Alpine Welten
Trekking

Mount Kenia besteigen | mit Amboseli Nationalpark und Sansibar

Vom Mount Kenia bis Sansibar – Afrikas Vielfalt erleben

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

04.09.2027 – 18.09.2027 9 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Nairobi - Sansibar - MUC ab 1.000,00 €/P
  • FRA - Nairobi - Sansibar - FRA ab 1.000,00 €/P
  • ZRH - Nairobi - Sansibar - ZRH ab 1.000,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

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Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇰🇪 🇹🇿 15 Tage 4.249,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Auf den Point Lenana (4.985 m) – mit Safari & Beach im Anschluss

Der Mount Kenia ist mit 5.199 m der zweithöchste Berg Afrikas und liegt nahezu direkt am Äquator. Das markante Massiv erhebt sich aus der Landschaft Kenias und trägt den Namen des Landes, in dessen Herzen es liegt. Trotz seiner Lage in den Tropen finden sich in den Gipfelregionen ganzjährig Schnee und Eis. Die Nähe zur Hauptstadt Nairobi – rund 180 km südlich des Berges – macht die Anreise vergleichsweise unkompliziert.

Im Mount Kenya Nationalpark, der seit 1997 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, ragen drei markante Gipfel auf: Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) sind technisch anspruchsvollen Kletterrouten vorbehalten. Der Point Lenana erreicht 4.985 m und lässt sich ohne technische Kletterei besteigen. Er ist das Ziel unserer Mount-Kenia-Trekkingtour.

Unsere Route führt über die abwechslungsreiche Chogoria Route hinauf zum Berg und über die Sirimon Route wieder hinunter. Dabei durchqueren wir unterschiedliche Vegetationszonen – vom Bergregenwald über Moor- und Heidelandschaften bis in die alpine Hochgebirgsregion. Die Route vermittelt einen umfassenden Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt des Mount Kenya Nationalparks und führt uns tief in das Bergmassiv hinein.

Nach dem Trekking wechseln wir die Perspektive und erleben den Amboseli Nationalpark bei einer Safari. Das Schutzgebiet im Süden Kenias ist für seine großen Elefantenherden und die weiten Savannen bekannt. Bei unseren Pirschfahrten halten wir Ausschau nach der vielfältigen Tierwelt und genießen bei klarer Sicht den Blick auf den Kilimandscharo, der auf der anderen Seite der Grenze in Tansania aufragt.

Zum Abschluss unserer Reise geht es weiter nach Sansibar. Die Gewürzinsel im Indischen Ozean verbindet lange Sandstrände und tropische Landschaften mit einer bewegten Geschichte und kulturellen Einflüssen aus Afrika, Arabien und Indien. Ob entspannte Tage am Meer, ein Besuch von Stone Town oder ein Ausflug zu Gewürzfarmen und in den Jozani Forest – Sansibar bietet viele Möglichkeiten, die Reise individuell ausklingen zu lassen.

So verbindet diese Reise drei unterschiedliche Facetten Ostafrikas: das Trekking am Mount Kenia, die Tierwelt der afrikanischen Savanne und die tropische Inselwelt Sansibars.

Was diese Reise besonders macht

  • Kleingruppe von 2 bis 8 Personen
  • Einheimische Bergführer, englischsprachig
  • Täglich gefiltertes Wasser (Katadyn-Filter)
  • Durchquerung des Mount Kenia Massivs
  • Übernachtung in großzügigen Zelten
  • Mitglied bei Flying Doctors

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 100 - 1.000 Hm 150 - 1.400 Hm
Gehzeit 2 - 12 h

Durchschnittlich 3 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; am Gipfeltag 10 - 12 Stunden.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

3 Mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

15 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 04.09.2027, regulär 13.00 Uhr, Embakasi, Nairobi, KE
Reiseende der Gruppe
Samstag, 18.09.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Internationaler Flughafen Sansibar, TZ
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 04.09.2027

Flug nach Kenia

Nachtflug von München oder Frankfurt nach Nairobi in die kenianische Hauptstadt.

2. Tag · 05.09.2027

Von Nairobi ins ländliche Kenia

Am Flughafen werden wir bereits von unserem lokalen Partner erwartet und herzlich in Kenia begrüßt. Nach der Ankunft lassen wir das lebhafte Nairobi hinter uns und fahren hinaus ins ländliche Kenia. In unserer ersten Unterkunft bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen, die lange Anreise hinter uns zu lassen und uns auf die kommenden Tage vorzubereiten. So beginnt unsere gemeinsame Reise durch Kenia entspannt, bevor die ersten Berg- und Safariabenteuer auf uns warten.

Unterkunft Landestypisches Farmhaus in Kenia
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 06.09.2027

Einstimmung auf den Mount Kenia

Bevor unser Bergabenteuer am Mount Kenia beginnt, nehmen wir uns bewusst Zeit, in Kenia anzukommen. Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in einer neuen Umgebung bietet die Farm außerhalb von Nairobi den passenden Rahmen, um zur Ruhe zu kommen und das Land kennenzulernen.

Wir wohnen gemeinsam in einem Haus auf der Farm – weit entfernt vom Trubel der Hauptstadt. Hier lernen wir uns in entspannter Atmosphäre kennen, bekommen erste Einblicke in das Leben auf dem Land und erfahren mehr über den Alltag in Kenia. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, die lange Anreise hinter uns zu lassen.

Natürlich nutzen wir die Tage auch für die letzte Vorbereitung auf unsere Mount-Kenia-Besteigung. Wir besprechen den Ablauf der Tour, klären offene Fragen und gehen gemeinsam die wichtigsten Details durch. So verbinden wir entspanntes Ankommen mit einer guten Vorbereitung auf die bevorstehenden Tage am Berg.

Unterkunft Landestypisches Farmhaus in Kenia
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 07.09.2027

Unsere Mount Kenia Besteigung beginnt

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Mount-Kenia-Massiv. Die Fahrt führt uns von der Umgebung Nairobis in Richtung Chogoria, während sich die Landschaft unterwegs zunehmend verändert. Je näher wir dem Berg kommen, desto dichter wird die Vegetation. Am Chogoria Parkeingang treffen wir schließlich auf unser lokales Team. Während unser Guide die Formalitäten für den Nationalpark erledigt, bleibt Zeit für ein kleines Picknick, bevor wir weiter in Richtung Berg fahren.

Noch ein Stück geht es mit dem Fahrzeug durch den Bergregenwald und Bambuswald. Einige Kilometer vor unserer Unterkunft steigen wir aus und legen den restlichen Weg zu Fuß zurück. Der Forstweg ist technisch einfach und führt zunächst durch dichte Vegetation. Auf den letzten Kilometern wird die Landschaft zunehmend offener. Wir nutzen diese Strecke bewusst als erste Wanderetappe, denn die zusätzlichen Höhenmeter geben unserem Körper die Möglichkeit, sich frühzeitig an die Höhe zu gewöhnen.

Am Nachmittag erreichen wir die Meru Mount Kenya Bandas auf 2.950 m. Die Hütten liegen mitten in der Berglandschaft und bieten einen ruhigen Platz für unsere erste Nacht am Mount Kenia. Rund um die Unterkunft sind häufig Affen unterwegs, die nach Nahrung suchen. Auch Büffel und Elefanten kommen in diesem Gebiet vor, bleiben in der Nähe des Camps jedoch meist verborgen. In den Abendstunden können dagegen Wasserböcke auf den Wiesen zu beobachten sein. Wenn wir später mit der Stirnlampe unterwegs sind, leuchten ihre Augen manchmal aus der Dunkelheit zurück.

Nach unserer ersten Wanderetappe bleibt Zeit, in Ruhe anzukommen und die Atmosphäre am Berg zu genießen. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die nächsten Tage und stimmen uns auf das bevorstehende Bergabenteuer weiter ein.

Höhenmeter 400 - 600 Hm
Gehzeit 2 - 3 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 08.09.2027

Vorbei am Nithi Wasserfall zum Lake Ellis (3.450 m)

Nach dem Frühstück starten wir zu unserer ersten richtigen Etappe am Mount Kenia. Ein Teil unseres Gepäcks wird von den Trägern übernommen, während wir selbst mit leichtem Rucksack loswandern. Zunächst führt der Weg noch durch die letzten Waldabschnitte, bevor wir in eine offene Landschaft aus Mooren und Heideflächen gelangen. Mit zunehmender Höhe verändert sich auch die Vegetation und der Blick auf das Mount-Kenia-Massiv wird immer freier.

Unterwegs erreichen wir den Nithi-Wasserfall. Ein kurzer Abstecher bringt uns zum Wasserfall und weiter in eine kleine Schlucht, bevor wir unseren eigentlichen Weg wieder aufnehmen. Anschließend folgen wir dem breiten Rücken oberhalb des Gorge Valley. Die Landschaft ist abwechslungsreich und mit etwas Glück entdecken wir unterwegs eines der zahlreichen Chamäleons, die sich perfekt an ihre Umgebung anpassen. Wer eines entdecken möchte, braucht allerdings einen guten Blick und etwas Geduld.

Mit jedem weiteren Höhenmeter wird die Landschaft weiter und ursprünglicher. Vor uns liegen die markanten Erhebungen von Mugi Hill, Ithanguni Hill und Giants Billiards Table Mountain. Schließlich erreichen wir den Lake Ellis auf 3.450 m. Direkt am See beziehen wir unser Zeltcamp und haben am Nachmittag Zeit, in Ruhe anzukommen.

Ein Spaziergang entlang des Ufers bietet die Gelegenheit, die besondere Landschaft und die zunehmende Höhe bewusst wahrzunehmen. Danach kehren wir ins Camp zurück und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Während wir uns auf die Nacht am Lake Ellis vorbereiten, rückt unser nächstes Ziel am Mount Kenia bereits näher.

Höhenmeter 700 Hm 250 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
6. Tag · 09.09.2027

Durch atemberaubende Berglandschaft zum Minto's Camp (4.280 m)

Heute steht eine längere Etappe auf dem Programm, die uns weiter in die Hochgebirgsregion des Mount Kenia führt. Wir starten früh am Lake Ellis und folgen zunächst seinem Ufer, bevor wir den See hinter uns lassen. Ein kurzer Abstieg bringt uns zu einem Bach, den wir queren, anschließend beginnt der längere Anstieg über einen felsigen Bergrücken hinauf zum Minto's Camp.

Mit jedem Höhenmeter verändert sich die Landschaft. Die Vegetation wird spärlicher und zwischen den Felsen wachsen die für den Mount Kenia typischen Riesen-Senezien und Lobelien. Tief unter uns liegt das Gorges Valley, während sich hinter uns der Blick über Ithanguni und die weiten Moorlandschaften im Norden öffnet. Vor uns rücken die Gipfel des Mount Kenia immer näher. Die abwechslungsreiche Landschaft macht den Aufstieg zu einer eindrucksvollen Hochgebirgsetappe.

An einem kleinen Bach legen wir eine Pause ein und stärken uns für den weiteren Weg. Danach ist es noch ungefähr eine Stunde bis zum Minto's Camp auf 4.280 m. Das Camp liegt an kleinen Bergseen und bietet uns für die kommende Nacht einen besonderen Platz inmitten der alpinen Landschaft. Nach dem Aufbau unseres Lagers bleibt noch Zeit für einen kurzen Spaziergang. Ein nahegelegener Aussichtspunkt eröffnet den Blick hinunter zum Lake Michaelson und zurück über die Bergseen bis zu unserem Camp. Gleichzeitig ragen die Gipfel des Mount Kenia über der Landschaft auf.

Zurück im Camp lassen wir den Tag ruhig ausklingen. Die nächste Etappe führt uns bereits in Richtung Gipfel. Deshalb gehen wir heute früh schlafen und nutzen die verbleibende Zeit, um uns bestmöglich auf den bevorstehenden Gipfelversuch vorzubereiten.

Höhenmeter 1.000 Hm 150 Hm
Gehzeit 5 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 10.09.2027

Gipfelbesteigung Point Lenana (4.985 m)

Noch vor Tagesanbruch beginnt unsere längste Etappe am Mount Kenia. Kurz nach Mitternacht starten wir mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee und machen uns anschließend im Schein der Stirnlampen auf den Weg. Zunächst ist der Anstieg noch moderat, doch je höher wir kommen, desto steiler und felsiger wird das Gelände. Über Geröll und Fels arbeiten wir uns Schritt für Schritt nach oben.

Am Horizont kündigt sich bereits der neue Tag an. Wir lassen uns bewusst Zeit und wählen unser Tempo so, dass wir nicht zu früh am Gipfel ankommen, denn Wind und Kälte sind auf dem Point Lenana besonders spürbar, solange die Sonne noch nicht über den Horizont gestiegen ist. Nach den letzten steileren Passagen erreichen wir schließlich den Gipfel. Eine kleine Leiter ist noch zu überwinden – dann stehen wir auf dem Point Lenana auf 4.985 m, dem höchsten ohne technische Kletterei erreichbaren Gipfel des Mount Kenia.

Mit dem ersten Tageslicht öffnet sich der Blick auf das gesamte Gipfelmassiv. Batian mit 5.199 m und Nelion mit 5.188 m ragen über den zerklüfteten Felsen auf. Tief unter uns liegen Bergseen, Schneefelder und Felstürme, während sich die Landschaft mit den ersten Sonnenstrahlen langsam verändert. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über Kenia und sogar bis zum Kilimandscharo.

Nach dem Gipfelerlebnis beginnen wir den Abstieg über die steile Nordseite. Dabei ist noch einmal volle Konzentration gefragt, bevor wir das Shipton's Camp erreichen. Dort wartet bereits unser Team mit einem warmen Frühstück auf uns. Wir nutzen die Gelegenheit für eine längere Pause, stärken uns und lassen die Eindrücke des Gipfelmorgens noch einmal auf uns wirken.

Anschließend setzen wir unseren Abstieg durch das weitläufige Mackinders Valley fort. Entlang der Bergbäche begleiten uns die typische Vegetation des Mount Kenia mit Senezien, Lobelien und Proteas. Nach einigen Kilometern wartet noch ein kurzer Gegenanstieg über einen Bergrücken. Dahinter erreichen wir schließlich das Liki North Camp, das abgelegen in der Berglandschaft liegt.

Nach dem langen Gipfeltag lassen wir den Abend ruhig ausklingen. Hinter uns liegt ein intensiver Tag am Mount Kenia, vor uns eine wohlverdiente Nacht zur Erholung.

Höhenmeter 900 Hm 1.150 Hm
Gehzeit 10 - 12 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 11.09.2027

Abstieg zum Sirimon Gate und Rückfahrt nach Nairobi

Nach dem letzten Frühstück im Camp heißt es Abschied nehmen vom Mount Kenia. Wir packen unsere Ausrüstung und werfen noch einmal einen Blick zurück auf die Gipfel des Massivs, bevor wir den Abstieg in Richtung Old Moses Camp beginnen. Zunächst überqueren wir den Liki-Bach und steigen auf der anderen Seite noch einmal kurz bergauf. Anschließend führt der Weg über einen sanften Bergrücken hinunter zum Old Moses Camp auf 3.380 m. In der offenen Landschaft halten wir dabei Ausschau nach Elands. Die scheuen Tiere sind die größten Antilopen der Welt und lassen sich hier manchmal aus einiger Entfernung beobachten.

Vom Old Moses Camp besteht die Möglichkeit, das letzte Wegstück bis zum Gate mit dem Fahrzeug zurückzulegen. Wer noch ausreichend Energie hat, kann alternativ weiter zu Fuß absteigen. Dabei verändert sich die Landschaft erneut: Wir erreichen den Regenwaldgürtel und überqueren auf dieser Reise erstmals den Äquator. Auch verschiedene Wildtiere können mit etwas Glück auf diesem Stück beobachtet werden.

Am Sirimon Gate wartet bereits unser Fahrzeug. Nachdem die Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserem Bergteam und vom Mount Kenia. In Nanyuki legen wir noch einen Zwischenstopp ein und überqueren den Äquator ein weiteres Mal, bevor wir unsere Fahrt nach Nairobi fortsetzen.

Nach den Tagen am Berg freuen wir uns auf ein richtiges Bett und eine warme Dusche. Unser zentral gelegenes Hotel bietet den passenden Rahmen, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Auf der Dachterrasse unseres Hotels können wir bei einem Sundowner noch einmal auf die gemeinsame Besteigung des Mount Kenia anstoßen. Anschließend lassen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Höhenmeter 100 Hm 700 - 1.400 Hm
Gehzeit 2 - 5 h
Unterkunft Kije Place Hotel
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
9. Tag · 12.09.2027

Die Tierwelt ruft - Safari im Amboseli Nationalpark

Was wäre eine Reise nach Ostafrika ohne eine Safari? Wir lassen heute die Hauptstadt hinter uns und fahren in Richtung Amboseli Nationalpark. Der heutige Tag bringt einen bewussten Wechsel der Landschaft: Statt Bergwelt und Höhenmetern erwarten uns weite Savannen, Akazien und die vielfältige Tierwelt Ostafrikas. Die Safari bietet uns dabei nicht nur neue Eindrücke, sondern auch eine interessante Abwechslung.

Wir starten früh am Morgen und nehmen eine bereits am Vorabend vorbereitete Frühstücksbox mit auf die Fahrt über die Mombasa Route. Je weiter wir Nairobi hinter uns lassen, desto mehr verändert sich die Landschaft. Mit etwas Glück entdecken wir unterwegs bereits erste Zebras oder Giraffen. Vor uns am Horizont liegt der Kilimanjaro, dem wir während unserer Fahrt immer näher kommen. Am Eingang zum Amboseli Nationalpark angelangt, bernimmt unser Safari Guide die notwendigen Formalitäten, während wir uns kurz die Beine vertreten können. Das Fahrzeug bleibt dabei besser geschlossen – die neugierigen Meerkatzen rund um das Gate sind schnell zur Stelle, sobald sie etwas Essbares wittern.

Hinter dem Parkeingang beginnt unsere Pirschfahrt durch den Amboseli Nationalpark. Das Schutzgebiet ist vor allem für seine großen Elefantenherden und die weiten Savannenlandschaften bekannt. Zwischen Schirmakazien und offenen Ebenen halten wir Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Büffeln und verschiedenen Antilopenarten. Auch Flusspferde und verschiedene Raubtiere wie Löwen, Hyänen und Geparde sind im Park beheimatet. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Safari Guide erkunden wir das Gebiet und nehmen uns Zeit für die Tierbeobachtungen.

Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren zu unserer Lodge direkt hinter der Parkgrenze, wobei diese nicht durch Zäune voneinander getrennt sind und die Tiere sich frei in alle Richtungen bewegen können. Nach den Eindrücken des Tages können wir in Ruhe in unserer Lodge ankommen und den Sonnenuntergang über der Savanne genießen. Vor uns liegt nun ein ganz anderer Abschnitt unserer Reise, auf dem auch die Erholung nach den intensiven Bergtagen nicht zu kurz kommt.

Unterkunft Kibo Safari Camp | Amboseli Nationalpark
Verpflegung Halbpension
10. Tag · 13.09.2027

Noch einmal eintauchen in Afrikas Wildnis

Nach dem Frühstück geht es erneut mit dem Allradfahrzeug in den Amboseli Nationalpark und wir nutzen den Vormittag noch einmal für weitere spannende Wildbeobachtungen. Mit etwas Glück zeigt sich der Kilimandscharo am Horizont, während wir durch die weiten Ebenen des Amboseli fahren. Unser Blick richtet sich dabei vor allem auf die Tierwelt: Elefanten, Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopen sind regelmäßig unterwegs. Mit etwas Glück können auch Büffel, Flusspferde oder sogar Raubtiere zu unseren Beobachtungen gehören.

Nach unserer Mittagspause verlassen wir schließlich den Amboseli und kehren zurück nach Nairobi. In unserer Lodge vor denToren Nairobis können wir die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal auf uns wirken und den Tag gemeinsam bei einem guten Abendessen ausklingen lassen.

Unterkunft The Last Village Lodge
Verpflegung Halbpension
11. Tag · 14.09.2027

Sansibar - tropische Trauminsel Ostafrikas

Heute wechseln wir erneut die Landschaft und reisen von der afrikanischen Savanne auf die tropische Insel Sansibar. Je nach Flugzeit bleibt am Vormittag noch etwas Zeit, um die letzten Stunden in unserer Lodge entspannt zu verbringen. Ein Bad im Pool, ein Kaffee auf der Sonnenterrasse oder einfach ein ruhiger Moment, um die Gedanken schweifen zu lassen.

Rechtzeitig für unseren Weiterflug werden wir in der Lodge abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort geht es direkt nach Sansibar. Schon bei der Ankunft verändert sich die Atmosphäre: Palmen, tropische Vegetation und das türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans bestimmen nun das Bild. Nach den Tagen in Kenia ist die Gewürzinsel ein ganz neuer Reiseabschnitt und zugleich der entspannte Abschluss unserer Reise.

Am Flughafen auf Sansibar werden wir bereits erwartet und zu unserem kleinen Strandhotel in Matemwe an der Nordostküste der Insel gebracht. Nach der Ankunft bleibt Zeit, das Meer und die tropische Umgebung in Ruhe auf uns wirken zu lassen. Wir können barfuß am langen Sandstrand entlangspazieren, die frische Meeresbrise genießen oder einfach die Seele baumeln lassen.

Am Abend lassen wir den Tag ganz entspannt im offenen Restaurant unseres Hotels ausklingen. Hinter uns liegen Safari und Bergabenteuer, vor uns noch einige erholsame Tage am Indischen Ozean.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung Halbpension
12. bis 13. Tag · 15.09.2027 - 16.09.2027

Meer, Gewürze und ein Hauch von 1001 Nacht

Die letzten Tage unserer Reise gehören ganz der Erholung – und Du entscheidest selbst, wie viel Ruhe oder Abenteuer Du möchtest. Wer die Insel aktiv entdecken möchte, kann optional mit einer traditionellen Dhow aufs Meer hinausfahren, beim Schnorcheln oder Tauchen das Mnemba Atoll erkunden oder bei einem Ausritt am langen Sandstrand unterwegs sein.

Auch ein Ausflug nach Stone Town lohnt sich. Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und lebt von ihrem besonderen Mix aus afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen. Durch die schmalen Gassen geht es vorbei an orientalisch geprägten Häusern, kleinen Geschäften und lebhaften Märkten. Gewürzdüfte liegen in der Luft, Händler bieten ihre Waren an und viele der alten Gebäude erzählen von der bewegten Geschichte der Insel. Es ist weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit, die Stone Town ausmacht, als das bunte Leben in den Straßen selbst.

Im Jozani Forest führen Wege durch üppig grünen Regenwald und Mangroven, mit etwas Glück begegnen wir dabei den für Sansibar typischen Sansibar-Stummelaffen. Auf einer Gewürzfarm lernen wir die tropischen Pflanzen der Insel kennen und erleben Gewürze wie Vanille, Kardamom, Zimt und Nelken dort, wo sie wachsen – zum Anschauen, Riechen und teilweise auch frisch geerntet zum Probieren.

Bei der Verpflegung auf Sansibar haben wir bewusst auf eine feste Halbpension verzichtet. So bleibt die Freiheit, ganz nach den eigenen Vorlieben im Hotel à la carte zu essen oder eines der Restaurants in der Umgebung auszuprobieren. So lassen sich die letzten Tage auf Sansibar ganz individuell gestalten – entspannt am Meer oder mit neuen Eindrücken von der Gewürzinsel.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung 2 x Halbpension
14. Tag · 17.09.2027

Abschied von Ostafrika

Heute heißt es Abschied nehmen von Afrika. Abholung im Hotel, Transfer zum Flughafen und Flug zurück in die Heimat. Im Gepäck haben wir unterschiedlichste Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir sicherlich noch ganz lange zehren werden.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung Halbpension
15. Tag · 18.09.2027

Ankunft in der Heimat

Der Flug geht in der Regel über Nacht, Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages, je nach Verbindung.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 22 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

14 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)

Unterkunft

2 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

4 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

6 x ÜN/DZ im Hotel

1 x ÜN/DZ in Safari Lodge

Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt

Verpflegung

1 x Abendessen

8 x Halbpension

4 x Vollpension

1 x Frühstück

Flug

Nairobi - Sansibar

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Mount Kenia Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit

Lokale Bergrettungsgebühr

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten

Toiletten- und Waschzelt

Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks

Erste Hilfe Notfallausstattung

Sauerstoff Notfallversorgung

Safari im Amboseli Nationalpark mit Safari Guide im 4x4 Safarifahrzeug (Toyota Landcruiser o.ä.), inkl. Nationalparkgebühr

Zusätzliche Hotelübernachtungen und Transfers bei Programmänderung (1. bis 14. Tag)
Visum Tansania (50 USD) und verpflichtende Versicherung für Sansibar (44 USD) (1. bis 14. Tag)
Trinkgelder (ca. 250–300 USD - je nach Gruppengröße) (14. Tag)
ETA Kenia ca. 30,00 $* (1. bis 14. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Nairobi - Sansibar - MUC ab 1.000,00 €/P

Flug FRA - Nairobi - Sansibar - FRA ab 1.000,00 €/P

Flug ZRH - Nairobi - Sansibar - ZRH ab 1.000,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

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Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

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Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

14 Nächte
Badezimmer im landestypischen Farmhaus in Kenia mit türkisblauen Duschvorhängen und Blick auf tropische Vegetation.
Lodge | Ferienhaus Meru County

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Kenia

Einreise

Reisepass + ESTA/eTA

Bezahlung

Kenia-Schilling (KES)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Tansania

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Tansania-Schilling (TZS)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

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Speziell zu dieser Reise

Mount Kenia besteigen – ein unvergessliches Erlebnis

Der Mount Kenia ist mit 5.199 m Höhe nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg Afrikas. Er liegt fast genau auf dem Äquator und ist einer der wenigen Orte der Erde auf diesem Breitengrad, an dem ganzjährig Schnee und Eis zu finden ist. Schon von weitem sieht man das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Vom tropischen Regen- und Bambuswald dünnt sich die Vegetation mit zunehmender Höhe über Hochgras, Moore und Heide aus und geht schließlich über in eine felsige Hochgebirgsregion mit Gebirgsflüssen, -seen und Wasserfällen bis hinauf zu vergletscherten Feldern und Mulden zwischen den schroffen Gipfeln.

Wie auch alle anderen Alpine Welten Bergreisen bieten wir Dir die Mount Kenia Besteigung in einer kleinen Gruppe mit maximal 8 Teilnehmern an. Ein unvergessliches Erlebnis abseits der Massen durch eine einzigartige Berglandschaft wartet auf Dich, von dem Du mit Sicherheit sehr lange zehren wirst.

Wer den Mount Kenia besteigen möchte, der benötigt vor allem eins: eine sehr gute Kondition! Es warten mittelschwere bis schwere Bergwege. Wenn Du bereits anspruchsvolle Trekkings in den Alpen gemeistert hast, dann ist die Besteigung des Mount Kenia für Dich wie gemacht. Wir sind täglich bis zu 7 Stunden unterwegs, am Gipfeltag sogar bis zu 12 Stunden. Das bedeutet, dass Du nicht nur eine gute alpine Erfahrung mitbringen, sondern auch konditionell fit sein musst. Die Besteigung des Mount Kenia ist aufgrund seiner Höhe eine große Herausforderung und sollte in jedem Fall sehr ernst genommen werden. Wer sich überschätzt, der gefährdet nicht nur sich, sondern die ganze Gruppe.

Die ersten beiden Tage unserer Mount Kenia Besteigung lassen wir noch ruhig angehen. Die Wege sind einfach und Du kannst Dich gut akklimatisieren. Ab dem dritten Tag wird es deutlich anstrengender und es geht steil nach oben. Am anspruchsvollsten ist der Gipfeltag, denn da geht es nicht nur hinauf zum Point Lenana in 4.985 Metern Höhe. Wir beginnen bereits mitten in der Nacht mit dem Aufstieg, damit wir unser Ziel rechtzeitig zum Sonnenaufgang erreichen. Es folgt dann noch ein langer Abstieg um 1.600 Höhenmeter. Erst wenn wir das gemeistert haben, geht der erlebnisreiche Tag zu Ende.

In Afrika arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Partner zusammen, der unsere Touren vor Ort organisiert und durchführt. Am Mount Kenia wirst Du von einem lokalen, lizensierten, erfahrenen und englischsprachigen Bergführer begleitet. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum jährlichen Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Mount Kenia und Höhenproblematik: Manche Gipfelaspiranten scheitern am Mount Kenia aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen bei nahezu 100 %.

Wildtiere am Mount Kenia: In den Regenwaldgebieten bis etwas darüber kann es vorkommen, dass man neben einer bunten Vogelwelt, kleineren Antilopenarten und Affen auch auf Elefanten oder Büffel trifft. Dies ist sehr selten und die Nationalpark Ranger wissen normalerweise, ob sich diese in der Nähe der Trekkingrouten aufhalten. Sollte es dennoch eine Sichtung entlang des Weges geben, verhalten wir uns ruhig und in sicherem Abstand, bis die Tiere den Weg passiert haben. Vor allem in den oberen Bergregionen sind sehr viele Klippschliefer zu beobachten, die äußerlich unseren Murmeltieren ähneln. Mit ihnen sind sie jedoch nicht verwandt, dafür tatsächlich mit dem Elefanten.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.839 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

61 kg Transport
212 kg Unterkunft
2.535 kg Flug
30 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Kenia-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Kenia, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Kenia und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Kenia sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 20 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 15 USD

  • Koch: 10 – 12 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 10 USD

  • pro Träger: 6 – 8 USD

Am Mount Kenia haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, außerdem einen Guide, ab 3 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern zusätzliche "Porter Guides" - erfahrene und zuverlässige Träger) sowie einen Koch. Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Kenianische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass die Dollarscheine nicht älter als 10 Jahre sind, da diese sonst unter Umständen nicht akzeptiert werden.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Kenia noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 15 - 25 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Tansania-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Tansania, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Tansania und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Tansania sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 25 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 20 USD

  • Koch: 10 – 15 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 12 USD

  • pro Träger: 6 – 10 USD

Am Mount Meru haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, am Kilimanjaro 4 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen verantwortlichen Guide sowie einen Koch. Ab 2 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern 2 Assistenz Guides, ab 7 Teilnehmern 3 Assistenz Guides). Bei Einzelführungen müssen wir aufgrund der umfangreichen Ausrüstung 6 - 7 Träger einkalkulieren. Sollten wir am Gate Übergewicht haben, werden wir einen zusätzlichen Träger engagieren statt das Übergewicht auf die vorhandenen Schultern zusätzlich zu verteilen.

Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Aufgrund der Nationalparkbestimmungen und der Möglichkeit auf Großwild zu stoßen wird uns am Mount Meru ein bewaffneter Nationalpark Ranger zu unserer Sicherheit begleiten. Für diesen können ca. 50 USD pro Gruppe insgesamt einkalkuliert werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Wenn Du zwei Berge besteigst (Mount Meru und Kilimandscharo) beachte, dass das Begleitteam an beiden Bergen unterschiedlich sein kann. Daher sollte die Verteilung separat erfolgen - für das Mount Meru Team nach dem Mount Meru und für das Kilimandscharo Team nach dem Kilimandscharo.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Tansanische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Tansania nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Ältere Noten werden nicht akzeptiert und sind für die Crew wertlos.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Tansania noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 20 - 30 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Ich möchte das Visum vorab beantragen. Was benötige ich dafür?

Für die Einreise nach Tansania ist es problemlos möglich das Visum vor Ort am Flughafen einzuholen. Du benötigst dafür lediglich Deinen Reisepass und 50 USD in bar.

Selbstverständlich kannst Du aber auch bereits im Vorfeld ein Online-Visum über die Webseite der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Das ist etwas aufwendiger, spart Dir vor Ort aber Zeit am Flughafen.

Beim Ausfüllen des Online-Formulars wirst Du nach den Adressdaten des Veranstalters (Local Host) sowie nach Deiner Unterkunft gefragt. Für letzteres gilt immer das erste im Reiseplan vorgesehene Hotel. In welcher Unterkunft Du als erstes übernachtest, findest Du in Deinen Reiseunterlagen, die Anschrift kannst Du über Google schnell ermitteln.

Für den Local Host kannst Du folgende Daten eingeben:

Selbst wenn Du hier nichts eingibst und den Punkt überspringst, wirst Du das Visum erhalten, da es auch Reisende gibt, die bei der Einreise tatsächlich noch keine gebuchte Agentur haben.

Wenn alles ausgefüllt, Deine Sicherheitsabfrage generiert (für späteren Zugriff auf den Bearbeitungsstatus) und die Visagebühr von 50 USD per Kreditkarte bezahlt ist, schließt Du den Antrag ab und erhältst eine Bestätigungsmail mit Deiner Application-ID. Der Antrag ist erfolgreich eingegangen und nun heißt es warten. Die Visabearbeitung dauert ca. 4 Wochen. Du erhältst das Visum per Email - einfach ausdrucken und Deinen Reiseunterlagen hinzufügen. Rückt Deine Reise näher und Du hast noch keine Visaerteilung erhalten, rufe bei der Botschaft an, um den Prozess anzuschieben.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.