.

Verfügbare Reisetermine

Verfügbare Reisetermine 4 Termine
🇨🇭 🇮🇹 7 Tage ab 5.729,00 € min. 1, max. 1 Personen Termin wählen

Festigrat, Nadelgrat und Liskamm-Überschreitung mit Bergführer

Eindrucksvolle, nicht ganz alltägliche geführte Hochtouren Woche in den Walliser Alpen. Wir verbinden drei große Grattouren in einer Woche und bewegen uns ein wenig abseits der Massen. Der berühmte Nadelgrat zählt zweifelsohne zu den schönsten Grattouren der Westalpen und verbindet die drei 4.000er Nadelhorn, Stecknadelhorn und Hohberghorn miteinander. Der Festigrat auf den Dom (4.545 m) ist ein Hochtouren Klassiker schlechthin und führt uns auf den höchsten gänzlich in der Schweiz liegenden Gipfel. Als Krönung überschreiten wir den fast 2 km langen Gipfelgrat des Liskamms von 4.479 m bis 4.527 m. Rundum eine tolle Woche garantiert!

Was diese Reise besonders macht

  • 3 Traumgipfel im Wallis
  • Rassige Grate
  • Interessante Kletterei
  • Über 20 Touren in den Walliser Alpen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Erhebliche Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 600 - 1.600 Hm 600 - 1.700 Hm
Gehzeit 3 - 9 h
Trittsicher & schwindelfrei (erhöht)
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

4 Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.

Technik für Hochtouren

4 ZS = ziemlich schwierige Hochtouren

Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an steileren Hängen mit kurzen steilen Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise im III. Grad, ganz selten im IV. Grad UIAA. Seilfreies Gehen im I. und II. Grad UIAA wird vorausgesetzt, in der Regel aber nicht eingefordert. Lange Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

4 Erhebliche Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Große Grate wie Matterhorn-Hörnligrat, Biancograt oder Mont-Blanc-Überschreitung, Alpinklettern im VI. Grad, Eisklettern im Vorstieg, Expeditionen auf Siebentausender wie Pik Lenin oder Muztagh Ata
Ski/Board
Skihochtouren auf Viertausender, steile Abfahrten über 35°, Freeriden in hochalpinem Gelände, Skibesteigungen wie der Elbrus
Wandern & Trekking
Lange Höhentrekkings über vergletscherte Pässe, Schneeschuhtouren in steilem, lawinengefährdetem Gelände
Polar & Arktis
Durchquerung des grönländischen Inlandeises, Expeditionen zum Südpol oder auf den Mount Vinson

Cross-Tipp

Am Matterhorn zählt Klettern im Fels mit Bergschuhen mehr als Gletschererfahrung. Beim Eisklettern hilft Dir die Vorstiegserfahrung aus dem Fels; Eisschrauben und die Beurteilung des Eises lernst Du aber eigens.

Geplanter Reiseablauf

7 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Regulär 10.00 Uhr, Herbriggen
Reiseende der Gruppe
Voraussichtlich 17.00 Uhr, Herbriggen
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag

Aufstieg zur Domhütte (2.940 m)

Treffpunkt für diese Hochtour ist am Vormittag im Hotel Bergfreund in Herbriggen, hier erwartet Dich Dein Bergführer. Nach der kurzen Programmbesprechung werden wir von Rosi nach Randa gefahren. Hier beginnt der lange Aufstieg zur Domhütte auf 2.940 m. Die Hütte liegt einmalig schön und ist Ausgangspunkt für sieben verschiedene Viertausender Besteigungen. Der lange Aufstieg führt abwechslungsreich aus dem Mattertal durch den Wald und über seilversicherte Stellen mit kleinen Klettereinlagen zur Hütte.

Höhenmeter 1.500 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Domhütte
Technik Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ
2. Tag

Besteigung des Dom (4.545 m)

Die erste Hochtour zum Dom startet gewohnt früh am Morgen. Am Nordrand des Festigletschers führt die Tour im Schein der Stirnlampen bis zum Festijoch auf 3.723 m. Ab dem Joch leitet der markante Festigrat zum höchsten, ganz in der Schweiz gelegenen Gipfel. Der Gipfel des Dom erreicht eine Höhe von 4.545 m. Über den Normalweg steigen wir wieder ab zur Domhütte und lassen den Tag von der Terrasse ausklingen.

Höhenmeter 1.600 Hm
Gehzeit 8 h
Unterkunft Domhütte
Technik L = Leichte Hochtouren
3. Tag

Über den Nadelgrat aufs Nadelhorn (4.327 m)

Über die Normalroute zum Dom steigen wir wieder auf bis zum Festijoch und wechseln hinüber auf die andere Seite des Hoberggletschers. Das nun folgende Couloir führt uns hinauf zur Hohbergscharte und über einen Firngrat zum ersten 4.000er des Tages, dem Hohberghorn (4.219 m). Absoluter Genuss folgt nun am Nadelgrat, der uns mit imposanten Kletterstellen über das Stecknadelhorn (4.241 m) zum Gipfel des Nadelhorn (4.327 m) führt. Den Abstieg treten wir Richtung Saas Fee an und steigen über das Windjoch bis zur Mischabelhütte ab. Übernachtung in der Hütte auf 3336m.

Höhenmeter 1.600 Hm 1.200 Hm
Gehzeit 8 h
Unterkunft Mischabelhütte
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren
4. Tag

Abstieg ins Tal

Nach dem gemütlichen Frühstück steigen wir über Felsrippen mit einigen Kletterpassagen zur Hannigalp ab und fahren mit der Seilbahn ins Tal. Zurück im Hotel Bergfreund steht der Rest des Tages zum Relaxen zur Verfügung.

Höhenmeter 1.000 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Hotel Bergfreund
Technik Mittelschwere & Schwere Bergwege ROT & SCHWARZ
5. Tag

Auf den Castor (4.223 m)

In der Früh fahren wir nach Zermatt und nehmen die Seilbahn aufs Klein Matterhorn. An Breithorn und Pollux vorbei, steigen wir über die Gipfelflanke und den Grat auf den Castor (4.223 m). Gegenüber können wir bereits die beeindruckende Etappe am Liskamm für den nächsten Morgen einsehen, während der Blick nach Süden weit bis Italien reicht. Im Abstieg wartet jetzt noch der genüssliche Firngrat zum Felikjoch und über den Gletscher nach Italien zur Quintino Sella Hütte (3.585 m).

Höhenmeter 750 Hm 700 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Rifugio Quintino Sella al Felik
Technik WS = wenig schwierige Hochtouren
6. Tag

Liskamm Überschreitung (4.527 m)

Früh brechen wir wieder auf und steigen über das Felikjoch zum Liskamm, übrigens rund 50 m höher als das Matterhorn. Der nun folgende zweieinhalb Kilometer lange Firngrat ist nicht nur wegen des Ausblicks ein wahrer Leckerbissen, sondern auch aufgrund seiner Charakteristik. Über oft stark überwechtete Passagen führt der Grat auch mit messerscharfen Teilstücken und kleinen Klettereien über den 4.479 m hohen Westgipfel zum rund 50 m höheren Ostgipfel (4.527 m). Von hier biegen wir über die Ostschulter ab und steigen zur neuen Monte Rosa Hütte ab.

Höhenmeter 1.000 Hm 1.700 Hm
Gehzeit 9 h
Unterkunft Monte Rosa Hütte
Technik ZS = ziemlich schwierige Hochtouren
7. Tag

Abstieg über den Gornergrat

Nach dem letzten gemütlichen Frühstück wandern wir zum Gornergrat und nehmen die Bergbahn ins Tal nach Zermatt zurück. Verabschiedung und Heimreise.

Höhenmeter 600 Hm
Gehzeit 3 h
Technik Hochtourenkurse

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 11

Guide

7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

1 x ÜN/HP im Hotel ca. 120,00 CHF* (4. Tag)
4 x ÜN/HP in Berghütte ca. 340,00 CHF* (1. bis 6. Tag)
1 x ÜN/HP in Berghütte ca. 70,00 €* (5. Tag)
Bahnen und Transfers gesamt ca. 180,00 CHF*
Seilbahn Hannigalp – Talfahrt ca. 14,00 CHF* (4. Tag)
Seilbahn Zermatt – Klein Matterhorn – Bergfahrt ca. 81,00 CHF* (5. Tag)
Zahnradbahn Gornergrat – Talfahrt ca. 66,00 CHF* (7. Tag)
Auto-Transfer Herbriggen – Randa (1. Tag)
Taxi Herbriggen – Zermatt (5. Tag)
Individuelle Trinkgelder (7. Tag)
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

6 Nächte
Winteransicht der Domhütte mit Stein- und Holzbau vor schneebedeckten Gipfeln der Walliser Alpen.
Berghütte 2940 m Walliser Alpen

Domhütte

SAC-Hütte am Fuß des Dom in den Walliser Alpen Der Schweizer Alpen-Club (SAC) betreibt die Domhütte auf 2.940 m in den Walliser Alpen. Die Hütte liegt am Fuß des Dom, des höchsten Berges, der vollständig auf Schweizer Ge…

Unterkunft ansehen
Blick von der Terrasse der Mischabelhütte über eine geschlossene Wolkendecke zu schneebedeckten Berggipfeln.
Berghütte 3340 m Walliser Alpen

Mischabelhütte

Hochalpiner Stützpunkt in der Mischabelgruppe In der Mischabelgruppe , auch Mischabelkette genannt, liegt auf 3.340 m die Mischabelhütte . Sie steht oberhalb von Saas-Fee in der Verlängerung des Nordostgrats der Lenzsp…

Unterkunft ansehen
Außenansicht des Hotel Bergfreund in Herbriggen mit typischer Alpenarchitektur und Hotelbus im Mattertal.
Hotel Walliser Alpen

Hotel Bergfreund

Familienhotel in Herbriggen im Mattertal Auf 1.254 m liegt das Hotel Bergfreund in Herbriggen, einem Dorf im Mattertal am rechten Ufer der Matter Vispa zwischen St. Niklaus und Randa. Zermatt ist von hier aus in kurzer…

Unterkunft ansehen
Seitenprofil des Rifugio Quintino Sella al Felik mit Solardach in schneebedeckter Gletscherlandschaft der Walliser Alpen
Berghütte 3585 m Walliser Alpen

Rifugio Quintino Sella al Felik

CAI-Hütte am Felikgletscher im Monte-Rosa-Massiv Die Sektion Biella des Club Alpino Italiano (CAI) betreibt auf 3.585 m das Rifugio Quintino Sella al Felik, auch Quintino-Sella-Hütte genannt. Die Schutzhütte liegt am Ran…

Unterkunft ansehen
Bergsteiger mit Hochtouren-Ausrüstung vor der modernen Monte Rosa Hütte in den Walliser Alpen.
Berghütte 2883 m Walliser Alpen

Monte Rosa Hütte

SAC-Hütte über dem Gornergletscher in den Walliser Alpen Am nordwestlichen Fuß des Monte-Rosa-Massivs, auf dem Felsplateau „Plattje“ in 2.883 m Höhe, liegt die Monte Rosa Hütte der Sektion Monte Rosa des Schweizer Alpe…

Unterkunft ansehen

Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Extraübernachtung(en)

Für eine Übernachtung vor oder nach der Tour empfehlen wir Dir, rechtzeitig ein Zimmer in der Umgebung zu reservieren. Achte dabei nach Möglichkeit auf eine Option mit kostenloser Stornierung.

Außenansicht des Hotel Bergfreund in Herbriggen mit typischer Alpenarchitektur und Hotelbus im Mattertal.
Unterkunftsempfehlung Hotel Walliser Alpen

Hotel Bergfreund

Familienhotel in Herbriggen im Mattertal Auf 1.254 m liegt das Hotel Bergfreund in Herbriggen, einem Dorf im Mattertal am rechten Ufer der Matter Vispa zwischen St. Niklaus und Randa. Zermatt ist von hier aus in kurzer…

Unterkunft ansehen

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Herbriggen, Bahnhof

2. Weg zum Treffpunkt

250 m

3. Treffpunkt

um 10.00 Uhr

ist an der Rezeption im Hotel Bergfreund in Herbriggen.

Dorfstrasse 93

3927 Herbriggen

CH

ÖPNV-Buchung bis Herbriggen, Bahnhof

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Schweiz

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Schweizer Franken (CHF)

Gesundheit

Empfohlen: Masern

Italien

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Euro (EUR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Masern, Dengue-Fieber

Schweiz
Italien

Interessante Orte rund um Deine Reise

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

145 kg pro Person

2 kg Transport
9 kg Aktivität
120 kg Unterkunft
14 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Wie akklimatisiere ich mich für Hochtouren in den Alpen?

Akklimatisierung für Hochtouren in den Alpen

Höhe kann krank machen. Gerade in den Alpen ist Akklimatisation für Gipfelziele in „großen Höhen“ über 3.000m wichtig um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen, und vor Allem um Spaß an der Hochtour zu haben! Wer eine Expedition plant ist viele Wochen unterwegs und akklimatisiert langsam. Bei einer Wochenendtour in den Alpen sieht es anders aus. Schnell am Samstag ins Auto gesetzt und am nächsten Tag auf den Piz Palü 3.901m und danach wieder nach Hause. Das kann gut gehen. In den meisten Fällen wird man aber keinen Spaß dabei haben. Wir geben hier einige Tipps aus unserer Bergführer Erfahrung mit den unterschiedlichsten Kunden und Strategien.

Häufig werden Höhenprobleme unterdrückt und aus „Scham“ gegenüber dem Bergführer oder den Bergkameraden nicht geäußert. Dies kann auch in den Alpen tödlich enden! Ein Hirnödem HACE ist in den Alpen sehr unwahrscheinlich. Ein Lungenödem HAPE in den Westalpen durchaus häufig anzutreffen! Darum ist die Offenheit mit auftretenden Symptomen überlebenswichtig und fair gegenüber den Bergkameraden. Es ist nicht als Schwäche anzusehen wen man an Höhensymptomatiken leidet das kann jedem passieren! Wenn dann kann man sich „Dummheit“ anlasten wenn man die Akklimatisation vernachlässigt hat.

Unsere 3 Tipps für die Akklimatisierung

  1. ZEIT mitbringen

Der größte Faktor ist der Mangel an Zeit. Wer eine Tour in großen Höhen plant, und davon spricht man bei Touren zwischen 3.000m und 5.500 m sollte sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Häufig ist der Wohnort eher auf Meereshöhe als auf 1.500m und so ist bereits die Schlafhöhe z.B. in Zermatt auf 1.600m eine Art Akklimatisation „light“. Bei vielen Touren wird zu Beginn eine Seilbahn genutzt die häufig auf mehr als 3.500m führt wie am Klein Matterhorn der höchstgelegenen Bergstation Europas mit 3.883m. Hier startet die eigentliche Hochtour und wer hier nicht bereits akklimatisiert ist wird Probleme bekommen. So ist es zwingen nötig im Vorfeld von Hochtouren eine Höhenanpassung durchzuführen, welche mehrere Tage dauert. Die Dauer ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird auch nicht maßgeblich vom Traningszustand beeinflusst, sondern von der Reaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel.

  1. Schlafhöhe trainieren (go high - sleep down)

Die meisten Probleme treten nicht während der Tour auf, sondern in der Nacht auf der Hütte wenn die Schlafhöhe zu hoch ist. Bei Hochtouren mit Hütten Übernachtungen über 3.000 Meter sollte man auf jeden Fall im Vorfeld auf über 2.500m übernachten. Idealerweise steigt man noch einige hundert Höhenmeter über die Hütte auf, bevor es dann hinunter auf die eigentliche Schlafhöhe geht. Die Schlafhöhe sollte nicht mehr als 400Hm pro Tag gesteigert werden. Man sollte sich täglich die Frage stellen „Wie war die letzte Nacht“...

  1. Touren und Übernachtungen im Vorfeld

Bei Hochtouren in den Westalpen haben Bergsteiger die 2 – 3 Tage früher anreisen und schon einfache Touren mit einer Höhe von rund 3.000m unternehmen eine wesentlich höhere Gipfelchance als diejenigen die erst am Tag des Tourbeginn anreisen. Häufig sind Höhen über 3.000m in den Gebieten einfach mit Seilbahnen zu erreichen. Dort kann man sich auf Wanderwegen einfach und „entspannt“ in der Höhe aufhalten. Es geht nicht um Traningstouren sondern um den Aufenthalt in der Höhe. Die Hütten Infrastruktur ist so gut in den Alpen dass es dort auch für das Training der

Schlafhöhe genügend Möglichkeiten gibt welche unbedingt genutzt werden sollten.

"Nice to know"

Was sind eigentlich die Symptome oder Krankheitsbilder von Höhenkrankheit?

AMS – Acute Mountain Sickness

Die meisten Bergsteiger haben in Höhen über 3.000m bereits Symptome der AMS gehabt. Dies äußert sich durch Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schlafstörung. Haupt Symptom sind die Kopfschmerzen die vor Allem nachts und am Morgen von einem leichten Druck bis zum „Kopfplatzen“ variieren. Auslöser ist der geringere Luftdruck in großen Höhen und damit der abnehmende Sauerstoffpartialdruck. Die Beschwerden können bereits über 2.000m auftreten und erscheinen in der Regel nach einigen Stunden Aufenthalt in der Höhe. Die Beschwerden verschwinden innerhalb 2 – 3 Tage vorausgesetzt man setzt sich nicht noch größeren Höhen aus. Das nicht Beachten von AMS kann zum tödlichen Höhenhirnödem HACE führen!

Symptome:

  • Kopfschmerz – von leicht bis Kopfplatzen vor allem nachts und am Morgen.

  • Schwäche – Abnahme der Leistungsfähigkeit, häufige Pausen und Gleichgewichtsstörungen

  • Schlafprobleme – geht bis zur kompletten Schlaflosigkeit

  • Bewusstseinsstörungen – Antriebslosigkeit ,Lethargie und Verwirrtheit

  • Psyche – Stimmungsschwankungen

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Fehler:

  • Medikamente können Symptome des tödlichen Hirnödem HACE verschleiern

HAPE – Höhenlungenödem

In großen und extremen Höhen entwickelt sich ein Lungenödem häufig nach längerem Aufenthalt in nicht akklimatisierter Exposition. > 1 Tag. Durch raschen Höhenaufstieg und den niedrigen Sauerstoffpartialdruck wird das Ödem hervorgerufen. Es äußert sich durch rasselnden Husten, Schwäche und im Endstadium Fieber. Symptome sind ein starker plötzlicher Leistungsabfall und trockener bis blutiger Husten. Häufig sind auch Erbrechen und eine äußerst geringe Urinmenge pro Tag Anzeichen für das Krankheitsbild. Abhilfe schafft der schnelle Abstieg! Bei nicht Beachtung führt das Lungenödem HAPE zum Tod!

Symptome:

  • Extremer Leistungsabfall

  • Rasselnder Husten (blutig im Endstadium)

  • Fieber

  • Engegefühl im Brustkorb

Abhilfe:

  • Abstieg | der Sauerstoffpartialdruck steigt!

  • Sauerstoffzufuhr

Benötige ich eigene Ausrüstung bzw. kann ich meine eigene Bergsportausrüstung mitbringen?
Wie bereite ich mich auf die Hochtour vor?

Vorbereitung und persönliche Lektüre: Zur Vorbereitung in der Theorie empfehlen wir den ALPIN Lehrplan Band 3 Hochtouren Eisklettern (ISBN 978-3405148232). In der Alpine Welten Akademie findet Du viele Tipps zum Thema Hochtouren.