Der Vier-Quellen-Weg in der Zentralschweiz
Zu Fuß vom Oberalppass bis zum Rhonegletscher
Verfügbare Reisetermine
09.08.2027 – 14.08.2027 7 Termine 1.269,00 € min. 6, max. 10 Personen 🇨🇭 6 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Von Hütte zu Hütte durch das wassergeprägte Gotthardmassiv
Traumhafte mehrtägige Hüttenwanderung durch das Gotthardmassiv in der Zentralschweiz. Auf rund 85 km steht diese 6-tägige Bergwanderung ganz im Zeichen des Wassers, denn gleich vier Quellen bedeutender Flüsse werden wir auf dieser Wanderwoche entdecken: die der Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Vorbei an Seen, Mooren und Bachläufen, durch Feuchtgebiete sowie über ausgedehnte Alpweiden führt dieser Weg durch die malerische Landschaft der vier Kantone Graubünden, Tessin, Wallis und Uri. Wir übernachten in gemütlichen Hütten und Hotels entlang des Weges, bei denen auch nach langen Wandertagen die Erholung nicht zu kurz kommt. Die Intensität der einzelnen Tagesetappen steigert sich bis zum Ende der Tour, so dass ein "Warm-Wandern" gut möglich ist. Die Region, welche wir in diesen Tagen erkunden, zählt zu den wasserreichsten der Alpen. Große Teile der umliegenden Gipfel führen noch Gletscher, die in tieferen Bergregionen mit dem "Lebenselixier Wasser" für eine prächtige Tier- und Pflanzenwelt sorgen.
Was diese Reise besonders macht
- Gotthardmassiv mit artenreicher Natur
- Wunderschöne mehrtägige Bergwanderung
- 2 Nächte Hütte, 3 Nächte Pension/Hotel
- Geprüfter Bergwanderführer
- Kleine Gruppe mit maximal 10 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Geringe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Mögliche alpine Gefahren am Berg kannst Du noch nicht beurteilen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Schnupperklettern in der Halle oder am Klettergarten, einfache Klettersteige der Kategorie A/B, Eisklettern als Schnuppertag
- Ski/Board
- Sicheres Fahren auf allen Pisten, erste Schwünge im Tiefschnee direkt neben der Piste
- Wandern & Trekking
- Hüttenwanderungen auf markierten Wegen (blau/rot), Wanderreisen ohne Gipfelziel, Winterwanderungen und leichte Schneeschuhtouren auf geräumten oder flachen Wegen
- Polar & Arktis
- Winterwandern im hohen Norden, Polarlicht-Reisen mit Tagestouren
Cross-Tipp
Trittsicherheit und Kondition vom Wandern tragen in jede Disziplin. Seil, Steigeisen und Gletscher sind für Dich noch neu; der richtige Einstieg ist ein Grundkurs.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 09.08.2027, regulär 10.00 Uhr, Andermatt
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 14.08.2027, voraussichtlich 13.00 Uhr, Andermatt
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 09.08.2027
Vom Oberalppass zur Rheinquelle
Vom Oberalppass zur Rheinquelle
Am Morgen treffen wir uns direkt am Leuchtturm des Oberalppasses (2.044 m) und starten entlang der Wandertafeln zu unserem ersten Etappenpunkt, dem Tomasee. Über ein abfallendes Geländestück, über Steintreppen und über Alpwiesen führt der Weg direkt zum Fuße des Berges Badus (2.928 m), wo in schönster Landschaft glitzernd der Tomasee (Lai da Toma, 2.345 m) ruht. Dieser Ort ist auch zugleich die Rhein Quelle, durch welche der See erst entstehen konnte. Der Weiterweg zum Maighelspass (2.421 m) führt uns an unzähligen Bächen vorbei, durch Feuchtgebiete und vorbei am Urlaunsee (Lai Urlaun), dessen Umgebung mit einer ausgeprägten einheimischen Pflanzen- und Blumenwelt geschmückt ist. Wer diesen Weg im Herbst begeht, kann sogar noch in den Genuss der vielen Wollgräser kommen, die wie kleine weiße Schneebälle über die weiten Wiesenflächen im Wind tanzen. Schon kurz nach dem Maighelspass entdecken wir den idyllischen Portgerensee, der gleichfalls ein beliebtes Ziel von Anglern ist und für uns der perfekte Ort für eine Rast in traumhaftem Bergambiente. Hier genießen wir die Aussicht, bevor wir an den Abstieg denken müssen und nach ca. einer weiteren Stunde Gehzeit unser Tagesziel, die gemütliche Vermigelhütte (2.042 m) erreichen.
2. Tag
· 10.08.2027
Aussicht genießen am Giübin (2.776 m)
Aussicht genießen am Giübin (2.776 m)
Bei der heutigen Tagesetappe steht unser höchster Gipfel des Vier-Quellen-Weges auf dem Programm, der Giüdin mit 2.776 m. Ihn zu überschreiten und den Gotthardpass zu erreichen ist unser Tagesziel. Nach dem Frühstück brechen wir von der Vermigelhütte auf und wandern zunächst durch liebliche Landschaft, die mit vielen Alpenrosen geschmückt ist. Bald schon können wir den Giüdin in der Ferne erblicken. Der Wanderweg führt uns durch eine Landschaft, die schon zu früheren Zeiten durch ihren Mineralreichtum bekannt geworden war. Zahlreiche bereits ausgebeutete Kristallklüfte sind Zeugen dieser Zeit und lassen uns einen Teil dieser geschichtlichen Reise nachempfinden. Schließlich erreichen wir unser Ziel und genießen die eindruckvollen Weitblicke über die Berge des Gotthardmassivs. Auf dem Abstieg passieren wir noch den Staudamm des glitzernden Sellasees (2.256 m), der eingebettet in der Bergwelt des Tessins liegt. Unterhalb des Staudamms steigen wir weiter ab und erreichen dort nach einem sehr eindrucksvollen Wandertag den Gotthardpass und unsere Unterkunft, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
3. Tag
· 11.08.2027
Vom Gotthardpass zur Reuss-Quelle
Vom Gotthardpass zur Reuss-Quelle
Auch der dritte Tag unserer Wanderung erwartet uns wieder mit einigen spannenden Erlebnissen. Nach dem Frühstück brechen wir auf und wandern zunächst in Richtung Lucendro Pass (2.522 m). Dabei passieren wir auch den Lucendro Stausee, der eingebettet im Bedrettotal liegt und dessen Staumauer bereits im zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Rund sieben Prozent der Wasservorräte Europas lagern noch heute im Gotthardmassiv, was die enorme Bedeutung dieser Region, auch im Zusammenhang mit der Energiegewinnung bildhaft verdeutlicht. An der Staumauer empor führt uns der Weg zur Alpe di Lucendro und eröffnet den Blick auf den spiegelglatten See. Dieser einzigartige Ort ist der Ursprung der Reuss, die auf knapp 2.500 m Höhe entspringt und den Stausee durchgehend mit frischem Wasser speist. Nach einer Rast überqueren wir den Pass und folgen nach einem kurzen, steilen Abstieg dem aussichtsreichen Höhenweg "Sentiero Alto Bedretto", der über dem malerischen Bedrettotal verläuft und uns die Aussicht in vollen Zügen genießen lässt. Unterwegs haben wir noch die Möglichkeit ein paar Heidelbeeren zu sammeln, bevor wir mit der Piansecco-Hütte auf knapp 2.000 m unser Tagesziel erreichen.
4. Tag
· 12.08.2027
Vom Tessin ins Wallis und zur Ticino-Quelle
Vom Tessin ins Wallis und zur Ticino-Quelle
Heute setzen wir unsere Wanderung in Richtung Nufenenpass fort. Wir wissen bereits, dass an dessen Fuße das einzigartige Quellgebiet des Ticino auf uns wartet und so starten wir motiviert in den Tag. Auf unserem Weg passieren wir die beiden Almen "Alpe di Manio" und "Alpe di Cruina" sowie mehrere Verkehrswege aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Wir lernen die zentrale wirtschaftliche Rolle des Gotthardmassivs frührerer Zeiten kennen und verstehen dessen Bedeutung in der Blütezeit der Alpwirtschaft und der Warentransporte. Vorbei an abwechslungsreichen Gebirgsketten, über Wiesen, Hochebenen und durch Feuchtbiotope führt uns der Weg weiter Richtung Nufenenpass. Dabei überqueren wir auch noch eine historische Brücke aus dem Jahr 1761, die über eine Schlucht gespannt wurde. Angekommen an der Ticinoquelle gönnen wir uns eine Pause und lassen den Blick über die Wasseroberfläche schweifen, in der sich die umliegende Bergwelt glitzernd spiegelt. Dieser schöne Ort ist der Ursprung des Ticino, dessen langer Weg ins Tal schließlich im Lago Maggiore endet. Unterwegs bestaunen wir noch den wohl ältesten Baum der Schweiz - eine ca. 1.500 Jahre alte Lärche, bevor wir schließlich an unserer Unterkunft in Obergesteln ankommen.
5. Tag
· 13.08.2027
Von Obergoms zum Rhonegletscher
Von Obergoms zum Rhonegletscher
Auf unserer letzten Etappe wartet nochmal ein echtes Highligt auf uns - der Rhonegletscher und die Rhonequelle. Bevor wir diese erreichen, gilt es aber erst noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Von Obergoms führt unser Wanderweg hinauf zum Furkapass, dem heutigen Ausgangspunkt des Rhonegletschers. Im Jahr 1850 konnte man den Gletscher noch vom Dorf Gletsch aus erreichen, das ca. 500 Höhenmeter tiefer im Tal liegt. Über die vielen Jahre hat sich der Rhonegletscher aber bedingt durch den Klimawandel weit zurück gezogen und dadurch das Landschaftsbild stark verändert. Auf unserem knapp 1.300 Hm langen Anstieg durchqueren wir eindrucksvolle Gegenden und bestaunen die hochalpinen 4.000er der Schweizer Berge, die gar nicht mehr so weit entfernt zu sein scheinen. Schon der Anblick des Finsteraarhorns (4.274 m) und Lauteraarhorns (4.042 m) mit ihren angrenzenden Gletschern ist aus dieser Perspektive wirklich atemberaubend. Angekommen am früheren Hotel Belvédère ist es dann nur noch ein Katzensprung zum heutigen Ausgangspunkt des Rhonegletschers. Beim Anblick dessen wissen wir direkt, dass der mühsame Aufstieg jede Anstrengung wert war! Wunderschön und zugleich extrem vergänglich präsentiert sich uns das weiße Gletschermeer, das sich wie eingebettet in die alpine Bergkulisse schmiegt. Stolz auf unser Etappenziel gratulieren wir uns zu diesem Erfolg und erholen uns beim Anblick auf Gletscher und Rhonequelle. Dieser letzte Wandertag ist definitiv ein krönender Abschluss unserer gemeinsamen Wanderwoche! Mit dem Bus gehts anschließend in ca. 45 Minuten nach Andermatt, wo wir im Hotel unseren letzten Abend gemütlich ausklingen lassen.
6. Tag
· 14.08.2027
Rückfahrt zum Oberalppass
Rückfahrt zum Oberalppass
Nach dem späten Frühstück machen wir uns mit dem Zug von Andermatt auf den Rückweg zu unseren Fahrzeugen am Oberalppass. Verabschiedung um die Mittagszeit.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 3
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
2 x ÜN/Lager in Berghütte
3 x ÜN/MBZ im Hotel
Verpflegung
1 x Abendessen
4 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Vermigelhütte
SAC-Hütte im Unteralptal oberhalb von Andermatt Auf 2.041 m, zuhinterst im Talboden des Unteralptals, liegt die Vermigelhütte der Sektion Zofingen des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Ihr Standort auf Sunnsbiel gehört zum Ka…
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3-Sterne-Hotel in Obergesteln im Obergoms In Obergesteln, dem obersten Dorf im Goms, liegt auf 1.355 m das Hotel Grimsel. Auf dem „Vier-Quellen-Weg“ übernachten wir hier. Direkt am Hotel beginnen die Loipen.
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Renoviertes Holzhaus im Zentrum von Andermatt In der Gotthardgruppe , zentral in Andermatt im Urserntal, liegt das Hotel zum schwarzen Bären, ein renoviertes Holzhaus. Auf dem „ Vier-Quellen-Weg “ in der Zentralschwei…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Oberalppass, Bahnhof
2. Weg zum Treffpunkt
250 m
3. Treffpunkt
am 09.08.2027, um 10.00 Uhr
Leuchtturm am Oberalppass
Oberalppass
6490 Andermatt
CH