Skitouren im Villgratental
Gemütliche Skitouren im Tal der ehemaligen Schmuggler und Rebellen
Verfügbare Reisetermine
28.03.2027 – 02.04.2027 3 Termine 1.249,00 € min. 5, max. 8 Personen 🇦🇹 🇮🇹 6 Tage Reise buchen
Januar
März
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Geführte Skitouren im Tal der Schmuggler und Rebellen
Im Villgratental erleben wir Skitouren in ihrer ursprünglichsten Form – ganz ohne Skilifte und Pistenrummel. Das Tal hat sich bis heute seinen eigenwilligen, rebellischen Charakter bewahrt. In der abgelegenen Grenzregion zu Italien gehörten Schmuggel und Wilderei über Jahrhunderte zum Alltag – letztere war bis vor wenigen Jahrzehnten noch weit verbreitet. Auch heute noch stemmen sich die Villgrater erfolgreich gegen die Erschließung ihres Tales durch große Skiunternehmen. Statt Massentourismus setzt man hier auf sanften Alpinismus: Nicht umsonst wurden die Orte im Villgratental als offizielle Bergsteigerdörfer ausgezeichnet.
Von unserer gemütlichen Unterkunft aus erreichen wir zahlreiche Skitouren in allen Hangrichtungen und Schwierigkeitsgraden – ideal für jeden Anspruch. Oben angekommen, belohnt uns ein Gipfelerlebnis der Extraklasse: Der Blick reicht vom Alpenhauptkamm bis zu den markanten Drei Zinnen in den Dolomiten – ein Panorama, das in Erinnerung bleibt.
Was diese Reise besonders macht
- Skitouren mit Dolomitenblick
- Unterkunft im Tal der "Bergsteigerdörfer"
- Gute ÖPNV Anbindung
- Kleine Gruppe mit maximal 8 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Skitouren
Wenig schwierige Skitouren mit einer Steilheit bis 35°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Es können jedoch kürzere Rutschwege entstehen, die sanft auslaufen. Die Geländeform ist überwiegend offen mit kurzen Steilstufen und Engpässen. Für den Aufstieg sind teilweise Spitzkehren und Harscheisen nötig. In vergletscherten Gebieten können Steigeisen für Gipfelanstiege nötig sein. Du fährst in der Abfahrt mit solidem Parallelschwung bei allen Schneearten. Insgesamt bezeichnest Du Dich als guten Skifahrer im freien Gelände.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, Lawinenlage, beeinflusst werden. Einige Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit mäßigem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Sonntag, 28.03.2027, regulär 10.00 Uhr, Innervillgraten
- Reiseende der Gruppe
- Freitag, 02.04.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Innervillgraten
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 28.03.2027
Anreise und Eingehtour zur Kreuzspitze 2.624 m
Anreise und Eingehtour zur Kreuzspitze 2.624 m
Wir treffen uns am späten Vormittag am Parkplatz unserer Unterkunft. Schnell verstauen wir das Gepäck, denn unser erster Gipfel wartet schon. Die Eingehtour auf die Kreuzspitze. Hier bekommen wir schon einen Vorgeschmack auf das, was die kommenden Tage zu bieten haben. Ein grandioser Gipfelblick von den Drei Zinnen bis zum Großvenediger und eine gemütliche Einkehr in Kalkstein am Ende der Tour. Mit dem Taxi oder Fahrgemeinschaften geht es wenige Minuten nach Kalkstein (1.630 m) auf. Kurz hinter dem Ort gelangen wir in freies Gelände. Ein paar Lärchen begleiten uns noch bis zur Alfenalm, dann wenden wir uns in den Talkessel nach Norden. Unterhalb des Bonner Höhenweges gehen wir auf das Kalksteiner Jöchel zu. Der 2.326 Meter hohe Übergang war ein beliebter Weg der Schmuggler im vergangenen Jahrhundert. Wir queren darunter nach Osten. Der prächtige Skihang der Kreuzspitze liegt vor uns. Leicht gewinnen wir an Höhe und es lohnt sich schon mal nach hinten zu blicken, bald tauchen sie auf: Die Drei Zinnen! Jetzt sind es nun noch wenige Meter bis zum Gipfel. Steil unter uns liegt im Süden das Villgratental. Im Westen der Haunold und die Drei Zinnen. Dazu kommt der Alpenhauptkamm und viele unserer Tourenziele der kommenden Tage. Bei der Abfahrt gilt nur noch eines: Die Ski laufen lassen und ab zum Kuchen in Kalkstein. Im einzigen Gasthaus dort, in der "Badl Alm", werden wir bald Stammgäste sein.
2. Tag
· 29.03.2027
Aussichtsgipfel der Extraklasse: Das Toblacher Pfannhorn 2.660 m
Aussichtsgipfel der Extraklasse: Das Toblacher Pfannhorn 2.660 m
Oberhalb von Kalkstein geht es in das lang gezogene Alfental. Nach Westen schließt sich das Tal mit einem mächtigen Kessel. In diesem Kessel werden wir nachher unsere Abfahrtsspuren setzen. Das nach Osten ausgerichtete Tal sammelt in der Regeln viel Neuschnee und konserviert diesen gut. Im Talkessel angekommen, weichen wir dem engen Bacheinschnitt südlich aus und gelangen so ohne große Schwierigkeiten direkt unter den Grenzkamm nach Italien. Mit ein paar Spitzkehren erreichen wir das Pfanntörl (2.508 m) und sind nun direkt an der Grenze. Hier befinden sich noch Stellungen und Baracken aus dem ersten Weltkrieg. Auf dem Kamm steigen wir die letzten hundert Höhemeter nach Süden zum Gipfelkreuz. Die Drei Zinnen sind nun zum Greifen nah. Die Abfahrt verlegen wir meist etwas rechts des Aufstiegs und hinab geht es zur Badl Alm zur Einkehr.
3. Tag
· 30.03.2027
Das Hohe Haus 2.784 m direkt über Innervillgraten
Das Hohe Haus 2.784 m direkt über Innervillgraten
Vom Gasthaus tragen wir unsere Ski ein kurzes Stück, bevor wir am Ahornberg Anschnallen können. Anfangs ist das Tal eng eingeschnitten. Wir passieren die Schmidhoferalm und steigen weiter entlang des Einatsbachs bis wir auf etwa 2000 Metern die Sandkammer erreichen. Hier weitet sich das Tal für die typische Villgrater Almlandschaft bis zur "Villponer Lenke" 2.226 m steigen wir hinauf. "Lenke" werden in der hiesigen Region die Übergänge genannt. Geschickt nutzen wir diesen Übergang und ziehen die letzten rund 200 Höhenmeter unterhalb das Hohem Kreuz nach Süden zum Hohen Haus. Im Süden haben wir die zwei Gipfel der vergangenen Tage im Blick und im Norden spicken die Gipfel der Lasörlinguppe des Defereggentales heraus. Die Abfahrt führt uns schnurstracks zurück nach Innervillgraten.
4. Tag
· 31.03.2027
Von Kalkstein auf das Marchkinkele 2.545 m
Von Kalkstein auf das Marchkinkele 2.545 m
Nochmals geht es oberhalb unserer beliebten Einkehr kurz ins Alfental. Doch diesmal schwenken wir nach links in das schattige Marchenkar. Schattig bedeutet, dass der Pulverschnee lange erhalten bleibt. Vielleicht haben wir Glück und es ist so. Auf jeden Fall gibt es im Marchenkar die eine oder andere Spitzkehre zu stemmen. Meist locken auch schon die Abfahrtlinien rechts von uns, doch erst einmal müssen wir auf den Gipfel. Zuerst erreichen wir den lang gezogene Südkamm: Bei gutem Wetter ist ab hier wieder die Panoramatapete der Sextener Dolomiten aufgezogen! Jetzt ist der Gipfel (2. 545 m) fast greifbar. Wieder sind wir auf dem Grenzkamm und einige Relikte aus dem Alpenkrieg sind ebenfalls zu sehen. Meist versuchen wir unsere Abfahrt etwas links der Aufstiegsroute zu legen, denn hier haben wir mehr Platz für unsere Schwünge. Was dann folgt, dürfte klar sein: Die Einkehr hinter den Panoramafenstern im Gasthof in Kalkstein.
5. Tag
· 01.04.2027
Das Rote Kinkele 2.762 m: Der Skitourenberg im Villgratental
Das Rote Kinkele 2.762 m: Der Skitourenberg im Villgratental
Das Villgratental bis bekannt für seine außergewöhnlich schönen Almdörfer, die nur im Sommer bewohnt werden. Eines davon ist die Kameliesenalm. Fast schon kitschig sind die Fotomotive dort und der Berg dahinter - das Rote Kinkele - ist der Skitourenberg des Tales. Wir erreichen unseren Startpunkt den Parkplatz Lahnberg (1.690 m) entweder mit Fahrgemeinschaften oder einem kurzen Taxitransfer. Bequem erreichen wir von hier nach rund 300 vertikalen Metern die Kameliesenalm auf 2.000 Meter Höhe. Jetzt beginnt das klassische Skitourengelände. Nach Nordosten steigen wir stetig auf und erreichen schließlich in einer ausgeprägten Rechtskurve den nach Norden ausgerichteten Gipfelhang und den Gipfel. In der Abfahrt halten wir uns meist etwas links der Aufstiegsspur.
6. Tag
· 02.04.2027
Gemütlicher Abschluss auf einem unaussprechbaren Gipfel
Gemütlicher Abschluss auf einem unaussprechbaren Gipfel
Schrille Gipfelnamen sind wir inzwischen gewohnt. Zum Abschluss noch einer: Die "Pürgelesgungge" mit glatt 2.500 Meter Höhe. Von Kalkstein geht es wieder ein Stück an der Alfenalm vorbei, aber nun gleich in die Hänge, die nach Norden führen. Im Sommer ist hier überall Almgelände und der grasige Untergrund lässt Touren auch bei geringer Schneelage zu. Zuerst muss man etwas verwinkelt und verzwickt den Weg durch sanfte Mulden finden, dann führt uns ein deutlich ausgeprägter Rücken auf den höchsten Punkt zu. Selbst bei kritischer Lawinenlage ist diese Tour bei guter Spurwahl meist möglich. Zu Abschluss beschert uns der Gipfel nochmals das komplette Prachtpanorama der vergangenen Tage. Wer jetzt noch nicht den Großglockner vom Großvenediger unterscheiden kann, muss einfach wieder kommen.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 5 · Nicht im Preis 6
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Unterkunft
5 x ÜN/MBZ in Pension & Gasthof
Verpflegung
1 x Abendessen
4 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Gasthof Raiffeisen
Bergsteigerunterkunft auf 1.400 m in Innervillgraten In den Villgratner Bergen in Osttirol, auf 1.400 m Seehöhe, liegt der Gasthof Raiffeisen im Ort Innervillgraten. Der Gasthof mit Pension ist eine traditionelle Ber…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Extraübernachtung(en)
Für eine Übernachtung vor oder nach der Tour empfehlen wir Dir, rechtzeitig ein Zimmer in der Umgebung zu reservieren. Achte dabei nach Möglichkeit auf eine Option mit kostenloser Stornierung.
Gasthof Raiffeisen
Bergsteigerunterkunft auf 1.400 m in Innervillgraten In den Villgratner Bergen in Osttirol, auf 1.400 m Seehöhe, liegt der Gasthof Raiffeisen im Ort Innervillgraten. Der Gasthof mit Pension ist eine traditionelle Ber…
Unterkunft ansehen
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Sillian
2. Mit dem Bus
Zielort
Innervillgraten Dorf
3. Weg zum Treffpunkt
100 Meter
4. Treffpunkt
am 28.03.2027, um 10.00 Uhr
an der Rezeption in der Unterkunft
Gasse 77
9932 Innervillgraten
AT