Ngorongoro-Trekking mit Besteigung des heiligen Berges Ol Doinyo Lengai
Natur und Kultur pur im Land der Maasai - GARANTIERT AB 2 PERSONEN
Verfügbare Reisetermine
27.02.2027 – 12.03.2027 15 Termine 3.889,00 € min. 2, max. 8 Personen 🇹🇿 14 Tage Reise buchen
2026
Dezember
2027
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August
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P
- FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P
- ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.
Trekking vom Ngorongoro Krater durch Maasai Land zum Lake Natron
Wer Trekking in Tansania hört, denkt unweigerlich an die Besteigung des 5.895 m hohen und zu den Seven Summits gehörenden Kilimandscharo. Doch Tansania hat noch so viel mehr zu bieten, auch für Reisende, die es (noch) nicht auf diesen höchsten Gipfel Afrikas zieht und die dennoch aktiv Land und Leute kennenlernen möchten.
Diese Reise hält so viele Eindrücke bereit, dass es für mehrere Reisen reichen könnte: Wandersafari im Tarangire Nationalpark, der für seine hohe Elefantendichte bekannt ist. 4x4 Safari im Ngorongoro Krater, einem der wildreichsten Gebiete mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas. Dazu großartige Vulkanlandschaften mit faszinierenden Kraterseen und unzähligen Flamingos. Das mehrtägige Hochland-Trekking vom Ngorongoro Krater durch das noch eher unentdeckte Land der Maasai entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs bis zum Lake Natron. Kilometerweite, phantastische Ausblicke über die Steppe auf den noch aktiven Vulkan und heiligen Berg der Maasai "Ol Doinyo Lengai" (2.962 m) sowie die Besteigung dessen. Und schließlich das landschaftlich beeindruckende "Rift Valley" am Ostafrikanischen Grabenbruch, das sich bis zum Salzsee Lake Natron zieht, der wiederum ein ganz anderes Landschaftsbild serviert.
Auch die ostafrikanische Kultur kommt auf dieser Reise nicht zu kurz: In Arusha, dem Drehkreuz für Safaris und Trekkingtouren, begeben wir uns auf Entdeckungstour über die Märkte in der Stadt. In Mto wa Mbu lernen wir das unverfälschte Afrika mit dem Fahrrad kennen und während des Trekkings erfahren wir sehr viel über die dort lebenden Maasai und ihre Traditionen.
Trekkingreise in Kleingruppe bereits ab 2 bis maximal 8 Personen!!!
Was diese Reise besonders macht
- Tiefe Einblicke in die Kultur der Maasai
- Big-5-Safari im Ngorongoro-Krater
- Einheimische, gebietskundige Führer
- Mitglied Flying Doctors & Kilimanjaro SAR
- Begleitung durch bewaffneten Ranger
- Abwechslungsreich mit vielen Ausflügen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Hohe Tagestemperaturen können das Gehen deutlich erschweren.
Die Hauptschwierigkeit des Trekkings liegt in der Besteigung des Ol Doinyo Lengai. Bei den Wandertagen davor handelt es sich um ein einfaches Trekking im Bereich GS 2 - 3.
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Trekking & Wanderreisen
Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
14 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Samstag, 27.02.2027, regulär 13.00 Uhr, Kilimanjaro Airport Road, Arusha, TZ
- Reiseende der Gruppe
- Freitag, 12.03.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Kilimanjaro Airport Road, Arusha, TZ
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 27.02.2027
Anreise nach Tansania
Anreise nach Tansania
Nachtflug von München oder Frankfurt nach Arusha, Kilimanjaro Airport.
2. Tag
· 28.02.2027
Ankunft am Kilimanjaro Airport und Fahrt nach Arusha
Ankunft am Kilimanjaro Airport und Fahrt nach Arusha
Am Flughafen werden wir bereits von unseren einheimischen Freunden und Partnern erwartet. Von hier fahren wir in unsere komfortable Unterkunft in Arusha, wo wir die erste Nacht in Afrika verbringen. Je nach Ankunftszeit steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung.
3. Tag
· 01.03.2027
Land & Leute - Kulturtag in Arusha
Land & Leute - Kulturtag in Arusha
Bevor wir unser Trekking beginnen, verbringen wir zwei Nächte in Arusha. So bleibt ausreichend Zeit nach der langen Anreise nach Tansania in Ruhe anzukommen und erste Eindrücke zu sammeln. Ein Abstecher zum Soko Kuu Basar nahe der Moschee, wo wir den lebendigen Alltag beobachten können, steht heute ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Masaai Markts, auf dem allerlei Kunsthandwerk angeboten wird. Am Nachmittag besuchen wir ein gutes Café in der Stadt, wo wir ganz gemütlich die bevorstehende Tour besprechen können. Bevor wir am Abend die letzten Vorbereitungen für den Start unseres Trekkings in der Lodge treffen, besuchen wir ein gutes Lokal außerhalb unserer Unterkunft für ein leckeres gemeinsames Abendessen.
4. Tag
· 02.03.2027
Das Dorfleben von Mto wa Mbu
Das Dorfleben von Mto wa Mbu
Heute bekommen wir noch einmal einen tiefen Einblick in die tansanische Kultur. Auf unserem Weg nach Mto wa Mbu besuchen wir zunächst das Cultural Heritage Center mit der beeindruckenden Art Gallery. Auch ein Kaffee-Stopp darf auf unserer Fahrt natürlich nicht fehlen. In Mto wa Mbu angekommen werden wir das Dorfleben per Fahrrad erkunden, um die Eindrück noch intensiver zu erleben. Lokale Bauernhöfe und eine Mühle, Schule und Kirche sowie eine Bar werden wir dabei passieren. Keine Angst - die Fahrt verläuft gemütlich über ziemlich flache Wege abseits der Hauptstraße und stellt keine großen technischen Anforderungen dar. Mit dem Fahrrad wird es uns aber viel leichter fallen die Eindrücke aufzunehmen, mit den Einheimischen zu kommunizieren und wir sind mitten drin im Dorfleben. Zum Mittagessen werden wir direkt im Dorf einkehren. Nachdem wir Mto wa Mbu mit unseren Rädern erkundet haben, radeln wir zum Seeufer der Migunga Wildlife Management Area, wo wir einen atemberaubenden Blick auf den See, die Rift Valley Wall sowie kleinere Wildtierherden genießen können. Den Abend lassen wir am selben Zeltplatz wie am Vortag ausklingen.
5. Tag
· 03.03.2027
Safari im Ngorongoro Nationalpark
Safari im Ngorongoro Nationalpark
Wir bauen unser Zeltcamp früh ab und brechen auf. Unser Ziel ist der Ngorongoro Krater, der berühmt für seine artenreiche Tierwelt auf vergleichsweise kleinem Raum ist - ein wahres Naturwunder! Etwa 25.000 der großen Wildtiere wie Elefanten, Zebras, Büffel, Gazellen, Elands, Flusspferde und viele mehr leben hier ganzjährig auf ca. 8.200 Quadratkilometern, darunter findet sich mit Löwen, Leoparden und Hyänen die höchste Raubtierdichte Afrikas. Auch das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn hat hier seinen Lebensraum. Am Kraterrand angekommen, ist die Aussicht in den Ngorongoro Krater bereits überwältigend. Wir fahren die steilen Hänge in den Krater hinab und begeben uns auf spannende Wildbeobachtungen. Nach ausgiebigen Pirschfahrten und einem Picknick im Krater verlassen wir am Nachmittag den Krater und fahren ins Simba Camp, das sich oben am Kraterrand befindet, wo wir die erste Nacht im Zelt verbringen.
6. Tag
· 04.03.2027
Das Trekking beginnt: Vom Ngorongoro zum Olmoti Krater
Das Trekking beginnt: Vom Ngorongoro zum Olmoti Krater
Am Vormittag gehen wir mit unserem Safari Guide noch einmal zu Fuß auf die Pirsch entlang des Ngorongoro Kraterrands. Wir genießen weite Ausblicke in den Ngorongoro Krater auf der einen und hinunter bis zum Lake Manyara auf der anderen Seite. Dabei können wir Zebras, Gnus und verschiedene Gazellenarten beobachten und wir erleben eine ganz andere Perspektive als vom Safarifahrzeug aus. Zurück im Camp stärken wir uns bei einem späten Mittagessen und machen uns schließlich auf die Fahrt in Richtung Nainokanoka. Das letzte Stück legen wir wieder zu Fuß zurück: wir wandern zum Rand des Olmoti Kraters, der Quelle des Munge Flusses, genießen Ausblicke in den mit Gras bewachsenen Krater und über die weite Hochebene des Maasai-Landes. Entlang des Flusses wandern wir vorbei am Munge Wasserfall zu unserem Camp in Nainokanoka, wo wir auf ca. 2.650 m Höhe übernachten.
7. Tag
· 05.03.2027
Durch einsames Weideland und ursprüngliche Siedlungen der Maasai
Durch einsames Weideland und ursprüngliche Siedlungen der Maasai
Heute liegt mit ca. 16 km, die wir zurücklegen müssen, gleich ein langer Wandertag vor uns. Nachdem wir unser Gepäck verstaut haben, gehen wir nur mit unserem Tagesgepäck und in Begleitung unseres einheimischen Maasai Guides los. Vorbei an kleinen "Maasai Bomas", den Siedlungen der Maasai und ihren Rinder- und Ziegenherden, wandern wir über die Hochebene. Unter das Weidevieh der Maasai mischen sich auch gern mal einige Zebras, Gnus oder Gazellen. Hier oben gibt es keine großen Raubtiere, lediglich hungrige Schakale schleichen sich gern mal an die Tierherden an und auch den scharfen Augen der Adler, die am Himmel ihre Kreise ziehen, entgeht nichts. Am Nachmittag erreichen wir unseren Zeltplatz in der Nähe von Bulati, wo wir heute unser Camp aufschlagen. Er liegt am Fuße des Berges "Loolmalasin", der mit 3.682 m hinter dem Mount Kilimanjaro und dem Mount Meru der dritthöchste Gipfel Tansanias ist. Am Nachmittag bleibt noch etwas Zeit das Dorf und seine Bewohner zu erkunden, bevor wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
8. Tag
· 06.03.2027
Von Bulati zum Empakaai Krater
Von Bulati zum Empakaai Krater
Wir lassen die weite mit Gras bewachsene Ebene hinter uns. Die Landschaft vor uns wird immer hügeliger und buschiger. Bereits bevor wir den Empakaai Krater erreichen, können wir wunderbare Ausblicke auf den formschönen Kegel des Vulkans Ol Doinyo Lengai genießen - den Berg, den wir in drei Tagen besteigen wollen. Manchmal reicht der Blick sogar bis zu dem in der Ferne liegenden, mit Schnee bedeckten Kilimandscharo. Oben am Kraterrand des Empakaai angelangt, lassen wir erste Blicke über den Kratersee tief unten am Kraterboden schweifen. Die Natur ist beeindruckend und vielleicht können wir bereits heute die ersten Flamingos erspähen, deren Rufe uns auch spät am Abend in unserem Camp oben am Kraterrand noch begleiten. Den Rest des Tages entspannen wir in unserem Zeltcamp, das auf 2.700 m Höhe liegt, und genießen die Abgeschiedenheit in dieser so ursprünglichen Landschaft mitten in Afrika.
9. Tag
· 07.03.2027
Auf einsamen Spuren durch den reizvollen Empakaai Krater
Auf einsamen Spuren durch den reizvollen Empakaai Krater
Früh brechen wir heute auf und steigen mit unserem Maasai Guide und einem bewaffneten Ranger, der uns hier zusätzlich begleitet, über die steilen Hänge etwa 600 Höhenmeter in den Empakaai Krater hinab, um dieses einzigartige Idyll zu erkunden. Der Krater mit einem Durchmesser von etwa 6 km ist zu einem Drittel von einem salzhaltigen See bedeckt, der wichtige Nahrungsquelle für unzählige Flamingos ist, die sich fast das ganze Jahr über hier aufhalten. Aber auch viele andere Vogelarten und sogar Buschböcke, Wasserböcke und die anmutenden Elands, die größte Antilopenart der Welt, sowie Büffel und Affen sind im Krater heimisch und zu entdecken. Über die steilen Kraterwände kehren wir schließlich zurück in unser Camp, wo wir uns bei einem Mittagessen stärken, bevor wir unseren Weg in Richtung Rift Valley fortsetzen. Wir verlassen schließlich das Ngorongoro Schutzgebiet und gelangen über Nayobi zum Acacia Camp am Rande eines Akazienwaldes, unserem heutigen Tagesziel.
10. Tag
· 08.03.2027
Entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs
Entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs
Nach dem anstrengenden Vortag lassen wir es heute etwas entspannter angehen. Die Wanderstrecke ist nicht sehr weit und geht überwiegend bergab. Unser Gepäck transportieren die Esel der Maasai durch das Rift Valley und wir folgen dem beeindruckenden Weg entlang des schroffen Ostafrikanischen Grabenbruchs ebenfalls. Die Ausblicke sind atemberaubend und ein weiterer Höhepunkt unseres Trekkings durch das Maasai Hochland. Je weiter wir ins Tal absteigen, desto heißer und trockener wird es. Der mit Vulkanasche bedeckte Ol Doinyo Lengai dominiert hier die Landschaft. Der Lake Natron ist von hier aus ebenfalls bereits gut zu sehen. Am Treffpunkt im Tal wartet bereits unser Safari Guide mit unserem Fahrzeug, das uns vor einigen Tagen weit oben im Hochland abgesetzt hatte. Hier verabschieden wir uns von unserem Maasai Guide und den Eseln. Ein kurzer Transfer bringt uns ins nahegelegene Camp zwischen Ol Doinyo Lengai und Lake Natron. Eine erfrischende Dusche wartet bereits auf uns und wir nutzen den gesamten Nachmittag, um uns für die Besteigung des Ol Doinyo Lengai auszuruhen. Später am Tag besprechen wir den weiteren Ablauf dafür und gehen früh zu Bett, denn die Nacht wird sehr kurz!
11. Tag
· 09.03.2027
Besteigung des Heiligen Bergs der Maasai: Ol Doinyo Lengai (2.962 m)
Besteigung des Heiligen Bergs der Maasai: Ol Doinyo Lengai (2.962 m)
Unser Highlight beginnt bereits um Mitternacht - die Besteigung des Ol Doinyo Lengai liegt vor uns! Der heilige Berg der Maasai ist ein aktiver Vulkan und der einzige weltweit mit Karbonatitlava. Das bedeutet, dass die Lava sehr dünnflüssig und wasserähnlich ist. Erkaltet bildet sie zunächst eine dunkle Farbe, bevor sie dann in ein helles Beige wechselt. Zwischen 490 und 590 Grad Celsius hat sie im Vergleich zu anderen Lava-Arten eine relativ niedrige Temperatur. Der letzte größere Ausbruch war 2007, doch kleinere Eruptionen gibt es hier regelmäßig und sind sehr häufig zu spüren. Für die Maasai ist dies der Gott Engai, der im Berg lebt, sie und ihre Tierherden beschützt, und mal wieder seinen Groll und seine Macht deutlich macht.
Da es tagsüber einfach zu heiß für die anstrengende Besteigung des Ol Doinyo Lengai ist, starten wir mitten in der Nacht. Und auch so fordert uns der Berg noch genügend Ausdauer und Durchhaltevermögen ab. Begleitet werden wir während der Besteigung von einem Masaai Guide, der den Berg kennt wie seine Westentasche. Ein kurzer Transfer bringt uns zum Startpunkt und im Schein der Stirnlampen geht es über einen schmalen Pfad bergan. Dieser wird zunehmend steiler und erfordert Trittsicherheit, Konzentration und Schwindelfreiheit an den steil abfallenden und teils rutschigen Passagen. Die letzten Höhenmeter ziehen durch eine Rinne mit etwa 45 Grad steil und weglos bergan, bevor wir den Gipfel des Ol Doinyo Lengai auf 2.962 m Höhe erreichen. Die Luft am Kraterrand ist schwefelig und macht uns noch einmal deutlich, dass wir gerade auf einem aktiven Vulkan stehen. Bei guter Sicht eröffnet sich der Ausblick weit über die Savanne bis auf den 5.895 m hohen Kilimandscharo mit seiner Eiskappe. Auch Mount Meru, Lake Natron und natürlich das Maasai-Hochland, das wir zuvor durchquert haben, liegen in unserem Blickfeld.
Wir genießen den Augenblick ausgiebig, machen uns aber dennoch an einen baldigen Abstieg, um nicht zu sehr in die Hitze an den rutschigen Steilwänden zu kommen, die dann noch mehr Aufmerksamkeit und Anstrengung erfordern. Am Mittag sind wir zurück in unserem Camp, rechtzeitig zu einem stärkenden Mittagessen. Den Nachmittag nutzen wir, um uns von den Strapazen der Gipfelbesteigung zu erholen. Am späten Nachmittag brechen wir noch einmal auf und machen einen Ausflug zum Ufer des Lake Natron. Hier genießen wir bei einem sogenannten Sundowner einen wunderbaren Sonnenuntergang mit Blick über den See mit seinen Flamingos und lauschen den zahlreichen Vogelstimmen. Genau der richtige Ort, um unsere Trekkingreise ausklingen zu lassen und den letzten Abend in Afrika zu verbringen. Zurück im Camp fallen wir müde in unseren Schlafsack...
12. Tag
· 10.03.2027
Rückfahrt nach Arusha
Rückfahrt nach Arusha
Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen. Eine etwa fünfstündige Fahrt zurück nach Arusha liegt vor uns. Zeit genug, um die Erlebnisse der letzten 10 Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. So viele wunderbare Augenblicke mit beeindruckenden, stets wechselnden Landschaften, warmherzigen Menschen und wilden Tieren liegen hinter uns. Am Nachmittag erreichen wir Arusha. Wir haben noch einmal die Möglichkeit letzte Souvenirs zu erstehen und einen Stopp für einen letzten Kilimanjaro Kaffee einzulegen, bevor wir unsere Unterkunft erreichen. Das Abendessen genießen wir ganz entspannt in unserer Unterkunft. Wir stoßen noch einmal mit einem Serengeti oder Kilimanjaro Bier auf unsere gemeinsame Zeit in Tansania an, bevor wir müde in die Betten fallen.
13. Tag
· 11.03.2027
Abschied von Tansania
Abschied von Tansania
Wir genießen ein leckeres Frühstück und haben in der Regel noch etwas Zeit in unserer Unterkunft zu entspannen, bevor wir uns endgültig von Afrika verabschieden und vom Kilimanjaro Airport unseren Rückflug antreten.
Wer sich noch nicht von Afrika trennen möchte, der kann aus verschiedenen optionalen Anschlussprogramm wählen und seine Reise noch etwas verlängern. Da der Lake Natron nicht mehr so weit von der nördlichen Serengeti mit ihren spektakulären Flussüberquerungen der Großen Migration liegt, bietet sich eine Weiterfahrt in diese große und einzigartige Wildnis an, um auf weitere spannende Wildbeobachtungen zu gehen. Alternativ kann auch der Mount Meru (4.562 m) oder sogar noch der Kilimandscharo (5.895 m) bestiegen werden. Wer lieber noch ein paar Tage entspannen möchte, fliegt von Arusha weiter an die Traumstrände des Indischen Ozeans auf Sansibar.
14. Tag
· 12.03.2027
Ankunft in der Heimat
Ankunft in der Heimat
Nach einem Flug über Nacht landen wir im Laufe des nächsten Tages in Deutschland.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Nach dem Trekking bieten wir eine Safari in der Serengeti, die Besteigung des Mount Meru oder einige Tage auf Sansibar an.
Leistungen
Im Preis enthalten 20 · Nicht im Preis 8 · Zusätzlich buchbar 5
Guide
14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Safariguide (englischsprachig)
Unterkunft
4 x ÜN/DZ im Hotel
8 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge
Geräumiges Zelt für 2 Personen im Safari-Stil Gutes, robustes Zelt im Safari-Stil, das ausreichend Platz für 2 Personen und ihr Gepäck bietet. Die Zelte sind in Stehhöhe, mit Matratzen inkl. Bettlaken und Kissen, kleiner Markise sowie Sitzgelegenheit vor dem Zelt ausgestattet.
Verpflegung
1 x Abendessen
3 x Halbpension Frühstück und Abendessen
8 x Vollpension Frühstück, Mittagessen und Abendessen
1 x Frühstück
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Transport im 4x4 Safarifahrzeug (Toyota Landcruiser o.ä.) › Transport der Ausrüstung mit Tragtieren während des Trekkings
Gebühren
Sämtliche Nationalpark Gebühren
Besteigungs-Permit Organisation und Einholung der Erlaubnis zur Gipfelbesteigung.
Sonstiges
Einheimischer Koch und Begleitmannschaft
Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten In der Regel mit Tisch und Klappstühlen
Toiletten- und Waschzelt
Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks
Erste Hilfe Notfallausstattung Bei Reisen über 4.500 m Höhe zusätzlich Bereitstellung höhenmedizinischer Notfallmedikamente.
Ausflüge gem. Programm
Stadtrundfahrt Arusha mit Marktbesuch
Fahrradtour in einem einheimischen Dorf
Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P
Flug FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P
Flug ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
13 Nächte
Our Stay Mlima
Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…
Unterkunft ansehen
Zeltcamp Hochlandtrekking Tansania
Mobiles Camp zwischen Ngorongoro-Krater und Lake Natron Mit der Trekkinggruppe zieht das Zeltcamp Hochlandtrekking Tansania von Platz zu Platz, auf Höhen zwischen 1.000 und 2.500 m rund um den Ngorongoro-Krater . Er ist…
Unterkunft ansehen
Our Stay Mlima
Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.