Dreitausender-Wanderwoche in der Ortler-Gruppe
Fünf 3.000er mit traumhafter Aussicht rund um die Zufallhütte
Verfügbare Reisetermine
16.08.2027 – 21.08.2027 7 Termine 1.079,00 € min. 6, max. 8 Personen 🇮🇹 6 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Anspruchvolles Bergwandern mit Hüttenstützpunkt
Die geführte Wanderwoche rund um die Zufallhütte kombiniert eine atemberaubende Bergkulisse mit einer gemütlichen Hütte als Stützpunkt. Uns erwartet eine Landschaft geprägt von majestätischen Gipfeln, schroffen Felswänden, weiten Gletschern und malerischen Hochalmen. Die Ortler-Gruppe ist eine der höchsten Gebirgsgruppen der Ostalpen, und einige ihrer Gipfel ragen weit über 3.000 Meter hinaus.
Von der Zufallhütte aus erkunden wir eine atemberaubende Berglandschaft durch Tageswanderungen, die uns bis auf Höhen von über 3.000 Metern führen. Obwohl wir im alpinen Gelände unterwegs sind ist die Schwierigkeit der Wanderungen eher mäßig. Dennoch erfordern einige Passagen unsere Trittsicherheit welche jedoch von der Aussicht auf die atemberaubende Bergkulise belohnt wird.
Was diese Reise besonders macht
- Gipfeltouren über 3.000 Meter
- Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
- Stützpunkttour, gemütliche Zufallhütte
- Geprüfter Bergwanderführer
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 16.08.2027, regulär 14.30 Uhr, Martell
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 21.08.2027, voraussichtlich 16.00 Uhr, Martell
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 16.08.2027
Aufstieg zur Zufallhütte
Aufstieg zur Zufallhütte
Wir treffen uns am Parkplatz am Talschluss des Martelltals. Von hier aus machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, der Zufallhütte, die auf stolzen 2.265 Metern Höhe liegt. Der abwechslungsreiche Wanderpfad führt uns zunächst über wurzelige Waldwege und steinige Schotterpassagen. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe und werden dabei von der beeindruckenden Bergkulisse begleitet. Nach rund einer Stunde erreichen wir die gemütliche Zufallhütte, die in den kommenden Tagen unser Zuhause sein wird. Die nächsten Tage bieten zahlreiche Tourenmöglichkeiten in der Umgebung. Die folgende Beschreibung soll als Inspiration dienen. Den genauen Ablauf und unsere Gipfelziele legen wir jeden Abend gemeinsam fest, angepasst an die jeweiligen Bedingungen vor Ort.
2. Tag
· 17.08.2027
Vordere Rotspitze (3.033 m)
Vordere Rotspitze (3.033 m)
Unser erster Dreitausender wartet auf uns: die Vordere Rotspitze. Von der Zufallhütte steigen wir hinab zu einer Hängebrücke, die uns über einen rauschenden Bach führt. Der Weg schlängelt sich durch eine Geländestufe und weiter durch ein weites Becken, bevor er sich in zahlreichen Kehren zum Gipfelaufbau windet. Eine steile, mit Drahtseilen gesicherte Rinne und die letzten Meter über Geröll fordern unsere Kondition und Trittsicherheit. Oben angekommen, genießen wir eine wohlverdiente Rast und die beeindruckende Aussicht. Der Abstieg führt uns zurück zur Zufallhütte, wo ein leckeres Abendessen und ein gemütlicher Ausklang des Tages auf uns warten.
3. Tag
· 18.08.2027
Madritschspitze (3.265 m)
Madritschspitze (3.265 m)
Heute geht es auf die Madritschspitze. Von der Zufallhütte aus führt uns der Weg vorbei an einer kleinen Kapelle und einer alten Staumauer. Wir passieren die Casatihütte und queren den Butzenbach über eine Brücke. Der Steig wird steil und anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich: Vorbei an einem idyllischen Bergsee führt uns der Weg bis zum Gipfel der Madritschspitze, wo uns eine unvergleichliche Aussicht erwartet.
4. Tag
· 19.08.2027
Hintere Schöntaufspitze (3.325 m)
Hintere Schöntaufspitze (3.325 m)
Heute steht die Hintere Schöntaufspitze auf dem Programm. Nur wenige Wanderer wagen sich normalerweise bis zum Madritschjoch auf 3.123 Metern. Die letzten paar hundert Höhenmeter führen durch steiniges und steiles Gelände. Vom Joch aus geht es weiter über den Südgrat zum Gipfel. Hier oben erwartet uns eine atemberaubende Aussicht auf das berühmte Dreigestirn: Ortler, Königsspitze und Zebru. Nach einer wohlverdienten Pause steigen wir zurück zur Zufallhütte, wo uns ein köstliches Abendessen erwartet.
5. Tag
· 20.08.2027
Eisseepass (3.200 m)
Eisseepass (3.200 m)
Unsere heutige Tour führt uns über einen felsigen Riegel und vorbei an der alten Staumauer, die wir bereits kennen. Der Anstieg zum Eisseepass auf 3.200 Metern ist eine anspruchsvolle, aber lohnende Herausforderung. Oben angekommen, genießen wir eine ausgedehnte Rast und das spektakuläre Gipfelpanorama. Der Abstieg führt uns zurück zur Zufallhütte, wo wir den Abend entspannt und bei einem wohlverdienten Abendessen ausklingen lassen.
6. Tag
· 21.08.2027
Plattenspitze (3.422 m)
Plattenspitze (3.422 m)
Der Höhepunkt unserer Bergwanderwoche ist die Besteigung der Plattenspitze, unseres höchsten Gipfels mit 3.422 Metern. Der Weg führt uns zunächst über felsiges Terrain, bevor wir den letzten Abschnitt über einen Grat erklimmen. Ein letztes Mal genießen wir die einzigartige und atemberaubende Aussicht auf die Ortler-Gruppe. Schließlich steigen wir ab bis hinunter zum Parkplatz Talschluss im Martelltal, wo unsere anspruchsvolle und unvergessliche Bergwanderwoche endet.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 5 · Nicht im Preis 3
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
5 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
1 x Abendessen
4 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Zufallhütte
Rifugio Nino Corsi im inneren Martelltal Die Zufallhütte, italienisch Rifugio Nino Corsi, liegt auf 2.265 m im inneren Martelltal. Sie gehört zur Gemeinde Martell und zum Nationalpark Stilfserjoch im Ortlergebiet in Südt…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Coldrano/Goldrain
2. Mit dem Bus
Zielort
Enzianhütte
3. Weg zum Treffpunkt
350 m
4. Treffpunkt
am 16.08.2027, um 14.30 Uhr
ist am Parkplatz der Zufallhütte am Talschluss des Martelltals
Hintermartell 199
39020 Martell
IT