Alpine Welten
Bergwanderungen Für Einsteiger

Der Vier-Quellen-Weg in der Zentralschweiz

Zu Fuß vom Oberalppass bis zum Rhonegletscher

Von Hütte zu Hütte durch das wassergeprägte Gotthardmassiv

Traumhafte mehrtägige Hüttenwanderung durch das Gotthardmassiv in der Zentralschweiz. Auf rund 85 km steht diese 6-tägige Bergwanderung ganz im Zeichen des Wassers, denn gleich vier Quellen bedeutender Flüsse werden wir auf dieser Wanderwoche entdecken: die der Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Vorbei an Seen, Mooren und Bachläufen, durch Feuchtgebiete sowie über ausgedehnte Alpweiden führt dieser Weg durch die malerische Landschaft der vier Kantone Graubünden, Tessin, Wallis und Uri. Wir übernachten in gemütlichen Hütten und Hotels entlang des Weges, bei denen auch nach langen Wandertagen die Erholung nicht zu kurz kommt. Die Intensität der einzelnen Tagesetappen steigert sich bis zum Ende der Tour, so dass ein "Warm-Wandern" gut möglich ist. Die Region, welche wir in diesen Tagen erkunden, zählt zu den wasserreichsten der Alpen. Große Teile der umliegenden Gipfel führen noch Gletscher, die in tieferen Bergregionen mit dem "Lebenselixier Wasser" für eine prächtige Tier- und Pflanzenwelt sorgen.

   

Was diese Reise besonders macht

  • Gotthardmassiv mit artenreicher Natur
  • Wunderschöne mehrtägige Bergwanderung
  • 2 Nächte Hütte, 3 Nächte Pension/Hotel
  • Geprüfter Bergwanderführer
  • Kleine Gruppe mit maximal 10 Personen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Geringe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 700 - 1.320 Hm 400 - 1.450 Hm
Gehzeit 5 - 8 h
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

2 Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.

Ernsthaftigkeit

2 Mäßig / Mittlere alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.

Alpine Erfahrung

1 Geringe Alpine Erfahrung

Du hast keine Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Mögliche alpine Gefahren am Berg kannst Du noch nicht beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Schnupperklettern in der Halle oder am Klettergarten, einfache Klettersteige der Kategorie A/B, Eisklettern als Schnuppertag
Ski/Board
Sicheres Fahren auf allen Pisten, erste Schwünge im Tiefschnee direkt neben der Piste
Wandern & Trekking
Hüttenwanderungen auf markierten Wegen (blau/rot), Wanderreisen ohne Gipfelziel, Winterwanderungen und leichte Schneeschuhtouren auf geräumten oder flachen Wegen
Polar & Arktis
Winterwandern im hohen Norden, Polarlicht-Reisen mit Tagestouren

Cross-Tipp

Trittsicherheit und Kondition vom Wandern tragen in jede Disziplin. Seil, Steigeisen und Gletscher sind für Dich noch neu; der richtige Einstieg ist ein Grundkurs.

Geplanter Reiseablauf

6 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Montag, 14.06.2027, regulär 10.00 Uhr, Andermatt
Reiseende der Gruppe
Samstag, 19.06.2027, voraussichtlich 13.00 Uhr, Andermatt
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 14.06.2027

Vom Oberalppass zur Rheinquelle

Am Morgen treffen wir uns direkt am Leuchtturm des Oberalppasses (2.044 m) und starten entlang der Wandertafeln zu unserem ersten Etappenpunkt, dem Tomasee. Über ein abfallendes Geländestück, über Steintreppen und über Alpwiesen führt der Weg direkt zum Fuße des Berges Badus (2.928 m), wo in schönster Landschaft glitzernd der Tomasee (Lai da Toma, 2.345 m) ruht. Dieser Ort ist auch zugleich die Rhein Quelle, durch welche der See erst entstehen konnte. Der Weiterweg zum Maighelspass (2.421 m) führt uns an unzähligen Bächen vorbei, durch Feuchtgebiete und vorbei am Urlaunsee (Lai Urlaun), dessen Umgebung mit einer ausgeprägten einheimischen Pflanzen- und Blumenwelt geschmückt ist. Wer diesen Weg im Herbst begeht, kann sogar noch in den Genuss der vielen Wollgräser kommen, die wie kleine weiße Schneebälle über die weiten Wiesenflächen im Wind tanzen. Schon kurz nach dem Maighelspass entdecken wir den idyllischen Portgerensee, der gleichfalls ein beliebtes Ziel von Anglern ist und für uns der perfekte Ort für eine Rast in traumhaftem Bergambiente. Hier genießen wir die Aussicht, bevor wir an den Abstieg denken müssen und nach ca. einer weiteren Stunde Gehzeit unser Tagesziel, die gemütliche Vermigelhütte (2.042 m) erreichen.

Höhenmeter 700 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Vermigelhütte
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Abendessen
2. Tag · 15.06.2027

Aussicht genießen am Giübin (2.776 m)

Bei der heutigen Tagesetappe steht unser höchster Gipfel des Vier-Quellen-Weges auf dem Programm, der Giüdin mit 2.776 m. Ihn zu überschreiten und den Gotthardpass zu erreichen ist unser Tagesziel. Nach dem Frühstück brechen wir von der Vermigelhütte auf und wandern zunächst durch liebliche Landschaft, die mit vielen Alpenrosen geschmückt ist. Bald schon können wir den Giüdin in der Ferne erblicken. Der Wanderweg führt uns durch eine Landschaft, die schon zu früheren Zeiten durch ihren Mineralreichtum bekannt geworden war. Zahlreiche bereits ausgebeutete Kristallklüfte sind Zeugen dieser Zeit und lassen uns einen Teil dieser geschichtlichen Reise nachempfinden. Schließlich erreichen wir unser Ziel und genießen die eindruckvollen Weitblicke über die Berge des Gotthardmassivs. Auf dem Abstieg passieren wir noch den Staudamm des glitzernden Sellasees (2.256 m), der eingebettet in der Bergwelt des Tessins liegt. Unterhalb des Staudamms steigen wir weiter ab und erreichen dort nach einem sehr eindrucksvollen Wandertag den Gotthardpass und unsere Unterkunft, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Höhenmeter 830 Hm 720 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Albergo San Gottardo
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
3. Tag · 16.06.2027

Vom Gotthardpass zur Reuss-Quelle

Auch der dritte Tag unserer Wanderung erwartet uns wieder mit einigen spannenden Erlebnissen. Nach dem Frühstück brechen wir auf und wandern zunächst in Richtung Lucendro Pass (2.522 m). Dabei passieren wir auch den Lucendro Stausee, der eingebettet im Bedrettotal liegt und dessen Staumauer bereits im zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Rund sieben Prozent der Wasservorräte Europas lagern noch heute im Gotthardmassiv, was die enorme Bedeutung dieser Region, auch im Zusammenhang mit der Energiegewinnung bildhaft verdeutlicht. An der Staumauer empor führt uns der Weg zur Alpe di Lucendro und eröffnet den Blick auf den spiegelglatten See. Dieser einzigartige Ort ist der Ursprung der Reuss, die auf knapp 2.500 m Höhe entspringt und den Stausee durchgehend mit frischem Wasser speist. Nach einer Rast überqueren wir den Pass und folgen nach einem kurzen, steilen Abstieg dem aussichtsreichen Höhenweg "Sentiero Alto Bedretto", der über dem malerischen Bedrettotal verläuft und uns die Aussicht in vollen Zügen genießen lässt. Unterwegs haben wir noch die Möglichkeit ein paar Heidelbeeren zu sammeln, bevor wir mit der Piansecco-Hütte auf knapp 2.000 m unser Tagesziel erreichen.

Höhenmeter 1.040 Hm 1.150 Hm
Gehzeit 8 h
Unterkunft Capanna Piansecco
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 17.06.2027

Vom Tessin ins Wallis und zur Ticino-Quelle

Heute setzen wir unsere Wanderung in Richtung Nufenenpass fort. Wir wissen bereits, dass an dessen Fuße das einzigartige Quellgebiet des Ticino auf uns wartet und so starten wir motiviert in den Tag. Auf unserem Weg passieren wir die beiden Almen "Alpe di Manio" und "Alpe di Cruina" sowie mehrere Verkehrswege aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Wir lernen die zentrale wirtschaftliche Rolle des Gotthardmassivs frührerer Zeiten kennen und verstehen dessen Bedeutung in der Blütezeit der Alpwirtschaft und der Warentransporte. Vorbei an abwechslungsreichen Gebirgsketten, über Wiesen, Hochebenen und durch Feuchtbiotope führt uns der Weg weiter Richtung Nufenenpass. Dabei überqueren wir auch noch eine historische Brücke aus dem Jahr 1761, die über eine Schlucht gespannt wurde. Angekommen an der Ticinoquelle gönnen wir uns eine Pause und lassen den Blick über die Wasseroberfläche schweifen, in der sich die umliegende Bergwelt glitzernd spiegelt. Dieser schöne Ort ist der Ursprung des Ticino, dessen langer Weg ins Tal schließlich im Lago Maggiore endet. Unterwegs bestaunen wir noch den wohl ältesten Baum der Schweiz - eine ca. 1.500 Jahre alte Lärche, bevor wir schließlich an unserer Unterkunft in Obergesteln ankommen.

Höhenmeter 850 Hm 1.450 Hm
Gehzeit 7,5 h
Unterkunft Hotel Grimsel
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 18.06.2027

Von Obergoms zum Rhonegletscher

Auf unserer letzten Etappe wartet nochmal ein echtes Highligt auf uns - der Rhonegletscher und die Rhonequelle. Bevor wir diese erreichen, gilt es aber erst noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Von Obergoms führt unser Wanderweg hinauf zum Furkapass, dem heutigen Ausgangspunkt des Rhonegletschers. Im Jahr 1850 konnte man den Gletscher noch vom Dorf Gletsch aus erreichen, das ca. 500 Höhenmeter tiefer im Tal liegt. Über die vielen Jahre hat sich der Rhonegletscher aber bedingt durch den Klimawandel weit zurück gezogen und dadurch das Landschaftsbild stark verändert. Auf unserem knapp 1.300 Hm langen Anstieg durchqueren wir eindrucksvolle Gegenden und bestaunen die hochalpinen 4.000er der Schweizer Berge, die gar nicht mehr so weit entfernt zu sein scheinen. Schon der Anblick des Finsteraarhorns (4.274 m) und Lauteraarhorns (4.042 m) mit ihren angrenzenden Gletschern ist aus dieser Perspektive wirklich atemberaubend. Angekommen am früheren Hotel Belvédère ist es dann nur noch ein Katzensprung zum heutigen Ausgangspunkt des Rhonegletschers. Beim Anblick dessen wissen wir direkt, dass der mühsame Aufstieg jede Anstrengung wert war! Wunderschön und zugleich extrem vergänglich präsentiert sich uns das weiße Gletschermeer, das sich wie eingebettet in die alpine Bergkulisse schmiegt. Stolz auf unser Etappenziel gratulieren wir uns zu diesem Erfolg und erholen uns beim Anblick auf Gletscher und Rhonequelle. Dieser letzte Wandertag ist definitiv ein krönender Abschluss unserer gemeinsamen Wanderwoche! Mit dem Bus gehts anschließend in ca. 45 Minuten nach Andermatt, wo wir im Hotel unseren letzten Abend gemütlich ausklingen lassen.

Höhenmeter 1.320 Hm 400 Hm
Gehzeit 6,5 h
Unterkunft Hotel zum schwarzen Bären
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
6. Tag · 19.06.2027

Rückfahrt zum Oberalppass

Nach dem späten Frühstück machen wir uns mit dem Zug von Andermatt auf den Rückweg zu unseren Fahrzeugen am Oberalppass. Verabschiedung um die Mittagszeit.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 3

Guide

6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer

Unterkunft

2 x ÜN/Lager in Berghütte

3 x ÜN/MBZ im Hotel

Verpflegung

1 x Abendessen

4 x Halbpension

1 x Frühstück

Individuelle Trinkgelder (6. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

5 Nächte
Die Vermigelhütte mit gehisster Schweizer Flagge vor schneebedeckten Bergen der Gotthardgruppe im Herbst.
Berghütte 2042 m Gotthardgruppe

Vermigelhütte

SAC-Hütte im Unteralptal oberhalb von Andermatt Auf 2.041 m, zuhinterst im Talboden des Unteralptals, liegt die Vermigelhütte der Sektion Zofingen des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Ihr Standort auf Sunnsbiel gehört zum Ka…

Unterkunft ansehen
Winteransicht des Albergo San Gottardo auf 2.090 m am schneebedeckten Gotthardpass in der Schweiz.
Hotel Gotthardgruppe

Albergo San Gottardo

Historischer Gasthof auf dem Gotthardpass In der Gotthardgruppe, auf dem Gotthardpass zwischen den Kantonen Uri und Tessin, liegt auf 2.090 m das Albergo San Gottardo. Der historische Gasthof steht auf flachem Gelände di…

Unterkunft ansehen
Die Capanna Piansecco präsentiert sich mit gelber Holzfassade und großer Panoramaverglasung im Erdgeschoss.
Berghütte 1988 m Gotthardgruppe

Capanna Piansecco

SAC-Hütte am Bedretto-Höhenwanderweg im Tessin Die Capanna Piansecco ist die Schutzhütte der Sektion Bellinzona des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) in der Gotthardgruppe. Auf 1.988 m steht sie, von Lärchen umgeben, auf ein…

Unterkunft ansehen
Panoramablick vom Hotel Grimsel auf verschneite Gipfel und Gletscherfelder in der hochalpinen Landschaft der Berner Alpe
Hotel Berner Alpen

Hotel Grimsel

3-Sterne-Hotel in Obergesteln im Obergoms In Obergesteln, dem obersten Dorf im Goms, liegt auf 1.355 m das Hotel Grimsel. Auf dem „Vier-Quellen-Weg“ übernachten wir hier. Direkt am Hotel beginnen die Loipen.

Unterkunft ansehen
Hotel Gotthardgruppe

Hotel zum schwarzen Bären

Renoviertes Holzhaus im Zentrum von Andermatt In der Gotthardgruppe , zentral in Andermatt im Urserntal, liegt das Hotel zum schwarzen Bären, ein renoviertes Holzhaus. Auf dem „ Vier-Quellen-Weg “ in der Zentralschwei…

Unterkunft ansehen

Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Oberalppass, Bahnhof

2. Weg zum Treffpunkt

250 m

3. Treffpunkt

am 14.06.2027, um 10.00 Uhr

Leuchtturm am Oberalppass

Oberalppass

6490 Andermatt

CH

ÖPNV-Buchung bis Oberalppass, Bahnhof

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Schweiz

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Schweizer Franken (CHF)

Gesundheit

Empfohlen: Masern

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Das Gotthardmassiv - Wasserschloss & Mittelpunkt Europas

Bereits in frühen Zeiten des Handels spielte der Gotthard für die Menschen eine entscheidende Rolle. Mit nur einem Auf- und Abstieg bot er die Möglichkeit, die Alpen vergleichsweise einfach zu überqueren. Trotz dieses Vorteils konnte sich der Gotthard im römischen Reich nie zu einer zentralen Route im florierenden Handel entwickeln. Zu beschwerlich waren die Auf- und Abstiege, deren Wege erst nach und nach befestigt und angelegt werden konnten. Einzig für teure Luxusgüter wie Bücher, Gewürze, Wachs und Produkte des täglichen Bedarfs lohnte sich dieser kostspielige und zeitintensive Aufwand.

Heute ist das Gotthardmassiv neben seiner bekannten Rolle als Verkehrnotenpunkt vor allem durch seine Berg-, Wasser-, Tier- und Pflanzenvielfalt bekannt und zieht noch immer zahlreiche Besucher in seinen Bann. Diese Vielfalt des Gotthards zu erleben, ist durch eine mehrtägige Etappenwanderung bestmöglich, da viele malerische Ecken fernab der Verkehrsstraßen liegen. Das besonderes Highlight dabei sind die Ursprünge der vier Flüsse Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Malerisch eingebettet inmitten einer atemberaubenden Bergwelt verstecken sich diese Quellen und bieten ihren Besuchern ein einzigartiges Berg- und Wassererlebnis.

Verkehrstechnisch erzielte die Gotthardregion durch den 2016 eröffneten Gotthard-Basistunnel nach 17 Jahren Bauzeit einen Meilenstein im Personen- und Warenverkehr. Mit 57 km bietet dieser längste Eisenbahntunnel der Welt die Möglichkeit zu Transportfahrten in Hochgeschwindigkeit bis zu 250 km/h. Gerade im Hinblick auf autofreie Anreisemöglichkeiten in diese Region ist dadurch ein weiterer wichtiger Baustein gesetzt.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

112 kg pro Person

100 kg Unterkunft
12 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Sind meine Schuhe zum Bergwandern geeignet?

Bergschuhe zum Bergwandern werden mit Kategorie B oder B/C klassifiziert und haben eine deutlich sichtbare stabile Fersen- und Zehenkappe und eine stark profilierte Sohle. Der Sohlenrand ist gerade und stabil um auch ein Antreten z.B. auf Schneefeldern oder Matsch sicher zu ermöglichen. Die Sohle ist stabil um auch auf Mehrtagestouren Sicherheit und Entlastung zu bieten. Schuhe dieser Art sind hervorragend für Alpenüberquerungen und Bergwanderungen geeignet.

✅ Deutlich hochgezogene Fersen- und Zehenkappe

✅ Verwindungssteife und deutlich profilierte Sohle

✅ Stabile und gerade Sohlen - Kante

Hier findest Du detaillierte Informationen zum Richtigen Bergschuh für Bergwanderungen und Alpenüberquerungen.

Wie bereite ich mich auf die Wanderung vor?

In der Alpine Welten Akademie Bergwandern | Know How findest Du viele Tipps zur Vorbereitung für eine Bergwandertour! https://akademie.alpinewelten.com/bergwandern

Grödel Sicherheitsausrüstung **Vermeidung von Unfällen**

Grödel sind von großer Bedeutung für Bergwanderungen bei Schnee und Eis, da sie das Risiko von Stürzen minimieren und ein sicheres Überqueren von Schneefeldern ermöglichen. Im Gebirge sind ganzjährige Schneefälle möglich! Besonders im Frühsommer sollten Grödel mit Tourstart bis zum 15.07 standardmäßig mitgeführt werden. Darüberhinaus gibt es Touren auf denen Grödel ganzjährig nötig sind! Die Information dazu gibt es in der jeweiligen Packliste zur Tour. Erfahre mehr zu Grödel in unserer ausführlichen Beschreibung. Hier entlang.