Einen der höchsten Berge Afrikas besteigen
Der Mount Meru ist mit 4.562 m Höhe der zweithöchste Berg Tansanias und damit einer der höchsten Gipfel Afrikas. Er liegt im Arusha Nationalpark und ist von der gleichnamigen Stadt aus sehr gut zu erreichen. Für unsere Kilimanjaro Besteigung über die Machame oder Umbwe Route dient die Besteigung des Mount Meru als ideale Akklimatisierung für den 5.895 m hohen Uhuru Peak. Aber auch ohne den Kilimanjaro ist die Besteigung des Mount Meru ein lohnenswertes Ziel, zum Beispiel im Anschluss an unser Ngorongoro Trekking.
Idealer Baustein im Anschluss an das Ngorongoro Trekking!
Einheimischer Bergführer
Erfahrener, einheimischer Bergführer, deutsch- oder englischsprachig.
Gipfel auf 4.562 m
Über den Kraterrand des Mount Meru zum Socialist Peak (4.562 m), den ganzen Krater im Blick.
Ranger im Wildgebiet
Begleitung durch bewaffneten Ranger in den wildreichen Gebieten.
Höhe für den Kilimandscharo
Ideale Akklimatisierung für den 5.895 m hohen Uhuru Peak.
ab/bis Arusha
Eine Nacht in Arusha, drei Nächte in den Hütten am Berg.
Reiseprogramm
1. Tag | Our Stay Mlima bei Arusha
Im Laufe des Tages Ankunft in unserer Lodge in Arusha. Entspannen im Hotel oder letzte Einkäufe in Arusha für die Mount Meru Besteigung können getätigt werden. Ebenso lohnt sich ein Besuch des Soko Kuu Bazars nahe der Moschee, bei dem sehr gut das bunte Treiben bestaunt werden kann. Am Abend besprechen wir die Mount Meru Besteigung für den Folgetag. Übernachtung im Our Stay Mlima
2. Tag | Arusha Nationalpark und Aufstieg zur Miriakamba Hütte (2.514 m)
Nach dem Frühstück geht es los und wir fahren in den Arusha Nationalpark, wo heute unsere Mount Meru Besteigung beginnt. Bereits auf dem Weg zu unserem Startpunkt können wir in der offenen Steppe Büffel- und Zebraherden vom Auto aus beobachten. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, führt uns der vier- bis fünfstündige Aufstieg zur Miriakamba Hütte auf 2.514 m durch dichten Regenwald, der fast eine mystische Atmosphäre zaubert. Hin und wieder beobachten wir Affen, die sich durch das dichte Geäst der mächtigen, moosbewachsenen Bäume schwingen. Da auch andere Wildtiere im Arusha Nationalpark ihren Lebensraum haben, vor allem Büffel können uns bis auf 3.500 m Höhe begegnen, wird uns zu unserer Sicherheit zusätzlich ein bewaffneter Parkranger begleiten. Mit seinem geschulten Auge wird er uns immer wieder auf Tiere aufmerksam machen, die wir aus sicherem Abstand beobachten und fotografieren können. Auf der gut gepflegten Hütte angekommen, lassen wir unseren ersten Trekkingtag bei einem guten Abendessen ausklingen.
950 Hm · 4 - 5 h · Vollpension
3. Tag | Aufstieg zur Sattelhütte (3.570 m)
Durch die Büffelsümpfe geht es heute weiter hinauf zur Sattelhütte zwischen Rhinopoint und dem Little Meru (3.801 m). Die Etappe ist zwar kurz, jedoch geht es heute steiler hinauf und der heutige Tag ist für die Akklimatisation sehr wichtig. Langsam steigen wir nach oben bis zur Hütte. Nach einer Pause und dem Beziehen unserer Zimmer, besteht am Nachmittag noch die Möglichkeit, auf den etwas weiter oben liegenden Little Meru aufzusteigen (+ 250 Hm Auf- und Abstieg, Gehzeit gesamt ca. 1,5 h). So setzen wir einen weiteren Höhenreiz und können für die kommenden Tage davon profitieren. Zudem haben wir vom Little Meru bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick, insbesondere auf den gesamten Krater des Mount Meru, unser Gipfelziel für den kommenden Tag. Zurück auf der Sattelhütte geht es nach dem Abendessen direkt ins Bett, da unsere Gipfelbesteigung bereits wenige Stunden später in der Nacht beginnt.
1.050 Hm · 4 - 5 h · Vollpension
4. Tag | Gipfelbesteigung Mount Meru (4.562 m)
Zwischen ein und zwei Uhr in der Nacht brechen wir zum Gipfel des Mount Meru auf. Über Lavasand und Geröll geht es hinauf zum Rhino Point auf 3.800 m und von hier immer auf dem Kraterrand entlang in Richtung Gipfel des fünfthöchsten Berges Afrikas. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichen wir den letzten Grat unterhalb des Gipfelaufbaus, von dem aus der Blick an klaren Tagen am schönsten ist: Am Horizont zeichnet die aufgehende Sonne die Silhouette des Kilimanjaros in ein warmes Orange, bis uns die ersten wärmenden Strahlen treffen und auch die Felsen des Mount Merus in ein wunderbares Licht tauchen. Das Panorama um diese Uhrzeit bei klarer, kalter Luft ist phantastisch und sicher lassen sich von hier einige der schönsten Fotos vom Kilimanjaro und dem Mount Meru schießen. Die Anstrengungen des Aufstiegs sind schnell vergessen und wir meistern die letzten Höhenmeter auf den Gipfel. Wir genießen die Aussicht ausgiebig und die Gipfelfotos dürfen natürlich auch nicht fehlen. Über die Aufstiegsroute steigen wir schließlich wieder bis zur Sattelhütte ab, wo wir zur besseren Akklimatisation nochmals übernachten.
1.150 Hm · 9 - 10 h · Vollpension
5. Tag | Abstieg zum Momella Gate (1.500 m)
Weit geht es heute hinunter bis zum Momella Gate. Der Regenwald lichtet sich im Abstieg immer mehr und mit etwas Glück können wir hier an einem Wasserloch grasende Büffelherden oder sogar Giraffen, die genüsslich die Blätter von den Akazien zupfen, beobachten. Sie bilden eine wunderbare Kulisse zum gegenüber liegenden Kilimanjaro und es ist ein besonderer Moment, den Tieren so nahe zu kommen. Im Anschluss passieren wir einen mächtigen Wasserfall, der an heißen Tagen zu einer Erfrischung einlädt, und gelangen auf die offene Steppe, wo sich auch Warzenschweine und Affen hinzugesellen. Am Momella Gate verabschieden wir uns von unserem Meru Team und wir fahren zurück in unsere Lodge, wo die Dusche bereits ruft. Der Nachmittag steht zum Ausruhen am Pool zur Verfügung. Ansonsten heißt es Gepäck umpacken und letzte Vorbereitungen für den Kilimanjaro treffen, der am nächsten Tag startet.
2.000 Hm · 5 - 6 h · Halbpension
Warum der Mount Meru vor den Kilimandscharo gehört
Der Aufstieg ist behutsam und die Übernachtungshöhen sind so gewählt, dass sie dem Prinzip einer optimalen Anpassung an die Höhe entsprechen. Im Grunde vergleichbar mit alpinen Touren.
Die Gipfelhöhe von 4.562 m entspricht bereits den höchsten Lagern der Kilimandscharo Besteigung, etwa dem Barafu Camp auf Machame und Lemosho. Nach dem Gipfelerfolg erfolgt ein Abstieg um etwa 1.000 Höhenmeter – ganz im Sinne von Climb high – sleep low. Die Höhe entspricht einem 4.000er in den Alpen. Höhenprobleme lassen sich auch hier nicht ausschließen, wie gut Du Dich anpasst, schätzen Deine Bergführer unterwegs laufend ein.
Der entscheidende Unterschied: Wer den Mount Meru vorschaltet, hat dem Organismus bereits 4 - 5 Tage Zeit zur Höhenanpassung gegeben. Der Körper hat die Prozesse in Gang gesetzt, die ihn beim anschließenden Aufstieg am Kilimandscharo entlasten. Du steigerst damit die Erfolgschancen erheblich.
Leistungen und Preis
Im Preis enthalten
• Professioneller einheimischer Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)
• Einheimische Begleitmannschaft einschl. eigenem Koch
• Bewaffneter Parkranger in Gebieten mit Großwild
• Gepäcktransport durch Träger zu den Hütten
• Sämtliche Nationalparkgebühren und Besteigungspermit
• Sämtliche Transfers vor Ort wie angegeben
• Übernachtungen und Verpflegung wie angegeben
• Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks
• AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
Nicht im Preis
• Nicht aufgeführte Mahlzeiten
• Individuelle Getränke außerhalb der Verpflegung
• Zusätzliche Hotelübernachtungen bei Programmänderung
• Zusätzliche Transfers bei Programmänderung
• Reiserücktrittsversicherung
• Optionale Ausflüge und Aktivitäten
• Trinkgelder (ca. 80 - 100 $ - je nach Gruppengröße)
Unterkünfte
Während der Mount Meru Besteigung übernachten wir in folgenden Unterkünften:
Unterkunft in Arusha
Die Hotel-Übernachtung vor der Mount Meru Besteigung ist im Our Stay Mlima geplant. Die kleine, familiäre Lodge liegt in Tengeru bei Arusha am Fuß des Mount Meru. Restaurants können problemlos besucht werden. Für den Snack zwischendurch empfehlen wir die Mitnahme von Müsliriegeln, Keksen etc.
Unterkünfte und Verpflegung am Mount Meru
Während der Tour auf den Mount Meru übernachten wir in Berghütten. Diese sind einfach, aber zweckmäßig. Diese sind auf mehrere Gebäude mit separaten Schlafhäusern für Gäste und Träger, Küche und Essbereich sowie Toiletten und Waschbecken aufgeteilt. Die Verpflegung wird von unserer Mannschaft in der vorhandenen Küche zubereitet.
Verlängere Deine Reise
Wer nach dem Gipfel noch Tiere sehen will, hängt eine Safari an.
Womit Deine Reise beginnt
Der Mount Meru steht vor dem Kilimandscharo oder nach dem Ngorongoro Trekking.
Kilimandscharo | Northern Circuit
Schwierigkeit
Termine
Kilimanjaro Besteigung | Lemosho Route
Schwierigkeit
Termine
Akklimatisierung für den Uhuru Peak
Die Besteigung des Mount Meru dient als ideale Akklimatisierung für den 5.895 m hohen Uhuru Peak.
Der dritte Tag ist für die Akklimatisation sehr wichtig.
Nach dem Gipfeltag steigen wir über die Aufstiegsroute wieder bis zur Sattelhütte ab, wo wir zur besseren Akklimatisation nochmals übernachten.
Am letzten Tag heißt es Gepäck umpacken und letzte Vorbereitungen für den Kilimanjaro treffen, der am nächsten Tag startet.
Ngorongoro-Trekking mit Besteigung des heiligen Berges Ol Doinyo Lengai
Schwierigkeit
Termine
Auch ohne den Kilimandscharo
Der Mount Meru lässt sich auch ohne den Kilimandscharo gehen.
Wer Trekking in Tansania hört, denkt unweigerlich an die Besteigung des 5.895 m hohen und zu den Seven Summits gehörenden Kilimandscharo. Doch Tansania hat noch so viel mehr zu bieten.
Das Ngorongoro Trekking führt vom Ngorongoro Krater durch das Maasai Land zum Lake Natron. Unterwegs liegt eine 4x4 Safari im Ngorongoro Krater.
Wir stellen Dir die Reise zusammen
Schreib uns, was Du vorhast. Wir passen Ablauf, Unterkünfte und Aufenthaltsdauer an Deine Termine an — der Ablauf oben ist ein Vorschlag, kein festes Programm.