Alpine Welten
Berghütte

Rifugio Brasca

1.304m 🇮🇹
46.265, 9.532 Italien
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Novate Mezzola

CAI-Hütte im Val Codera am Sentiero Roma

In den Bernina-Alpen, auf 1.304 m im italienischen Val Codera, liegt das Rifugio Brasca der Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI). Das Val Codera zweigt vom Valchiavenna ab, ist ganzjährig bewohnt und hat keinen Straßenzugang. Für Wanderer auf dem Sentiero Roma ist die Hütte die erste Etappenstation.

Auf der fünftägigen Tour „Wandern im Bergell“ auf dem Sentiero Roma übernachten wir hier. Gipfelziele rund um die Hütte sind der Pizzo Ligoncio (3.033 m), die Punta Trubinasca (2.998 m) und der Pizzo dell'Oro Meridionale (2.695 m).

Übernachten auf dem Rifugio Brasca

Das Rifugio Brasca hat 48 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist die Hütte von Juni bis September.

Zustieg zum Rifugio Brasca

Von Novate Mezzola, Ortsteil Mezzolpiano, führt eine Mulattiera über Avedé, Codera und Bresciadega und durch die Wälder der Alpe Coeder zur Hütte. Eine Mulattiera ist ein alter Saumweg. Die Gehzeit beträgt 3 Stunden 30 Minuten bis 4 Stunden.

Zum Rifugio Gianetti (2.534 m) geht es über den Passo del Barbacan Settentrionale (2.598 m) in 6 Stunden. Der Weg ist mit EE bewertet, der italienischen Stufe für erfahrene Bergwanderer. Der Übergang zur Sasc-Furä-Hütte (1.904 m) über den Trubinasca-Pass dauert 6 bis 7 Stunden. Zum Rifugio Omio führen Übergänge über den Passo dell'Oro oder den Passo Ligoncio.

Gut zu wissen:

Eröffnet wurde die Hütte 1933. Kriegsereignisse zerstörten sie 1944. Der Wiederaufbau begann 1946 und war zwei Jahre später abgeschlossen. Ihr Name erinnert an Luigi Brasca, Mitbegründer der lombardischen Gruppe „Alpinisti senza guida“ (Alpinisten ohne Führer) und Vizepräsident der Sektion Mailand.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.958 m

Diavolezza

Die Diavolezza ist ein hochalpines Joch auf 2.958 m in den Bernina-Alpen. Das Skigebiet liegt strategisch zwischen Piz Bernina und Piz Palü. Eine Seilbahn erschließt das Gelände ganzjährig vom Berninapass.

Gletscher

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher in der Berninagruppe ist mit 6,2 km Länge der drittlängste Gletscher der Ostalpen. Zusammen mit dem Persgletscher bildet er mit 1,2 Kubikkilometern das volumenstärkste Gletschersystem der Ostalpen. Ein Gletscherlehrpfad mit 20 Stationen dokumentiert den Gletscherrückgang von 2,5 km seit 1878.

Gipfel 4.048 m

Piz Bernina

Der Piz Bernina (4.049 m) erhebt sich als höchste Erhebung der Ostalpen und einziger Viertausender östlich des Gotthardpasses im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel trennt die Gletscher Tschierva und Morteratsch und gilt als einer der bedeutendsten Hochgipfel der Alpen. Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz über den heute unüblichen Ostgrat.

Gipfel 3.751 m

Piz Morteratsch

Der Piz Morteratsch (3.751 m) liegt zentral in der Berninagruppe und gilt als einfachster der Bündner Eisriesen. Der vergletscherte Normalweg führt über die Tschiervahütte und den Nordrücken zum Gipfel. Vom Gipfel eröffnet sich der klassische Blick auf den Biancograt des Piz Bernina.

Dorf 212 m

Novate Mezzola

Novate Mezzola (212 m) liegt am Ufer des Mezzolasees in der lombardischen Provinz Sondrio. Der Ort dient als Ausgangspunkt für den berühmten Sentiero Roma und weitere alpine Wanderwege der Bernina-Alpen. Die autofreie Val Codera mit ihren Schutzhütten ist nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbar.

Sattel 2.754 m

Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej liegt auf 2.754 m zwischen Oberengadin und Val Roseg in den Bernina-Alpen. Der markierte Wanderweg verbindet Silvaplana mit Pontresina und bietet direkten Blick auf die Berninagruppe. Von der Corvatsch-Mittelstation Murtèl erreicht man den Pass in 45 Minuten.

Sattel 3.430 m

Fuorcla Prievlusa

Die Fuorcla Prievlusa auf 3.430 m bildet den strategischen Einstieg zum berühmten Biancograt am Piz Bernina. Der Pass verbindet das Tschierva-Gletschergebiet mit der legendären Himmelsleiter. Als tiefste Scharte zwischen Piz Bernina und Piz Morteratsch markiert er den Beginn einer der schönsten Felsfirngrate der Alpen.

Dorf

Surlej

Surlej ist ein Ortsteil von Silvaplana am Silvaplanersee zwischen Lej da Champfèr und Lej da Silvaplauna. Der Ort liegt am Fuße des Piz Surlej und des Corvatsch. Seit dem Bau der Corvatschbahn 1963 entwickelte sich Surlej zu einem lebendigen Bergdorf.

Gipfel 3.594 m

Piz Glüschaint

Der Piz Glüschaint erhebt sich auf 3.594 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen dem Val Roseg und dem Val Malenco. An seiner Nordseite erstreckt sich der Roseggletscher.

Gletscher

Tschiervagletscher

Der Tschiervagletscher erstreckt sich über 5,63 km² zwischen Piz Bernina und Piz Roseg. Der zweigeteilte Gletscher fließt nordwestwärts ins Val Roseg. Ausgangspunkt für Hochtouren am Biancograt und Piz Palü.

Gletscher

Vadret Pers

Der Persgletscher erstreckt sich über 4 km in der Berninagruppe und nimmt seinen Ausgang an der Nordflanke des Piz Palü. Bis 2015 war er mit dem Morteratschgletscher verbunden, bevor die Gletscherzungen durch den Rückgang getrennt wurden.

Gipfel 3.511 m

Piz Sella

Der Piz Sella erhebt sich auf 3.511 m an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen Piz Glüschaint und Piz Roseg südlich des Roseggletschers. Als Skitourenziel ermöglicht er die Überquerung des Scersen Gletschers nach Süden.

Reisen mit Rifugio Brasca