Alpine Welten
7.000er

Putha Hiunchuli | Dhaulagiri VII Expedition (7.246 m)

Technisch leichter 7.000er in Nepal - zu Fuß oder perfekt mit Ski

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

04.09.2027 – 07.10.2027 2 Termine

September

Oktober

Kein passender Termin dabei? Sag uns, wann Du unterwegs sein willst — allein oder als Gruppe. Wunschtermin anfragen

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 34 Tage 9.699,00 € min. 6, max. 10 Personen Reise buchen

Ein leichter Siebentausender plus wildes Trekking in unberührter Hochgebirgslandschaft

Der Putha Hiunchuli (7.246 m), auch bekannt als Dhaulagiri VII, ist ein mächtiger, aber stiller Riese am westlichen Rand des Dhaulagiri-Massivs – fernab der bekannten Gipfelziele Nepals. Er gilt als einer der zugänglichsten Siebentausender des Landes, was jedoch keineswegs bedeutet, dass er leicht zu erreichen wäre: Allein die lange Anreise durch die Dolpo-Region macht ihn zu einem echten Expeditionsziel für erfahrene Bergsteigerinnen und Bergsteiger, die den Himalaya in seiner rauen, unverfälschten Form erleben möchten.

Technisch wenig anspruchsvoll, bietet der Putha Hiunchuli eine ideale Gelegenheit, Höhenbergsteigen jenseits der 7.000-Meter-Marke zu erleben – ohne große objektive Gefahren wie Seracs oder ausgesetzte Grate. Die Normalroute verläuft über den weitläufigen, meist spaltenarmen Chandeu-Gletscher und die Nordostflanke des Berges, mit gleichmäßigem Anstieg über Firn und Hartschnee – bei guten Verhältnissen oft sogar seilfrei begehbar.

Für Skibergsteiger ist der Putha Hiunchuli nochmal ein ganz besonderer Genuss. Kommen doch problemlos mehere tausend Höhenmeter Abfahrt zusammen.

Was diese Reise besonders macht

  • 7.000er, technisch einfach
  • 16 volle Tage am Berg - hohe Gipfelchancen
  • Akklimatisation durch langen Anmarsch
  • Zusätzliche Climbing Sherpas
  • Besonders für Skibergsteiger geeignet

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Erhebliche Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 140 - 1.200 Hm 150 - 800 Hm
Gehzeit 2 - 7 h

Die Expedition zur Putha Hiunchuli eignet sich für konditionsstarke und erfahrene (Ski-)Bergsteiger mit erster Westalpenerfahrung. Die technischen Anforderungen sind gering. Durch die planmäßig geneigten Bergflanken eignet sich die Putha Hiunchuli perfekt für eine Besteigung mit Ski oder Schneeschuhen. Im Aufstieg müssen vergletscherte Passagen mit teilweise bis zu 35° steilen Flanken selbständig und eigenverantwortlich unter Anleitung des Bergführers begangen werden. Unser Bergführer begleitet die Gruppe nach Möglichkeit bis zum Gipfel, eine Führungstätigkeit wie in den Westalpen findet allerdings nicht statt. Die Gipfeletappe ist lang und erfordert eine ordentliche Portion Kondition und Durchhaltewillen.

Du verfügst über eine Ausdauer für mehrtägige Aufstiege zwischen 1.000 bis 1.900 Höhenmetern in großer Höhe. Tägliche Gehzeiten von 5 bis 7, am Gipfeltag auch bis zu 11 Stunden liegen im Bereich des Möglichen. Gesundheitlich und physisch bist Du in bester Verfassung. Eine Erfahrung aus vorherigen Expeditionen ist nicht erforderlich, aber natürlich von Vorteil. Du bist neugierig auf fremde Kulturen, anpassungsfähig und bereit auf Komfort zu verzichten. Am Berg ist Teamfähigkeit und Kameradschaft von jedem Teilnehmer gefordert.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

3 Gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 800 - 1.200 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 7 - 8 Stunden.

Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen

3 Mittel / Bis 50°

Mittelschwere Expedition mit erheblichen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung von 30°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände zu Fuß mit Steigeisen. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum III. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

4 Erhebliche Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Große Grate wie Matterhorn-Hörnligrat, Biancograt oder Mont-Blanc-Überschreitung, Alpinklettern im VI. Grad, Eisklettern im Vorstieg, Expeditionen auf Siebentausender wie Pik Lenin oder Muztagh Ata
Ski/Board
Skihochtouren auf Viertausender, steile Abfahrten über 35°, Freeriden in hochalpinem Gelände, Skibesteigungen wie der Elbrus
Wandern & Trekking
Lange Höhentrekkings über vergletscherte Pässe, Schneeschuhtouren in steilem, lawinengefährdetem Gelände
Polar & Arktis
Durchquerung des grönländischen Inlandeises, Expeditionen zum Südpol oder auf den Mount Vinson

Cross-Tipp

Am Matterhorn zählt Klettern im Fels mit Bergschuhen mehr als Gletschererfahrung. Beim Eisklettern hilft Dir die Vorstiegserfahrung aus dem Fels; Eisschrauben und die Beurteilung des Eises lernst Du aber eigens.

Geplanter Reiseablauf

34 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 04.09.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Donnerstag, 07.10.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 04.09.2027

Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag oder Abend und gehen über Nacht.

2. Tag · 05.09.2027

Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt

Nach unserer Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu erwartet uns bereits unser nepalesischer Partner. Ein kurzer Transfer bringt uns zu unserem Hotel im quirligen Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um von der langen Anreise zu entspannen oder durch die Gassen rund um das Hotel zu schlendern und erste Eindrücke Nepals aufzusaugen. In unserer Unterkunft checken wir nochmals unsere Ausrüstung und treffen letzte Vorbereitungen für die Expedition. Am Abend genießen wir ein gemütliches nepalesisches Abendessen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung "Welcome Dinner" am ersten Abend
3. Tag · 06.09.2027

Flug nach Nepalganj – Das Tor zum wilden Westen Nepals

Heute verlassen wir das geschäftige Kathmandu und fliegen in den flachen Terai – die subtropische Tiefebene Nepals. Unser Ziel ist Nepalganj, eine quirlige Grenzstadt nahe der indischen Grenze, in der sich südasiatische Kulturen und Einflüsse vermischen. Schon beim Ausstieg aus dem Flugzeug spüren wir das warme, feuchte Klima des Terai und erleben einen starken Kontrast zur Bergwelt, die uns noch bevorsteht.

Nach dem Transfer zum Hotel bleibt Zeit, die Stadt zu erkunden. Die weitläufige Altstadt beeindruckt mit lebhaften Basaren, die ein breites und buntes Warenangebot bereithalten. Ihre Architektur ist deutlich vom indischen Stil beeinflusst – eine Besonderheit, die in Nepal eher selten zu finden ist. Am Abend genießen wir die lokale Küche und wir lassen den Tag entspannt ausklingen.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 07.09.2027

Mit der Propellermaschine nach Juphal – Zu Fuß nach Dunai

Am Vormittag fliegen wir mit einer kleinen Twin Otter weiter nach Juphal auf 2.550 m, dem Einstiegspunkt in die abgeschiedene Dolpo-Region. Dort treffen wir auf unsere Begleitmannschaft, die uns während der Expedition unterstützt. Nach einer gemütlichen Mittagspause geht es los zur ersten Etappe. Die Träger übernehmen das Hauptgepäck, sodass wir nur mit leichtem Tagesrucksack unterwegs sind. Ziel ist das Dorf Dunai (2.150 m), wo wir unser erstes Zeltlager aufschlagen.

Höhenmeter 140 Hm 450 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
5. Tag · 08.09.2027

Durch die Schlucht des Barbung Khola bis Tarakot

Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Etappe entlang des wilden Bheri-Flusses. Der Weg führt durch eine beeindruckende Schlucht, vorbei an kleinen Dörfern wie Byasgar (2.487 m), terrassierten Feldern und traditionellen Bauernhäusern. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke in das grüne Flusstal. Am Nachmittag erreichen wir unseren Zeltplatz auf etwa 2.450 m, idyllisch am Flussufer unterhalb von Tarakot gelegen.

Wer möchte, kann noch einen Spaziergang ins Dorf unternehmen. Die alte Dzong-Festung, Gebetsmühlen und Chörten geben einen Einblick in die kulturelle Bedeutung des Ortes, der früher ein wichtiger Handelspunkt war. Abends werden wir vom Kochteam mit einer warmen, landestypischen Mahlzeit verwöhnt – ein gelungener Abschluss eines abwechslungsreichen Trekkingtages.

Höhenmeter 600 Hm 150 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
6. Tag · 09.09.2027

Von Tarakot nach Mushi Khola – Einsame Pfade in Richtung Dhaulagiri

Heute erwartet uns eine längere, aber landschaftlich äußerst lohnende Etappe. Hinter der kleinen Siedlung Laisicap verlassen wir den Hauptweg ins Upper Dolpo und folgen nun dem wenig begangenen Bharbung-Khola-Tal ostwärts – direkt in Richtung der gewaltigen Berge der Dhaulagiri-Gruppe. Die Umgebung verändert sich spürbar: Die Vegetation wird spärlicher, die Dörfer kleiner und seltener, die Landschaft karger und wilder.

Wir wandern flussaufwärts durch eine stille Welt aus Fels, Kiesbänken und trockenen Hängen. Die Route verläuft in stetem Auf und Ab, oft direkt am Flusslauf entlang. Nach einer wohlverdienten Mittagspause im kleinen Ort Khani Gaon (ca. 2.730 m) geht es weiter ins immer einsamer werdende Hochtal. Die ursprüngliche Natur, die klare Luft und die Abgeschiedenheit dieser Region machen diese Etappe zu einem besonderen Erlebnis abseits der klassischen Trekkingrouten.

Am Nachmittag erreichen wir unser Camp bei Mushi Khola, einem abgelegenen Rastplatz inmitten der wilden Berglandschaft. Hier spüren wir, dass wir dem Herzen des Himalaya näherkommen und der Putha Hiunchuli langsam in Reichweite rückt.

Höhenmeter 700 Hm 400 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
7. Tag · 10.09.2027

Von Mushi Khola nach Kagkot – Aufstieg ins Hochgebirge

Heute steigen wir weiter ins obere Barbung-Khola-Tal auf. Die Luft wird spürbar dünner, das Klima rauer, die Natur ursprünglicher. Auf schmalen Pfaden folgen wir weiterhin dem Flusslauf und erreichen schließlich die weite Schwemmebene von Kagkot, einem kleinen, abgelegenen Bergdorf auf etwa 3.300 m Höhe.

Das Tal öffnet sich hier zu einem beeindruckenden Panorama: Die ersten hohen Gletscherberge rücken in den Blick – darunter der Hongde Himal (6.556 m) und der Tongu Himal (6.197 m), die majestätisch über den grauen Moränenflanken thronen. Ihre vergletscherten Gipfel markieren den Übergang in die eisige Welt der Dhaulagiri-Gruppe. Kagkot selbst liegt aussichtsreich auf einer kleinen Geländestufe oberhalb des Flusses – ein Ort, an dem man die Stille und Weite des Himalaya intensiv spürt.

Die Siedlung ist einfach, aber lebendig: Bauern treiben Yaks und Ziegen durch die Felder, Frauen tragen Feuerholz und Kinder winken neugierig aus den Steinhäusern.

Höhenmeter 600 Hm 150 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
8. Tag · 11.09.2027

Akklimatisationstag in Kagkot – Vorbereitung auf die Hochregion

Heute legen wir bewusst eine Pause in Kagkot (3.300 m) ein, um uns optimal an die zunehmende Höhe anzupassen. Eine gute Akklimatisation ist entscheidend für den weiteren Verlauf der Tour, denn ab jetzt bewegen wir uns dauerhaft in großen Höhen. Der Körper braucht Zeit, um sich an den geringeren Sauerstoffgehalt zu gewöhnen – ein Ruhetag mit leichter Bewegung ist dafür ideal.

Nach einem entspannten Frühstück unternehmen wir eine gemächliche Wanderung zu einer Hochalm oberhalb des Dorfes. Diese kleine Tour bringt uns höher hinauf, bevor wir wieder in Kagkot schlafen – ganz nach dem Prinzip "go high, sleep low". Dabei werden wir mit tollen Ausblicken auf die umliegenden Dolpo-Berge und erste Gletscherflanken belohnt.

Auch organisatorisch steht heute etwas an: Ab Kagkot übernehmen lokale Träger aus dem Tal den Weitertransport des Gepäcks – eine Regelung, die auf alte Nutzungsrechte zurückgeht und bis heute strikt eingehalten wird. Wir nutzen die Gelegenheit, um unser Gepäck neu zu sortieren und nur das Nötigste für den Aufstieg ins Basislager bereitzustellen.

Höhenmeter 200 Hm
Gehzeit 2 - 3 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
9. Tag · 12.09.2027

Aufstieg zur Yak Kharka oder zum German Base Camp – Einstieg ins alpine Niemandsland

Gut erholt und bestens akklimatisiert brechen wir heute auf in eine neue Höhenstufe: Wir verlassen das Barbung-Khola-Tal und biegen nach Süden in das abgelegene Hochtal des Kag Khola ein – einem wilden Seitental, das sich direkt unter die Gletscherflanken des Putha Hiunchuli schmiegt. Dieser Abschnitt markiert den Übergang vom bewohnten Bergland in die echte Hochgebirgswildnis.

Der Weg beginnt mit einem steilen Anstieg über grasbewachsene Berghänge, vorbei an Gebetsfahnen und einsamen Yakweiden. Immer wieder bieten sich spektakuläre Ausblicke zurück ins Barbung-Tal und auf die umliegenden Sechstausender. Nach einem kleinen Pass erreichen wir die Hochalm Pangzi, ein beliebter Rastplatz für Karawanen und Trägerteams. Je nach Wetter, Kondition und Logistik schlagen wir unser Camp entweder hier auf – an der Yak Kharka (ca. 4.200 m) – oder steigen weiter bis zum sogenannten German Base Camp (ca. 4.500 m) auf.

Diese Region ist völlig unbewohnt, von weiten Gletscherböden, Moränen und Hochalmmatten geprägt. Der Blick schweift nun erstmals ungehindert in die Hochregionen des Dhaulagiri-Massivs, dessen wuchtige Flanken das Tal im Süden begrenzen. Mit etwas Glück lassen sich hier Blauschafe oder Bartgeier beobachten.

Höhenmeter 1.200 Hm 250 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
10. Tag · 13.09.2027

Aufstieg ins Basislager der Putha Hiunchuli (4.900 m)

Heute steht eine der forderndsten, aber zugleich eindrucksvollsten Etappen unseres Trekkings bevor. Der Pfad führt uns tief hinein in die wilde Hochgebirgslandschaft des Dhaulagiri-Massivs – Ziel ist das Basislager der Putha Hiunchuli (Dhaulagiri VII), das für die kommenden Tage unser alpines Zuhause wird.

Der Weg beginnt mit einem stetigen Anstieg über Hochalmmatten, Felsstufen und Blockfelder, vorbei an Gletscherschliffen und alten Moränen. Nach dem Passieren des verlassenen German Base Camp – ein ehemaliger Lagerplatz, der heute wegen Wassermangel nicht mehr genutzt wird – queren wir einen kleinen Pass mit fantastischer Aussicht auf das Kag-Khola-Tal und die umliegenden Gipfel wie Tongu Himal und Putha Himlung. Die Höhenluft ist nun deutlich spürbar, und Trittsicherheit sowie Konzentration sind gefragt – besonders auf den felsigen Abschnitten und steileren Moränenhängen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir ein weitläufiges Moränenplateau, das geschützt in einer Senke unterhalb der mächtigen Nordflanke der Putha Hiunchuli liegt. Hier schlagen wir unser Basislager auf rund 4.900 m auf – inmitten alpiner Wildnis, umgeben von vergletscherten Gipfeln, rauschenden Bächen und eiskalten Gletscherwänden. Die Aussicht ist grandios – besonders bei klarer Sicht in der Abendsonne, wenn das Licht die umliegenden Eisflanken in ein leuchtendes Orange taucht.

Das Lager wird mit viel Sorgfalt eingerichtet: mit Küchenzelt, Schlafzelten, einer kleinen Sitzecke und – ganz wichtig – Zugang zu frischem Schmelzwasser aus einem nahen Gletscherbach. Hier beginnt die eigentliche Expedition.

Höhenmeter 800 - 1.000 Hm 200 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
11. bis 26. Tag · 14.09.2027 - 29.09.2027

Besteigung Putha Hiunchuli – 15 Tage zwischen Gletscher, Höhe und dem Gipfel

Nach der Ankunft im Basislager auf etwa 4.900 m gönnen wir uns zunächst einen vollständigen Ruhetag. Trotz guter Akklimatisation durch das vorherige Trekking ist dies ein wichtiger Schritt, um den Körper auf die kommenden Höhenmeter vorzubereiten. Gleichzeitig nutzen wir die Zeit, um Ausrüstung und Verpflegung für die bevorstehende Hochlagerphase zu organisieren.

In den nächsten vollen 16 Tagen dreht sich alles um den Aufstieg auf den Putha Hiunchuli (7.246 m). Wir richten eine Lagerkette mit drei Hochlagern ein: Lager 1 (ABC) auf ca. 5.400 m, direkt am Fuß des Chandeu-Gletschers, Lager 2 auf etwa 6.200 m und Lager 3 auf ca. 6.600 m, von dem aus der Gipfelversuch startet. Der Aufstieg verläuft ab dem Gletscher größtenteils über Firn und Schnee, ist technisch wenig schwierig, erfordert aber Ausdauer, Trittsicherheit und solide Höhenanpassung. Je nach Schneebedingungen kann der Weg seilfrei begangen werden, teilweise ist jedoch auch das selbständige Gehen in Seilschaften notwendig. Beim Transport der Hochlagerausrüstung werden wir von unseren Climbing Sherpas unterstützt. Die persönliche Ausrüstung trägt jeder Teilnehmer selbst.

Nach dem Einrichten der Lager steht jedem Teammitglied genügend Zeit zur Verfügung, um den Gipfel zu versuchen – mit bis zu zwei Reservetagen bei Schlechtwetter oder Verzögerungen. Die Gipfeletappe selbst beginnt in der Nacht, meist gegen 2 Uhr, vom dritten Hochlager aus. Der Aufstieg erfolgt über die 25 - 30° steile Nordostflanke des Putha Hiunchuli. Die größte Herausforderung liegt in der Höhe, der Kälte und dem oft kräftigen Wind, der unablässig vom tibetischen Hochplateau herüberweht. Bei guten Bedingungen erreicht man nach mehreren Stunden den höchsten Punkt auf 7.246 m – der Lohn: ein überwältigendes Panorama mit Blick über das Dolpo-Hochland, den Dhaulagiri, Annapurna II, Annapurna IV, Lamjung Himal und bis zum Manaslu. Der Moment auf dem Gipfel gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, die der Himalaya zu bieten hat.

Nach dem Gipfelerfolg – oder dem letzten Reservetag – treten wir den Abstieg über die Aufstiegsroute an. Dabei werden alle Hochlager vollständig beräumt und sämtliche Ausrüstungs- und Müllreste ins Basislager zurückgebracht. Bei guter Planung kann dieser Rückbau in einem Tag erfolgen, verlangt aber nochmals volle Konzentration und Koordination.

Für Skibergsteiger bietet der Putha Hiunchuli ein ganz besonderes Erlebnis: Die Route ist ideal für Ski – breit, gleichmäßig geneigt und meist lawinensicher. Dank markierter Fahnenlinien ist auch bei schlechter Sicht eine sichere Abfahrt möglich. Die Ski ermöglichen zudem schnellere Abstiege zwischen den Lagern, wodurch die Gruppe enger zusammenbleiben kann – ein wichtiger Sicherheitsfaktor in großer Höhe. Und nicht zuletzt kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Die vielen gesammelten Höhenmeter ergeben zahlreiche Abfahrten im besten Hochgebirgsgelände – ein seltenes Privileg auf einem Siebentausender.

Höhenmeter 600 - 800 Hm
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung 16 x Expeditionsverpflegung
27. bis 30. Tag · 30.09.2027 - 03.10.2027

Abstieg nach Juphal – auf bekanntem Weg zurück ins Tal

Nach dem intensiven Gipfelabschnitt beginnt der lange, aber entspannte Rückweg nach Juphal. Auf bekannten Pfaden steigen wir nun Stück für Stück wieder ins Tal ab – vorbei an den vertrauten Zeltplätzen bei Kagkot, Tarakot und Dunai, die uns auf dem Hinweg bereits begleitet haben. Die Landschaft zeigt sich noch einmal in ihrer ganzen Vielfalt: schroffe Felsflanken, weite Flusstäler und die terrassierten Hänge des unteren Dolpo.

Wir genießen den Abstieg als letzte Etappe einer außergewöhnlichen Reise – körperlich weniger fordernd, dafür reich an Eindrücken und mit viel Zeit zum Nachspüren. Vielleicht ist schon Raum für neue Pläne, vielleicht auch einfach nur Stille, Zufriedenheit und ein bisschen Wehmut.

Die Übernachtungen erfolgen erneut in Zelten an bewährten Lagerplätzen, sodass wir in einem Zug zum Ausgangspunkt zurückkehren können – effizient, aber ohne Hast. Am letzten Tag verabschieden wir uns von unserer treuen Begleitmannschaft: Träger, Köche und Guides, die im Hintergrund so viel zum Gelingen der Tour beigetragen haben. Ein Moment des Dankes und vielleicht der Beginn einer neuen Idee für das nächste große Bergabenteuer.

Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung 4 x Expeditionsverpflegung
31. Tag · 04.10.2027

Rückflug nach Kathmandu – vom Himalaya zurück in die Hauptstadt

Heute verlassen wir die Berge und fliegen mit einem Zwischenstopp in Nepalgunj zurück nach Kathmandu. Schon der erste Flug über die zerklüftete Landschaft Westnepals bietet spektakuläre Ausblicke auf Täler, Flüsse und schneebedeckte Gipfel – ein letzter Gruß des Himalaya aus der Vogelperspektive.

In Kathmandu angekommen, spüren wir sofort den Kontrast: Nach Tagen in der Stille der Berge empfängt uns das lebendige Treiben der Hauptstadt. In unserer Unterkunt können wir uns frisch machen, eine heiße Dusche genießen und die Annehmlichkeiten eines weichen Bettes zu schätzen wissen. Am Abend genießen wir noch einmal ein gemeinsames nepalesisches Abendessen, bevor wir müde in die Betten fallen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
32. Tag · 05.10.2027

Kathmandu entdecken: Kultur, Kontraste und letzte Eindrücke

Nach den intensiven Tagen in den Bergen lassen wir es heute ruhiger angehen. Am Vormittag steht das offizielle Debriefing der Expedition auf dem Programm – wir blicken gemeinsam zurück auf die Erlebnisse der vergangenen Wochen, tauschen Geschichten aus und lassen die Tour noch einmal Revue passieren. Danach bleibt freie Zeit, um Kathmandu individuell zu erkunden oder einfach zu entspannen.

Für alle, die Lust auf Kultur und Sightseeing haben, bietet die Hauptstadt ein Füllhorn an Eindrücken:

  • Swayambhunath – auch bekannt als "Affen-Tempel": Ein ikonischer buddhistischer Stupa mit weitem Blick über das Kathmandu-Tal, umgeben von kleinen Schreinen und frechen Makaken.

  • Boudhanath-Stupa – eine der größten und bedeutendsten buddhistischen Pilgerstätten Südasiens. Der kreisrunde Platz lädt zum meditativen Mitgehen ein, während Gebetsfahnen im Wind flattern.

  • Pashupatinath – Nepals wichtigstes hinduistisches Heiligtum am Bagmati-Fluss. Hier finden traditionelle Verbrennungsrituale statt – ein Ort voller Spiritualität und tiefer Symbolik.

  • Durbar Square – der historische Königsplatz mit Pagoden, Palästen und fein geschnitzten Holzfassaden (abhängig von Zeit und Interesse, ggf. alternativ zum Programm).

Wer es lieber entspannt angeht, kann in einem der vielen Straßencafés in Thamel verweilen, letzte Souvenirs kaufen oder bei einer traditionellen ayurvedischen Massage Körper und Geist verwöhnen lassen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
33. Tag · 06.10.2027

Rückflug von Kathmandu

Je nach Flugzeiten besteht noch einmal die Möglichkeit letzte Souvenirs einzukaufen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück "Farewell Dinner" am letzten Abend
34. Tag · 07.10.2027

Ankunft in der Heimat

Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 31 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

34 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

Zusätzlich 34 Tage Führung und Organisation durch einen expeditionserfahrenen IVBV-Bergführer

Unterkunft

4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

1 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

27 x ÜN/ZD im Zelt

Eigener Koch und Küchenhilfen im Basislager

Komplette Basislagerausrüstung (2-Personen-Zelte, Aufenthaltszelt, WC-Zelt usw.)

1 Zelt pro TN im Basislager | Einzelbelegung

Komplette Hochlager Ausrüstung (Expeditionszelte, Gaskocher, Kartuschen usw.)

1 Zelt pro 2 TN in den Hochlagern

Verpflegung

1 x Halbpension

27 x Expeditionsverpflegung

3 x Frühstück

"Welcome Dinner" am ersten Abend

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Flug

Inlandsflüge Kathmandu - Nepalganj - Juphal und zurück

Inlandsflüge Kathmandu - Nepalganj - Juphal und zurück

Transfer

Folgende Transfers

Ausrüstung

Gruppenmaterial Expedition

Gebühren

Örtlicher Begleitoffizier

Zusätzlicher Begleitoffizier bei Skibesteigungen

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung

1 Climbing Sherpa pro 3 TN

Strom im Basislager für das Laden der elektronischen Geräte (Achtung: nur beschränkt möglich!)

Umfangreiche Apotheke im Basislager mit Pulsoxymeter

Sauerstoff Notfallversorgung

Moderne VHF Funkgeräte zur Kommunikation am Berg

Thuraya Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren)

Expeditionswetterbericht

Digitales Vorbereitungstreffen mit Ausrüstungsberatung

1x Alpine Welten Dufflebag Ausrüstungspräsent

Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu (ca. 10–15 € pro Tag)
Visakosten ca. 50,00 $*
Individuelle Trinkgelder (34. Tag)
Expeditionsreiseversicherung (ab 83 €)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

33 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

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Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

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Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

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Die Region Dolpo:

Dolpo ist eine der abgeschiedensten und ursprünglichsten Regionen Nepals – ein wildes, raues Hochland, das bis heute nur zu Fuß erreichbar ist. Abgeschnitten von Straßen und moderner Infrastruktur hat sich hier eine einzigartige Kulturlandschaft erhalten, die tief vom tibetischen Buddhismus und der alten Bön-Religion geprägt ist. Stupas, Gebetsmauern und uralte Klöster säumen die Wege, und in den kleinen Steindörfern scheint die Zeit stillzustehen.

Die Landschaft Dolpos ist von eindrucksvoller Vielfalt: breite Hochtäler wechseln sich mit tief eingeschnittenen Schluchten ab, windgeformte Pässe führen über karge Hochebenen, dahinter ragen vergletscherte Gipfel wie die Berge der Dhaulagiri-Kette in den Himmel. Trocken, staubig und von spektakulärer Weite – Dolpo erinnert landschaftlich mehr an Tibet als an das grüne Nepal des Annapurna-Massivs.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen und genau das macht sie so besonders. Wer hier unterwegs ist, erlebt nicht nur Natur in ihrer archaischen Form, sondern auch eine Kultur, die eng mit der Umgebung verwoben ist: Yak-Karawanen, Salzhandel, Felder aus Gerste und Hirse auf 3.500 Metern Höhe. Das Leben folgt alten Rhythmen, und Gäste werden mit ehrlicher Neugier und Zurückhaltung empfangen.

Dolpo ist kein Reiseziel für Eilige. Wer sich auf diese Region einlässt, begibt sich auf eine Reise weit abseits touristischer Pfade in eine Welt aus Stille, Stein und Spiritualität. Es ist das Nepal der Anfänge – unberührt, erhaben und unvergleichlich.

Unsere Begleitmannschaft in Nepal:

Auch in Kathmandu arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Team vor Ort. Hierbei ist uns wie in anderen Ländern auch wichtig, dass ALLE Beteiligten vor Ort entsprechend von unseren Reisen profitieren und fair behandelt werden. Unser Partner Krishna erfüllt diese Voraussetzungen vorbildlich. Vielen ist er bereits aus dem Pitztal bzw. insbesondere vom Taschachhaus bekannt, wo er und sein Bruder Keshar viele Jahre über die Sommermonate bei Barbara und Christoph auf der Hütte gearbeitet haben. Die gesamte Begleitmannschaft während des Trekkings ist versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Eine faire Bezahlung ist selbstverständlich. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum jährlichen Standard.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

3.415 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

30 kg Transport
7 kg Aktivität
316 kg Unterkunft
2.995 kg Flug
68 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten

Für die Teilnahme an dieser Reise wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten zwingend vorausgesetzt. Nur wenige Versicherungsgesellschaften decken mit ihren Angeboten derart entlegene Regionen und Höhenlagen über 5.000 m ab. Mit den Reiseinformationen erhältst Du weitere Informationen, um einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz herzustellen.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Vorbereitungstreffen für die Expedition?

Bei langen Unternehmungen ist ein Vorbereitungstreffen durchaus wichtig. Sobald die Expedition die Mindestteilnehmerzahl erreicht hat, laden wir zu einem virtuellen Besprechungstreffen über Teams ein. Hier können sich die Teilnehmer kennenlernen und Fragen zur Expedition geklärt werden.

Wie kann ich mich konditionell auf die Expedition vorbereiten und vorakklimatisieren?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 6 Monate vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Für eine Vorab-Akklimatisation empfehlen wir kurz vor Reisebeginn einen Aufenthalt deutlich oberhalb der Schwellenhöhe (mindestens 3.000 m) auf einer der Hütten in den Alpen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche vergangen ist.

Wer sich gezielter vorbereiten möchte, dem empfehlen wir alternativ die Höhenanpassung mittels eines mobilen Höhentrainingssystems mit Hypoxiezelt und individuellen Trainingsplans.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.