Mount Vinson und Südpol Doppel-Expedition | Antarktis
Zwei auf einen Streich | Begehrter Seven Summit Gipfel und der Südpol als Krönung
Verfügbare Reisetermine
Verfügbare Reisetermine ab 91.480,00 € min. 1, max. 5 Personen 🇦🇶 31 Tage
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Punta Arenas - MUC ab 1.600,00 €/P
- FRA - Punta Arenas - FRA ab 1.600,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Skigepäck nicht im Preis Ski und Snowboard reisen im Skisack als Sondergepäck. Die Airline berechnet dafür eine eigene Gebühr, deren Höhe von Airline und Strecke abhängt. ca. 70,00 € pro Skisack
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Die größten Sehnsuchtsziele in der Antarkis in einer Expedition
Mit 4.892 m Höhe ist der Mount Vinson der höchste Berg des antarktischen Kontinents und somit einer der Seven Summits. Schon aufgrund seiner entlegenen Lage verzeichnet der Berg nur wenige Besteigungen im Vergleich zu anderen Seven Summits Gipfeln.
Einmal in der Antarktis, ist es aber auch nicht mehr weit zum Südpol. Dieser "Gipfel" liegt zwar nur auf rund 2.800 m über dem Meer, allerdings gehört er neben der Grönland Inlandeis Durchquerung und dem Nordpol zu den drei großen Polarexpeditionen. Nur eine Handvoll Deutsche standen bisher am südlichsten Punkt der Erde.
Mit der Kombination beider Expeditionsziele nutzen wir in perfekter Form den ungeheuren logistischen Aufwand eines Antarktisaufenthalts und erleben den Kontinent sowohl in seiner wilden und lebensfeindlichen Form als auch in seiner atemberaubenden Schönheit und Vielseitigkeit auf eine ganz besondere Art.
Als Besonderheit akklimatisieren wir uns vorab in geradezu idealer Form auf dem "Last Degree" zum Südpol und wenden uns erst danach dem Mount Vinson zu. Dies steigert die Gipfelchancen am Mount Vinson um ein vielfaches und verschafft uns einen Spielraum für zusätzliche Gipfelversuche, sollte es beim ersten Mal nicht klappen.
Ab 3 Teilnehmern Begleitung durch zusätzlichen deutschen Bergführer möglich!
Was diese Reise besonders macht
- Mount Vinson & Südpol in einem Streich
- 24 Tage in der Antarktis
- Einer der wenig bestiegenen Seven Summits
- Auf den Spuren von Amundsen und Scott
- Leihausrüstung inklusive
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Erhebliche Alpine Erfahrung
Die Mount Vinson Südpol Doppel-Expedition eignet sich für physisch und psychisch belastbare Gäste, die absolut gesund sind. Technisch gesehen ist der Mount Vinson kein schwieriger Berg. Die Anforderungen liegen nicht höher als bei einer mittelschweren Hochtour in den Westalpen. Du bist trittsicher, schwindelfrei und beherrschst das sichere Gehen mit Steigeisen und Pickel. Idealerweise verfügst Du bereits über Hochtourenerfahrung in den Westalpen. Am Mount Vinson müssen bis zu 45° steile mit Fixseilen versicherte Flanken selbständig begangen werden.
Die Temperaturen liegen zwischen -25°C und -40°C. Bei entsprechendem Wind können sich diese wie -50°C anfühlen. Diese Bedingungen erfordern eine hohe psychische Stabilität von jedem Teilnehmer und ein gewisses Maß an Härte und Disziplin gegen sich selbst. Die konditionellen Anforderungen beschränken sich auf tägliche Gehzeiten von rund 8 - 9 Stunden und etwas mehr als 15 km. Dabei muss das gesamte Gepäck und anteilige Gruppenausrüstung (Zelte, Verpflegung, Kocher usw.) selbständig mit bis zu 30 kg schweren Zugschlitten (Pulkas) in einer physiologischen Höhe von 3.350 m transportiert werden. Hierbei teilen sich 2 Teilnehmer jeweils ein Zwei-Personen-Zelt und das zugehörige Equipment.
Für den Südpol sind solide Kenntnisse aus dem Langlauf- oder Skiabfahrtsbereich notwendig.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Polarexpeditionen
Mittelschwere expeditionsartige Durchquerung mit teils erheblichen technischen Herausforderungen. Für Einsteiger mit alpiner Erfahrung geeignet. Die Route verläuft im vergletscherten Gelände entlang weiter Schnee- und Eisflächen, ggf. auch über Meereis mit längeren Auf- und Abstiegen. Erste skitechnische Grundkenntnisse aus dem Abfahrts- oder Skilanglaufbereich sind zwingend erforderlich. Erste Erfahrungen aus früheren Polar- und Expeditionstouren sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Große Grate wie Matterhorn-Hörnligrat, Biancograt oder Mont-Blanc-Überschreitung, Alpinklettern im VI. Grad, Eisklettern im Vorstieg, Expeditionen auf Siebentausender wie Pik Lenin oder Muztagh Ata
- Ski/Board
- Skihochtouren auf Viertausender, steile Abfahrten über 35°, Freeriden in hochalpinem Gelände, Skibesteigungen wie der Elbrus
- Wandern & Trekking
- Lange Höhentrekkings über vergletscherte Pässe, Schneeschuhtouren in steilem, lawinengefährdetem Gelände
- Polar & Arktis
- Durchquerung des grönländischen Inlandeises, Expeditionen zum Südpol oder auf den Mount Vinson
Cross-Tipp
Am Matterhorn zählt Klettern im Fels mit Bergschuhen mehr als Gletschererfahrung. Beim Eisklettern hilft Dir die Vorstiegserfahrung aus dem Fels; Eisschrauben und die Beurteilung des Eises lernst Du aber eigens.
Geplanter Reiseablauf
31 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Regulär 11.00 Uhr, Punta Arenas
- Reiseende der Gruppe
- Voraussichtlich 16.00 Uhr, Punta Arenas
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. bis 2. Tag
Selbstständige Anreise nach Punta Arenas
Selbstständige Anreise nach Punta Arenas
Punta Arenas ist als Tor zur Antarktis bekannt. Die größte Stadt Südpatagoniens liegt direkt an der Magellanstraße und besticht durch ihr besonderes patagonisches Flair. Aus logistischen Gründen empfehlen wir eine frühzeitige Anreise (idealerweise drei Tage vor Beginn), um einen möglichst großen Puffer für Flug- und Gepäckverspätungen zu schaffen. Am Flughafen wirst Du von einem Mitarbeiter von ALE empfangen und zu Deinem Hotel gebracht. Wir empfehlen das Hotel Cabo de Hornos. Gerne sind wir bei der Auswahl Deiner gewünschten Unterkunft behilflich.
3. Tag
Vor dem Start - Antarktis Briefing und Gepäckverladung
Vor dem Start - Antarktis Briefing und Gepäckverladung
Heute erfolgen die letzten Vorbereitungen für den Flug in die Antarktis. Im Laufe des Tages wird die gesamte persönliche Ausrüstung nochmals einem Check unterzogen. Im Office von ALE findet ein Begrüßungstreffen mit allen Teilnehmern des anstehenden Fluges statt. Du erhältst anschließend ein Sicherheits-Briefing für den Flug und eine Einweisung in die Umweltbestimmungen der Antarktis. Selbstverständlich werden auch letzte Fragen geklärt. Bedingt durch die Wetterprognose werden dabei die Zeiten für den anstehenden Flug in die Antarktis mitgeteilt. Das Wetter entscheidet, ob der Flug wie geplant am Folgetag stattfinden kann oder ob noch einige Nächte in Punta Arenas verbracht werden müssen. Sollten sich Verzögerungen ergeben, so besteht die Möglichkeit verschiedene Sehenswürdigkeiten der Umgebung (Pinguin-Kolonie, Schiffswracks...) zu besichtigen oder einen Ausflug in Richtung Torre del Paine zu unternehmen.
4. Tag
Flug in die Antarktis
Flug in die Antarktis
Über die Drake Passage und den Westen des antarktischen Kontinents fliegen wir rund 4,5 Stunden ins Ellsworth Gebirge in der Antarktis. Hier wird jedes Jahr im Blaueis eine neue Landebahn errichtet und nur spezielle Flugzeuge wie die russische Iljuschin sind für eine Landung in dieser unwirtlichen Umgebung geeignet. Der Flug an sich ist bereits einer der ersten Höhepunkte der Expedition. Von der Runway fahren wir mit Arctic Trucks ins nahe gelegene Union Glacier Camp.
5. bis 6. Tag
Expeditionsvorbereitung im Union Glacier Camp
Expeditionsvorbereitung im Union Glacier Camp
Die nächsten beiden Tage dienen der Vorbereitung für die Südpol Expedition. Wir machen uns nochmals mit dem Aufstellen der Zelte vertraut und üben dies, damit auch bei starkem Wind alle Handgriffe sitzen. Die Pulkaschlitten müssen ebenfalls auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden. Im Rahmen einer Mini Expedition außerhalb des Camps testen wir noch einmal alles auf den richtigen Sitz, bevor es richtig los geht.
7. Tag
Vom Union Glacier Camp zum Last Degree bei 89°S
Vom Union Glacier Camp zum Last Degree bei 89°S
Für den heutigen Tag müssen die Wetterbedingungen passen. Wir packen unsere gesamte Ausrüstung in eine kleine Twin Otter und fliegen mit der Propellermaschine dem "Last Degree" entgegen. Unter uns breitet sich dabei die endlose Weite des antarktischen Eisschilds aus. Auf Höhe des 89. Breitengrades landen wir auf immerhin 2.800 m über dem Meeresspiegel und entladen die Maschine. Nur wenig später blicken wir dem Flieger hinterher und sind nun einsam und verlassen umgeben von ewigem Eis. Ein paar Kilometer laufen wir dem Südpol noch entgegen und schlagen dann unser erstes Camp auf. Dabei achten wir auf einen sehr guten Windschutz. Wie im Osten Grönlands auch, kann es hier zu schnell einsetzenden katabatischen Winden mit bis zu 300 km Windgeschwindigkeit kommen. Entsprechend sorgfältig sind wir in den kommenden Tagen bei dieser Arbeit.
8. bis 12. Tag
Vom 89. Breitengrad zum Südpol
Vom 89. Breitengrad zum Südpol
In den nächsten fünf Tagen haben immer den selben Ablauf. Während die Sonne unsere Zelte durchgehend angenehm erwärmt, beginnen wir den Tag morgens um 8:00 Uhr mit dem Frühstück, packen dann unsere Sachen und das Zelt zusammen und starten gegen 10:00 Uhr mit der täglichen Etappe. Rund 15 km und mehr müssen täglich bewältigt werden. Jede Stunde unterbrechen wir diesen Marsch mit einer kleinen Pause und stärken uns mit einer Zwischenverpflegung und warmem Tee. Bedingt durch den geringen atmosphärischen Druck am Südpol sind wir auf gefühlten 3.300 m über dem Meer unterwegs. Entsprechend langsam starten wir die Etappen, um diese später zu steigern. Hier in der Antarktis ist der Wind der Baumeister des Geländes. Er formt rund 1 m hohe, wilde und unregelmäßige Windgangeln, durch die es eine logische Linie zu suchen gilt. Mit Kompass und GPS suchen wir uns darin die beste Linie auf dem Weg zum Pol und kommen diesem Schritt für Schritt näher. Begleitet werden wir dabei von dieser unglaublichen, endlosen und faszinierenden Weite. Fatamorganas erscheinen am Horizont, verschwinden wieder und stellen den gesamten Geist auf die Probe. Gegen 19.00 Uhr schlagen wir unser Camp auf, gönnen uns wieder eine warme Mahlzeit und schmelzen Schnee für die Nacht sowie das morgendliche Frühstück. Ganz langsam erscheint am 5. Tag am Horizont ein schwarzer Punkt, der gefühlt allerdings nicht näher kommen mag. Die Amundsen Scott Base rückt langsam ins Blickfeld und wer die Grönland Inlandeis Durchquerung bereits erlebt hat, kann sich an DYE II erinnern. Doch immer noch sind es rund 24 km bis zum Südpol und die können lang werden.
13. Tag
Den Last Degree bewältigt - am Geographischen Südpol
Den Last Degree bewältigt - am Geographischen Südpol
Ein Traum geht in Erfüllung. Wir stehen am südlichsten Punkt der Erde, rund um uns herum geht es nur nach Norden. Mit einem Schritt gehen wir mühelos durch die Zeitzonen der Erde. Unglaublich ist das Gefühl diesen Punkt aus eigener Kraft erreicht zu haben, aber auch Ehrfurcht kommt auf für Amundsen und Scott, die vor mehr als hundert Jahren hier vom Wind begleitet mit ihren Männern standen und unsagbare Strapazen erleben mussten. In der Nähe des Südpols schlagen wir heute unser Camp auf. Sollte noch etwas Zeit zur Verfügung sein und ein Mitarbeiter des USAP (United States Antarctic Program) Zeit haben, so statten wir der Amundsen Scott Base einen Besuch ab und erhalten dort einen intensiven Einblick in die Polarforschung am Südpol. Übernachtung am Südpol.
14. Tag
Vom Südpol zurück zum Union Glacier Camp
Vom Südpol zurück zum Union Glacier Camp
Die Wetterbedingungen müssen für den Rückflug wieder stimmen. Mit der Twin Otter fliegen wir in einem rund 6-stündigen Flug wieder zurück zum Union Glacier Camp. Unter uns blicken wir dabei noch einmal auf unsere Route und diese nun wohl vertraute und magische Welt aus Eis und Schnee. Im Camp angekommen wartet eine heiße Dusche und der sicher spannende Austausch mit Neuankömmlingen und Rückkehrern über die Erlebnisse. Abendessen im Camp und letzte Übernachtung in der Antarktis.
15. bis 16. Tag
Erneute Expeditionsvorbereitung für den Mount Vinson
Erneute Expeditionsvorbereitung für den Mount Vinson
Diese Tage dienen der Vorbereitung für den Mount Vinson und zur Regeneration vom Südpol.
17. bis 18. Tag
Mount Vinson Basislager
Mount Vinson Basislager
Per Twin Otter geht es in einem eindrucksvollen Flug ins Mount Vinson Basislager. Die Landung erfolgt auf dem Branscomb Gletscher in rund 2.100 m Höhe. Das Basislager dient nun als Ausgangspunkt und logistische Drehscheibe für die Besteigung. Dem Wetterbericht entsprechend werden die folgenden Tage optimal gestaltet und können etwas variieren. Mehrmalige Aufstiege können notwendig sein, um sowohl die notwendige Akklimatisation gewährleisten zu können als auch das gesamte Gruppenmaterial in den Rucksäcken nach oben zu transportieren. Im Idealfall erfolgt am ersten Tag eine kleine Akklimatisationswanderung rund um das Basislager. Im Laufe des Tages wird auch die Ausrüstung für die Besteigung nochmals abgestimmt. Am Folgetag wird die Ausrüstung auf die Pulkas verladen. Die Besteigung des Mount Vinson erfolgt klassischerweise über den technisch leichten Normalweg mit zwei Hochlagern und teilweise mehrfachem Auf - und Abstieg. Für den Anstieg sind in der Regel 5 - 9 Tage erforderlich.
19. bis 20. Tag
Base Camp - Low Camp (2.780 m)
Base Camp - Low Camp (2.780 m)
Der Aufstieg ins Low Camp erfolgt über den mäßig ansteigenden Branscomb Gletscher. Für die rund 9 km lange Strecke mit 650 m Höhenunterschied sind rund 4 - 6 Stunden Zeit eingeplant. Das persönliche Gepäck (rund 20 kg) wird dabei im Verhältnis 70/30 auf Pulka und Rucksack verladen, um eine optimale Gewichtsverteilung zu erreichen. Aufgrund der Gletscherspalten vor Ort erfolgt der Aufstieg angeseilt. Das Low Camp ist bereits mit vorher deponierten Zelten und einem gemeinsamen Küchenzelt aufgebaut. Hier verbringen wir die nächste Nacht in Zelten. Das Low Camp erhält erst im Laufe des späten Vormittags Sonne, entsprechend spät beginnt in der Regel der Tag, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf dem Zelt liegen. Das spielt jedoch keine Rolle, denn aufgrund der Mitternachtssonne stehen praktisch 24 Stunden Licht zur Verfügung.
21. Tag
Low Camp - High Camp (3.780 m)
Low Camp - High Camp (3.780 m)
Vom Low Camp erfolgt der rund 6 - 8 stündige Aufstieg ins High Camp. Zunächst geht es rund eine Stunde den Branscomp Gletscher hinauf und anschließend über einen rund 45° steilen, mit Fixseilen versicherten Eis- und Firnhang. Diese Passage erfordert weitere 4 - 5 Stunden Gehzeit. Der obere flachere Teil des Gletschers liegt auf einer stark windexponierten Seite und kann bei entsprechender Windstärke unangenehm kalt werden. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Kälteschäden sind bei der rund 1,5 Stunden dauernden Begehung dringend geboten. Entschädigt wird man während des Aufstiegs allerdings bereits von einem phänomenalen Ausblick auf den Mount Shinn, den dritthöchsten Berg der Antarktis. Übernachtung im High Camp (3.780 m). Zur besseren Akklimatisation wird mindestens ein Ruhetag im High Camp angestrebt.
22. bis 23. Tag
Mount Vinson Besteigung (4.892 m)
Mount Vinson Besteigung (4.892 m)
Die Gipfeletappe startet nach mindestens einer Akklimatisationsnacht im High Camp. Basierend auf den Wettervorhersagen wird hierfür einen Tag mit guter Sicht und wenig Wind favorisiert. Für den 1.100 Hm hohen Auf- und Abstieg sind 9 - 12 Stunden geplant. Die Route verläuft zunächst mäßig ansteigend im Gipfeltal des Mount Vinson und mündet später in einen rund 40° steilen Eishang. Leichte Kletterei führt anschließend zum Gipfel des Mount Vinson. Oben angekommen, ist die Ausicht ein wahrer Gaumenschmaus. Rund herum türmen sich der Mount Gardner, Mount Tyree, Mount Epperly und Mount Shinn aus dem Eis. In der Ferne breitet sich die endlose Weite des antarktischen Eisschildes in wahrhaft majestätischer Weise aus und lässt die Weite der Antarktis erkennen. Du stehst jetzt auf dem höchsten Berg des Kontinents und diesen Augenblick solltest Du ausreichend genießen und fotografisch festhalten. Über den weniger steilen östlichen Grat erfolgt anschließend der Abstieg ins Highcamp.
24. Tag
Abstieg ins Mount Vinson Basislager
Abstieg ins Mount Vinson Basislager
Der Abstieg dauert im Normalfall einen Tag. Über die Fixseile geht es ins Low Camp und anschließend über den Branscomp Gletscher hinab. Im Basislager feiern wir die hoffentlich erfolgreiche Gipfelbesteigung mit einem herzhaften Festessen.
25. bis 26. Tag
Rückflug zum Union Glacier Camp
Rückflug zum Union Glacier Camp
Für diese Tage ist der Rückflug ins Union Glacier Camp geplant. Der genaue Startzeitpunkt hängt vom Wetter ab. Daher besteht die Möglichkeit, dass mindestens ein weiterer Tag im Union Glacier Camp und zur Erkundung der dortigen Umgebung verbracht wird. So besteht dann auch die Möglichkeit, eine heiße Dusche zu genießen und den Erfolg nochmals zu feiern. Hier erhältst Du auch Deine Besteigungsurkunde.
27. Tag
Rückflug nach Punta Arenas
Rückflug nach Punta Arenas
Wenn das Wetter und die Bedingungen der Landebahn einen Flug zulassen, erfolgt heute der Rückflug in die Zivilisation. In Punta Arenas gelandet, wirst Du zu Deinem Hotel gefahren.
28. bis 29. Tag
Reservetage
Reservetage
Die Flüge zum und vom Union Glacier Camp hängen stark vom Wetter ab, daher sind zusätzliche Tage als Reserve unerlässlich.
Wenn der Rückflug von der Antarktis nach Punta Arenas wie geplant verläuft, eröffnet sich die Möglichkeit, vor Ort an vielen faszinierenden Exkursionen teilzunehmen. In der Umgebung von Punta Arenas können zahlreiche Wanderungen unternommen werden. Mit einer Bootsfahrt erreicht man die Isla Magdalena und die dort angesiedelte Pinguinkolonie. Hier kann man die Pinguine beim ausbrüten ihrer Jungen beobachten. Bei einem längeren Wartezeit bietet sich auch ein kurzer Abstecher zum Paine-Nationalpark an.
30. bis 31. Tag
Heimreise oder Patagonien erleben
Heimreise oder Patagonien erleben
Mit Deinem individuellen Rückflug endet Dein Antarktis-Abenteuer. Gerne sind wir bei der Organisation eines Anschlussaufenthalts in Patagonien behilflich, wenn Du länger bleiben möchtest.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 31 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4
Guide
31 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Unterkunft
6 x ÜN/DZ im Hotel
12 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge
11 x ÜN/ZD im Zelt
Verpflegung
5 x Frühstück
1 x Halbpension Frühstück und Abendessen
9 x Vollpension Frühstück, Mittagessen und Abendessen
11 x Expeditionsverpflegung
2 x Abendessen
1 x Frühstück und Mittagessen
Flug
Hin-/Rückflug Punta Arenas - Union Glacier Camp Fluggepäck max. 25 kg.
Inlandeis Flug zum 89° Breitengrad Fluggepäck max. 25 kg.
Inlandeis Flug vom Südpol zum Union Glacier Camp Fluggepäck max. 25 kg.
Hin-/Rückflug Union Glacier Camp - Mount Vinson Base Camp Fluggepäck max. 25 kg.
Hin-/Rückflug Union Glacier Camp - Mount Vinson Base Camp Fluggepäck max. 25 kg.
Hin-/Rückflug Punta Arenas - Union Glacier Camp Fluggepäck max. 25 kg.
Transfer
Transfers durch unseren Partner vor Ort Alle Fahrten im Programm organisiert unser Partner vor Ort, im Kleinbus oder Geländewagen.
Ausrüstung
Fjellski mit kurzem Easy Skin Fell
Langes Fell
Backcountry Skistöcke (KEIN CARBON / KEIN TELESKOP)
Gruppenmaterial Expedition Seile, Firnschwerter und Fixiermaterial für die Route stellen wir.
Zugschlitten (Pulka) mit Zuggeschirr Unsere eigenen Acapulka-Schlitten; das Zuggestell ist durch Schnüre mit Expanderdämpfer ersetzt, so zieht es sich deutlich angenehmer.
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung
Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien
IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren) Auf Expeditionen in Arktis und Antarktis führen wir ein IRIDIUM Satellitentelefon für Rettungs- und Kommunikationszwecke mit. Gebühren für persönliche Telefonate werden nach der Expedition abgerechnet.
GPS-Notfallsender mit Live-Tracking Das tragbare Gerät bestimmt die Position per GPS und übermittelt laufend den Standort. Im Notfall können Kurznachrichten an Rettungsorganisationen gesendet werden.
Moderne VHF Funkgeräte zur Kommunikation am Berg
Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter
Expeditionswetterbericht Wir erhalten täglich einen aktuellen Wetterbericht per SMS und E-Mail, bei Bedarf mit persönlicher Wetterberatung.
Digitales Vorbereitungstreffen mit Ausrüstungsberatung ca. 2 bis 4 Wochen vorher
Abschlussfeier & Teilnahmeurkunde
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Punta Arenas - MUC ab 1.600,00 €/P
Flug FRA - Punta Arenas - FRA ab 1.600,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Skigepäck nicht im Preis Ski und Snowboard reisen im Skisack als Sondergepäck. Die Airline berechnet dafür eine eigene Gebühr, deren Höhe von Airline und Strecke abhängt. ca. 70,00 € pro Skisack
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
30 Nächte
Hotel Cabo de Hornos
Im Zentrum von Punta Arenas an der Magellanstraße Das Hotel Cabo de Hornos liegt im historischen Zentrum von Punta Arenas, zwischen der Magellanstraße und der Plaza de Armas. Auf Polarexpeditionen in die Antarktis, darun…
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Union Glacier Camp
Saisoncamp in der Heritage Range der Antarktis Das Union Glacier Camp liegt auf 700 m auf dem namensgebenden Union Glacier in der Heritage Range, unterhalb der Ellsworth Mountains in der Antarktis. Betrieben wird es von…
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Polarzelt Keron 3 GT für Antarktis und Arktis Auf unseren Polarexpeditionen in Antarktis und Arktis übernachten wir im Expeditionszelt Hilleberg. Hersteller ist das schwedische Unternehmen Hilleberg , das seit Jahrz…
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Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.