Skitouren für 3.000er Sammler auf der Brancahütte
Frühjahrs-Skigenuss im Herzen der Lombardei
Verfügbare Reisetermine
01.03.2027 – 06.03.2027 5 Termine 1.369,00 € min. 4, max. 6 Personen 🇮🇹 6 Tage Reise buchen
März
April
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Skitouren in der Lombardei | Veltlin
Die Brancahütte ist für Skialpinisten der Ort an dem zahlreiche Superlative aufeinandertreffen. Zunächst ist sie relativ leicht erreichbar. Die Lage selbst ist ein Gedicht. Umrahmt von zahlreichen Dreitausendern bildet unser Stützpunkt das Eingangstor für unzählige Skihochtouren im Fornikessel. Die von uns anvisierten Gipfel stellen daher nur eine Auswahl an Tourenmöglichkeiten dar. Berühmt ist auch das südliche Flair, gepaart mit einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft und hervorragender lobardischer Küche. Wenn es draußen nicht so schön wäre, würde man die Hütte gar nicht verlassen.
Was diese Reise besonders macht
- 5 anspruchsvolle Ski-Dreitausender
- Familiengeführte Berghütte mit Charme
- Feine italienische und lombardische Küche
- Kleine Gruppe mit maximal 6 Personen
- Leihausrüstung inklusive
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Skitouren
Wenig schwierige Skitouren mit einer Steilheit bis 35°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg besteht keine Gefahr. Es können jedoch kürzere Rutschwege entstehen, die sanft auslaufen. Die Geländeform ist überwiegend offen mit kurzen Steilstufen und Engpässen. Für den Aufstieg sind teilweise Spitzkehren und Harscheisen nötig. In vergletscherten Gebieten können Steigeisen für Gipfelanstiege nötig sein. Du fährst in der Abfahrt mit solidem Parallelschwung bei allen Schneearten. Insgesamt bezeichnest Du Dich als guten Skifahrer im freien Gelände.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
6 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Montag, 01.03.2027, regulär 14.00 Uhr, S. Caterina Valfurva
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 06.03.2027, voraussichtlich 15.00 Uhr, S. Caterina Valfurva
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 01.03.2027
Anreise und Aufstieg zur Brancahütte (2.493 m)
Anreise und Aufstieg zur Brancahütte (2.493 m)
Am frühen Nachmittag treffen wir uns im Café in Santa Caterina in Valfurva. Gemeinsam fahren wir weiter über eine kleine Bergstraße zur Fornihütte. Von hier können wir bei guter Schneelage das Gepäck mit Skidoo auf die Hütte transportieren lassen. Mit Ski steigen wir weiter auf zur Brancahütte, wo uns die Hüttenwirte bereits erwarten. In der gemütlichen Gaststube oder an der Bar besprechen wir die kommenden Tage. Sollte noch Zeit sein, dann unternehmen wir eine kleine Skitour in Richtung des Monte Pasquale, um zumindest eine erste Abfahrt einzuheimsen. Am Abend genießen wir zum ersten Mal die italienische Küche und lassen uns bei einem guten Glas Wein überraschen, was auf den Tisch kommt.
2. Tag
· 02.03.2027
Skitour auf den Monte Pasquale (3.553 m)
Skitour auf den Monte Pasquale (3.553 m)
Zum Einstieg suchen wir uns mit dem Monte Pasquale die kürzeste Skitour des Gebiets aus. Direkt hinter der Brancahütte ziehen wir die Felle auf und steigen über das Val di Rosole südwestseitig zunächst steil und dann flacher mit einer letzten steilen Passage zum Sattel zwischen Monte Pasquale und dem gegenüberliegenden Cevedale (3.769 m). Steigeisen und Pickel kommen hier auf den letzten Metern zum Einsatz. Die letzten 150 Hm führen unschwierig zur weißen Kuppe des Gipfels. Von hier erhebt sich nun gleich gegenüber die Königsspitze / Gran Cebru, mit 3.859 m der zweithöchste Gipfel der Ortlergruppe. Auf der anderen Seite zeichnen die Gipfel des Forno Kessels das Panorama und vermitteln uns Vorfreude auf die kommenden Tage. Eine traumhafte Abfahrt führt uns mit einer hohen Chance auf Firn zurück zur Brancahütte.
3. Tag
· 03.03.2027
Skitour auf die Punta San Mateo (3.679 m)
Skitour auf die Punta San Mateo (3.679 m)
Heute wenden wir uns den nord- und ostseitigen Hängen der Punta San Mateo zu. Von der Hütte fahren wir zunächst am See vorbei etwas ab und ziehen dann die Felle auf. Diese Passage begleitet uns die nächsten Tage noch öfters. Nun ziehen wir unsere Spur über "Le Guglie" (benannt nach den Türmchen des Mailänder Doms) hinauf zum Fornigletscher und flach weiter bis in die Flanke des Berges auf 2.900 m. Gewaltige und eindrückliche Hängegletscher begleiten uns auf dem weiteren Anstieg über den rampenartigen Gletscherhang. Die nun folgende Steilstufe hat es mit 40° noch einmal in sich. Unser Bergführer sichert diese bei Bedarf zusätzlich ab, so dass sie mit Steigeisen und Pickel gut überwunden werden kann. Die letzten Meter sind wieder gemütlich bis zum Gipfel. Von hier genießen wir den Blick in die Presanella - Adamello Bergregion. Die Abfahrt führt über die Aufstiegsstrecke wieder zurück zur Hütte und dürfte neben konzentriertem Fahren sicher auch mit einer hohen Chance auf Pulverschnee aufwarten. Das frisch gezapfte Bier auf der Brancahütte haben wir uns verdient.
4. Tag
· 04.03.2027
Skitour auf den Palon de la Mare (3.703 m)
Skitour auf den Palon de la Mare (3.703 m)
Mit Ski den Palon della Mare zu erreichen, bedeutet den zweithöchsten Punkt des gesamten Trentino zu erobern. Von der Hütte geht es zunächst wieder nach Südwesten zum Gletscher. Nun biegen wir links ab und steigen über eine sehr große Steilmulde und einen Gletscherhang hinauf bis zum Plateau, das uns anschließend zum Gratrücken des Palon de la Mare führt. Die Abfahrt von hier oben gehört bei guten Bedingungen sicher zum Besten, was man im gesamten Fornikessel erleben kann. Auf der Terrasse der Brancahütte lassen wir den Tag ausklingen und genießen ein weiteres herrliches Abendessen. Wer weiß, vielleicht gibt es ja Fisch auf 2.493 m.
5. Tag
· 05.03.2027
Skitour auf die Cima de Pejo (3.549 m)
Skitour auf die Cima de Pejo (3.549 m)
Die Cima de Pejo gehört zu den wahren Schmankerln im Gebiet und gleichzeitig ist sie eher entlegen und wird weniger begangen. Je nach Bedingungen wählen wir einen der zwei besten Aufstiege zum Gipfel. Von der Hütte folgen wir zunächst der Aufstiegsroute zum Palon de la Mare und biegen auf dem Gletscher rechts ab. Eine kleine Steilrampe führt uns auf das Gletscherplateau des Monte Vioz. Dieses queren wir bis zum Fornigletscher und steigen über diesen mit einer weiteren Steilstufe aufs Haupt des Cima die Pejo. Von hier haben wir noch einmal eine traumhafte Aussicht auf unsere Gipfelanstiege und den gegenüber liegenden Palo de la Mare. Über den Gletscher fahren wir nun nordseitig ab und erreichen über eine weitere Steilflanke den Westhang zum Fornogletscher. Diese steilere Flanke ist noch einmal ein wahrer Skigenuss. Sanfte Schwünge und der obligatorische Gegenanstieg bringen uns wieder zurück zur Brancahütte. Die Bar lässt abends grüßen.
6. Tag
· 06.03.2027
Skitour auf den Pizzo Tresero (3.594 m)
Skitour auf den Pizzo Tresero (3.594 m)
Unseren letzten Tag krönen wir mit einer Skitour auf den Pizzo Tresero. Über den Fornigletscher geht es hinauf bis auf 2.750 m. Hier ziehen wir nach rechts weiter hinauf zu einem Sattel. Begleitet werden wir dabei ein letztes Mal von zahlreichen Spaltenzonen. Über einen ausgesetzten, aber bei guten Bedingungen unschwierig zu begehenden Grat erreichen wir den Gipfel. Bekannt ist der Pizzo Tresero übrigens auch aufgrund seines kunstvollen Gipfelkreuzes, das auf einem Foto sicher nicht fehlen darf. In der nordseitigen Abfahrt sind hier oft noch lange beste Pulverschneeverhältnisse anzutreffen. Mit einem kurzen Zwischenstopp verabschieden wir uns von unseren Hüttenwirten und treten die letzte Abfahrt ins Tal an. Verabschiedung und Heimreise.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 9 · Nicht im Preis 3
Guide
6 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Unterkunft
5 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
1 x Abendessen
4 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
Ausrüstung
Eispickel für Hochtouren
Gurt Alpin - leicht
Hochtouren Hardware Safelock-Karabiner, HMS-Karabiner, Normalkarabiner, Eisschraube ca. 17 cm, Reepschnur (5 mm, 4 m), Bandschlinge 120 cm
Steigeisen für Hochtouren
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
5 Nächte
Rifugio Branca
CAI-Hütte am Forni-Gletscher im Ortlergebiet Im Ortlergebiet, zu Füßen des Forni-Gletschers , liegt auf 2.493 m das Rifugio Branca der Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI). Die Hütte steht im oberen Valle de…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Tirano
2. Mit dem Bus
Zielort
Valfurva, Autostazione, S.Caterina
3. Weg zum Treffpunkt
100 m
4. Treffpunkt
am 01.03.2027, um 14.00 Uhr
Im Cafe Santa Catherina in Valfurva
Via Magliaga 2
23030 S. Caterina Valfurva
IT