Gran Paradiso und Mont Blanc
Prächtiger 4.000er im Aostatal - und das Dach der Alpen
Verfügbare Reisetermine
05.09.2027 – 10.09.2027 24 Termine 2.549,00 € min. 2, max. 2 Personen 🇮🇹 🇫🇷 6 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Besteige den Gran Paradiso und den Mont Blanc
Der Gipfel des Mont Blanc erreicht mit 4.810 m eine Höhe, an die man den Körper gezielt gewöhnen muss: Akklimatisation. Wer den höchsten Gipfel der Alpen besteigen will, sollte daher zuvor einige Hochtouren im Reich der Viertausender absolvieren. Das muss aber natürlich keine Pflicht sein, im Gegenteil: Das mediterrane Aostatal im Süden der Westalpen bietet neben italienischem Flair die idealen Voraussetzungen dazu. Auf dem Ciarforon und Gran Paradiso, dem König der Grajischen Alpen und dem höchsten Gipfel, der sich ganz in Italien befindet, frischen wir unsere Fähigkeiten auf, uns auf Gletschern und Graten zu bewegen. Wir genießen dabei schon die Aussicht auf den Monarch der Alpen, der zum Gran Paradiso hin seine spektakuläre Südseite zeigt.
Schritt für Schritt nähern wir uns dem Traum vieler Bergsteiger: Von der Punta Helbronner aus, die wir kräftesparend mit der Seilbahn erreichen, legen wir erstmals Hand an den Granit des Mont-Blanc-Massivs, bevor wir zur Königsetappe starten: Von der hoch gelegenen Cosmiques-Hütte starten wir zur Besteigung des Mont Blanc, sicher ein Höhepunkt in jedem Bergsteigerleben.
Was diese Reise besonders macht
- Höchster Gipfel der Alpen
- Größtmögliche Flexibilität mit Reservetag
- Gute stufenweise Akklimatisierung
- Sehr kleine Gruppe mit maximal 2 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an steileren Hängen mit kurzen steilen Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise im III. Grad, ganz selten im IV. Grad UIAA. Seilfreies Gehen im I. und II. Grad UIAA wird vorausgesetzt, in der Regel aber nicht eingefordert. Lange Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Sonntag, 05.09.2027, regulär 13.00 Uhr, Pont
- Reiseende der Gruppe
- Freitag, 10.09.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Entreves
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 05.09.2027
Treffen in Le Pont und Aufstieg zum Rifugio Vittorio Emanuele (2.719 m)
Treffen in Le Pont und Aufstieg zum Rifugio Vittorio Emanuele (2.719 m)
Treffpunkt zur Hochtouren-Woche am Mont Blanc ist am späten Vormittag am Ende des Valsavarenche in Pont zu Füßen des Gran Paradiso, knapp 40 km südlich und eine Fahrstunde von Aosta. Hier begrüßt Dich Dein Bergführer und nach der Begrüßung und Ausrüstungskontrolle beginnen wir den gemeinsamen Aufstieg zum Rifugio Vittorio Emanuele. Auf der Hütte besprechen wir bei einem Glas italienischem Rotwein die nächsten Tage.
2. Tag
· 06.09.2027
Gran Paradiso Besteigung (4.061 m)
Gran Paradiso Besteigung (4.061 m)
Den König der Grajischen Alpen und höchsten Berg, der ganz in Italien liegt, erreichen wir heute über seinen leichtesten Anstieg: Über die vergletscherte Westflanke des Berges nähern wir uns dem Gipfelplateau, wo uns schon bald die für den Gran Paradiso charakteristischen Türmchen des Gipfelgrates auffallen. Der höchste dieser Türmchen erfordert Kletterei im dritten Grad, weshalb sich die meisten Bergsteiger mit dem mit einer Madonna geschmückten Vorgipfel zufrieden geben. Wir erreichen natürlich bei guten Verhältnissen mit Hilfe des Bergführers problemlos den wirklich höchsten Punkt und genießen bei gutem Wetter die Aussicht auf den Mont Blanc und die Walliser Alpen. Der Abstieg führt uns auf dem Aufstiegsweg wieder hinunter zur Hütte.
3. Tag
· 07.09.2027
Il Ciarforon (3.642 m)
Il Ciarforon (3.642 m)
Der Ciarforon stellt heute technisch höhere Ansprüche - nachdem wir am Vortag aber schon einmal über die 4.000-Meter-Marke geschnuppert haben, sollte dies kein Problem sein. Über den Montcorvégletscher steigen wir hinauf zum Sattel, von wo aus der Nordostgrat des Ciarforon zum Gipfel führt. Steile Felsaufschwünge fordern stellenweise das Klettern im III. Grad - ideal, um am Seil des Bergführers das Handling einzuüben und Routine und Selbstvertrauen zu gewinnen. Der Blick vom Gipfel macht Lust auf die nächsten Tage: Denn am Horizont ist im Nordwesten der Monarch der Alpen, der weiß blendende Mont Blanc schon zu sehen. Wir steigen auf dem Aufstiegsweg wieder hinunter zum Rifugio Vittorio Emanuele, nehmen dort das für den Gipfel nicht benötigte Gepäck mit und steigen ins Tal ab. In Fahrgemeinschaften fahren wir bis ans Ende des Aostatals nach Courmayeur, dem italienischen Hotspot zu Füßen des Monte Bianco, wie sie ihn hier stolz nennen. Atemraubend stehen wir unter den himmelhohen Türmen der gewaltigen felsigen Südseite des Mont Blanc.Wir übernachten dem Akklimatisationsprinzip "climb high, sleep low" folgend in einem Hotel im Tal und genießen die Annehmlichkeiten der dortigen Halbpension.
4. Tag
· 08.09.2027
Aiguille d`Entrèves (3.600 m) oder Aiguilles Marbrées (3.535 m)
Aiguille d`Entrèves (3.600 m) oder Aiguilles Marbrées (3.535 m)
Mit einer der ersten Bahnen fahren wir hinauf auf die Punta Helbronner und starten gleich auf 3.400 Metern unsere heutige Tour: Ohne groß Kräfte zu verschleißen, gewöhnen wir unseren Körper weiter an die dünne Luft. Zwei Ziele bieten sich an: Die Überschreitung der Aiguille d`Entrèves ist kurz, aber unglaublich lohnend - eine ausgesetzte, aber dennoch mit einer Ausnahme leichte Kletterei führt über den Südgrat auf den Gipfel. Die kurze schwere Stelle (IV) ist kein Problem, im Bedarfsfall leistet der Bergführer von oben Unterstützung. Eine Alternative bieten die Nadeln der Marbrées unterhalb des Dent du Géant, ebenfalls eine kurze Kletterei. Beiden Gipfeln gemeinsam ist die Aussicht auf die spektakulären Wände des Mont Blanc und seiner Trabanten. Der Bergführer wählt je nach Verhältnissen und Ambitionen der Teilnehmer das Tagesziel. Nach unserem heutigen Gipfelerfolg queren wir das große Gletscherbecken des Glacier du Géant, zu Fuß oder auch mit der Seilbahn und steigen hinauf zur Cosmiques-Hütte, unserem Ausgangspunkt für die Besteigung des Mont Banc.
5. Tag
· 09.09.2027
Reservetag Mont Blanc oder Aiguille du Midi (3.842 m), Cosmiques-Grat
Reservetag Mont Blanc oder Aiguille du Midi (3.842 m), Cosmiques-Grat
Passen die Wetterbedingungen für heute schon und es fühlen sich alle fit, steht bereits an diesem Tag eine der eindrucksvollsten Touren im Bergsteigerleben an, die Besteigung des Mont Blanc. Sollten die Bedingungen oder das Wetter heute jedoch nicht ideal sein, nutzen wir den Tag als Ruhetag auf der hoch gelegenen Hütte zu einer weiteren kurzen, aber wunderschönen Tour: Direkt von der Hütte weg führt der Cosmiquesgrat mit leichten Kletterstellen hinauf zum Gipfel der Aiguille du Midi. Mit beeindruckenden Tiefblicken hinab ins Tal der Arve, das sagenhafte 3000 Meter unter uns liegt. Über einen kurzen Abstieg, Querung und einen kleinen Gegenhang erreichen wir wieder das Refuge des Cosmiques.
6. Tag
· 10.09.2027
Besteigung des Mont Blanc
Besteigung des Mont Blanc
Meist startet man am Montblanc bereits mitten in der Nacht: Unter hoffentlich klarem Himmel mit einem unglaublichen Sternenzelt steigen wir über die Nordflanke des Mont Blanc du Tacul (4.248 m) zwischen Spalten und Séracs (Eistürme) hinauf auf die Schulter. Hier kann es sein, dass wir bei einigen Spalten im Eis senkrechte Abschnitte überwinden müssen - jedoch stets am Seil des Bergführers gesichert. Nach einem kurzen Abstieg von der Schulter des Tacul geht es jenseits der Mulde wiederum steil hinauf zu einer Scharte im Nordgrat des Mont Maudit (4.465 m), wo wir meist unter Zuhilfenahme der Fixseile durch eine steile Eiswand aufsteigen. Ab hier ist der Gipfel des Mont Blanc zu sehen und er kommt in der ebenen Querung hinüber zum Col de la Brenva sogar schnell näher. Wir befinden uns aber schon weit über Viertausend Meter und es sind in dieser Höhe weitere 500 Höhenmeter zum Gipfel - trotz unserer Akklimatisation rechnen wir für diesen letzten Anstieg ab der Mur de la Côte mit nochmals knapp zwei Stunden. Dann aber ist es geschafft, ein unglaubliches Panorama öffnet sich nach allen Seiten und wir stehen am geräumigen Gipfel auf 4.810 m Höhe - das Dach der Alpen! Dies ist ganz sicher ein großer Augenblick in jeder Bergsteiger-Laufbahn. Der Abstieg erfolgt entsprechend der Bedingungen entsprechend entweder über den Bossesgrat zum Vallotbiwak und zum Mittagessen auf die Gouter Hütte. Ein letzter steiler Abstieg führt dann ins Grand Couloir und per Bahn ins Tal und dann mit dem Bus weiter durch den Mont-Blanc-Tunnel nach Courmayeur. Oder wir kehren über die Aufstiegsroute zur Cosmiques-Hütte zurück und nehmen von hier die Seilbahn von der Aiguille du Midi zurück nach Courmayeur.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 5
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Rifugio Vittorio Emanuele II
Stützpunkt am Normalweg auf den Gran Paradiso Das Rifugio Vittorio Emanuele II der Sektion Turin des Club Alpino Italiano (CAI) liegt auf 2.732 m in der Gran-Paradiso-Gruppe. Auf der Ostseite des Valsavarenche-Tals steht…
Unterkunft ansehen
Hotel la Grange
Familienhotel in Entrèves bei Courmayeur Von einer Familie geführt, liegt das Hotel la Grange auf 1.320 m im historischen Viertel Entrèves, einer Fraktion von Courmayeur im italienischen Aostatal. Das Hotel nennt sic…
Unterkunft ansehen
Refuge des Cosmiques
Hochgebirgshütte unter der Aiguille du Midi Oberhalb von Chamonix, auf einer Eis- und Felskuppe nördlich des Col du Midi (3.532 m), steht auf 3.613 m das Refuge des Cosmiques. Betrieben wird die Hütte von der Compagnie d…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Aosta, Hauptbahnhof
2. Mit dem Bus
Zielort
Valsavarenche Pont
3. Treffpunkt
am 05.09.2027, um 13.00 Uhr
Parkplatz am Hotel "Albergo Gran Paradiso"
Località Pont 25
11010 Pont
IT