Alpine Welten
Trekking

Mount Kenia besteigen | mit Amboseli Nationalpark und Sansibar

Vom Mount Kenia bis Sansibar – Afrikas Vielfalt erleben

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

09.01.2027 – 22.01.2027 9 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Nairobi - Sansibar - MUC ab 1.000,00 €/P
  • FRA - Nairobi - Sansibar - FRA ab 1.000,00 €/P
  • ZRH - Nairobi - Sansibar - ZRH ab 1.000,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

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🇰🇪 🇹🇿 14 Tage 4.210,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Auf den Point Lenana Gipfel (4.985 m) mit Safari & Beach im Anschluss

Der Mount Kenia ist mit 5.199 m Höhe nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg Afrikas. Er liegt fast genau auf dem Äquator und ist einer der wenigen Orte der Erde auf diesem Breitengrad, an dem ganzjährig Schnee und Eis zu finden ist. Nach ihm wurde auch das Land benannt, in dem er steht: Kenia. Die Hauptstadt Nairobi befindet sich nur etwa 180 km südlich und macht die Anreise sehr komfortabel. Schon von weitem sieht man das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Der Mount Kenia - im Herzen des Mount Kenya Nationalparks und seit Ende der 90-er Jahre UNESCO Weltnaturerbe - verfügt über drei Hauptgipfel: während Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) nur über anspruchsvolle Routen erklettert werden können, kann der dritte Gipfel, der Point Lenana mit 4.985 m, erwandert werden und ist Ziel unserer beeindruckenden Trekkingreise. Mit dem Aufstieg über die Chogoria Route und Abstieg über die Sirimon Route erleben wir nicht nur eine spannende, abwechslungsreiche und unglaublich schöne Berglandschaft, sondern durchqueren damit auch fast das gesamte Gebiet.

Im Anschluss erwartet uns eine spannende Kurzsafari im Amboseli Nationalpark, der an der tansanischen Grenze liegt. Hier finden wir nicht nur das afrikanische Großwild, sondern genießen auch phantastische Ausblicke auf den „großen Bruder“ des Mount Kenia, den Kilimanjaro mit seinen 5.895 Metern Höhe. Für den perfekten Abschluss unserer Reise geht es schließlich noch nach Sansibar, der Gewürzinsel im Indischen Ozean, die jedoch weit mehr als traumhafte Sandstrände zu bieten hat. So verbinden wir faszinierende Berg- und Naturerlebnisse mit kulturellen Einblicken sowie einer wohlverdienten Erholung.

Was diese Reise besonders macht

  • Kleingruppe von 2 bis 8 Personen
  • Einheimische Bergführer, englischsprachig
  • Täglich gefiltertes Wasser (Katadyn-Filter)
  • Durchquerung des Mount Kenia Massivs
  • Übernachtung in großzügigen Zelten
  • Mitglied bei Flying Doctors

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 600 - 1.000 Hm 100 - 1.650 Hm
Gehzeit 2 - 12 h

Durchschnittlich 3 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; am Gipfeltag 10 - 12 Stunden.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

3 Mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

14 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 09.01.2027, regulär 13.00 Uhr, Embakasi, Nairobi, KE
Reiseende der Gruppe
Freitag, 22.01.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Internationaler Flughafen Sansibar, TZ
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 09.01.2027

Flug nach Kenia

Nachtflug von München oder Frankfurt nach Nairobi in die kenianische Hauptstadt.

2. Tag · 10.01.2027

Ankunft in Nairobi

Unser lokaler Partner erwartet uns bereits am Flughafen und heißt uns Willkommen. Im Anschluss werden wir zu unserer Unterkunft in Nairobi gefahren, wo wir erst einmal ankommen und vom Flug entspannen können. Der Pool lädt dabei zur Erfrischung ein und ein kühler Welcome Drink darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Unterkunft Eka Hotel
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 11.01.2027

Letzte Vorbereitungen für die Mount Kenia Besteigung

Wir haben bewusst zwei Hotelübernachtungen vor Ort eingeplant, bevor wir zu unserem Trekking am Mount Kenia starten. Nicht nur durch die lange, anstrengende Anreise nach Kenia, sondern vor allem auch mit den vielen neuen Eindrücken in einer für uns ungewohnten Welt, macht es durchaus Sinn, erst einmal anzukommen. Wir unternehmen eine geführte Stadtrundfahrt, um die Hauptstadt zu erkunden, und sollte für unser Trekking am Mount Kenia doch noch etwas fehlen, können wir es heute in Nairobi besorgen. Am Abend besprechen wir unsere bevorstehende Mount Kenia Besteigung und treffen letzte Vorbereitungen. Weitere Übernachtung in unserer Unterkunft in Nairobi.

Unterkunft Eka Hotel
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 12.01.2027

Unsere Mount Kenia Besteigung beginnt

Wir verlassen Nairobi am frühen Morgen, fahren durch eine landwirtschaftlich geprägte Region bis nach Chogoria und überqueren unterwegs sogar den Äquator. Das Mount Kenia Massiv sehen wir bereits von weitem - wie eine Insel erhebt es sich aus der umliegenden flachen Savanne. Wir erreichen den Regenwald und kommen am Mittag am Chogoria Parkeingang an, wo wir unser Team für die Besteigung treffen. Das Mittagessen in Form eines Picknicks erwartet uns bereits und wir lassen es uns schmecken, während unser Guide die Formalitäten für unsere Besteigung erledigt. Anschließend geht es schließlich los! Wir werden etwa 10 km vor unserem ersten Camp abgesetzt und wandern durch üppig grünen Regenwald gefolgt von dichtem Bambuswald weiter über den Forstweg. Der Weg ist einfach und kann bei gutem Wetter auch mit dem Auto befahren werden, die Wanderung dient uns jedoch zur besseren Akklimatisierung für die kommenden Tage. Unterwegs lassen wir immer wieder die Blicke in die dichte Vegetation schweifen, um vielleicht das eine oder andere Wildtier zu erspähen. Wir erreichen schließlich die Meru Mount Kenya Bandas Hütten auf 2.950 m, wo wir heute übernachten.

Höhenmeter 650 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 13.01.2027

Vorbei am Nithi Wasserfall zum Lake Ellis (3.450 m)

Nach dem Frühstück und dem Sortieren der Ausrüstung für die Träger, setzen wir unseren Aufstieg auf einem angenehmen und einfachen Weg fort. Die Vegetation wechselt vom Wald in eine Moor- und Heidelandschaft. Auch Büffel und Elefanten haben hier ihren Lebensraum und können gelegentlich gesichtet werden. Wir machen einen Abstecher zum schönen Nithi Wasserfall und legen eine Pause ein, bevor wir über den breiten Rücken des Nordosthanges des Gorges Valleys weiter aufsteigen. Dabei genießen wir malerische Ausblicke auf den Mugi Hill, Ithanguni Hill und den Giants Billiards Table Mountain, bevor wir schließlich den Bergsee Lake Ellis auf 3.450 m Höhe erreichen. Hier schlagen wir unser Zeltcamp auf und haben am Nachmittag ausreichend Zeit, um uns auszuruhen und an die Höhe zu gewöhnen. Wir genießen die Stille und Abgeschiedenheit während eines Spaziergangs um den See und können noch auf den Mugi Hill auf 3.540 m aufsteigen, um einen weiteren Akklimatisationsreiz zu setzen.

Höhenmeter 600 Hm 100 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
6. Tag · 14.01.2027

Durch atemberaubende Berglandschaft zum Minto's Camp (4.280 m)

Wir packen früh zusammen, denn ein langer, anstrengender Wandertag liegt vor uns. Wir folgen einem langen, felsigen Bergrücken, der uns stetig weiter in die Höhe führt. Dabei genießen wir atemberaubende Ausblicke über das Gorges Valley sowie zurück in Richtung Ithanguni und über die nördlichen Moorlandschaften. Riesige Senezien und Lobelien säumen die Landschaft, dahinter türmen sich die felsigen Gipfel des Mount Kenia - es ist eine einzigartige Szenerie, durch die wir uns hier bewegen. An einem kleinen Bachübergang legen wir unsere Mittagspause ein. Von hier haben wir noch eine gute Stunde zu gehen, bis wir das Minto's Camp auf 4.280 m erreichen, das an einem von mehreren kleinen Bergseen liegt. Wenn wir das Camp errichtet haben, lädt ein kleiner Spaziergang zu einem Aussichtspunkt ein, von dessen Klippe aus wir noch einmal einen wunderbaren Ausblick auf den tieferliegenden Lake Michaelson genießen. Früh legen wir uns heute Schlafen, da die Gipfeletappe mit Start in der kommenden Nacht unmittelbar bevorsteht.

Höhenmeter 1.000 Hm 200 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 15.01.2027

Gipfelbesteigung Point Lenana (4.985 m)

Gegen 1 Uhr in der Nacht werden wir bereits mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee geweckt. Im Schein unserer Stirnlampen beginnen wir mit dem Gipfelaufstieg. Zunächst noch mit angenehmer Steigung steilt der Pfad schließlich auf und zieht sich über Fels und Geröll empor Richtung Gipfel. Nach drei bis vier Stunden Gehzeit werden die Mühen des Aufstiegs in der nächtlichen Kälte schließlich belohnt: der Point Lenana auf 4.985 m Höhe ist erreicht! Die ersten Sonnenstrahlen wärmen uns und wir genießen einzigartige Panoramen vom dritthöchsten Gipfel des Mount Kenia Massivs. Unser Blick schweift dabei über das zerklüftete Massiv mit den Lavatürmen Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) sowie über die Bergseen, die tief unter uns im Morgenlicht schimmern, bis weit ins Tal. An besonders klaren Tagen ist sogar der Kilimandscharo am Horizont zu erkennen. Im Abstieg über die steile Nordseite ist noch einmal unsere Aufmerksamkeit gefragt, bis wir das Shipton's Camp erreichen. Hier wartet bereits ein warmes Frühstück auf uns, das unsere Mannschaft für uns vorbereitet hat. Die ausgedehnte Pause haben wir uns redlich verdient. Die niedlichen Klippschliefer, die immer wieder über die Felsen huschen, könnten wir noch länger beobachten, doch wir müssen weiter. Vor uns liegt das liebliche Mackinders Valley - eine Augenweide mit seinen Senezien, Lobelien und Proteas entlang der klaren Bergbäche bis hinunter zum Regenwaldgürtel. Wir steigen über sumpfige Wiesen weiter ab ins Tal, überqueren den Liki Bach und erreichen schließlich auf 3.380 m Höhe das Old Moses Camp, wo wir noch einmal unser Camp aufschlagen und uns von den Anstrengungen des langen Wandertags erholen

Höhenmeter 750 Hm 1.650 Hm
Gehzeit 10 - 12 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 16.01.2027

Abstieg zum Sirimon Gate und Rückfahrt nach Nairobi

Unser letzter Trekkingtag am Mount Kenia beginnt. Nach einem entspannten Bergfrühstück packen wir ein letztes Mal unsere Ausrüstung zusammen, genießen noch einmal den Blick auf die beiden Hauptgipfel des Mount Kenia und setzen unseren Weg schließlich fort, immer weiter Richtung Tal. Es dauert nicht mehr lang bis wir wieder von üppiger Vegetation und Regenwald umgeben sind und auch wieder auf Wildtiere treffen können. Büffel und Elefanten werden hier nicht selten beobachtet. Wir erreichen das Sirimon Gate, wo wir bereits erwartet werden. Nachdem die Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserer Bergmannschaft und dem Mount Kenia. Zurück in der Zivilisation halten wir zur Mittagspause im Ort Nanyuki, bevor wir nach Nairobi weiterfahren. Wir freuen uns bereits auf den Komfort unseres Hotels und eine heiße Dusche. Am Abend stoßen wir dann schließlich gebührend auf unsere Mount Kenia Besteigung an und lassen die Erlebnisse noch einmal Revue passieren.

Höhenmeter 750 Hm
Gehzeit 2 - 3 h
Unterkunft Eka Hotel
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
9. Tag · 17.01.2027

Kurzsafari im Amboseli Nationalpark

Was wäre eine Reise nach Ostafrika ohne eine Safari? Nach unserem Bergabenteuer am Mount Kenia ist der Amboseli Nationalpark - eines der schönsten Wildreservate Kenias - ideal für einen Ausflug in die afrikanische Wildnis geeignet. Früh morgens starten wir unsere Fahrt, um die faszinierende Tierwelt und die atemberaubende Landschaft des Amboseli zu entdecken. Elefantenherden, die majestätisch vor der Kulisse des Kilimanjaro durch die mit Schirmakazien gesäumte Steppe ziehen, sowie zahlreiche andere Wildtiere wie Löwen, Giraffen und Zebras. Nach den ersten spannenden Wildbeobachtungen mit unserem erfahrenen Guide genießen wir am Mittag ein gemütliches Picknick mitten im Busch, bei dem wir die Natur in aller Ruhe auf uns wirken lassen können. Wir setzen unsere Safari bis in den Nachmittag fort und kehren dann nach einem erlebnisreichen Safaritag zurück nach Nairobi.

Unterkunft Eka Hotel
Verpflegung Halbpension
10. Tag · 18.01.2027

Sansibar - tropische Trauminsel Ostafrikas

Am Morgen werden wir im Hotel abgeholt und zum Flughafen für den direkten Flug nach Sansibar gefahren. Die Mixtur aus weißem Sandstrand, Palmen, türkis schimmerndem Meer und dem bewegten Leben der Gewürzinsel im Indischen Ozean ist der ideale Abschluss für unsere erlebnisreiche Reise. Am Flughafen werden wir bereits erwartet und zu unserem kleinen Strandhotel in Matemwe an der Nordostküste gefahren. Die tropische Brise am Meer, der Sand zwischen den Zehen... Genau der richtige Ort, um noch einmal die Seele baumeln zu lassen. Der lange Sandstrand lädt zu einem Spaziergang ein, bevor der Tag im offenen Restaurant des Hotels gemütlich ausklingen kann.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung Halbpension
11. bis 12. Tag · 19.01.2027 - 20.01.2027

Entspannung am Indischen Ozean

Die letzten Tage stehen ganz im Zeichen der Erholung und können nach Lust und Laune gestaltet werden. Wer gern noch etwas aktiver unterwegs sein möchte, für den wecken eine traditionelle Dhow Fahrt, Schnorcheln oder Tauchen im Mnemba Atoll oder Ausritte zu Pferd am langen Sandstrand optional weitere Sehnsüchte. Oder wie wäre es mit einem Ausflug in das historische Stone Town mit seiner exotischen Altstadt und morbiden Charme? Die größte Sehenswürdigkeit des UNESCO Weltkulturerbes an sich ist das bunte Treiben der Stadt selbst mit seinen afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen. Die schmalen Gassen der Stadt, die schier einem Labyrinth aus orientalischen Bauten gleichen, laden zur Erkundung ein. Dabei begleiten Dich orientalische Düfte von Gewürzen, Händler und Geschäfte bieten ihre Waren an, Märkte vermitteln ein Gefühl von 1001 Nacht und die zum Teil maroden Gebäude sind Zeugnisse der Vergangenheit. Auf der Fahrt nach Stone Town laden außerdem der üppig grüne Jozani Forest mit seinen Mangroven und lustigen Stummeläffchen ein, sowie die Spice Farmen, auf denen sich tropische Früchte, Vanille, Kardamom, Zimt, Nelken & Co. nicht nur bestaunen, sondern auch riechen und frisch geerntet schmecken lassen. Wir haben auf Sansibar bewusst auf den Einschluss der Halbpension verzichtet, so dass vor Ort je nach eigenen Vorlieben á la carte oder auch "außer Haus" in einem anderen Restaurant gespeist werden kann.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung 2 x Halbpension
13. Tag · 21.01.2027

Abschied von Afrika und Heimflug

Heute heißt es Abschied nehmen von Afrika. Abholung im Hotel, Transfer zum Flughafen und Flug zurück in die Heimat. Im Gepäck haben wir zahlreiche Eindrücke und Erlebnisse, von denen wir sicherlich noch ganz lange zehren werden.

Unterkunft Infinity Beach Boutique Hotel und Spa | Sansibar
Verpflegung Halbpension
14. Tag · 22.01.2027

Ankunft in der Heimat

Der Flug geht in der Regel über Nacht, Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages, je nach Verbindung.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

13 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)

Unterkunft

8 x ÜN/DZ im Hotel

4 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt

Verpflegung

1 x Abendessen

7 x Halbpension

4 x Vollpension

1 x Frühstück

Flug

Nairobi - Sansibar

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Mount Kenia Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit

Lokale Bergrettungsgebühr

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten

Toiletten- und Waschzelt

Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks

Erste Hilfe Notfallausstattung

Sauerstoff Notfallversorgung

Stadtrundfahrt Nairobi

Safari im Amboseli Nationalpark mit Safari Guide im 4x4 Safarifahrzeug (Toyota Landcruiser o.ä.), inkl. Nationalparkgebühr

Zusätzliche Hotelübernachtungen und Transfers bei Programmänderung (1. bis 13. Tag)
Visum Tansania (50 USD) und verpflichtende Versicherung für Sansibar (44 USD) (1. bis 13. Tag)
Trinkgelder (ca. 250–300 USD - je nach Gruppengröße) (13. Tag)
ETA Kenia ca. 30,00 $* (1. bis 13. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Nairobi - Sansibar - MUC ab 1.000,00 €/P

Flug FRA - Nairobi - Sansibar - FRA ab 1.000,00 €/P

Flug ZRH - Nairobi - Sansibar - ZRH ab 1.000,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

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In jedem Reisepreis enthalten

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Wo Du übernachtest

13 Nächte
Überdachte Bar-Terrasse im Eka Hotel mit Polyrattan-Möbeln, Cocktailgläsern und Glaswänden.
Hotel

Eka Hotel

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Infinity Pool mit Meerblick bei Sonnenuntergang im Infinity Beach Boutique Hotel und Spa auf Sansibar.
Hotel Sansibar (Zanzibar)

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Kenia

Einreise

Reisepass + ESTA/eTA

Bezahlung

Kenia-Schilling (KES)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Tansania

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Tansania-Schilling (TZS)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

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Mount Kenia besteigen – ein unvergessliches Erlebnis

Der Mount Kenia ist mit 5.199 m Höhe nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg Afrikas. Er liegt fast genau auf dem Äquator und ist einer der wenigen Orte der Erde auf diesem Breitengrad, an dem ganzjährig Schnee und Eis zu finden ist. Schon von weitem sieht man das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Vom tropischen Regen- und Bambuswald dünnt sich die Vegetation mit zunehmender Höhe über Hochgras, Moore und Heide aus und geht schließlich über in eine felsige Hochgebirgsregion mit Gebirgsflüssen, -seen und Wasserfällen bis hinauf zu vergletscherten Feldern und Mulden zwischen den schroffen Gipfeln.

Wie auch alle anderen Alpine Welten Bergreisen bieten wir Dir die Mount Kenia Besteigung in einer kleinen Gruppe mit maximal 8 Teilnehmern an. Ein unvergessliches Erlebnis abseits der Massen durch eine einzigartige Berglandschaft wartet auf Dich, von dem Du mit Sicherheit sehr lange zehren wirst.

Wer den Mount Kenia besteigen möchte, der benötigt vor allem eins: eine sehr gute Kondition! Es warten mittelschwere bis schwere Bergwege. Wenn Du bereits anspruchsvolle Trekkings in den Alpen gemeistert hast, dann ist die Besteigung des Mount Kenia für Dich wie gemacht. Wir sind täglich bis zu 7 Stunden unterwegs, am Gipfeltag sogar bis zu 12 Stunden. Das bedeutet, dass Du nicht nur eine gute alpine Erfahrung mitbringen, sondern auch konditionell fit sein musst. Die Besteigung des Mount Kenia ist aufgrund seiner Höhe eine große Herausforderung und sollte in jedem Fall sehr ernst genommen werden. Wer sich überschätzt, der gefährdet nicht nur sich, sondern die ganze Gruppe.

Die ersten beiden Tage unserer Mount Kenia Besteigung lassen wir noch ruhig angehen. Die Wege sind einfach und Du kannst Dich gut akklimatisieren. Ab dem dritten Tag wird es deutlich anstrengender und es geht steil nach oben. Am anspruchsvollsten ist der Gipfeltag, denn da geht es nicht nur hinauf zum Point Lenana in 4.985 Metern Höhe. Wir beginnen bereits mitten in der Nacht mit dem Aufstieg, damit wir unser Ziel rechtzeitig zum Sonnenaufgang erreichen. Es folgt dann noch ein langer Abstieg um 1.600 Höhenmeter. Erst wenn wir das gemeistert haben, geht der erlebnisreiche Tag zu Ende.

In Afrika arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Partner zusammen, der unsere Touren vor Ort organisiert und durchführt. Am Mount Kenia wirst Du von einem lokalen, lizensierten, erfahrenen und englischsprachigen Bergführer begleitet. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum jährlichen Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Mount Kenia und Höhenproblematik: Manche Gipfelaspiranten scheitern am Mount Kenia aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen bei nahezu 100 %.

Wildtiere am Mount Kenia: In den Regenwaldgebieten bis etwas darüber kann es vorkommen, dass man neben einer bunten Vogelwelt, kleineren Antilopenarten und Affen auch auf Elefanten oder Büffel trifft. Dies ist sehr selten und die Nationalpark Ranger wissen normalerweise, ob sich diese in der Nähe der Trekkingrouten aufhalten. Sollte es dennoch eine Sichtung entlang des Weges geben, verhalten wir uns ruhig und in sicherem Abstand, bis die Tiere den Weg passiert haben. Vor allem in den oberen Bergregionen sind sehr viele Klippschliefer zu beobachten, die äußerlich unseren Murmeltieren ähneln. Mit ihnen sind sie jedoch nicht verwandt, dafür tatsächlich mit dem Elefanten.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.817 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

61 kg Transport
192 kg Unterkunft
2.535 kg Flug
28 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Kenia-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Kenia, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Kenia und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Kenia sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 20 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 15 USD

  • Koch: 10 – 12 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 10 USD

  • pro Träger: 6 – 8 USD

Am Mount Kenia haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, außerdem einen Guide, ab 3 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern zusätzliche "Porter Guides" - erfahrene und zuverlässige Träger) sowie einen Koch. Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Kenianische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass die Dollarscheine nicht älter als 10 Jahre sind, da diese sonst unter Umständen nicht akzeptiert werden.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Kenia noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 15 - 25 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Tansania-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Tansania, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Tansania und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Tansania sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 25 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 20 USD

  • Koch: 10 – 15 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 12 USD

  • pro Träger: 6 – 10 USD

Am Mount Meru haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, am Kilimanjaro 4 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen verantwortlichen Guide sowie einen Koch. Ab 2 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern 2 Assistenz Guides, ab 7 Teilnehmern 3 Assistenz Guides). Bei Einzelführungen müssen wir aufgrund der umfangreichen Ausrüstung 6 - 7 Träger einkalkulieren. Sollten wir am Gate Übergewicht haben, werden wir einen zusätzlichen Träger engagieren statt das Übergewicht auf die vorhandenen Schultern zusätzlich zu verteilen.

Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Aufgrund der Nationalparkbestimmungen und der Möglichkeit auf Großwild zu stoßen wird uns am Mount Meru ein bewaffneter Nationalpark Ranger zu unserer Sicherheit begleiten. Für diesen können ca. 50 USD pro Gruppe insgesamt einkalkuliert werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Wenn Du zwei Berge besteigst (Mount Meru und Kilimandscharo) beachte, dass das Begleitteam an beiden Bergen unterschiedlich sein kann. Daher sollte die Verteilung separat erfolgen - für das Mount Meru Team nach dem Mount Meru und für das Kilimandscharo Team nach dem Kilimandscharo.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Tansanische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Tansania nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Ältere Noten werden nicht akzeptiert und sind für die Crew wertlos.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Tansania noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 20 - 30 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Ich möchte das Visum vorab beantragen. Was benötige ich dafür?

Für die Einreise nach Tansania ist es problemlos möglich das Visum vor Ort am Flughafen einzuholen. Du benötigst dafür lediglich Deinen Reisepass und 50 USD in bar.

Selbstverständlich kannst Du aber auch bereits im Vorfeld ein Online-Visum über die Webseite der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Das ist etwas aufwendiger, spart Dir vor Ort aber Zeit am Flughafen.

Beim Ausfüllen des Online-Formulars wirst Du nach den Adressdaten des Veranstalters (Local Host) sowie nach Deiner Unterkunft gefragt. Für letzteres gilt immer das erste im Reiseplan vorgesehene Hotel. In welcher Unterkunft Du als erstes übernachtest, findest Du in Deinen Reiseunterlagen, die Anschrift kannst Du über Google schnell ermitteln.

Für den Local Host kannst Du folgende Daten eingeben:

Selbst wenn Du hier nichts eingibst und den Punkt überspringst, wirst Du das Visum erhalten, da es auch Reisende gibt, die bei der Einreise tatsächlich noch keine gebuchte Agentur haben.

Wenn alles ausgefüllt, Deine Sicherheitsabfrage generiert (für späteren Zugriff auf den Bearbeitungsstatus) und die Visagebühr von 50 USD per Kreditkarte bezahlt ist, schließt Du den Antrag ab und erhältst eine Bestätigungsmail mit Deiner Application-ID. Der Antrag ist erfolgreich eingegangen und nun heißt es warten. Die Visabearbeitung dauert ca. 4 Wochen. Du erhältst das Visum per Email - einfach ausdrucken und Deinen Reiseunterlagen hinzufügen. Rückt Deine Reise näher und Du hast noch keine Visaerteilung erhalten, rufe bei der Botschaft an, um den Prozess anzuschieben.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.